Open World Spiele und Lineare Spiele im Vergleich

  • Einleitung
    Herzlich Willkommen liebe Community. Einen ähnlichen Blog habe ich bereits vor einigen Monaten geschrieben, habe den aber in einem anderen Stil verfasst. Ich habe mir einige Dinge noch einmal durch den Kopf gehen lassen und entschied mich dann diesen Blog erneut zu veröffentlichen, aber nicht 1 zu 1 so wie der alte Blog, denn meine Sichtweise hat sich im Laufe der Monate nach reiflicher Überlegung doch etwas gewandelt. Ich entschied mich für eine Veröffentlichung am Freitag, damit nicht zu viele Blogs von mir in der selben Woche veröffentlicht werden. So liegt zwischen den einzelnen Blogs genügend Zeit. In diesem Blog gehe ich auf den Vergleich zwischen Open World und linearen Spielen ein und deren Unterschiede zueinander und ob eine Art besser ist als die andere. Mein vorheriger Blog behandelte Animal-Crossing - New Leaf, anscheinend habe ich damit nicht jedermanns Geschmack getroffen, vielleicht ändert es sich ja diesmal, denn eins ist gewiss, ich gebe beim Verfassen eines Blogs stets mein bestes. Ich hoffe ihr nehmt es mir nicht übel, wenn ich hier nicht jedes Spiel auflisten kann, da mir die dementsprechenden Erfahrungswerte fehlen, daher benenne ich einige Beispiele von Spielen, die ich gespielt habe. Ich wünsche euch viel Vergnügen beim Lesen meines Blogs.
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    Das ist eine Open World
    Eine Open World bedeutet übersetzt offene Welt. Das bedeutet, dass man überall hingehen kann und auch wieder zurück. Open World Spiele hingegen kann man in der Regel nach dem Ende der Hauptstory noch weiter spielen und weitere Nebenaufgaben erledigen oder die teilweise sehr schön gestaltete Spielwelt nach Lust und Laune zu erkunden und genießt somit eine der gegebenen Freiheiten, die einem lineare Spiele nicht bieten.Manche Open World Spiele bieten inzwischen eine New Game Plus Funktion an, die es einem ermöglicht die Handlung unter Beibehaltung seiner Erfahrungspunkte und Ausrüstung von vorne zu erleben. In den meisten Open World Spielen wird zuerst die Spielwelt und dann die Story gestaltet, daher kommt auch nicht jede Open World den Gamern gleichermaßen gut an, denn manche Entwickler haben eine gänzlich andere Auffassung von Open World als andere dazu dann später mehr.

    Das ist eine lineare Handlung
    Bei Spielen mit einer linearen Handlung ist meistens nach 12-15 Stunden Schluss.
    Die meisten linearen Spiele bieten eine straffe gut erzählte sowie auch spannende Geschichte. In der Regel kehrt man nicht zu bereits erledigten Gebiete zurück. Manche dieser Spiele bieten sogar einen New Game Plus Modus an indem man bestimmte Fähigkeiten zwar behält, die Handlung aber komplett von vorne beginnt. Bei den linearen Spielen wird die Spielwelt um die Geschichte herum gebaut. Lineare Spiele haben einen deutlich strafferen Handlungsbogen und kommen deutlich schneller zur Sache.

    Eine Spielwelt sollte stets gut gefüllt sein
    Open World Spiele gibt es heutzutage sehr viel mehr als damals und manche Gamer sind inzwischen gesättigt davon, was ich sehr gut verstehen kann. Die Gründe sind meistens übertriebener Sammelkram, lange Grinding-Phasen, bevor man in der Handlung voranschreiten kann oder eine schlecht gefüllte Spielwelt, solche Elemente stoßen bei den meisten Gamern sehr sauer auf, daher ist eine Open World nicht gleich Open World, dazu aber später mehr. Dass es auch anders geht beweisen Entwickler wie "Rockstar Games" oder "CD Projekt Red", deren Spiele nur alle paar Jahre erscheinen, denn zugegebenermaßen erscheinen manche Spiele wie am Fließband, da bleibt dann meistens keine Zeit mehr für eine ausgereifte Spielwelt und dem Feinschliff. In manchen "Ubisoft"-Spielen ist dies zum Beispiel der Fall. Entwickler, die nur alle paar Jahre ein Spiel auf den Markt bringen müssen überzeugen, das erwartet man dann auch von denen, denn diese Spiele sind viele Jahre in Entwicklung und es bleibt daher auch viel Zeit für den dringend benötigten Feinschliff. Eine gut gefüllte Spielwelt ist das A und O, denn es kommt nicht auf die Größe der Map an, sondern wie diese gefüllt ist. Eine große Spielwelt kann ebenfalls sehr gut umgesetzt sein wie eine deutlich kleinere, wenn man nicht das Gefühl hat, dass es irgendwie gestreckt, generisch oder gar langweilig wirkt, weil sich manche Gebiete nach Copy & Paste anfühlen. Es muss nicht so sein, denn es gibt sie, die großen gut gefüllten Spielwelten, die zum Entdecken einladen, wo jeder Zentimeter des Spiels Sinn macht und die Orte eine eigene Geschichte erzählen können und somit wie aus einem Guss wirkt und sich einzigartig und besonders anfühlt. Die "Elder Scrolls" Reihe steht in den Ruf über besonders große spielerische Freiheiten zu verfügen, aber stets eine generische Spielwelt zu haben. Spiele wie zum Beispiel "RDR 2" und "Witcher 3" haben eine Spielwelt, die Spielwelt sehr interessant gestaltet sind und bieten sogar einige Zufallsbegegnungen auf den Reisen an, es wird somit nicht so schnell langweilig oder gar generisch. Manche bevorzugen aufgrund dessen, dass sie von Open World gesättigt sind eher lineare Spiele, auch da gibt es Spiele, die gut gefüllt sind und welche, die es nicht sind.

    Nicht jede Open World ist gleich
    "Witcher 3" bietet dabei eine etwas andere Art von Open World an. Die Spielwelt ist nicht komplett frei begehbar, sondern in einzelne Gebiete unterteilt. Die einzelnen Gebiete sind aber groß genug gestaltet, dass man immer das Gefühl hat eine gut gestaltete große Open World zu erleben. Die vorherigen Spiele dieser Reihe boten noch keine Open World an. Auch "Fallout 4" bietet eine Open World an, aber diese ist wieder etwas anders. Man erlebt eine nach dem Atomkrieg zerstörte postapokalyptische Welt in der es möglich ist Gebäude zu errichten. Das aktuelle "Zelda BOTW" bietet wieder einen ganz anderen Ansatz. Man wird in die Spielwelt versetzt ähnlich wie in "Skyrim" und erkundet die Spielwelt auf eigene Faust ohne an die Hand genommen zu werden. Der rote Faden wird nur grob skizziert, den Rest erkundet man komplett selbst. In "GTA 5" und "RDR 2" hat man ebenfalls lebendige Spielwelten erschaffen in der man sich austoben kann. Autos oder Kutschen fahren, Pferde reiten, Fahrrad fahren sind nur ein Teil der Möglichkeiten, die man in diesen Spielen machen kann. Eine wirklich ansprechende gut gefüllte Open World zu gestalten schafft noch längst nicht jeder.

    Die Vor- und Nachteile eines Schnellreisesystems

    In vielen Open World Spielen gibt es inzwischen die Möglichkeit sich eine der Schnellreisemöglichkeiten zunutze zu machen. Die Spielwelten werden immer größer und bei größeren Spielwelten gibt es in der Regel auch eine Schnellreisefunktion. Alternativ kann man auch jeden Weg zu Fuß gehen oder auf einem Pferd reiten, es dauert dann aber deutlich länger, bis man seinen Zielort erreicht. In manchen Spielen macht die Erkundung und das Reisen zu Fuß der Pferd sehr viel Spaß in anderen Spielen kann es aber auch sehr schnell langweilig werden, je nachdem wie atmosphärisch die Spielwelt gestaltet ist, daher finde ich es gut, wenn man selber wählen kann ob man die Reise skippt und die Schnellreise benutzt oder den längeren Weg in Kauf nimmt, was manchmal sehr von Vorteil sein kann, da es in diversen Spielen wie "GTA 5", "RDR 2" und "Witcher 3" zu sehr interessanten Zufallsbegegnungen kommen kann, die dann sogar in komplett eigene Questreihen münden können. Man sollte selber abwägen, ob man eine längere eventuell mehrere Minuten lange Reise antritt oder die Schnellreise benutzt, da man so auch einiges verpassen könnte. Nutzt man eine der Schnellreisen, dann wird die Zeit simuliert, die man für die Reise gebraucht hätte und die Tageszeit könnte sich daher verändert haben. In Spielen wie zum Beispiel "Spider-Man" sieht man jedesmal eine kurze Zwischensequenz, wenn man eine der Schnellreise-Möglichkeiten benutzt. Spider-Man fährt dann komplett kostümiert mit der U-Bahn was ein sehr lustiger Anblick ist. Bei linearen Spielen wird in der Regel keine Schnellreise benötigt, da es in der Regel keine Rückkehr sprich Backtracking in bereits abgeschlossene Bereiche gibt, daher wird bei diesen Spielen in der Regel darauf verzichtet, da die Geschichte stets im Vordergrund steht und die Spielwelt um die Geschichte herum aufgebaut wird.

    Die Immersion
    Es gibt Spiele, in denen kann man wirklich versinken und regelrecht für viele Stunden eintauchen, ohne dass es einem langweilig wird. Der Grund lautet "Immersion". Ohne Immersion fehlt das gewisse etwas das Mittendrin-Gefühl. Solch eine Immersion kann man sowohl innerhalb einer Open World erzeugen oder auch bei einem linearen Spiel. Eine gute Story trägt dann ebenfalls dazu bei, sowie eine gut gestaltete Spielwelt. Damals dachte ich immer, dass lediglich eine deutsche Synchronisation eine gute Immersion ausmacht, aber das ist nur bedingt der Fall, denn auch eine schöne atmosphärische Spielwelt, belebte Städte und Dörfer, eine dichte Wildnis vermögen dieses Gefühl erzeugen, weil alles so echt und wie aus einem Guss wirkt. Was bringt einem eine gute deutsche Synchronisation, wenn der Rest nicht so gut umgesetzt wurde. Eine gute Immersion wird also nicht unbedingt nur über die Sprachausgabe erreicht. Es gibt sogar Spiele mit Textboxen, die eine sehr gute Immersion aufweisen könnten unter anderem die "The Legend Of Zelda" Reihe, in der es im aktuellen Ableger sogar möglich ist Bäume zu fällen oder zu Angeln. Für manche ist es schon ein tolles Gefühl, wenn die NPCs einem geregelten Tagesablauf nachgehen und an bestimmten Tageszeiten woanders aufzufinden sind. Für manche ist es ein tolles Gefühl, wenn man mit der Spielwelt interagieren kann oder ähnliche Dinge innerhalb der Spielwelt anstellen kann Stichwort Sandbox.

    Sandbox-Spiele und spielerische Freiheiten
    Als Sandbox bezeichnet man Spiele, die über eine sehr große spielerische Freiheit verfügen, die Open World selbst bietet aber nur die Grundlage dafür, denn auch Spiele in denen man sich eine Spielwelt selbst erschaffen kann, könnte man als Sandbox-Spiele bezeichnen, aber nicht jedes Open World Spiel ist auch ein Sandbox Spiel, die Definition ist leider nicht ganz eindeutig und daher etwas schwammig und ungenau, daher ist es nicht so einfach das korrekt zu definieren. Spiele wie "Ark", "Dreams", "Minecraft" und "Terraria" zum Beispiel erfreuen sich sehr großer Beliebtheit, weil man so gut wie alles im Spiel selbst gestalten und bauen kann. In "Dreams" kann man sogar komplett eigene Spiele gestalten und diese dann mit der Community teilen. Dann gibt es da noch Spiele wie "GTA 5" und "RDR 2", In denen man allerhand Dinge anstellen kann wie Raubüberfälle, Zugentführungen, sich mit den Gesetzeshütern anlegen und noch sehr viel mehr. Auch gibt es oft verschiedene mögliche Tätigkeiten, die man nachgehen kann. Unter anderem wären das "Pokern", "Angeln", "Jagen" oder das Kartenspiel "Gwint" in "Witcher 3" das ist ein Spiel im Spiel selbst. Man kann Stunden verbringen um seine Kartensätze zu vervollständigen, es gibt sogar Ingame-Turniere und man kann fast jeden NPC zu einem "Gwint-Duell" herausfordern. Eine weitere Möglichkeit spielerische Freiheit zu erzeugen ist die Spielwelt selbst. Als Beispiel dient "Zelda BOTW", denn in diesem Spiel wird spielerische Freiheit sehr groß geschrieben. In diesem Spiel ist es möglich mit der Spielwelt zu interagieren, indem man Bäume fällt, mit der Physik herumspielt und sogar an jeder existierenden Wand hochklettern kann. In "Skyrim" zum Beispiel hat man völlige Freiheit in welcher Reihenfolge man die zahlreichen Missionen bewältigt und welche man komplett links liegen lässt, es gibt gar keine Vorgaben.Manchmal muss man auch optionale Dinge sammeln wie Schätze oder ähnliches wie in "Uncharted 4" und manchmal gibt es sogar ein Crafting System wie in "Last Of Us", zu diesem Thema später mehr. Es gibt auch lineare Spiele, die eher einem Film gleichen und manche davon doch nicht ganz so linear wirken wie es zunächst scheint. In Spielen wie "Detroit Become Human" wird fast alles über die Dialoge und die Art und Weise wie man eine Mission abschließt definiert, denn fast jede Entscheidung hat Auswirkungen auf den Fortlauf der Handlung und an gewissen Stellen weicht die Handlung dann ab und führt zu einer gänzlich anderen Handlung, die man nicht gesehen hätte, wenn man sich vorher anders entschieden hätte. Man hat zum Beispiel die Wahl einen Laden auszurauben, zu bestehlen oder nichts dergleichen zu tun. Innerhalb "Splinter Cell" Reihe kann man auf unterschiedliche Art und Weise zum Ziel gelangen. Entweder man erledigt sein Ziel leise oder mit brachialer Gewalt. Manchmal gibt es auch Wege dazwischen oder Verzweigungen aufgrund der Art und Weise, wie man seine Dialoge führt unter anderem in "Deus Ex 3 - Human Revolution", dies führt dann ebenfalls zu unterschiedlichen Lösungsmöglichkeiten eines Levelabschnitts. Manche Wege wie zum Beispiel Stealth geben eventuell mehr Erfahrungspunkte als Action orientierte Wege, sozusagen als Anreiz es auch mal schleichend zu versuchen, sollte einem das nicht gelingen, so bleibt einem immer noch die Action orientierte Option zur Verfügung.

    Der Orientierungssinn
    Der Orientierungssinn ist in Open World Spielen manchmal von elementarer Wichtigkeit. Findet man sich auch noch nach mehreren Minuten in einer dichten Wildnis zurecht oder bräuchte man markante Orientierungspunkte wie bestimmte Bäume? Da man auch schnell mal die Orientierung verlieren kann gibt es eine Map, anhand der man sich orientieren und sogar Wegpunkte anlegen kann.Es gibt zahlreiche Möglichkeiten zur Orientierung, zum einem der Himmel und der Stand der Sonne am Tag oder der Sterne am Abend, schwierig wird es da aber, wenn es stark bewölkt ist und es sogar regnet und gewittert. Entweder nutzt man falls möglich eine Schnellreise und falls keine Schnellreise verfügbar ist aus diversen Gründen, dann müsste man sich irgendwie die Möglichkeiten zur Orientierung verschaffen, notfalls über die Map, da man dann den Weg selber finden muss. In "Zelda BOTW" erkundet man alles selbst und man hat immer wieder mögliche Orientierungspunkte. Man muss dafür lediglich auf einen Turm hochklettern und kann sich dann anhand dem Schloss Hyrule orientieren. Das erste "Dark Souls" zum Beispiel verfügte erst sehr spät über eine Schnellreise-Funktion. Man musste ganz am Anfang jeden Weg selber gehen und sich alles sehr genau einprägen, da es meistens nur einen möglichen Weg zu diesem Ort gab, erst im späteren Verlauf öffneten sich weitere Möglichkeiten und auch Abkürzungen, besonders ärgerlich wurde es, wenn man sich da komplett verlaufen hat und eigentlich ganz woanders hin wollte. Da ist es manchmal besser, sich die Spielumgebung einzuprägen, damit sowas nicht passieren kann. In den linearen Spielen hingegen muss man sich nicht so sehr orientieren, weil die Levelgebiete in der Regel abgesteckt und nicht so groß ausfallen, dass man die Orientierung verlieren kann und falls man mal doch gar nicht weiß wie es weitergeht, dann gibt es manchmal sogar Hinweise, die einem das Spiel dann gibt, sollte man mehrere Minuten in einer Szene verharren.

    Crafting und Levelsystem
    Ein Craffting oder Levelsystem gibt es nicht nur in Open World Spielen wie zum Beispiel in "Witcher 3", sondern ist auch Bestandteil vieler linearen Spiele wie "Last Of Us". Sogar das aktuelle "Animal Crossing - NH" wurde inzwischen mit einem Crafting-System ausgestattet. Man sammelt in "Animal Crossing - NH" viele Ressourcen und baut sich damit seine Möbel und Ausrüstungsgegenstände komplett selbst. In "Last Of Us" verbessert man mit den gefundenen Materialien seine Waffen und mit den gefundenen Pillen verbessert man seine Statuswerte wie Gesundheit und Schadensreduktion. Medi-Packs muss man ebenfalls selber herstellen um sich regelmäßig heilen zu können. Das Levelsystem in Witcher 3 zum Beispiel ermöglicht, dass man seinen Charakter durch Erfahrungspunkte Aufleveln und somit stärker machen kann. Manche späteren Quests sind nur so spielbar, weil man vorher ein zu niedriges Charakterlevel besitzt und somit nicht die Möglichkeit besitzt diese Quest abzuschließen. In Spielen wie "Assassin's Creed Odyssey" ist es sogar möglich seine getragene Ausrüstung aufzuwerten auf die jeweilige Charakter-Stufe, die man derzeit hat. Mit der Zeit wird man somit immer stärker und Gegner, die zuvor ein Problem darstellten werden somit immer einfacher zu bewältigen. In manchen Spielen gibt es eine Einstellung, dass Gegner mit dem Spieler mitleveln. Man kann dieses System nach seinen eigenen Wünschen konfigurieren und erhält somit immer eine angemessene Herausforderung je nach Spielstil.

    Open World im Vergleich zu einem linearen Spiel
    Bevor ich zum Ende dieses Blogs komme kehre ich auf die ursprüngliche Frage zurück, was denn nun besser sei, diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, da es viele unterschiedliche Arten von Open World sowie auch linearen Spielen gibt und es auf den jeweiligen Spielertypen ankommt, denn nicht jeder Gamer mag die selben Spiele wie ein anderer. Einige lineare Spiele sind so aufgebaut, dass sie einem innerhalb der Story sehr viele Freiheiten bieten. Manche Spiele nehmen einem an die Hand, manch andere Spiele lassen einem alle möglichen Freiheiten. Beide Arten von Spielen "Open World" und "Linear" können eine sehr gute Geschichte erzählen, auf die man sich einlassen kann. Auf eine Open World muss man sich einlassen und die benötigte Zeit mitbringen, denn da ist es nicht nach 12-15 Stunden erledigt. Manche Gamer haben für Open World Spiele keine Zeit oder haben keine Lust so viel Zeit mit einem Spiel zu verbringen und suchen daher bewusst nach einer kompakten Geschichte, die dann in 12-15 Stunden abgehandelt ist.

    Schlusswort
    Einigen dürfte dieser Blog-Artikel noch sehr vertraut vorkommen. Ich habe mir aber in den letzten Monaten sehr viele Gedanken über Open World Spiele gemacht und ich habe meine Ansicht in manchen Punkten noch einmal überdacht und mir überlegt, wie ich diesen Blog aufwerten kann. Zusätzlich habe ich einige Punkte, die Zegoh und Haby genannt haben in diesem Blog ergänzt, vielen Dank für das konstruktive Feedback. Den alten Blog werde ich daher nicht löschen, da ich da einen anderen Schreib-Stil verwendet habe, somit habe ich auch einen Vergleich zu vorher und nachher. Wie immer bin ich über weitere Verbesserungsvorschläge sehr dankbar und lese mir wirklich jeden Kommentar von euch durch und werde gegebenenfalls auch fehlende Dinge ergänzen und eventuelle Fehler ausbessern. Ich bedanke mich für euer Interesse und das Lesen meines Blogs. Nächste Woche erscheint noch ein Blog von mir, mit dem Thema Buchvorlage und Filmumsetzung.
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    Nun seid ihr gefragt:
    Wie steht ihr zu Open World Spielen?
    Oder bevorzugt ihr lieber eine lineare Handlung?
    Welches Open World Spiel steht bei euch ganz oben in der Gunst und welches ganz unten?
    Der Sinn des Lebens besteht nicht darin ein erfolgreicher
    Mensch zu sein, sondern ein wertvoller
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Kommentare 7

  • XenoDude -

    Vielen Dank für deinen Blog. Ich dachte bereits beim Titel, dass mir die Thematik doch sehr bekannt vor kommt ;)

    Aus meiner Sicht hängt ein Vorzug von Open World zu lineare Spiele oder umgekehrt an der persönlichen Präferenz.

    Für mich kommt es sehr auf das Spiel drauf an. Ich liebe Open World wie bei der Xenoblade Reihe. Aus meiner Sicht ist es noch immer ein wenig linear, da man sich nur frei bewegen kann, in Gebieten, wo man bereits erreicht hat. Ein Beispiel eines Spiels, dass ich wegen dem Open World nicht mag, ist BotW. Man kann zwar überall hingehen wohin man will, jedoch wird aus meiner Sicht die Geschichte vernachlässigt und es ist den Entwickler weniger möglich, den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen, so dass das Spiel gegen Ende sehr einfach wird.

    Manchmal habe ich auch den Eindruck, dass Open World etwas mühsam ist, da man hin und her auf der Karte reisen muss und dadurch häufiger "anspruchslose" Nebenmissionen auftreten.

  • Haby -

    Open World ist nicht meins!! Dies hat damit zu tun, das die meisten Open World Games eine riesige Welt besitzen. Die sehr viele Zeit verschlägt, und daher nicht für jeden Gamer geeignet ist. Es fehlt einfach die Zeit diese Welt zu erkunden.

    Daher meide ich Open World Games und konzentriere mich eher auf lineare Games.
    Dies ist aber meine persönliche Preferenz! Andere schätze Open World.

    Jedenfalls ist dein Blog super ausgearbeitet, daher Danke dir für diesen Blog.
    Auch wenn ich nicht unbedingt was mit Open World Games anfangen kann.

    • Matchet1984 -

      Vielen Dank für dein Feedback. Das kann ich sehr gut nachvollziehen, das habe ich in diesem Blog ebenfalls berücksichtigt und noch weiter editiert. Auch auf manche Punkte von Zegoh bin ich weiter eingegangen und habe den Blog an manchen Stellen noch etwas erweitert.

    • Haby -

      Dies schätze ich sehr an dir, das du Verbesserung in deine Blogs einbaust.
      Deine Mühe ist einfach spitze, dies zeichnet deine Blogs aus.
      Deshalb lese ich sie gerne und kommentiere sie.

      Jeder Gamer ist aber anders und ich schätze einfach kurze Spiele, da mir für lange Games einfach die Zeit fehlt.

    • Matchet1984 -

      Sehr gerne, genau aus diesem Grund schreibe ich diese Blogs, ich möchte anderen damit eine Freude bereiten und setze auch Verbesserungsvorschläge sehr gerne um.

  • Zegoh -

    Zum Sandbox-Thema:
    Für mich drückt Sandbox eher aus, dass es so Games wie Minecraft, Ark und co sind. Dort wo man Welten modellieren kann, Basen (Häuser und co) bauen kann. Open World ist da eher nur die "Grundlage" dafür. Eben wie nen großer Sandkasten, wo man machen und bauen kann was man will :D aber ne einheitliche Definition gibts dafür anscheinend nicht.

    Hätte mir ein paar mehr Open World Games als Beispiele gewünscht - du gehst sehr oft auf RDR/GTA ein. Gibt ja auch seeehr viele unterschiedliche - Fallout, Witcher, Terraria, Minecraft, GTA, The Forest, Borderlands, Zelda usw. - falls du einen dritten Blog irgendwann planst, könntest du ja eventuell auch noch auf die unterschiedlichen Genres und deren Open World Umsetzungen eingehen.

    Auch so ein roter Faden fehlt mir ein wenig - du betrachtest die Punkte in den einzelnen Kategorien, gut wäre es, wenn das dann alles noch zusammenführt oder der anfängliche Vergleich (Open World gegen Linear) wieder aufgenommen wird.

    Dein Blog kratzt so an der Oberfläche, an der Grundlage des Themas. Wäre wirklich interessant dabei mehr ins Detail zu gehen. Nur mal so am Rande als Idee, wie du das weiterentwickeln kannst.

    Hört sich jetzt nach viel Kritik an, soll es aber gar nicht :) der Blog gefällt mir insgesamt gut und bietet eine solide Grundlage für weitere. Hoffe daher das du das vielleicht auch umsetzt :)

    • Matchet1984 -

      Danke für dein Feedback. Dieser Blog wollte ich generell etwas allgemeiner halten, ich weiß natürlich, dass es sehr viele unterschiedliche Arten von Open World gibt mein Blog nur an der Oberfläche kratzt, das ist durchaus auch so gewollt, ich ,müsste mich sonst mit den Spielen sehr viel mehr befassen um fundiertere Aussagen treffen zu können. Mir ist durchaus bewusst, dass nicht jede Open World gleich aufgebaut ist. Spiele wie Fallout, Terraria, The Forest, Borderlands und Minecraft habe ich zum Beispiel nie gespielt, daher kann ich zu diesen Spielen leider nicht so viel schreiben. Zu Minecraft und Terraria kann ich ja den Bauaspekt erwähnen. Zu Zelda Breath Of The Wild habe ich etwas ergänzt. Ich müsste ja dafür keinen komplett neuen Blog verfassen, ich kann ja diesen hier noch weiter verfeinern. Ich werde ein paar deiner Verbesserungsvorschläge direkt in diesem Blog umsetzen, ich danke dir sehr für dein konstruktives Feedback.