DC != WB

DC != WB


Warner Bros versteht das DC Universum nicht!


In dieser Kolumne will ich euch erläutern warum Warner Bros meiner Meinung nach das DC Universum nicht versteht! Und ihnen zeigen was man besser hätte machen können!


Diese Kolumne behandelt meine Meinung, wer dies nicht so sieht kann gerne in den Kommentaren seine Sicht der Dinge darlegen!


Handlungsteilnehmer:


Hier haben wir DCundWarner Bros, Warner Bros ist indirekt beteiligt da sie die Film-Rechte an den DC-Comics innehaben.
Wer sich jetzt fragt was ist DC ? DC ist der Comicverlag zu den Superman, Batman, Wonder Women, Aquaman und The Flash
dazu gehören, um nur mal die bekanntesten zu nennen. Neben Marvel gehört DC zu den größten Comicverlag. Die beiden stehen
auch in ständiger Rivalität wer die besseren Helden hat oder auch die besseren Filme raus bringt! Aber darum soll es in dieser Kolumne nicht gehen!


In dieser Kolumne soll es darum gehen warum ich mit der Warner Bros Strategie die DC-Helden in Filmen umzusetzen nicht zufrieden
bin und was sie ändern könne damit wir bessere Filme bekommen!
Ich werde auch Möglichkeiten aufzeigen welche Umsetzungen ich mir
so vorstellen könnte. Denn es gibt bei DC einige Möglichkeiten auf
andere Art mit Marvel in Konkurrenz zu treten.


DC und das DC Universum:


Bisim Jahr 2016 wurden die DC Helden in unabhängigen Filmen behandelt und hatten keine Verbindung zueinander. Jeder Charakter
hatte seine eigene Welt in der sich die Handlung zu trug. Dies wollte aber Warner Bros ändern und ein gemeinsames Universum erschaffen.


Besonders durch den Erfolg des Marvel Cinematic Universe gestärkt, sollte ein gemeinsames Universum in die Tat umgesetzt werden.
In diesen Universum sollen sich auch die verschiedenen Helden zusammen schließen können und so gemeinsam auftreten können.


Deshalb wurde beschlossen die Figuren neu in Erscheinung treten zu lassen damit man besser ins Universum einbinden kann. Daher soll
es eben zu jeder Figur auch eine Vorgeschichte geben in der der einzelnen Held ins Blickfeld gerückt wird.


Daher wurde mit den Film Man of Steel 2013 ein neuer Superman eingeführt der dann im DC Universum auftreten kann.
Bei diesen Film handelt es aber um eine reine Superman Welt in der man von auswärtigen DC Dingen nichts mitbekommt. Daher steht er hier separat obwohl er für die Universums Strategie initiiert wurde.


Das erste Aufeinandertreffen:


Das erste Aufeinandertreffen der Unterschiedlichen DC Charakter passiert in den Film „Batman v Superman: Dawn of Justice“.
Hiermit wird somit auch das DC Universum begründet, das eben alle DC Helden in einer gemeinsamen Welt leben! Und das gewisse
Ereignisse Auswirkungen und Reaktionen der anderen Figuren hervorrufen können.


Daher sieht man in diesen Film auch den Endcut von Man of Steel da ja dies erst Batman auf den Plan ruft. Denn durch den Endkampf
wird ein Gebäude des Geschäftsmanns Bruce Waynezerstört. Deshalb sieht er in Superman eine Gefahr für die Menschheit und will ihn
Einhalt gebieten.


Auch Wonder Women kommt in den Film vor, da ihre Tarnidentität Diana Prince ein Foto von Batman bekommt das sie als Wonder Women
auf einen Kriegsschauplatz im Jahre 1918 zeigt. Somit sind in diesen Film schon einmal alle 3 Haupt DC-Charaktere zu sehen.


Leider muss man aber bei den Film sagen das diese Zusammenführung
der einzelnen Charakter auch seine einzige stärke ist. Denn irgendeine Story erzählt der Film leider nicht.


Der Anfangsflop:


Das ein Flop nicht unbedingt mit den Verkaufszahlen zusammen hängen muss, sondern auch an der negativen Resonanz liegt brauch
ich in diesen Zusammenhang nicht klar stellen.


Denn„Batman v Superman: Dawn of Justice“ wurde durchaus sehr besucht im Kino. Gerade durch die Werbung das in den Film der
Kampf der Giganten Batman gegen Superman statt finden wird ist schon sehr anspruchsvoll. Und auch das Merchandise hat seine Sache
dazu bei getragen! Denn jeder will doch gerne ein Batman Superman
Logo auf seiner Kleidung tragen, schon alleine aus Ikonischen Gründen.



In den Film hat man aber nichts von den Kampf der Giganten gesehen ! Es gab zwar einen Kampf Batman gegen Superman denn konnte aber
Batman durch Einsatz des Kryptonits schnell für sich entscheiden. Er lies nur von Superman ab da er seine Mutter Marthanannte die
als Geisel gefangen war. Daher war dies wirklich kein Kampf wie man ihn sich vorstellte wenn man den Begriff Kampf der Giganten hört.



Aller Anfang ist schwer!


Das es nicht einfach ist ein gemeinsames Universum zu begründen in den alle Helden vorkommen mag klar sein. Hier muss man Warner Bros. durchaus loben den durch die vorgelagerten Superman Film Man of Steel hatten sie wenigstens was auf den sie aufbauen konnten.


Gerade deshalb war es wichtig eine separaten Superman Film zu machen, der die Superman Story rebootet. Es war auch gut das in
diesen Film noch keine anderen Helden vorkommen sondern ihn als separaten Superman Film zu machen.


Man hat aber somit Superman auch gleich in das Universum dann dadurch einbinden können. Natürlich könnte man sagen warum hat
Batman nicht gleich in Man of Steel eingegriffen! Aber für mich hätte dies die einmalige Superman Story zerstört.


Deshalb war es gut das aufeinandertreffen erst in Batman v Superman: Beginn der Gerechtigkeit zu arrangieren. Da man ein Vorwand brauchte um Batman auf den Plan zu rufen war es notwendig die Endcut von Superman zu zeigen.


Bis hier her war alles gut, nur leider wurde die Geschichte dann nicht weiter ausgebaut. Wieso sah sich Batman hier als Kämpfer für
Gerechtigkeit ? Oder auch das Plötzliche Auftreten von Wonder Women hätte man besser erklären können! Allgemein hat es eben
durch und durch an Story gefehlt!


Gerade auch der Stimmungswechsel von Batman hätte man besser Erklären können! Aber auch das alles was am Anfang passiert ist,
keine Referenz mehr am Ende findet ist einfach nur rätselhaft!



Das nötige Prequel


Insgesamt war es gut von Warner Bros. das sie den Film Wonder Women recht schnell nachschoben. Den hier wird erklärt welchen Bezug Wonder Women zu Batman hat und man versteht besser das Auftreten von Wonder Women in Batman v Superman: Dawn of Justice.


Der Film Wonder Women inszeniert sich als Prequel zu den Vorgänger auch sehr gut. Hier merkt man das es sich um ein gemeinsames Universum handelt was man in Man of Steel eben nicht gemerkt hat.


Trotzdem erzählt Wonder Women eine eigene Wonder Women Story die
früher als Dawn of Justice angesiedelt ist. Somit bleibt auch die
Chronologie gewahrt und wird nicht zerrissen.


Da der Film Wonder Women auch nichts falsch macht als Film gibt es hier nichts zu meckern, sonder ist ein spitzenmässiger Film über eine Superheldin geworden.



Die Bösewicht Truppe:


Wer jetzt denkt ich habe Suicide Squad vergessen zu erwähnen, der merkt jetzt das ich es nicht vergessen habe. Am liebsten würde ich
aber diesen Film vergessen das er existiert den er ist der schlechteste Film von Warner Bros. der im DC-Universum spielt.


Bei Suicide Squad geht es darum das die Regierung unter Führung vonAmanda Blake Waller die Bösewichte unter ihre Kontrolle stellen will, damit man eben keine Superhelden mehr benötigt.
Dies entsteht aus dem Kontext heraus da sie Angst von den Auftreten der Superhelden hat.


Bei diesen Film merkt man da hier reine Verwirrung herrscht was die einzelnen Charakter betrifft. Das einzige Positive anzumerken
ist das Batman auf den Plan tritt und eine eigene Superhelden Truppe starten will.


Natürlich kann man sagen ohne das gemeinsame Auftreten aller Helden in einen Universum wäre auch eine Anti Truppen sinnfrei gewesen aber dies ist das einzige was diesen Film mit diesen Universum ins reine bringt.



Die DC-Helden Truppe:


Da Marvel es schon geschafft hat mit den Avengerseine gemeinsame Helden Truppe zusammen zu stellen, dachte sich Warner Bros. das
können wir doch auch und haben die Justice League gemacht.
Primär setzt der Film direkt nach Batman v Superman ein, der Suicide Squad Film ist nur zwischen geschoben. Hieraus gibt
es aber keine Anleihen in Justic League.


Aber genauso wie beim Batman v Superman Film fehlt auch bei Justice League jegliche Handlung. Die Story setzt auf eine Geschichte aus dem Wonder Women Universum auf. Erzählt aber auch die Geschichte nach Dawn of Justice irgendwie weiter.
Somit ist eine klare Handlung schwer verständlich.


In diesen Film wäre weniger mehr gewesen! Hätte man hier schon unbedingt Superman zurück bringen müssen ?! Superman hätte ja auch erst in einen eventuellen zweiten Teil wieder auftauchen können.
Bei den Avengers werden ja die Helden auch einzeln erst hinzu gefügt. Hier hätte man definitiv einiges besser machen können.



Die Solo Filme:


Nach dem der Film Justice League so gefloppt ist an den Kinokassen entschiden sich die Verantwortlichen von Warner Bros dazu erst einmal einzelne Solo Filme von den DC Helden zu machen bevor sie wieder einen Sharedfilm machen. Dadurch haben auch neue Helden die
Bühne betreten wie Aquamanund Shazam.


Dies machte die Filme von Anfang an interessanter da man hier mal andere Helden in den Vordergrund rückte als die bekannten Gesichter. Auch dadurch das die Filme ähnlich wie sie es bei Wonder Women gemacht haben eine eigene Story erzählen macht die Filme gut!


Hier merkt man eben auch das alle Filme die Story basierend waren von Warner Bros, egal ob das jetzt der vorgelagerter Superman Film
„Man of Steel“ war oder Wonder Women, oder jetzt Aquaman und Shazam Kassenschlager waren. Und alle Filme die eher einen universale Hintergrund hatten gefloppt sind da ihnen die Story gefehlt hat.


Man merkt aber auch das es auch mal andere Helden geben muss, die andere Geschichten erzählen damit es nicht ein Einheitsbrei wird.
Und dies wird durch Aquaman und Shazam gemacht. Deshalb haben diese Filme es geschafft so viel Begeisterung zu ernten.


Aber auch der DCU unabhängige Joker Film hat viel Begeisterung erzeugt. Zwar ist der auch vom Warner Bros ausgegangen, da er aber
nicht zu den eigentlichen Universum zählt sondern eigenständig auftritt wird er hier nur mal so erwähnen.


Ich gehe aber nicht näher darauf ein da er separat steht und somit
auch separat behandelt werden muss. Einziges was man hier sagen kann das Warner Bros sich hier in das Gebiet der R-Rating Filme
rein getraut hat und somit von weg ist von einer comicartig Inszenierung. Und dies ist auch schon ein bemerkenswerter Schritt.



Der Mixed Film:


Trotz dieser beiden guten Filme und des sehr mutigen Schrittes von Warner Bros. der ja auch ihre Kassen gut gefühlt hat, hat mich der
neueBirds of Prey Harley QuinnFilm Mix doch sehr verwundert.


Da er genauso Inszeniert wird wie bei Batman v. Superman erkennt man auch bei diesen Film keinen Sinn! Geht es hier jetzt Hauptsächlich um die Birds of Prey oder um Harley Quinn.
Steht der Film als Solofilm da oder ist es ein Sharedfilm ?


All dies ist sehr unverständlich gelöst! Man hätte dies anders besser lösen können. So ist leider nur ein weiter Flop ins Haus
getrudelt und man fragt sich ob bei Warner Bros eine klare Strategie zu erkennen ist wie sie mit dem DC Universum umgehen sollen!


Gerade deshalb da die Birds of Prey eine weibliche Heldentruppe symbolisieren soll und somit einen Gegenpart zu den Avengers aber
auch zu der Justic League herstellen soll! Besonders da es von den Birds of Prey schon eine gut umgesetzt Serie gab.


Daher hätte es Harley Quinn nicht als Frontfrau gebraucht.
So ein Auftritt wäre in einen Seeraten Film besser aufgehoben gewesen. Daher kann man hier wirklich nur noch von einen Mixed
Film sprechen und hoffen das so ein Film der letzte erst mal seiner Art war.


Denn dies ist zu hoffen denn wir wollen das DC als Marke ihren Ruf
nicht zerstört, sondern weiterbesteht und uns viele gute Filme beschert.


DC ist wichtig:


Mit den Film Joker der in eine ganz andere Richtung geht, aber auch mit den anderen Figuren aus den DC Universum merken wir wie
wichtig es ist das es nicht nur Marvel gibt. Und wieso soll es nur Filme geben die familienfreundlich sind ?!


Hier ist es wichtig eben das es das DC Universum gibt das eben mal auch was anderes macht. Dies zeigt auch das sie eben auch weibliche Helden etablieren wollen und dies gelingt auch. Eben wie bei Wonder Women!


Aber auch hier reicht eben die Heldin nicht aus sondern es muss eine gute Story geben damit ein guter Film dabei raus kommt.
Ich werde das DC Universum natürlich weiter beobachten und immer mal wieder schauen wie es sich weiter entwickelt zu diesen Artikel. Wer weis vielleicht ist dieser Artikel in ein paar Jahren nur noch eine kleine Erinnerung an die Zeit der Findungsphase!


Jetzt seid ihr aber dran sagt mir doch euere Meinung zu den DC Universums Filmen von Warner Bros.!

Kommentare 2

  • Das DCEU ist gescheitert. Da braucht man nicht drüber diskutieren, aber ich würde da nicht Warner allein in der Verantwortung sehen. Auch DC selbst hat wohl Druck gemacht und wollte ein Filmuniversum wie Marvel, aber ohne die nötige Ruhe und Vorlaufzeit zu haben wie Marvel. Als Marvel mit Iron Man begann, war das noch ein Experiment. Es gab keinen Druck und es hatte Zeit sich zu entwickeln. Man musst nicht gleich einen Avengers raushauen, um mit der Konkurrenz mitzuhalten.


    Zudem muss man zugeben, dass Disney mit Kevin Feige, bei aller Kritik an seiner seichten und mutlosen Marvelformel, ein echtes Mastermind erwischt hat. Feige hat es geschafft sein Universum konsequent weiterzuführen und hat sich auch durch Rückschläge wie Hulk und Thor nicht von seinem Weg abbringen lassen. WB hat mit Snyder einen durchaus einzigartigen Filmemacher für sich gewinnen können. Nur ist Snyders Stärke vor allem eine einzigartige Optik und eine coole Inszenierung. Warum man ihn zum Mastermind machte, bleibt rätselhaft. Dafür war er einfach nicht geeignet. Was für ein Glück Disney/Marvel mit Feige hatten, zeigt sich an ihrem zweiten großen Franchise. Kathleen Kennedy war mit Star Wars komplett überfordert und hangelte sich von Fehlentscheidung zu Fehlentscheidung. Dabei hatte sie die beste Ausgangslage. Eine wesentlich bessere als Marvel zum Beginn des MCU.


    Alles in allem bin icht trotzdem mit der DC/Warner Allianz zufrieden, denn wie du schon erwähnt hast, waren die Einzelfilme wirklich klasse. Und Shazam, Wonder Woman und Aquaman haben wesentlich mehr Eindruck hinterlassen als jeder Marvel Film. Trotz Ausreißer wie Birds of Prey glaube ich, dass wir weiterhin tolle DC solofilme bekommen werden. Ein DCEU brauche ich nicht wirklich. Die große Zeit der Filmuniversen ist eh vorbei. Außer Disney Marvel ist es kein weiteres mal gelungen ein solches Filmuniversum zu gelingen und wie lange das MCU nach Endgame funktioniert, wird sich zeigen müssen. Es dürfte schwierig werden eine zweite Infinitysaga zu schaffen.

    • Ich bin auch zufrieden mit der DC/Warner Allianz; in diesen Artikel wollte ich nur ihre Fehler aufzeigen. Man darf eben nicht auf grampf eine Universum Aufbauen.
      Das MCU hat sich ja auch langsam entwickelt.


      DC hat viele Helden, die sie in einzigartigen Geschichten erzählen können.
      Daher sollte die Universums Idee fallen gelassen werden, und mehr Solo Filme produziert werden. Denn darin liegt ihre Stärke.


      Joker hat gezeigt das sie in einer anderen Rubrik gut sind; hiervon würde ich mir mehr Filme wünschen. Ob aber ein Joker 2 ohne Batman sinnvoll ist, lass ich mal dahingestellt.