Die Suche nach dem Honig oder: Daedalus und Ikaros in (fast-)modern.

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  • Die Suche nach dem Honig oder: Daedalus und Ikaros in (fast-)modern.

    Vor langer Zeit - es ist wirklich lange her, oder? - lebte in einem kleinem aber feinem Schloss eine Prinzessin. Ikadalus war fast zufrieden mit ihrem Leben, nur störte ihre Aufpasserin Minosa von Zeit zu Zeit. Des öfteren erblickte sie Ikadalus beim Betrachten eines kleinen Dörfchens.



    ,,Ikadalus. Das ist nicht Deine Gesellschaftsschicht!‘‘, pflegte die ältere Dame mit dem strengen Blick dann zu sagen.

    ,,Aber wo kommt dann der Honig her, welchen ich esse? Zu gerne würde ich mal dort runtergehen, und die Leute fragen!‘‘

    Minosa war über diese Aussage natürlich mehr, als nur empört. Doch so leicht lies sich des Prinzessin Wunsch jedoch nicht vertreiben. Viel mehr stand sie nun öfter vor dem Fenster im großen Thronsaal mit dem noch größeren Thron.


    ,,Schau, mein neues Schloss ist weiter gebaut! Bald bin ich der mächtigste im ganzen Land‘‘, sagte König G. Oogle von Stadius, der Vater der Prinzessin.

    ,,Wer baut es?‘‘, sagte die Prinzessin.

    ,,Meine Arbeiter natürlich.‘‘, war die Antwort ihres Vaters.

    ,,Was essen sie?‘‘, stellte die Prinzessin als Frage.

    ,,Natürlich Honig. Aber schlechter, als Deiner.‘‘, befand Stadius als Selbstverständlichkeit.

    Eines Tages war die Prinzessin so neugierig auf das Dorf, dass sie sich ein Paar Elytren nahm. Grau, aber unauffällig waren sie.




    Schnell rannte sie durch das Gebäude, stellte sich in einem günstigen Augenblick auf den großen Ostturm, flog unter dem Thronsaal her - und landete sicher hinter der Mauer des Dorfes. ,,Obergamingen‘‘ las sie auf einem Schild.




    Sie ging erst weiter nördlich, wo sie das Verwaltungsgebäude des Dorfes ,,Gamingen‘‘ sah und dann weiter südlich nach Untergamingen.
    Erst jetzt bemerkte sie die, teils verachtend- teils schüchtern-neugierigen, Blicke der Dorfbewohner.

    ,,Jetzt wollen sie uns noch weiter knechten.‘‘, erhob einer von ihnen das Wort und versetzte der Prinzessin mit ,,Ich war doch von Anfang an misstrauisch.‘‘ einen verbalen Tritt in die Magengrube. Seinem Aussehen nach zu urteilen war er... Ja was war er denn eigentlich? Fischer? Schäfer? Bauer? Oder doch eher Steinmetz? Nein, sie konnte sich nicht entscheiden.



    Umfrage unten endet am 23.12 um 0.00 Uhr.
    Doch wie sollte sie reagieren? [anonym] 5
    1.  
      Tapfer, aber freundlich nach dem Honig fragen. (4) 80%
    2.  
      Befehl erteilen, Honig an die Prinzessin auszuliefern. (1) 20%
    3.  
      Vermutung des Bewohners bestätigen. (0) 0%
    4.  
      Flüchten. (0) 0%
    Bilder
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Kommentare 1

  • Maluigi | Leon -

    Ich hoffe, die Geschichte ist verständlich.

    Die Botschaft ist zwar zugegebenermaßen sehr abstrakt, sollte jedoch spätestens nach dem Ende der Gesamtgeschichte klar werden.