Ninjala - Das nächste große Ding für die Nintendo Switch?

Hallo und herzlich Willkommen zum ersten Beitrag auf play my life away, wo es um sämtliche Themen rund ums japanische Unternehmen Nintendo gehen wird. Mit Ninjala zum Beispiel erscheint am 28. Mai 2020 ein interessantes Free-to-Play-Spiel im Nintendo eShop der Nintendo Switch. Entwickelt wird das Spiel von GungHo Online Entertainment, Inc., einem japanischen Hersteller und Publisher von Videospielen, der manchen Spielern vielleicht durch das Spiel Puzzle & Dragons bekannt vorkommt. Offiziell wird das Genre des kommenden Titels als Ninja-Gum-Action-Kampf (Online-Action-Kampf) bezeichnet und stößt nicht nur aus dem Free-to-Play-Prinzp auf mein persönliches Interesse.


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Ninjala ist ein Free-to-Play-Spiel und erscheint voraussichtlich am 28. Mai 2020 im Nintendo eShop der Nintendo Switch. © GungHo Online Entertainment, Inc.


Schaut ihr euch zum Beispiel das obere Bild zum Spiel einmal genauer an, erkennt ihr vielleicht eine gewisse Stil-Ähnlichkeit zur Splatoon-Reihe von Nintendo, welche in den letzten Jahren mit lediglich zwei Ablegern zu den beliebtesten Marken des Unternehmens aufgestiegen ist. Jedoch ist es nicht nur die äußere Fassade, die mir persönlich auf den ersten Blick gefällt, sondern auch die Spielmechanik könnte, ähnlich wie damals bei Splatoon, den Nerv der Zeit von den Nintendo-Spielern treffen. Werft am Besten selbst einen Blick in den Trailer, bevor ich mit euch zusammen einen genaueren Blick auf das Spielgeschehen werfen möchte.



Nintendo veröffentlichte Ende März den folgenden Ankündigungstrailer auf dem amerikanischen YouTube-Kanal des Unternehmens.


Die Geschichte des Spiel spielt im Jahr 20XX und wird offiziell wie folgt beschrieben:

Zitat

Die Ninjas, die einst die Geschichte von Japan bestimmten, verstreuten sich während der Meiji-Restauration im ganzen Land. Als sich die Ninjas mit anderen Klans vermischten, wurde ihre Blutlinie immer dünner, bis sie allmählich aus dem Blickfeld verschwanden. Die Nachkommen der Ninja-Klans gründeten mit der Intention, ihr Erbe zu bewahren, die WNA (World Ninja Association) in der Hoffnung, ihr Vermächtnis weiterzutragen. Und so gelang es der WNA, Ninja-Kaugummi zu entwickeln, eine Substanz, die die Stärke der Shinobi hervorbringen konnte. Allerdings erfordert die Herstellung des machtvollsten Ninja-Kaugummis die stärkste Ninja-DNS. Und so kam es, dass das Ninjala-Turnier abgehalten wurde, um die mächtigsten aller Ninjas ausfindig zu machen …

Die in der Beschreibung erwähnten Ninja-Kaugummis haben jedoch einen kleinen, aber feinen Nebeneffekt und verwandeln jeden Erwachsenen, der einen Kaugummi isst, in ein Kind. Diese Erfahrung durften die WNA-Forscher Burton, Berecca und Ron nach dem 2.503 Versuch [Anm. d. Verf.: Die Anzahl wird offiziell so angegeben!] die altbekannte, mysteriöse Substanz herzustellen am eigenen Leibe erfahren. Mit besagtem Versuch gelang es ihnen nämlich tatsächlich erfolgreich zu sein und natürlich musste die neueste Kreation direkt ausprobiert werden, ehe sie kurze Zeit später die Nebenwirkung erlitten und wieder Kind sein dürfen. Nach diesem Ereignis wurde das Ninjala-Turnier losgetreten, in dem sich acht Ninjas gegenüberstehen. Die acht bisher bekannten Charaktere sind:


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Obere Reihe von links nach rechts: Van, Ron, Lucy, Jane
Untere Reihe von links nach rechts: Berecca, Burton, Emma, Kappei
© GungHo Online Entertainment, Inc.

  • Van: Ein heiterer Junge, der mit seiner Mutter zusammenlebt und gerne Basketball spielt. Er ist so ein Naturtalent, dass alle seine Freunde ihn ein Wunderkind nennen.
  • Ron: Ein Forscher, der am WNA-Forschungsinstitut Ninja-Kaugummi entwickelt. Ron ist ein rätselhafter Typ, der nicht viel spricht.
  • Lucy: Ein junges Mädchen, das ihr verborgenes Talent lange geheim gehalten hat. Nach einem traumatischen Ereignis zog sie sich von der Welt zurück und trat auf Wunsch ihrer Mutter in die WNA-Trainingsakademie ein.
  • Jane: Eine erfahrene Hackerin der WNA. Für einen streng geheimen Auftrag von der Geheimdienstabteilung der WNA hackt sie sich in das System, um Daten zur Entwicklung des Ninja-Kaugummis abzurufen.
  • Berecca: Eine Forscherin, die mit Burton am WNA-Forschungsinstitut zusammenarbeitet. Sie hat einen Prototyp eines Ninja-Kaugummis gegessen und wurde in ein Kind verwandelt.
  • Burton: Ein Forscher, der mit Berecca am WNA-Forschungsinstitut zusammenarbeitet. Er hat einen Prototyp eines Ninja-Kaugummis gegessen und wurde in ein Kind verwandelt.
  • Emma: Eine sensationelle Tanzkünstlerin mit Fans auf der ganzen Welt. Ihr perfekter Sinn für Rhythmus sowie ihre unglaublichen akrobatischen Fähigkeiten brachten ihr als die „Ninja-Tänzerin“ Ruhm ein.
  • Kappei: Ein Junge, der unter seinem Großvater die Schwertkunst studiert. Eines Tages erfährt er, dass er tatsächlich von Ninjas abstammt.

Vom Design her gefallen mir die Charaktere allesamt gut und bauen tief in mir eine Verbindung zu Splatoon auf. Es würde mich zum Beispiel nicht wundern, wenn Berecca demnächst in der Community ähnlich beliebt wie so mancher Inkling ist. Eine weitere Parallele stellen die Schauplätze und Umgebungen dar, die von dem bisher bekannten Bildmaterial einen guten Eindruck abgeben und genügend Platz für die blitzschnelle Action zur Verfügung stellen. Doch nicht nur optisch macht das Spiel einen guten ersten Eindruck, sondern auch von den Soundeffekten und Soundtracks. Diese scheinen nämlich nicht nur dem Ninja-Setting des Spiels extrem gut angepasst zu sein, vielmehr können sie gleichzeitig für gute Laune sorgen. Die optische und auditive Wahrnehmung des Spiels stimmt im ersten Moment also, sodass sich im Endeffekt nur noch die Frage stellt, ob die Spielmechanik funktioniert und gut umgesetzt ist.



Die Werbetrommel zum Spiel läuft zur Zeit so richtig an und auch die nullte Episode von Ninjala weiß zu gefallen.

Es liegt am Spieler selbst, ob das Spiel offline alleine oder online mit bis zu 8 Spielern gespielt werden soll. Vom Online-Modus sind bisher ein Battle-Royal-Modus sowie ein 4-gegen-4-Spieler-Modus bekannt. Ist diese Entscheidung endlich gefallen, geht es in den verschiedensten Umgebungen darum die Ninja- und Parcours-Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und mit Hilfe von ungewöhnlichen Ninjutsu-Techniken den Kampf für sich zu entscheiden. Dazu zählen zum Beispiel der Einsatz von Kaugummi, der Einsatz von verschiedenen Waffen wie zum Beispiel einem Katana, einem Roller, einem Bohrer oder einem Jo-Jo, sowie die Fähigkeit sich in Tiere/Objekte aus der näheren Umgebung zu verwandeln, um die Gegner aus dem Hinterhalt angreifen zu können . Die Waffen besitzen dabei unterschiedliche Attribute und sind auf unterschiedliche Spielstile ausgerichtet. Für den einen kommt der Nahkampf in Frage, während ein anderer Spieler sich eher dem Fernkampf widmen möchte. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden hier zukünftig weitere Waffen via den schon angekündigten Updates nachgereicht. Wem die Waffen noch nicht reichen, sollte vielleicht von der sogenannten Shinobi-Energie Gebrauch machen, um so Attacken wie den Ninja-Tornado auszulösen. Die Shinobi-Energie wird laut den Entwicklern ein wichtiger Faktor innerhalb der Kämpfe sein und kann zum Beispiel durch das Erledigen der normalen oder großen Drohnen aufgeladen werden. Die großen Drohnen erscheinen derweilen erst am Ende einer Runde, wodurch die letzten Sekunden des Kampfes noch für den Sieg oder die Niederlage entscheiden können.


Ist die Zeit abgelaufen, werden am Ende jeder Runde noch Bonuspunkte an bestimmte Spieler verliehen, wodurch sich die Plätze auch nach dem Kampf verändern können. So sieht man in einem Video des Spiels wie Bonuspunkte für den sogenannten drone destroyer (500 Punkte) und dem IPPON Master (1000 Punkte) verliehen werden. Während ersteres an den Spieler gehen dürfte, der die meisten maschinenartigen Wesen (Drohnen) erledigt hat, richten sich die Punkte für letzteres an denjenigen, der die meisten Gegner in der entsprechenden Runde besiegt hat. Wie man also sehen kann, bietet das Spiel eine Menge Inhalt, wobei dies noch immer nicht das Ende ist.


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Die Community ist bereits in Vorfreude auf das Spiel und fertigt schon jetzt tolle Werke an! © SmaiART


So gibt es - wie in Splatoon - verschiedene Kleidungs- und Accesoiresstücke, mit denen die Charaktere nach Belieben ausgestattet werden können. Auch hier werden im Laufe der Zeit neue Kleidungs- und Accesoiresstücke via Updates nachgereicht. Eine Funktion, die es in Splatoon jedoch nicht gibt, sind die Gesten/Emotes. So ist es während des Gefechtes möglich zu gestikulieren. Habt ihr zum Beispiel gerade einen Gegner erledigt, lässt sich via schnellen Tastendruck das entsprechende Fenster öffnen, in dem die entsprechende Geste ausgewählt werden kann. Dieser Gegner ist jedoch nicht für den Rest des Gefechtes aus dem Spiel genommen, sondern respwant nach wenigen Sekunden wieder auf dem Schlachtfeld.


Nach dem das Spiel bereits vor knapp zwei Jahren auf der E3 2018 vorgestellt wurde, blieb es lange ruhig um Ninjala. Diese Ruhe scheinen die Entwickler jedoch genutzt zu haben, um ein interessantes Spiel für die Nintendo Switch zu entwickeln. Auch wenn das Free-to-Play-Prinzip einige Spieler abschreckt, werde ich dem Spiel aufgrund des interessanten Aufbaus und Marketings eine Chance geben. Zu hoffen bleibt dabei nur, dass das Spiel nicht zu sehr auf In-App-Käufe setzt. Eine interessante Information gibt es zum Schluss übrigens noch: Eine Mitgliedschaft von Nintendo Switch Online ist NICHT notwendig, um die Online-Funktionen von Ninjala nutzen zu können.


Jetzt bin ich auf euren bisherigen Eindruck zum Spiel gespannt. Könnt ihr das meinerseitige Interesse an dem Spiel sowie die Vergleiche zur Splatoon-Reihe verstehen oder sagt euch das Spiel bislang überhaupt nicht zu?

Kommentare 6

  • Also ich finde das Spiel schon interessant. Habe nur ein paar Bedenken, weil es mir extrem Splatoon-ähnlich aussieht. Ich mag Splatoon, es ist mir nur einfach zu fastpaced, also zu schnell. Und wie es aussieht, ist Ninjala das auch ziemlich. Die Kämpfe sehen auch etwas chaotisch und unübersichtlich aus, wenn mehrere Spieler beteiligt sind, was ich auch bei Splatoon schon nicht so gerne mochte.

  • Vielleicht lad ich mir das Spiel mal runter, weil der Artstyle sagt mir ziemlich zu.
    Aber der Zeitpunkt ist halt für mich nicht optimal, weil Xenoblade einfach eine höhere Priorität hat

  • Überhaupt nicht meins sorry, ich warte lieber auf Xenoblade

  • Das Spiel sagt mir wie @XenoDude überhaupt nicht zu, aber der Blog ist schön gestaltet, so dass er in meinen Augen interessanter ist, als das eigentliche Spiel.

    • Das sehe ich genau gleich: Der Blog ist definitiv interessanter als Ninjala!

  • Vielen Dank für deinen Blog.


    Das Spiel sagt mir aus folgenden Gründen überhaupt nicht zu:
    - Ich zocke nicht Online.
    - Free-to-Play ist für mich ein Killerkriterium, ob mich ein Titel überhaupt interessiert.
    - Das Genre sagt mir nicht zu.


    Ich bin gespannt auf deine weiteren Einträge zu dieser Blog-Reihe.