Meine liebsten Spiele des Jahrzehnts – Teil 2

Willkommen zurück zu meinem persönlichen Spiele-Ranking des auslaufenden Jahrzehnts!
Nachdem ich euch im ersten Teil meiner Topliste die Plätze 10-6 vorgestellt habe, kommen wir nun zu den wirklichen Hochkarätern. Die fünf Spiele(-reihen), die nun folgen, sind für mich wahrlich etwas ganz Besonderes – vor allem auch in Hinblick auf die nahe Zukunft, wozu ich zum Abschluss noch einmal kommen werde. Spätestens ab dem vierten Platz könnte ich wohl alle aufgelisteten Titel nach Lust und Laune vertauschen, da sie wirklich verdammt nah beieinander liegen. Doch kommen wir einfach, ohne weitere Umschweife, zu meinem fünften Platz.



Platz 5: Ori and the Blind Forest (2015)



Oh ja, Ori. Vom ersten Trailer an hatte ich mich in dieses Spiel verliebt. Eine wunderschöne Optik, die im allgemein in der Branche vorherrschenden Bestreben, immer fotorealistischer zu werden, ihresgleichen sucht. Eine herzerwärmend und zugleich herzzerreißend anmutende Geschichte, die durch subtile Animationen erzählt wird, die den Spieler nicht komplett aus dem Geschehen reißen. Und natürlich auch ein wundervoller Soundtrack, der die Melancholie und Schönheit der unglaublich liebevoll gestalteten Spielwelt tadellos untermalt. In der Erwartungshaltung, genau das geboten zu kommen, habe ich mir das Spiel dann direkt zu Release gekauft. „Mehr“ wollte ich nicht. Mit dem Geschilderten wäre ich absolut zufrieden gewesen. Aber nein. Das war den talentierten Entwicklern von Moon Studios nicht genug. Und so war ich bereits nach kurzer Spielzeit überrascht: Ich hatte es hier mit einem der besten, vielleicht sogar dem besten Platformer aller Zeiten zu tun. Und selbst dort machte Ori nicht halt.


Nachdem ich im ersten Teil meiner Rangliste viel über Shooter gesprochen habe, wird es nun einmal Zeit, mein anderes Lieblingsgenre näher zu beleuchten – ein Genre, das eigentlich gar keins ist... Nun, zumindest nicht im eigentlichen Sinne. Im Gegensatz zu Genre-Begrifflichkeiten wie „Shooter“, „Platformer“ oder „Rennspiel“ beschreibt das Genre der „Metroidvanias“ nicht das eigentliche Gameplay eines Spiels. Vielmehr steckt hinter diesem Begriff ein struktureller Design-Ansatz, der im jeweiligen Spiel verfolgt wird. Ori kombiniert diesen Metroidvania-Ansatz beispielsweise mit recht klassischem Platformer-Gameplay, während Metroid Prime, insbesondere Metroid Prime 3, diesen Ansatz etwa mit einem Shooter-Gameplay kombiniert. Die reine Genre-Bezeichnung eines Metroidvanias sagt nichts über das eigentliche Kerngameplay des Spiels aus. Und, was mich persönlich angeht, so empfinde ich die meisten reinen Platformer als ziemlich eintönig. Einfach nur von links nach rechts durch ein Level zu rennen und hüpfen kann zwar durchaus Spaß machen, lässt mich allerdings einen tieferen, komplexeren Sinn vermissen. Genau das ist es, was Ori für mich zum besten Platformer überhaupt macht: Es bietet grandioses Platforming-Gameplay, setzt dort allerdings noch einen drauf, indem das eigentliche Kerngameplay nicht der einzige und absolute Fokus des Titels ist.


Gute Metroidvanias zeichnen sich natürlich vor allem dadurch aus, dass sich die spielerischen Möglichkeiten im Laufe eines Spieldurchlaufs vervielfachen. Und, was das angeht, sucht Ori ebenfalls seinesgleichen. In einem nahezu perfekten Pacing bekommt man neue Fähigkeiten an die Hand, die die spielerische Erfahrung teils grundlegend verändern. Ohne stumpfe Tutorials werden einem die neuen Möglichkeiten, die sich dem Spieler dabei jedes Mal auftun, jedes Mal durch exzellentes Leveldesign nähergebracht. Zunehmend werden die Herausforderungen anschließend komplexer; bevor es allerdings anfangen könnte, sich zu sehr zu wiederholen, wird wieder eine neue Mechanik eingeführt, die das zuvor erlernte abermals auf den Kopf stellt. Insbesondere zum Ende hin ist dann natürlich die Kreativität des Spielers gefragt, wenn er all sein erlangtes Wissen in wirklich herausfordernden Passagen miteinander kombinieren muss. So stellt Ori and the Blind Forest in meinem Empfinden ein absolutes Meisterwerk dar, auch wenn es zugegebenermaßen das eine oder andere Problemchen mit sich herumschleppt – Stichwort: Kämpfe. Die Dinge, die das Spiel ausgezeichnet macht, kann man aber einfach nicht genug wertschätzen.



Platz 4: Halo-Reihe – Highlight: Halo: Reach (2010)



Zusammen mit einer anderen legendären Spielereihe, auf die ich natürlich auch noch zu sprechen kommen werde, bildet die Halo-Reihe für mich gewissermaßen den „Heiligen Gral“ der Videospielwelt. Wie im ersten Teil meiner Rangliste bereits angeschnitten kam ich im aktuellen Jahrzehnt erstmals in Berührung mit der außergewöhnlichen Shooter-Reihe, wie sie ursprünglich vom Entwicklerstudio Bungie erschaffen wurde. Da passt es natürlich auch ziemlich gut, dass ausgerechnet Bungies letztes Halo-Ableger, der zu Beginn des Jahrzehnts im Handel erschien, mein liebster Teil der Reihe ist. Darüber hinaus war es der erste richtige Mehrspieler-Shooter, den ich gespielt habe; und erst vor kurzem feierte er seine Neuveröffentlichung als Teil der Master Chief Collection.


Es ist schwierig, in Worte zu fassen, weshalb ich Halo als etwas ganz Besonderes erachte. Ein Großteil meiner Faszination geht vermutlich vom mysteriös angehauchten Sci-Fi-Setting der Reihe aus, das genau meinen Geschmack trifft, insbesondere auf gestalterischer Ebene. Ich liebe die generelle Halo-Atmosphäre, die natürlich auch von einem durch die Bank phänomenalen Soundtrack getragen wird, der vielleicht sogar mein liebster Videospiel-Soundtrack überhaupt ist. Jeder Halo-Ableger hat dabei seine ganz eigenen Stärken – so finde ich die Kampagne beispielsweise in Halo 2 am besten, während ich den extrem kompetitiv ausgerichteten Mehrspieler-Part von Halo 5 sehr, sehr schätze. Ähnlich wie bereits auf meinem sechsten Platz mit Dark Souls III ist es im Falle von Halo: Reach allerdings so, dass gewissermaßen das Beste aus allen Welten ineinander vereint wird. Alles, was Halo: Reach bietet, spielt innerhalb der Halo-Reihe ganz oben mit, auch wenn es für alle Aspekte womöglich einen anderen Ableger gibt, der speziell in diesem Aspekt besser aussieht.


Speziell im Multiplayer ist Halo: Reach allerdings abwechslungsreicher als womöglich jeder andere Halo-Teil. Hier kann man unkomplizierten Spaß finden, sich in knallharten, kompetitiven Matches mit anderen Spielern messen oder aber gar noch an Custom Matches teilnehmen, die nicht einmal etwas mit Halo zu tun haben müssen. Es ist auch heute noch nahezu mindblowing, wie viele verrückte Ideen die Halo-Community im (meiner Meinung nach besten) Forge-Editor zusammengeschneidert hat. Ich habe unzählige Stunden mit diesem Spiel verbracht – und keine einzige davon will ich missen.



Platz 3: The Legend of Zelda: Breath of the Wild (2017)



Wenn ich auf mein persönliches Spielejahrzehnt zurückblicke, dann stand wohl nichts so sehr im Fokus, wie die lange und sehnsüchtige Wartezeit auf Zelda: Breath of the Wild. Nachdem es Mitte 2014 offiziell und noch ohne Titel angekündigt wurde, sollten noch knapp drei Jahre ins Land ziehen, bis es im März 2017 endlich soweit sein sollte. Die Erwartungen waren riesig. Nein, nicht nur riesig – sie hatten absurde Höhen erreicht, die realistisch betrachtet niemals hätten erfüllt werden können. Und schlussendlich, und damit bin ich sicherlich nicht alleine, wurden die Erwartungen sogar noch übertroffen (zumindest in vielerlei Hinsicht – nicht in allen Punkten).


Neben Halo liegt mir keine Spielereihe so sehr am Herzen, wie The Legend of Zelda. Jeder Zelda-Ableger, insbesondere die 3D-Teile, hat für mich einen ganz besonderen Stellenwert. Bis Breath of the Wild wurde dabei letztlich eine Formel, die mit Ocarina of Time etabliert wurde, wieder und wieder abgespult – nicht, dass mich das allerdings jemals gestört hätte. Ich hätte kein „Breath of the Wild“ gebraucht – das neue 3D-Zelda hätte die 6. Iteration von Ocarina of Time sein können, und es wäre womöglich dennoch auf dieser Liste hier gelandet, wohl im Verbund mit Skyward Sword, das ich nun bewusst nicht an Breath of the Wild kopple. Mit Breath of the Wild lieferte das Zelda-Entwicklerteam letztlich eine Neuerfindung der Zelda-Reihe, von der ich nicht einmal wusste, dass ich sie haben wollte. Und ich will mich auch nicht missverständlich ausdrücken: Das letzte, worauf ich hoffe, ist dass Breath of the Wild nun eine neue Formel definiert hat, die über die nächsten zig Zelda-Ableger hinweg ausgebreitet wird. Stattdessen hat mich Breath of the Wild speziell aus dem Grund heraus derart begeistert, dass es etwas Neues gemacht hat. Eine Sache, die ich mir künftig häufiger innerhalb der Zelda-Reihe wünschen würde. Doch kommen wir endlich zum Spiel selbst.


Nachdem ich über die Jahre hinweg eine regelrechte Abneigung gegenüber modernen „Open World“-Spielen entwickelt habe, hat mir Breath of the Wild regelrecht verdeutlicht, wie es dazu kommen konnte: Alles, was ich an den generischen Open World-Spielen der aktuellen Zeit hasse, macht Breath of the Wild anders. Das Open World-Prinzip verkommt nicht nur zu einem nebensächlichen Umstand, der letztlich keine spielerische Rolle einnimmt, sondern wird zum essenziellen Design-Grundstein des Spiels. Alle spielerischen Ideen sind harmonisch mit dem Ansatz einer frei begehbaren, riesigen Spielwelt verflochten. Daraus resultiert ein Spielerlebnis, in dem Erkundung nicht nur der Befriedigung des eigenen Entdeckerdrangs dient, sondern zum elementaren Gameplaybestandteil wird. Ein Erlebnis, das darauf ausgelegt ist, dass man sich mit dem großen Star des Spiels, der Spielwelt, auseinandersetzt, was beispielsweise durch die Jagd nach Links verschollenen Erinnerungen verdeutlicht wird. Hier muss der Spieler unter Beweis stellen, dass er die geografischen Gegebenheiten der Spielwelt versteht. Er muss Hyrule mit offenen Augen bereisen, ohne irgendwelchen Fragezeichen auf einer vollgestopften Karte nachzujagen, wie es in anderen Spielen gang und gäbe ist.



Platz 2: Hollow Knight (2017)



Eigentlich ist es doch ganz einfach, könnte man meinen: Man formt sich ein Entwicklerteam aus drei talentierten Köpfen, schnappt sich ein altehrwürdiges Genre der Videospielwelt, das bei der riesigen Indie-Konkurrenz ebenfalls sehr beliebt ist und würzt es zusätzlich mit faszinierenden Elementen von Titeln à la Dark Souls und voilà: Eines der besten Spiele aller Zeiten. So einfach geht das. So einfach lässt es das dreiköpfige Team Cherry mit seinem Meisterwerk „Hollow Knight“ jedenfalls aussehen. Auch wenn ich mich im Vorfeld bereits unglaublich auf Hollow Knight gefreut hatte, was zu dem Zeitpunkt vor allem am optischen Stil des Spiels lag, war mir dennoch nicht gänzlich bewusst, wie sehr die Kombination aus verschiedenen Inspirationen von Hollow Knight bei mir ins Schwarze treffen würde. Doch soll das nicht den Eindruck erwecken, dass Hollow Knight nur von anderen Größen abkupfere – nein, durch das harmonische Verbinden vieler faszinierender Elemente vorhergegangener Titel mit haufenweise eigenen Ideen und Herangehensweisen schafft sich Hollow Knight eine unverkennbare, eigene Identität.


Wenn ich an die größten Stärken von Hollow Knight denke, dann kommt mir so manches in den Sinn. Ein punktgenaues und durch clevere Mechaniken wie dem Abstoßen mit dem Schwert von Stacheln etc. richtig cleveres Platformer-Gameplay. Eine unfassbar faszinierende Spielwelt, die, wenn man ihre teils sehr knuffig anmutende Fassade durchbricht, von großer Melancholie geprägt ist. Ein exzellentes Kampfsystem, das im Kern sehr simpel funktioniert, durch eine riesige Anzahl an brillant designten Gegnern bzw. insbesondere Bossgegnern allerdings richtig aufblüht. Eine Philosophie à la Dark Souls, dass man den Spieler nicht an die Hand nimmt, sondern dass er Hindernisse stattdessen aus eigener Kraft überwindet und dass er selbst schlussfolgert, was zu tun ist – natürlich gepaart mit einigen der faszinierendsten Spielmechaniken der Souls-Reihe, wie beispielsweise dem legendären Checkpoint-System, das in Hollow Knight nicht minder gut funktioniert.


Das wahrscheinlich Beste an Hollow Knight ist allerdings seine Lernkurve, die es für den Spieler bereithält. Natürlich bekommt man im Verlauf seines Abenteuers neue Fähigkeiten etc., wie es sich für ein Metroidvania gehört, doch bieten selbst die anfänglichen, simpelsten Spielmechaniken enorme Tiefe. Mit den einfachsten Mitteln kann man in Hollow Knight zu einem regelrechten Gott heranwachsen. Wenn ich mir manch ein Video ansehe, in dem ein talentierter Spieler beispielsweise das Kolosseum einzig unter Verwendung seines Schwertes absolviert, ohne auch nur einen einzigen Treffer einzustecken, dann will ich mich einfach nur in Demut verneigen. Wohl kaum eine Singleplayer-Erfahrung bietet dem Spieler die Möglichkeit, innerhalb der Mechaniken des Spiels zu einem derart guten Spieler heranzuwachsen. Und mit diesen paar Worten konnte ich letztlich nur eine kleine Auswahl an Gründen ankratzen, die Hollow Knight zu einem absoluten Meisterwerk machen, das wohl jeder gespielt haben sollte.



Platz 1: Overwatch (2016)



Ich erinnere mich noch genau an den Tag, an dem die Open Beta-Phase von Blizzards erstem Shooter ihren Startschuss hatte: Jeder in meinem Umfeld sprach davon. Mein halber YouTube-Abofeed wurde von Overwatch geflutet. Und ich? Es hat mich nicht die Bohne interessiert, ging mir regelrecht auf die Nerven. Ich wusste nicht wirklich viel über Overwatch – nur, dass es von Blizzard kam, und ich mich übermäßigen Hypes generell sehr gerne widersetze. „Aber hey“, dachte ich mir, „probierst du es halt auch mal, kost ja nix“. Gesagt, getan – auf der Xbox startete ich auch direkt in mein erstes Match. Ich entschied mich für Tracer – cooles Design, coole Stimme, und scheint generell sehr flott zu sein, was mir meistens am besten liegt. Und... Oh mein Gott... Das... Fühlt sich ja richtig gut an?!


So in etwa kam ich mit Overwatch in Kontakt. Ich kann mich nicht mehr genau an die Dauer der offenen Beta-Phase erinnern, doch sie erstreckte sich meine ich über knapp zwei Wochen. Etwa 40 Spielstunden hatte ich zum Ende der Beta angesammelt. Und die Zeit zwischen Beta und dem schlussendlichen Release des Spiels war, nun ja, die Hölle. Auf kein anderes Spiel hatte ich Lust. Ich war regelrecht verliebt. Und ich weiß nicht, ob man es als „Liebe auf den ersten Blick“ bezeichnen kann – vielmehr überkam ich die Liebe urplötzlich in dem Moment, als wir uns zum ersten Mal berührt hatten. Und es sollte eine sehr lange Liebesgeschichte werden, die noch immer anhält. Doch ist das keine gewöhnliche Liebe: Bei einer 08/15 Liebe sieht man gerne ausschließlich das Gute beim geliebten Objekt. Eines meiner Lieblingszitate lautet „Liebe ist die Kunst, einen Menschen so zu sehen, wie er nicht ist.“ – denkt mal darüber nach. Overwatch liebe ich nicht aus einer blinden Naivität heraus – stattdessen bin ich immer wieder fasziniert davon, wie gut Blizzard mit Overwatch viele Aspekte meistert. Um ein simples Beispiel gekoppelt an eine Videoempfehlung meinerseits zu nennen: Die stark charakterisierenden First Person-Animationen in Overwatch.


Bereits hunderte Stunden habe ich inzwischen mit Overwatch verbracht, und wenn ich auch phasenweise gar keine Lust auf den Helden-Shooter habe, so stellt Overwatch meine größte Konstante in spielerischer Hinsicht im auslaufenden Jahrzehnt dar. Aktuell habe ich es seit einigen Wochen nicht mehr wirklich gespielt – ich bin mir allerdings absolut sicher, dass ich schon bald, wie schon so oft, mit absoluter Begeisterung zum Spiel zurückkehren werde und dass es mich dann wieder über Wochen und Monate hinweg fasziniert. Es ist mein absolutes Go-to-Spiel, in sämtlichen Situationen. Ein Spiel, bei dem ich grundsätzlich immer weiß, dass ich viel Spaß haben werde, ohne aber, dass irgendwelche Ermüdungserscheinungen eintreten werden. Denn auch nach wahrscheinlich tausenden Matches kann ich ziemlich guten Gewissens sagen: Kein einziges Match war wie das andere. Und so küre ich Overwatch zu meinem persönlichen Spiel des Jahrzehnts. Und noch eine kleine Anmerkung, ohne die ich mich schlecht fühlen würde: Paladins finde ich auch erstklassig. Ich liebe Helden-Shooter.


Schlusswort


Das waren sie also – meine 10 liebsten Spiele des auslaufenden Jahrzehnts. Da mir die Auswahl alles andere als leicht fiel, will ich nun zunächst einmal noch einige Honorable Mentions auflisten, die es knapp nicht auf meine Topliste geschafft haben:

  • Metal Gear Solid V: The Phantom Pain (2015)
  • Super Smash Bros. Ultimate (2018)
  • Super Mario Galaxy 2 (2010)
  • FIFA 13 (2012)
  • Borderlands 2 (2012)
  • Titanfall 2 (2016)
  • Rayman Legends (2013)
  • The Legend of Zelda: A Link Between Worlds (2013)
  • ARMS (2017)

Neben den vielen tollen Erinnerungen, die ich mit meiner Liste verbinde, stimmen mich insbesondere meine Plätze 1-5 natürlich auch extrem vorfreudig – zu jedem einzelnen Titel dieser Platzierungen erscheint innerhalb voraussichtlich nächsten zwei Jahren nämlich ein Nachfolger, der mehr als vielversprechend zu sein scheint. Das kommende Jahrzehnt verspricht spielerisch also auch direkt wieder richtig stark für mich zu beginnen. Nun würde mich allerdings interessieren, was eure Favoriten des auslaufenden Jahrzehnts waren – und ob ihr euch bei dieser riesigen Auswahl überhaupt entscheiden könnt. Teilt mir eure liebsten Spiele gerne mit!

Kommentare 6

  • Mein Spiel des jahrzents war Witcher 3 dicht gefolgt von Horizon Zero Dawn. Von den Spielen aus deiner Auflistung habe ich nur Zelda komplett durchgespielt.

  • Das Jahrzehnt läuft aber erst am 31.12.2020 aus. Du musst deine Liste nächstes Jahr um diese Zeit also korrigieren falls noch etwas geiles für dich rauskommt :P (Klugscheißer-Modus aus)


    Habe mir jetzt endlich mal Ori für 5€ gegönnt. Mal sehen wann ich zum Spielen komme und ob ich deiner Schwärmerei dafür dann zustimmen kann :)


    Aber eine solide und nachvollziehbare Auflistung. Dark Souls, BotW und Xenoblade 1+2 wären auch bei mir auf der Liste. Skyrim ziehe ich persönlich New Vegas vor (das sowieso nicht in diesem Jahrzehnt erschienen ist ;) ).


    Den Rest würde auf meiner Liste durch Bioshock Infinite, Spec Ops: The Line, Dishonored-Reihe und die Divinity: Original Sin-Teile ersetzt. Zumindest von den Spielen, die ich bisher gespielt habe. Für die von vielen geliebte The Witcher-Reihe hatte ich z.B. bisher keine Zeit, obwohl sie sich in meinem Besitz befindet.

    • Sag gerne mal Bescheid, wie du Ori fandest,sobald du es gespielt hast :D


      Und was meinst du mit New Vegas und Skyrim? New Vegas kam 2010, Skyrim 2011


      Edit: Ah, jetzt verstehe ich. Gut, jedem seine Auslegung :ugly:

    • Ich habe über die Weihnachtstage Ori durchgespielt und muss feststellen: Ein wirklich schönes Spiel. Der Soundtrack, der Grafikstil, das Gameplay, das Leveldesign - alles sehr gut gemacht. Ich hatte in jedem Fall meinen Spaß mit Ori. Auch wenn mir persönlich zu einem Must-Have-Titel doch irgendetwas fehlt. Aber unter den Indietiteln (wozu ich es trotz Microsoft im Hintergrund zählen würde) ist es absolut ein Highlight.

    • Das "gewisse etwas" wäre in meinem Fall wohl der Abstoß-Move, den ich einfach nur mindblowing genial finde. Die Idee dahinter, wie er sich anfühlt und wie variantenreich damit gespielt wird, über die ganze Dauer des Spiels hinweg. Und ich gehe mal stark davon aus, dass der zweite Teil da noch einiges draufsetzen wird, was ihn dann sicherlich auch bei einem weit größeren Publikum zu einem wirklichen Must-Have-Titel werden lässt :D
      Hab damals die gamescom-Demo gespielt, wo bereits ein völlig neuer Grab-Move eingeführt wurde, den man von der Genialität her ziemlich gut mit dem Abstoß-Move vergleichen kann. Generell sieht man in den Trailern ein sehr vielversprechendes Moveset. Und das beste: Die Kämpfe wurden rundum verbessert und ordentlich ausgebaut. Diese sind im ersten Ori mein wohl größter Kritikpunkt - das Spiel wäre wohl nicht schlechter, hätte man die Gegner einfach weggelassen, vielleicht sogar im Gegenteil. (also zumindest all jene Gegner, die wirklich nur dazu da sind, dass man sie auf klassische Art besiegt - eine Vielzahl an Gegnern wird ja auch für Rätsel und das Platforming selbst genutzt, durch deren Projektile)

  • Schöne Liste. Titanfall 2 wäre bei mir sicher drin gewesen ;)