Meine Eindrücke zu Animal Crossing - New Leaf

  • Einleitung
    Herzlich Willkommen liebe Community. Diesen Blog habe ich bereits vor einigen Tagen vorbereitet, aber noch nicht veröffentlicht, weil ich nicht die maximal erlaubte Blog-Anzahl in einer Woche überschreiten wollte, daher entschied ich mich für den Montag, da dieser eine neue Woche einleutet. Ich habe früher mit Ausnahme der Gameboy-Generation fast ausschließlich Heimkonsolen von Nintendo gespielt, die bisherigen DS-Geräte waren mir vom Display her zu klein oder nicht robust genug und mit dem New Nintendo 2DS XL habe ich jetzt endlich das Gerät gefunden, das meine Bedürfnisse an Nintendo Spielen zu 100% abdeckt und wirklich sehr gut in der Hand liegt. Mit der Nintendo Switch wurde ich persönlich leider nicht so wirklich warm, entweder gefiel mir die Spieleauswahl nicht so gut oder ich war mit der Hardware unzufrieden. Was die meiner Meinung nach hervorragende Wii U anbelangt gab es für mein Empfinden leider viel zu wenig Auswahl an hochkarätigen Spielen und diese Konsole wurde meiner Meinung nach viel zu schnell beendet. Dafür lief die 3DS-Generation im Gegensatz zur Wii U wirklich sehr lange und deshalb ist die Auswahl auch so groß und mit den kompatiblen normalen DS-Spielen sogar doppelt so groß. An der Spieleauswahl kann man sich hier meiner Meinung nach wirklich nicht beklagen, es ist alles da was das Nintendo-Fanherz braucht, sogar sehr spezielle Spiele wie Castlevania, Pikmin und Metroid gibt es für den 3DS. Also so ganz kann ich mich von Nintendo auch nicht lösen und bin mit dem Weg, den ich gegangen bin sehr zufrieden, denn nun habe ich nichts mehr zu beanstanden und hole einfach alles nach, was ich verpasst habe. Nun geht es aber wirklich los, viel Spaß beim Lesen meines Animal Crossing Blogs.
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    Über Animal Crossing
    Die Animal Crossing Reihe begeistert seit Jahren viele Spieler, da die Spielwelt sehr lebensecht präsentiert wird, da man sowohl mit der Umwelt als auch mit den tierischen Bewohnern interagieren kann. Nintendo entwickelte das erste Animal Crossing im Jahr 2001 für das Nintendo 64, damals noch unter dem Namen "Animal Forest" was übersetzt so viel bedeutet wie "Wald der Tiere". Besonders in Japan gehört Animal Crossing zu einer der beliebtesten Spielereihen überhaupt. Ursprünglich war keine Veröffentlichung im europäischen Raum vorgesehen, aber nach dem großen Erfolg des ersten Spiels entschied Nintendo sich den Nachfolger für den Gamecube auch in Europa auf den Markt zu bringen. In Animal Crossing übernimmt man die Kontrolle über eine Spielfigur, die man das gesamte Spiel über verkörpert. Auf klassische Spielelemente wird hier komplett verzichtet. Es existiert weder eine fortlaufende Rahmenhandlung noch eine feste Missionsstruktur. Animal Crossing ist ein sehr spezielles Spiel, das wahrscheinlich nicht jeden Gamer ansprechen wird, da es auch kein fest definiertes Ende gibt und das Spiel somit quasi endlos ist. Viel mehr handelt es sich in Animal Crossing um eine richtige "Lebenssimulation". In diesem Blog habe ich für einen noch recht aktuellen Teil dieser bereits sehr langlebigen Reihe fokussiert, da ich diesen derzeit sehr gerne spiele und ich in diesem Blog auf den Teil näher eingehen möchte, der den schönen Namen "New Leaf" trägt.
    Seid bitte nicht enttäuscht, wenn ich hier in diesem Blog nicht euren persönlichen Lieblingsteil dieser Reihe behandle. In diesem Blog möchte ich mit euch meine bisher erlebten Eindrücke zu diesem Spiel schildern. Den genaueren Grund weshalb ich diesen Teil so gerne spiele werdet ihr in diesem Blog erfahren, denn in diesem Teil wurden sehr viele Neuerungen eingeführt, die das Spielerlebnis deutlich erweitern, da man sehr viel mehr Einfluss auf die Gestaltung seines Dorfes hat als jemals zuvor.

    Ein ganz besonderer Spielstart
    Startet man Animal Crossing - New Leaf zum ersten mal, dann wird man auf seiner Zugreise von Olli herzlich in Empfang genommen. Olli stellt einem sehr viele Fragen, diese sind aber nicht unwichtig, denn sie entscheiden am Ende, welche Form das Dorf hat und wie der eigene Charakter aussehen wird. Falls man damit nicht zufrieden ist, kann man das Aussehen ändern, sobald man den Friseur im Spiel freigeschaltet hat. Bis es soweit ist sollte man sich vorher die Antworten gut überlegen, denn diese entscheiden ob man Mädchen oder Junge spielen wird und welche Augen- sowie Haarfarbe man haben wird. Anschließend wird ein Name für das Dorf festgelegt und man wird von den Dorfbewohnern und Melinda in Empfang genommen, das Spiel beginnt.

    In der Ruhe liegt die Kraft
    Wenn man Animal Crossing Spieler ist, dann muss man ja viel Zeit mitbringen, sehr viel Zeit sogar, denn man bekommt als Bürgermeister allerhand zu tun. Bürgermeister? - Ja richtig gelesen. In Animal Crossing - New Leaf ist man zum ersten mal selber Bürgermeister und kann aktiv über die Gestaltung des Dorfes mitbestimmen. Es ist möglich Bauprojekte zu starten für die dann Spenden gesammelt werden, das meiste wird man aber selber spenden müssen. Mögliche Bauprojekte sind zum Beispiel eine weitere Brücke oder ein schöner Brunnen. Man kann allerhand Dinge anstellen. Wiederkehrende Elemente sind zum Beispiel das Angeln, Insekten fangen, Ausgrabungen machen, Bäume Pflanzen, mit Bewohnern sprechen, Tauchen, die Stadtflagge sowie die Stadtmelodie ändern. Neu hingegen ist die Möglichkeit an Ausflügen auf der Törtel-Insel teilnehmen, dazu später mehr.

    Alles läuft in Echtzeit
    In Animal Crossing läuft in der Tat alles in Echtzeit ab. Die Ingame-Uhr läuft synchron mit der im 3DS eingestellten Uhr, wenn es Abend wird, dann ist es auch in Animal Crossing Abend. Sogar alle 4 Jahreszeiten wurden nachgebildet. Im Winter zum Beispiel gibt es sehr viel Schnee. Manche Fische und Insekten bekommt man außerdem nur an ganz bestimmten Jahreszeiten. Manche Fische und Insekten wiederum bekommt man lediglich auf der Törtel-Insel, auch dazu später mehr.

    Ohne Sternis geht es nicht
    Die wichtigste Währung lautet Sternis. Diese Währung wird benötigt um neue Gebäude zu errichten, sein Haus zu erweitern oder Einrichtungsgegenstände zu kaufen. Vorallem zu beginn denkt man oft: "Das kann ich mir doch niemals leisten". Sternis verdient man durch den Verkauf von Muscheln, Fischen, Insekten und Obst. Am Anfang bekommt man nicht so viel, weil die Dinge, die man im Dorf findet und später dann verkauft einfach nicht genug abwerfen. Hier kommt die Törtel-Insel ins Spiel, dazu gleich mehr. Es gibt sogar Fremdfrüchte, die man leider miteinander über Street Pass tauschen muss, anders sind diese Früchte vermutlich nicht zu bekommen. lediglich eine Fremdfrucht kann man über Melinda erhalten. Diese sehr begehrten Fremdfrüchte sind dann 5 mal so viel Wert wie die Stabdardfrucht. Dann gibt es noch 1A-Früchte, diese wachsen zufällig an einem Baum mit einer Standardfrucht, diese kann man zwar einpflanzen und es wachsen daraus dann neue 1A-Früchte, diese lassen sich aber nur wenige male ernten bevor der Baum eingeht, bis dahin aber eine sehr gute Geldquelle, sollte man den Baum vorher düngen, dann werden daraus ganz normale Standardfrüchte und der Baum kann dann wieder unendlichen Nachschub an Standardfrüchten produzieren. Es dauert in der Regel 3 Tage, bis eine Frucht am Baum wieder nachgewachsen ist.

    Die Törtel-Insel
    Eines Tages gibt es Besuch vom ehemaligen Bürgermeister Törtel. Er berichtet von einer Insel auf der immer Sommer ist. Auf dieser Insel gibt es seltene Insekten und Fische die sehr viel wert sind und man bekommt nur dort die sehr begehrten Durianfrüchte, die man ins eigene Dorf mitnehmen und einpflanzen kann. Diese sind dann 2,5 mal so viel Wert wie die normalen. Wichtig zu wissen ist, dass die Sternis auf der Insel keinen Wert haben, stattdessen kann man sich auf der Insel zu täglich wechselnden Ausflügen anmelden. Bei diesen Ausflügen gibt es ein Zeitlimit, mal müssen mit einem Zeitlimit bestimmte Käfer gefangen oder bestimmte Obstsorten gefunden werden. Für das erfolgreiche Abschneiden eines Ausflugs wird man von Törtel mit Medaillen belohnt, je nach Abschneiden mal mehr oder weniger. Medaillen stellen übrigens die gültige Währung auf der Törtel-Insel dar. Man kann sich später auch für den Törtel-Club anmelden, dann ist es sogar möglich sich mit anderen Leuten auf der Törtel-Insel zu treffen und gemeinsam an Ausflügen teilzunehmen.

    Events und Besucher
    Um das Spielerlebnis nicht eintönig werden zu lassen kommen zwischendurch wertvolle Besucher ins Dorf. Rainer zum Beispiel verkauft in seinem Zelt Gemälde. 3 der Gemälde sind meistens eine Fälschung und nur 1 Gemälde ist echt. In seltenen Fällen gibt es auch zwei echte Gemälde. Das echte kann man dann im Museum spenden. Das falsche bekommt man nur sehr schwer wieder los und macht damit viel Verlust. Smeralda sagt einem für 500 Sternis die Zukunft vorraus und zieht später sogar in die Einkaufsmeile. Die meisten Besucher tauchen nach ca einer Woche wieder auf. Es gibt auch Events wie Turniere. Bei einem Angelturnier gewinnt derjenige mit dem wertvollsten Fang, man hat Zeit bis 18 Uhr danach endet der Wettbewerb und nicht eingereichte Beiträge werden ignoriert. Gar nicht mal so einfach eines dieser Wettbewerbe zu gewinnen. In meinem Fall war es so, dass es immer ein paar Dorfbewohner gab, die einen etwas größeren Fang als ich hatten, so reichte es für mich leider nur für den 4. Platz.

    Die Einkaufsmeile
    Die Einkaufsmeile wirkt am Anfang bis auf sehr wenige Gebäude runtergekommen und leer. Es gibt ein paar Läden wie den Immobilienhändler Tom Nook, den Einkaufshändlern Nepp & Schlepp (die als Zwischenhändler der Fundgrube fungieren), die Modeschneider Tina & Sina & Minna (Samthea) sowie das Museum mit Eugen. Im späteren Verlauf eröffnen weitere Läden wie der Schuhladen, die Gärtnerei, der Friseur und weitere in der Einkaufsmeile oder bestehende Läden wie Nepp & Schlepp werden deutlich vergrößert und bieten daraufhin eine deutlich größere Auswahl an. Es lohnt sich also hier viel Zeit zu investieren, denn später wird die Einkaufsmeile richtig schön. Ein ganz besonderes Gebäude ist das Schlummerhaus. Hier kann man die Schlummeranschrift eines fremden Dorfs eingeben und man träumt sich dann auf dieses Dorf. Hier kann man echt alles machen ohne etwas zerstören zu können, denn die Schlummerdörfer stellen nur eine Momentaufnahme dar und alles was man hier macht hat gar keinen Einfluss auf das echte Dorf, sehr schön umgesetzt. Wichtig zu wissen ist aber auch, dass man alles was man hier nimmt nicht mitnehmen kann ins eigene Dorf. Nach dem Aufwachen ist alles was man im Inventar gelagert hatte weg, das einzige was man behält sind gefundene Designs.

    Andere Spieler treffen
    Ich habe gelesen, dass man andere Spieler über die Street-Pass-Funktion treffen kann, mir ist aber unklar, wie man Online andere Spieler trifft, die nicht in der Nähe wohnen und nicht mal eben für Street-Pass vorbeikommen können. Ein Austausch von Früchten gestaltet sich daher also als sehr schwierig bis nahezu unmöglich, es gibt noch eine Möglichkeit fremde Spieler auf der Insel anzutreffen, ob man dort Früchte austauschen kann weiß ich leider nicht.

    Schlusswort
    Nun der eigentliche Grund, weshalb mir Animal Crossing - New Leaf so gut gefällt ist, dass man in diesem Spiel sich alles selbst erarbeitet. Am Ende ist man stolz auf sein Dorf. Man hat dann ein sehr großes Haus, das fast einer Villa gleicht, viele verschiedene Pflanzen, sehr schöne Bauten und Gebäude, viele Nachbarn, ein voll ausgestattetes frei begehbares Museum und eine richtig tolle Einkaufsmeile, die am Ende ganz anders wirkt als noch zu beginn. Auch trifft man manchmal andere Dorfbewohner in der Einkaufsmeile. Ich bedanke mich für euer Interesse und das Lesen meines Blogs. Wer möchte, der kann mich ja mal besuchen, meine Früchte sind Äpfel und Orangen.
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    Nun seid ihr gefragt:
    Was haltet ihr eigentlich von der Animal Crossing Reihe?
    Teilt ihr meine Freude an Animal Crossing - New Leaf?

    Wie sehen eure Fortschritte aus?
    Welches Spiel der Reihe ist euer persönlicher Favorit?
    Falls ich etwas vergessen habe, lasst es mich bitte wissen, ich werde es ergänzen.



    Der Sinn des Lebens besteht nicht darin ein erfolgreicher
    Mensch zu sein, sondern ein wertvoller
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    1.244 mal gelesen

Kommentare 5

  • XenoDude -

    Vielen Dank für diesen Blogeintrag. Ich fand ihn sehr interessant zu lesen und nun verstehe ich, weshalb dies das meistgezockte Spiel auf meiner 3DS ist (dank meiner Frau).

    Mir war nicht bekannt, dass Animal Crossing einmal Animal Forest hieß.

    Leider kann ich nicht wirklich auf deine Frage eingehen, da mir die Reihe grundsätzlich nicht zu sagt. Natürlich habe ich ab und zu meiner Frau beim Zocken von New Horizons zugeschaut, aber es ist definitiv nicht mein Spiel.

    • Matchet1984 -

      Sehr gerne, es freut mich, dass dir mein Blogeintrag gefallen hat. Ich glaube Animal Crossing ist ein sehr spezielles Spiel, ich vermute, dass die überwiegende Mehrheit hier auf ntower (so ist nur mein persönliches Gefühl) hat gar kein Interesse an dieser Reihe. Ich glaube es gibt hier nur sehr wenige, die überhaupt etwas mit der Animal Crossing-Reihe anfangen können.

    • XenoDude -

      Trotzdem finde ich es gut, dass Nintendo ein Spiel veröffentlicht, welches eine ganz andere Zielgruppe anspricht.

  • Haby -

    Danke dir für diesen interessanten Artikel über New Leaf. Sehe schon das Artikel schreiben scheint dir mittlerweile sehr viel Spaß zu machen. Das mich sehr freut, den deine Artikel sind sehr gut aufgebaut. Hier ein großes Dankeschön!

    Habe sehr viel Wild World auf dem DS gespielt, und kann daher sagen das die Reihe es echt einen antun kann. In Animal Crossing ist schnell Zeit relativ, denn es gibt immer was zu tun.
    Dies merkt man eben dann wenn man sich Zeitlich Organisieren muss.

    • Matchet1984 -

      Das freut mich, dass dir mein Blog-Artikel gefällt. Ja manchmal macht es mir sehr viel Spaß solche Artikel zu verfassen. Ich mache das immer, wenn ich gerade lust darauf habe und ergänze auch manchmal etwas, wenn mir gerade etwas passendes einfällt, das ich vergessen hatte.

      Ja Animal Crossing bietet immer irgendwas zu tun. Derzeit bin ich sehr oft auf der Insel, weil ich da diese ganzen seltenen Käfersorten fange und dann verkaufe. So ist schnell mal eine Summe über 100000 Sternis beisammen.