Mein Ranking der Assassin's Creed Hauptreihe

Von Assassin's Creed bis Assassin's Creed Origins, mein ganz persönliches Ranking


Herzlich Willkommen zu meinem spontanen Blog zur Assassin's Creed Hauptreihe. Ich habe diesen Blog kürzlich gelöscht, weil ich die Formulierungen in manchen Bereichen komplett angepasst habe, um den Blog eine dem Forum angemessene Struktur zu geben. In diesem Blog gehe ich allerdings nur auf die Hauptreihe ein, Spin-Offs lasse ich außen vor, ich bitte um Beachtung. Meine Meinung bezüglich einiger Spiele der Reihe hat sich im Laufe der Jahre etwas gewandelt. Um mir eine fundierte und begründete Meinung zu den Spielen bilden zu können habe ich mir die Zeit genommen die Spiele erneut ausgiebig zu spielen und zu bewerten. Ein niedriges Ranking bedeutet nicht, dass ich das Spiel schlecht finde, es hat nur im Vergleich zu den anderen Spielen der Reihe bei mir nicht so einen hohen Stellenwert. Manche Spiele haben mich daher sehr überrascht und sind deutlich höher im Ranking als ich das selbst erwartet hätte. Bei diesem Ranking handelt es sich um meine ganz persönliche Einschätzung, denn Ihr Ranking kann natürlich ganz anders aussehen als meins. Ich werde um die Spannung etwas zu erhöhen mit der niedrigsten Platzierung im Ranking anfangen. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen meines Blogs.
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Platz 11: Assassin's Creed Rogue
Auf dem letzten Platz landet bei mir AC Rogue. Das was man in AC3 bereits mit Haytham Kenway ausprobieren konnte wurde hier vollständig vollzogen. Shay Patrick Cormac ist ein sehr charismatischer Mann, der das beste erreichen möchte und glaubt, dass die Assassinen das falsche tun, daher wechselt er aufgrund eines bestimmten Ereignisses die Seiten und wechselt zu den Templern. Daraufhin wird man ständig von Assassinen gejagt und vernimmt jedesmal ein leises Flüstern, sobald ein Assassine in der Nähe ist. Dieses Spiel schlägt eine Brücke zwischen AC3, AC Black Flag und AC Unity, da es einige Storyelemente der Spiele miteinander verbindet. Die Seegefechte sind etwas herausfordernder als in AC Black Flag ausgefallen, da man selbst nun ebenfalls gekentert werden kann. Toll ist wieder, dass man einzelne Gebäude in New York renovieren kann um sein Einkommen zu verbessern. Qualitativ hat mir das Spiel aber nicht so gut gefallen wie AC Black Flag. AC Rogue wirkt im Vergleich zu AC Black Flag eher kühl, dabei mag ich Spiele mit Winter eigentlich sehr gerne.


Platz 10: Assassin's Creed 3
Eigentlich ein richtig tolles Assassin's Creed, nur leider stehen sich manche Aspekte im Weg und daher hat es leider nur noch für Platz 10 im Ranking gereicht. Der Anfang ist wirklich grandios. Man startet als einen Templer namens Haytham Kenway und später spielt man dessen Sohn Connor (Ratonhnhaké:ton) Kenway. Das ist ein absolutes Novum der Reihe gewesen, da man zuvor noch nie in die Rolle eines Templers geschlüpft ist. Anfangs ging ich davon aus, dass Haytham Kenway ebenfalls ein Assassine sei doch dann kam der Story-Twist. Was ich auch richtig cool finde ist die Möglichkeit sich eine eigene Siedlung aufzubauen (Devenport-Siedlung). In diesem Spiel wurden auch zum ersten mal die bekannten Seegefechte aus AC Black Flag ausprobiert, nur waren die meisten dieser Missionen noch rein optional und spielten sich aus taktischen Gründen noch längst nicht so gut wie in AC Black Flag. Nur sehr wenige Seegefechte waren für den Abschluss der Hauptstory erforderlich. Nun aber zu den Mankos, die ein höheres Ranking verhindern. Die Schnellreise ist hier sehr umständlich aufgrund der gewaltigen Größe der Gebiete. Man muss zuerst am Rand eines Gebietes reisen um dann ins nächste Gebiet gelangen zu können, eine direkte Möglichkeit der Schnellreise gab es hier leider noch nicht. Die vom Aussichtspunkt bekannte Schnellreise wurde erst in AC Black Flag eingeführt. Das Grenzland ist gewaltig groß. Hier hätte man vielleicht das Grenzland besser weggelassen und direkt in die Siedlung überleiten sollen, so wären viele unnötige Laufwege erspart geblieben. Was ich sehr cool fand war die Rückkehr der Bruderschaft, nur war diese komplizierter einzusetzen, weil Ubisoft die Menüsteuerung etwas kompliziert gestaltet hat.


Platz 9: Assassin's Creed Unity
Eins vorweg, dieses Spiel hat eine gewaltige Optik und das noch im Jahr 2014, Wahnsinn. Leider hat sich Ubisoft meiner Meinung nach aber etwas verhoben, denn AC Unity kam anfangs verbuggt auf den Markt. Inzwischen wurden alle groben Mängel durch Patches beseitigt und das Spiel ist inzwischen anständig spielbar. Man hat mit Arno einen Charakter erschaffen, der an Ezio erinnern soll, aber er erreicht nicht ganz seine Klasse, macht aber nichts. Was man aber sofort bemerkt ist, dass das Spiel aufgrund des Kampfsystems sehr viel schwerer geworden ist. Sogar einfache Schwertkämpfe können in Frust ausarten. Man hat keine Möglichkeit mehr den Geschossen auszuweichen. Gegner aufheben geht leider auch nicht mehr und das in AC3 eingeführte Pfeifen um einzelne Gegner anzulocken wurde auch gestrichen. Einen Tag- und Nachtwechsel gibt es hier leider nicht mehr, denn es hängt von der Art der Mission ab, welche Tageszeit es gerade ist. Was aber sehr cool ist, dass man jedes 4. Gebäude betreten kann, der Detailreichtum ist einfach erstaunlich. Was die Missionsarten anbelangt gibt es sehr viele Variationen, leider gibt es aber auch zu viele Variationen in der Ingame-Währung. Anstatt nur auf eine Währung zu setzen gibt es vier Verschiedene, ich habe bis heute nicht verstanden welche Währung auf welchem Weg freigeschaltet wird und ich habe die Hauptstory komplett durchgespielt. Was mir auch nicht gefällt ist, dass die Map mit Items und Truhen zugespammt wurde. Positiv fand ich aber, dass man Cafes hat, die man renovieren kann, dadurch generiert man ein regelmäßiges Einkommen. Auch ist dies der einzige Teil mit einer Multiplayer-Komponente für bestimmte Missionsarten.


Platz 8: Assassin's Creed
Mit diesem Spiel fing alles. Ich kannte damals diese Spielereihe überhaupt noch nicht und ein guter Bekannter hat mir dieses Spiel sehr empfohlen und ich schaute mir den Trailer an und dieser machte direkt Lust auf mehr. Ich wollte es unbedingt selbst spielen als ich den Trailer sah, da ich von der Grundidee schon sehr begeistert war, aber leider war die Umsetzung damals noch nicht ausgereift, das Gameplay steckte noch in den Kinderschuhen, dennoch machte es schon sehr viel Spaß. Einst aus Prince Of Persia hervorgegangen entwickelte sich eine der wichtigsten Marken für die Spieleschmiede Ubisoft. Wie wichtig war den Entwicklern zu dieser Zeit wohl selbst noch nicht bewusst. Es fehlten im ersten Spiel noch ein paar Gameplay-Elemente, die aus Assassin's Creed ein wirklich abwechslungsreiches Spiel machen würden. Kürzlich habe ich in einem Live-Stream das erste AC noch einmal gesehen und trotz der Monotonie hat dieses Spiel etwas magisches an sich. Der Einstieg ins Spiel ist deutlich gemächlicher und es braucht einige Zeit, bis das Spiel Fahrt aufnimmt, weil erst sehr viel erklärt wird, bevor es losgeht. Die Geschichte ist sehr spannend erzählt. Die Missionen ähnelten sich alle viel zu sehr und es stellte sich schnell eine gewisse Monotonie und Langeweile ein. Schwimmen war auch noch nicht möglich und die Spielwelt war sehr limitiert und nicht so frei zugänglich wie die späteren Teile der Reihe. Jedes Gebiet war über Abschnitte eingeteilt und wenn man in der Spielwelt etwas vergessen hat, dann musste man ein früheres Kapitel erneut starten, denn eine freie Open World gab es hier noch nicht. Dennoch war es bemerkenswert, wie die Entwickler Geschichte und Videospiel miteinander verzahnt haben. Die einzelnen Gebiete waren sehr interessant gestaltet und wirkten sehr lebendig. Mit Altair hat alles angefangen, der junge Assassine war anfangs noch sehr naiv und vertraute der falschen Person (seinem alten Mentor Al Mualim) und ließ sich von ihm manipulieren, später entwickelte er sich ähnlich wie Ezio Auditore zu einem weisen Anführer und Mentor und legte seine Naivität ab und wurde sehr viel bodenständiger. Dieses Spiel legte den Grundstein für alle Fortsetzungen und ebnete den Weg für einen der beliebtesten Assassinen aller Zeiten: Ezio Auditore. Mit dem ersten AC konnte man nur erahnen wohin die Reise einmal gehen würde und mit AC2 wurde das Spielprinzip noch einmal perfektioniert, so dass es kaum noch Anlass zur Kritik gab.


Platz 7: Assassin's Creed Revelations
An dieses Spiel hatte ich damals sehr große Erwartungen, schließlich sollte es die große Ezio-Trilogie vollenden. Das Spiel bot für die damalige Zeit schon eine echt gute Grafik und es gab sogar direkt am Anfang echt gutes Gameplay mit den Kutschen. Konstantinopel ist den Entwicklern wirklich hervorragend gelungen und es wirkt sehr lebendig und wie eine richtige Stadt. Eigentlich ist Revelations ein sehr solides Spiel, doch leider gab es aber auch ein paar Mankos wie veränderte Charakterdesigns von Ezio und Desmond, die mich persönlich sehr störten. Natürlich wird jeder auch mal älter, aber Ezio und Desmond sahen schon fast aus wie komplett fremde Personen und hatten kaum noch Ähnlichkeiten mit den Charakteren, die sie noch in Brotherhood waren. In AC3 sah Desmond dann wieder so aus, wie er aussehen sollte. Auch konnte ich mich mit manchen der neuen Gerätschaften nicht so ganz anfreunden. Auch fehlte mir irgendwie Ezios Freund Leonardo Da Vinci, den er immer freunschaftlich mit Leonardo begrüßt hatte. Dann gab es da noch ein Minispiel namens Tower-Defence. Solche Minispiele haben mir noch nie gefallen. Man muss regelmäßig darauf achten, dass die Fahndungsstufe nicht komplett gefüllt wird und um das zu verhindern müssen immer mal wieder Herolde bestochen werden, weil bei einer komplett gefüllten Leiste eventuell eines der zuvor befreiten Türme von den Templern angegriffen wird und man dann ein Tower-Defence-Minispiel absolvieren muss, um den Turm erfolgreich zu verteidigen. Reagiert man aber nicht darauf, dann fällt der Turm automatisch wieder in die Hände der Templer. Später ist es aber möglich Meisterassassinen reinzustellen, dadurch werden die Türme dauerhaft vor Angriffen der Templer geschützt. Sehr sauer aufgestoßen ist mir Desmonds Reise, denn das hatte mit dem eigentlichen Assassin's Creed Gameplay so gar nichts mehr zu tun. Man musste Blöcke platzieren und durch einen Hindernisparcour hindurch gelangen und das über 5 Kapitel lang. Der Rest der Geschichte war aber sehr spannend erzählt. Bis auf diese drei Dinge ist Revelations eigentlich ein sehr solides Spiel und die normale Hauptstory mit Ezio (und einem Wiedersehen mit Altair) hat mir wirklich hervorragend gefallen, denn es war eine echt großartige Geschichte rund um dem Maya-Kalender und das Jahr 2012 und es war eigentlich ein würdiges Finale der Ezio-Trilogie. Es hätte für mich sogar auf Augenhöhe mit Brotherhood sein können, denn abgesehen von den paar Mängeln blieb das Gameplay weitestgehend unangetastet und es gab auch einige sehr coole Momente und zwar die Ausbildung der Assassinen zu Meisterassassinen. Das empfand ich als sehr motivierend und hat mir sehr viel Spaß gemacht. Leider konnte mich das Spiel insgesamt gesehen nicht mehr so begeistern wie AC2 oder Brotherhood, deshalb landete Revelations bei mir im Ranking in einem soliden Mittelfeld, es hätte ohne der Mängel etwas höher im Ranking sein können.


Platz 6: Assassin's Creed Odyssey
Eigentlich hatte dieses Spiel sehr großes Potential in die Fußstapfen von AC Origins zu treten. Leider wurde das Potential nicht ganz ausgenutzt. Das Spiel bietet ein schön gestaltetes Griechenland, welches wirklich sehr umfangreich geworden ist. Leider wirken die Missionen längst nicht mehr so cool wie noch in AC Origins. Zwischen den einzelnen Missionen muss man sehr viel laufen oder das Schiff benutzen um von A nach B zu gelangen. Die Seegefechte erinnern sehr stark an Black Flag und machen sehr viel Spaß. Später hat man die Möglichkeit die Schnellreise zu benutzen, das wird man wohl auch sehr oft müssen, denn die Spielwelt ist wirklich sehr groß. Mit dem "Atlantis"-DLC hat Ubisoft noch einen sehr guten DLC abgeliefert, der aber nicht ganz an die Brillanz vom "Fluch der Pharaonen"-DLC in AC Origins heranreichte. Positiv zu erwähnen ist, dass es jetzt ein Dialogsystem gibt, aber die Entscheidungen haben nicht so eine große Tragweite, wie zum Beispiel in The Witcher 3. Dann lieber weniger Entscheidungen, dafür aber dann auch welche mit einer gewissen Tragweite. Neu ist auch, dass man wählen kann zwischen einer Frau namens Kassandra oder einem Mann namens Alexios. Komplett neu sind jetzt die Massenschlachten und auch die Söldner, die Jagd auf einen machen. Am ehesten kann man es sich wie eine Fahndungsstufe in Watch Dogs vorstellen, in denen die Cops Jagd auf einen machen. Für welche Fraktion man in den Massenschlachten kämpft ist aber eigentlich relativ egal , denn diese dienen hauptsächlich zur Schwächung der gegnerischen Fraktion im jeweiligen Gebiet (Spartaner oder Athener). Die Arena wurde leider abgespeckt und es gibt deutlich weniger Reittiere und auch keine Streitwagen oder Wagenrennen mehr. Auch wurde an manchen Effekten gespart wie Morgennebel oder Nasse Kleidung, wenn man aus dem Wasser kommt. Sehr positiv zu erwähnen ist die neue Discovery-Tour, die genauso wie bei AC Origins mit einem Patch hinzukam. Diesmal wurde die Tour sogar noch verbessert und es wurde einem ein Tourführer zur Seite gestellt, der einem zu jeder Tour willkommen heißt und anschließend jeweils 3 Fragen zur eben absolvierten Tour stellt. Hier lernt man zum Beispiel, wie Wein hergestellt wurde und wie die Griechen ihren Alltag gestaltet haben.


Platz 5: Assassin's Creed IV Black Flag
Eigentlich ist es eher ein Piraten-Spiel, welches eher an Serien wie: "Fluch der Karibik" erinnert und weniger an ein Assassin's Creed, dennoch hat der frische Wind der Reihe sehr gut getan. Folgende Charaktere sind dabei: "Anne Bonny", "Mary Reed" und niemand geringeres als "Blackbeard" höchstpersönlich. Klaus Dieter Klebsch verlieh ihm seine Stimme und die Atmosphäre war wunderbar karibisch und hat mich sogar manchmal wegen der Piraterie und den Seefahrten etwas an den Klassiker: "Monkey Island" erinnert. Die Seegefechte waren mit den taktischen Möglichkeiten sehr viel besser umgesetzt als noch in AC3. Edward Kenway ist am Anfang alles andere als ein Ehrenmann und schon gar kein Assassine. Anfangs war er durch und durch Pirat und wollte andere täuschen in dem er sich als jemand komplett anderes ausgab, doch dann erlebte er hautnah wie einige richtig wichtige Piraten sterben und ihm geht das sehr nahe, so nahe, dass er seine Lebenseinstellung komplett überdenkt und nach und nach sich zu einem würdigen Assassinen entwickelt. Eine Art Housing gibt es ebenfalls wieder, diese beschränkt sich aber auf einer ganz bestimmten Insel.


Platz 4: Assassin's Creed II
Dieses Spiel war für mich damals eine Offenbarung. Es wurde alles verbessert, was ich im ersten Teil kritisierte. Die ständig gleichen monotonen Missionen, das Leveldesign, das Gameplay, die sehr viel packendere Geschichte und weitere angepasste Elemente. Auch ist es Ezio jetzt möglich zu schwimmen, damals bedeutete die Berührung mit Wasser die sofortige Desynchronisation. Dieses Spiel war auch meine erste Platintrophäe. Ich sammelte wirklich alles ein, alle Federn, alle Truhen, ich erledigte sogar alle Missionen. Dieses Spiel zaubert mir auch nach so vielen Jahren immer noch ein Lächeln ins Gesicht, da ich es auch heute noch sehr gerne spiele. Mit Ezio Auditore Da Firence wurde einer der beliebtesten Assassinen aller Zeiten eingeführt. Selbst bei den Spielern, die sonst mit Assassin's Creed nichts am Hut hatten ist Ezio Auditore Da Firenze ein Begriff. Es gab zwar hier noch keine Bruderschaft, aber mit diesem Spiel wurde der Reihe alles mit auf dem Weg gegeben was sie brauchte. Vorallem Nebencharaktere wie Leonardo Da Vinci mit seinen Geräten und Maschinen haben mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und blieben mir im Gedächtnis. Ich bin froh, dass ich dieses Spiel erleben durfte als es ganz frisch auf den Markt kam, so lernte ich Ezio Auditore schätzen, denn für mich ist er eine wahre Legende und für mich der wohl beste Assassine überhaupt.


Platz 3: Assassin's Creed Brotherhood
Dieses Spiel stellt für mich ein nochmals verbessertes AC 2 dar. AC2 war die Pflicht und AC Brotherhood die Kür. Dieses Spiel gilt auch heute noch zu meinen absoluten Lieblingsspielen der gesamten Reihe. Ezio ist ein echt sympathischer Charakter und würdiger Assassine, der sehr viel Leid ertragen musste und trotzdem war er immer fair und hilfsbereit anderen gegenüber. Auch gibt es ein Wiedersehen mit Leonardo Da Vinci, ein ebenfalls echt guter Kerl und bester Freund von Ezio. In diesem Spiel wird die titelgebende Bruderschaft eingeführt, die Ezio anführt und die man sich in Kämpfen zu Hilfe rufen kann, wenn man sie benötigt. In diesem Spiel gibt es nur noch ein Gebiet und zwar Rom. Die Idee zum Aufbau der eigenen Stadt wurde hier wieder aufgegriffen, denn viele Gebäude sind renovierbar und dadurch steigert sich das mögliche Einkommen, das man alle 20 Minuten erhält. AC Brotherhood stellt für mich den besten Teil der gesamten Ezio-Trilogie dar, weil das Gameplay an einem Punkt angelangt ist, der mir sehr viel Spaß macht, viel Abwechslung geboten wird und die Geschichte auch nicht zu kurz kommt.


Platz 2: Assassin's Creed Syndicate
Auch wenn es graphisch nicht mehr ganz an die Opulenz von AC Unity heranreichte und man nicht mehr jedes 4. Gebäude betreten kann gefällt mir AC Syndicate sehr viel besser. AC Syndicate ist vom Aufbau her nicht so kompliziert gestrickt wie AC Unity und hat dessen fehlende Gameplay-Elemente wieder eingeführt unter anderem das Pfeifen und die Möglichkeit besiegte Gegner aufzuheben. Auch gibt es wieder ein Tag- und Nachtsystem und die mobile Basis im Form eines fahrenden Zuges fand ich schon damals mega cool und erinnert mich ein wenig an eine sehr bekannte Filmreihe und ich hoffe, dass man auch in Watch Dogs Legion wieder einen Zug zu sehen bekommt. Schön wäre es auch, wenn man den Zug dann selber fahren könnte. Was ich hier ebenfalls sehr cool finde ist die quasi Rückkehr der Bruderschaft aus Brotherhood in Form der Rooks. Mit den Rooks hat man ein ähnliches Elemente wieder eingeführt und das hat mir wirklich sehr gefallen und genau deshalb ist es bei mir im Ranking auch auf Platz 2, weil es mich stellenweise sehr an Brotherhood erinnert. Auch dass es zum ersten mal in Assassin's Creed fahrende Kutschen gibt, mit denen man Allerhand Unsinn anstellen und sogar Gegner rammen kann hat das Gameplay sehr bereichert. AC Syndicate vereint die Stärken der alten Teile und bietet sowohl einen offensiven Kampf als auch einige Stealth-Möglichkeiten. Was ich ganz cool finde ist die Möglichkeit Gegner gefangen zu nehmen und in eine Kutsche zu befördern oder mit denen leise an andere Wachen vorbeizuschleichen um an wichtige missionsrelevante Informationen zu gelangen oder man muss einen Schlüssel stehlen um eine bestimmte Tür öffnen zu können. Anders als in AC Unity wurde ich durchgehend gut unterhalten. Es fühlte sich sehr viel flüssiger an und machte mir sehr viel mehr Spaß. In den einzelnen Auftragsmissionen hat man sogar die Möglichkeit sich für einen bestimmten Weg zu entscheiden, es gibt meistens alternative Wege ein Haupt-Ziel zu erledigen. AC Unity ist beileibe kein schlechtes Spiel, aber im direkten Vergleich zieht es für mich einfach den kürzeren, denn AC Syndicate macht in meinen Augen fast alles besser. Das einzige was etwas fehlt sind die begehbaren Gebäude. Was die beiden Hauptcharaktere anbelangt hätte mir Evie als Charakter völlig ausgereicht, denn Jacob ist etwas hitzköpfig und auch naiv. Für mich stellt Syndicate das beste klassische Assassin's Creed dar, das die alte inzwischen betagte Ubi-Formel perfektioniert hat und es beinhaltet die Stadt London, die ich einfach großartig finde.


Platz 1: Assassin's Creed Origins
Auch wenn ich Fan des klassischen Gameplays war sehe ich inzwischen ein, dass es richtig war die Reihe voranzubringen und auf eine neue Stufe zu hieven. Das altbekannte Gameplay hat mittlerweile komplett ausgedient und wurde ersetzt durch RPG ähnliche Mechaniken. Ägypten ist wunderschön und Bayek ein sehr sympathischer warmer Charakter, auch wenn er für mich nicht ganz an Ezio heranreicht, aber er ist von allen anderen Assassinen am nächsten an Ezio dran. Das Kampfsystem ähnelt jetzt etwas der Dark Souls Reihe. Auf der einen Seite ist es anspruchsvoller, auf der anderen Seite einfacher weil direkter und genau auf den Punkt. Odyssey geht zwar einen ähnlichen Weg ist mir aber nicht mehr so atmosphärisch und es fehlt ein wenig an den Kleinigkeiten, die aus Origins das für mich bessere Spiel machen. In Origins kann man sogar Katzen streicheln und hat eine nasse tropfende Kleidung, wenn man gerade aus dem Wasser kommt. Morgens sieht man einen schönen Morgennebel und es gibt einige weitere graphische Effekte, die in Odyssey leider fehlen. Was die Arena anbelangt ist diese in Origins sehr viel umfangreicher und besser gestaltet. Es gibt noch eine zweite Arena extra für Wagenrennen, ein sehr cooles Feature. Es gibt in Origins sogar mehr freischaltbare Reittiere und sogar die klassischen Monturen aus den Vorgängerspielen. Nachgelegt wurde dann mit dem sehr coolen DLC namens: "Der Fluch Der Pharaonen", nichts gegen "Atlantis", welches ebenfalls ein toller DLC ist, aber den "Fluch der Pharaonen" finde ich dann doch etwas besser und interessanter, sorry Atlantis. Was die Gegenwartsgeschichte angeht kann man diese eigentlich komplett vernachlässigen, denn Layla Hassan ist leider nicht Desmond und die Geschichte ist leider nicht so gut präsentiert, vielleicht ändert es sich in AC Valhalla wieder, welches dann die Gegenwartsgeschichte um Layla Hassan abschließt. Dennoch ändert die quasi nicht existente Gegenwartsgeschichte nichts an meinem Ranking, denn alles andere finde ich absolut grandios gestaltet und sogar sehr viel besser als beim direkten Nachfolger. Positiv zu erwähnen ist auch die mit einem Patch hinzugefügte Discovery-Tour. Man erfährt so sehr viel mehr über den Alltag in Ägypten oder etwas über Mumifizierung, die Grabstätten der Pharaonen und vieles mehr.
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Community-Umfrage:
Welches Assassin's Creed ist Ihr Favorit und welchen Teil mochten Sie überhaupt nicht?
Verbesserungsvorschläge werde ich mir durchlesen und in den Blog einbringen.
Vielen Dank fürs Lesen meines Blogs.


Update: 04. 05. 2020 - Viele Passagen wurden umformuliert und unnötiges weggelassen.
Update: 05. 05. 2020 - Ergänzungen zur Discovery-Tour in AC Origins und AC Odyssey.

Der Sinn des Lebens besteht nicht darin ein erfolgreicher
Mensch zu sein, sondern ein wertvoller
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Baumeister-ID: J61-6CF-KQG

ntower-game Challenge

Kommentare 4

  • @Matchet1984: Ich fand die alte Form, dieses Bloges nicht schlecht. Du hättest ihn also nicht umkrempeln müssen. / Dies hat mich eher verwundert da ich wusste das es zu Assassin's Creed eben erst vor kurzem eben dieses Spezial gab.


    Ändere bitte diesen Artikel nicht andauernd! Ich sag immer: „Wenn Released ist ist Released!
    Man sollte nicht immer alles umkrempeln, sonst wird ein Artikel nie fertig.
    Schreib lieber ein weiteres Ranking; oder mach von irgend einer Reihe ein Best–of!


    Jedenfalls ist dieser Artikel spitzenmässig, daher ein Großes Danke an dich!

    • Vielen Dank, ich habe den Artikel komplett umformuliert, weil ich für manche Formulierungen keine weitere Verwarnung riskieren wollte, dann wäre dieser Blog eventuell sogar komplett gelöscht worden. Ich werden den Blog aber in dieser Form belassen und habe auch die Umfrage erneuert, so dass mehr User die Möglichkeit haben daran teilzunehmen. Die Umfrage läuft noch bis Ende Mai.

    • Okay, verwundert mich! Kann mich nicht erinnern das es in dem alten Blog Passagen gab die nicht angemessen waren. Aber Okay!


      Habe bei der Umfrage: Assassin‘s Creed Odessey gewählt; einfach wegen der Discovery Tour! Hieran merkt man das selbst jetzt 8 Jahre nach meinen ersten Game
      ( https://www.ntower.de/blog/artikel/4112-my-erstes-game/ ) die Geografie mich begeistert.

    • Ich bin da lieber auf Nummer Sicher gegangen, da man bestimmte Passagen auch falsch auslegen konnte und daher entschied ich mich die Passagen komplett zu überarbeiten. Dieser Blog bedeutet mir echt viel und habe da echt lange überlegt, was ich zu jedem einzelnen Spiel der Reihe schreiben könnte. Desweiteren habe ich noch einige Ergänzungen vorgenommen bei den Spielen der Reihe, die ich aktuell spiele, da ich mich nicht mehr an jedes einzelne Detail erinnern konnte.


      Die Discovery-Tour gefällt mir ebenfalls sehr gut. Diese ist in AC Odyssey besonders gut gelungen, ich habe diese beiden Touren vergessen im Blog zu erwähnen und habe Ergänzungen vorgenommen.