Von der Entstehung eines Buchs zur Filmvorlage

Einleitung
Herzlich Willkommen liebe Community. Einen Blog wie diesen habe ich zuvor noch nicht geschrieben. Diesmal geht es nicht um Videospiele, sondern um die Entstehung eines Buchs, bis hin zur Filmumsetzung. Manche Bücher dienten sogar als Vorlage für eine Filmumsetzung und genau dieses Thema werde ich in diesem Blog behandeln. Hierfür habe ich einiges an Recherche betrieben, da ich hier natürlich keinen Unsinn reinschreiben möchte. Jeder von uns hat seine eigenen Lieblingsbücher, wovon manche sogar inzwischen verfilmt wurden. Einige sehr beliebte Filmreihen wie zum Beispiel "Die Unendliche Geschichte", "Harry Potter" und "Der Herr Der Ringe", stammten ursprünglich aus Büchern. Es gäbe da noch viele weitere zu nennen, aber das würde den Rahmen dieses Blogs sprengen. Ich schreibe diesen Blog sehr allgemein um zu verdeutlichen, worum es hier in diesem Blog geht. Es besteht natürlich trotz gründlicher Recherche die Möglichkeit, dass ich ein paar wesentliche Punkte bei der Entstehung ausgelassen habe, es geht mir hier in erster Linie um eine grobe Skizzierung, wie sowas überhaupt vonstatten geht, daher handelt sich hierbei um eine vereinfachte Darstellung, ich bitte das zu berücksichtigen. Manche der einzelnen Prozesse einer Produktion dauern vermutlich wesentlich länger als ich das hier in meinem Blog behandelt habe. Leider wird dieser Blog aufgrund mangelnden Interesses auch vorerst mein letzter sein, da ich die Blogs ja eigentlich für euch schreibe und das natürlich auch immer sehr gerne gemacht habe, aber für 2 oder 3 interessierte Leser lohnt sich der Aufwand für mich leider nicht mehr. Um die Übersichtlichkeit zu wahren habe ich diesen Blog in zwei Parts aufgeteilt. Ich wünsche allen viel Vergnügen beim Lesen meines Blogs.
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Part 1 - Die Entstehung eines Buchs

Von der Idee zum Manuskript
Bevor das Buch überhaupt veröffentlicht werden kann muss es erstmal geschrieben werden. Oft ist es so, dass der Schriftsteller die Grundideen eines späteren Buches bereits im Kopf hat. Manche Ideen kommen auch erst mit bestimmten persönlichen Erfahrungen zum Vorschein. Andere Ideen entstehen aus einer Inspiration eines gänzlich anderen Werkes. Manchmal werden bestimmte Ideen aufgeschrieben, dann in einer Schublade verwahrt und nach Jahren wieder hervorgekramt und die Geschichte ausgearbeitet. Manchmal fällt dann auch die Entscheidung daraus ein erstes komplettes Manuskript zu verfassen und hin und wieder werden immer mal wieder Änderungen am Manuskript vorgenommen oder bestimmte Handlungen ergänzt oder sogar komplett verworfen, weil es einfach nicht mehr in die Geschichte passt. Ist das Manuskript dann fertig geschrieben, dann muss ein passender Verlag gefunden werden, indem das Manuskript mehreren Verlagen zugeschickt wird in der Hoffnung den einen Verlag zu finden, der das Buch auch veröffentlichen möchte. Manchmal ist das ein sehr steiniger Weg, da ein Manuskript so gut es auch eigentlich sein mag entweder den Interessen des Verlags widerspricht oder der Verlag eine ganz andere Vorstellung von der Geschichte hat. Die Suche nach dem richtigen Verlag kann manchmal sehr lange andauern.


Vom Manuskript zur Druckerei
Jeder Verlag hat auch einen Lektor, dessen Aufgabe ist es das vollständige Manuskript zu lesen und auch zu bewerten und der Lektor regt eventuell sogar Änderungen am Manuskript an, manchmal müssen auch gewisse Formfehler bereinigt werden. Daher macht der Lektor Notizen mit Verbesserungsvorschlägen. Auch prüft ein Lektor den Lesefluss und ob die Geschichte spannend erzählt wurde und es Spaß macht diese zu lesen. Anschließend setzt sich der Lektor mit dem Schriftsteller zusammen um das Manuskript in ein Buch umzuschreiben unter Einbeziehung der Verbesserungsvorschläge, manchmal müssen auch einzelne Details abgeändert die besser in die Geschichte passen. Auch kommt es darauf an für welche Altergruppe das Buch erscheinen soll, das wird von einem Lektor ebenfalls berücksichtigt. der gesamte Text anschließend neu abgetippt werden. Das Ziel dieser Arbeit ist es aus einer guten Geschichte eine sehr gute zu machen. Heutzutage wird meistens nicht mehr mit einer Schreibmaschine gearbeitet, sondern mit einem Computer, das spart sehr viel Zeit und auch sehr viel Arbeit, falls sich mal ein Fehler eingeschlichen haben sollte, denn dann musste die fehlerhafte Seite meistens komplett neu mit der Schreibmaschine geschrieben oder mit einem sogenannten Löschband korrigiert werden. Ist das Manuskript erst einmal fertig geschrieben, dann gelangt es in die Druckerei, denn erst dort wird daraus ein richtiges Buch.


Die Druckerei
Das Druckverfahren beginnt mit der Herstellung der Druckplatten. Auf den Druckplatten kommen alle Buchseiten, die dann auf die riesigen Papierrollen gedruckt werden. Mit einer einzigen Papierrolle ist es möglich 780000 Seiten zu drucken und bei einem Umfang von 180 Seiten pro Buch können daraus ca 6000 Bücher entstehen. Auf diese Weise werden auch die einzelnen Seiten ins richtige Buchformat gebracht. Diese Seiten müssen nun nur noch ausgestanzt und entweder zusammengebunden oder geklebt werden. Das fast fertige Buch benötigt nur noch ein Buchcover. Dieses Cover kann ebenfalls mithilfe eines der Maschinen entstehen. Die Maschine ist in der Lage unterschiedliche Farbtöne herzustellen. Das Cover muss natürlich auch zum Thema des Buchs passen und idealerweise die Phantasie des Lesers anregen.


Die Veröffentlichung des fertigen Buchs
Ist das Buch dann komplett fertig, dann wird das fertige Buch in mehrfacher Ausführung in ein Lager versendet und dort erstmal gesammelt. Vom Lager aus werden die Bücher dann an die Buchhändler im gesamten Land ausgeliefert und veröffentlicht. Manchmal wird vor Veröffentlichung eines Buchs noch kräftig die Werbetrommel gerührt, damit potenzielle Leser auf das Buch und die darin enthaltene Geschichte aufmerksam werden und sich dieses Buch in der Buchhandlung kaufen. Jetzt ist das Buch bei dem Leser angekommen und die darin enthaltene Geschichte kann gelesen werden.


Die Phantasie des Lesers
Wenn jemand eine Geschichte liest, dann entsteht im Kopf eine bebilderte Version dieser Geschichte. Man stellt sich vor wie bestimmte Orte aussehen und wie die Charaktere unter bestimmten Vorraussetzungen handeln würden. Der Leser gestaltet sich die gesamte Welt des Buchs in seinem Kopf und diese kann bei jedem Leser völlig anders aussehen, obwohl es sich um ein und die selbe Geschichte handelt. Manchmal kommt es auch vor, dass einem die Geschichte derart in den Bann nimmt, dass man sich fühlt als wäre man ein Teil dieser Geschichte, man fiebert richtig mit den handelnden Charakteren mit. Mal ist man ein sehr begabter Pilot ein anderes mal ein mächtiger Magier, der es auch mit mächtigen Kreaturen der Finsternis aufnehmen kann und ein anderes mal ist man sogar Kapitän auf seinem eigenen Unterseeboot. Je schöner eine Geschichte vom Leser wahrgenommen wird umso trauriger kann es dann für manche Leser sein, wenn die Geschichte irgendwann ein jähes Ende nimmt oder sogar eine sehr beliebte Figur stirbt und man in die eigene Realität zurückkehrt. Es ist wie ein schöner Traum, der zu Ende geht wenn wir aufwachen.
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Part 2 - Von der Buchvorlage zur Filmumsetzung


Die Vorproduktion - Wie ein gutes Drehbuch geschrieben wird
Man sagt ja manchmal, dass ein Film drei mal entsteht. Das erste mal in der Vorproduktion, dann ein zweites mal beim Dreh und schließlich ein drittes mal bei der Postproduktion. Ich gehe hier nur auf ein paar wesentliche Punkte der Film-Produktion ein, da es sonst den Rahmen dieses Blogs sprengen würde. Es ist sehr viel aufwendiger als nur ein Buch zu schreiben. Ein wichtiges Element der Vorproduktion ist das Drehbuch, denn bevor überhaupt ein Film entstehen kann muss zuerst ein Drehbuch geschrieben werden. Handelt es sich dabei um eine bekannte Buchvorlage, dann setzt sich der Drehbuchautor mit dem Schriftsteller zusammen und diese überlegen sich die Rahmenhandlung und das Setting für den kommenden Film. Zuerst werden Ideen für den sogenannten Plot gesammelt, in diesem wird die Geschichte grob skizziert, dies geschieht noch, bevor überhaupt ein Drehbuch geschrieben werden kann. Wichtige Anhaltspunkte werden abgekürzt mit: "Was", "Wann", "Wer" und "Wo" und etwas womit man sich am besten selbst identifizieren kann. Dieser Plot wird dann solange verfeinert, bis man daraus ein gutes Drehbuch schreiben kann. Ein gutes Drehbuch ist sehr wichtig um den Herstellungsprozess eines Films planen zu können, denn mit einem schlechten Drehbuch kann man keinen guten Film planen. Es werden für das Drehbuch einige Details ausgearbeitet und viele Skizzen angefertigt. Bestandteil eines Drehbuchs ist unter anderem die sogenannte Synopse. In der Synopse werden in wenigen Sätzen Details zum Thema, dem dramatischen Konflikt der Geschichte, das Genre und den originellen Grundgedanken formuliert. Ein weiterer Bestandteil ist der sogenannte Logline. Dieser gibt in drei Sätzen den Kern der Geschichte wieder. Anschließend könnte man noch ein Expose schreiben. In diesem wird festgelegt wie ein Charakter sich in bestimmten Situationen verhalten würde und so wird es am Ende auch alles schlüssig erläutert. Der Filmcharakter sollte am Ende zu 2 wichtigen Erkenntnissen gelangt sein und sollte daher eine Wandlung erlebt haben, damit dieser Charakter innerhalb einer kompletten Geschichte interessant bleibt, denn ohne diese Wandlung würde der Charakter vielleicht als langweilig empfunden werden. Desweiteren sollte man beim Schreiben des Drehbuchs auf eine gewisse Formatierung achten, manche Details aus der Kopfzeile werden zum Beispiel in Großbuchstaben verfasst. Nach der Kopfzeile folgt eine Aktionsbeschreibung und danach der mittig zentrierte Dialog. Ein guter Richtwert für eine einzelne Drehbuchseite ist eine Minute im Film. Dies ist aber nur ein Beispiel, wie ein Drehbuch strukturiert sein könnte. In einem Drehbuch stehen wichtige Eckdaten für die Rahmenhandlung, den Handlungsverlauf, sämtliche Dialoge, die Tageszeit und Notizen wie Einführung, steigende Handlung, Höhepunkt, abfallende Handlung und Auflösung dieser. Das Drehbuch wird daher noch in einzelne Sequenzen und Szenen unterteilt um es so übersichtlich wie möglich zu gestalten und es dem Regisseur so einfach wie möglich zu machen den Film gestalten zu können. Eine gute Vorbereitung sowie ein gutes Drehbuch sind das A und O für einen guten Film.


Das Casting - Die Wahl der richtigen Schauspieler
Bevor überhaupt ein Film zustande kommen kann wird meistens ein offenes Casting ausgeschrieben auf das man sich dann bewerben kann. Manchmal gibt es schon eine grobe Vorstellung, wie ein bestimmter Charakter für eine bestimmte Rolle sein sollte, diesen gilt es aber erst einmal ausfindig zu machen. In der Regel werden Testaufnahmen unter bestimmten Bedingungen aufgenommen, in dem eine kleine Rolle nachgespielt werden soll. Auf diese Weise sieht man sehr schnell wer für die Rollen in Frage kommt und wer nicht. Kommt der potentielle Schauspieler eine Runde weiter wird meistens daraus eine gewisse Auswahl getroffen und dann wird geschaut wer am besten für die begehrten Rollen passt. Dies können bisher noch völlig unbekannte Leute sein, die zuvor in noch keinem Film mitgewirkt haben. Manchmal kommt einem auch der Zufall zur Hilfe und man entdeckt eine passende Rolle rein zufällig. Sollte sowas passieren, dann wird diese Person für die Rolle vorgeschlagen und angefragt. Oft liegt es dann auch an den Eltern, die das Casting erlauben müssen, denn die meisten Jungschauspieler sind noch minderjährig. Um so besser der Cast eines Film ausgewählt wurde, umso authentischer wird der fertige Film dann werden, da dieser dann besser zur Buchvorlage passt. Manchmal kommt es auch vor, dass jemand für eine bestimmte Rolle vorspricht, dann aber für eine ganz andere Rolle passender wäre. Manchmal werden auch bekannte Schauspieler für bestimmte Rollen angefragt, aber es kommt auch vor, dass manche Schauspieler anderen vertraglichen Verpflichtungen nachkommen müssen und daher absagen. In diesem Fall muss dann weiter nach der passenden Besetzung dieser Rolle gesucht werden, es kommt aber auch vor, dass es schon mehrere passende Kandidaten für diese Rolle gibt und man nimmt dann einfach den nächsten Schauspieler der zur Verfügung steht und für die Rolle passt.


Die Produktion - Die Wahl der richtigen Szenen
Manchmal wird zuerst noch ein Storyboard angefertigt, der einzelne Szenen anhand von Bildern in einer gewissen Reihenfolge genauer beschreibt. Meistens kann der Drehbuchautor für den Film nicht alles übernehmen und muss dann einige Passagen des Buches mit der Genehmigung des Schriftstellers streichen ohne den Kern der Handlung aus den Augen zu verlieren. Ein schwieriges Unterfangen, denn der Drehbuchautor muss das gesamte Buch, das er verfilmen möchte in und auswendig kennen um die Essens der Buchvorlage auf die Leinwand portieren zu können. Hinzukommt dann noch der Aufwand für das Setting, denn oft wird eine aufwendigere Technik benötigt und manches entsteht dann via Green-Screen in der Special-Effects-Abteilung am Computer um den Film visuell aufwerten zu können. Aufwendig gestaltet sich auch die Suche nach den passenden Locations um der Buchvorlage treu zu werden. Mal benötigt man eine ganz spezielle Burg, manchmal eine große Sumpflandschaft und manchmal muss eine Landschaft komplett neu erfunden werden. Manchmal muss man sich auch eine Drehgenehmigung besorgen, bevor man eine Location für den Film verwenden darf. Das Budget sollte ebenfalls ständig im Auge behalten werden, damit man keinen Verlust macht, denn man plant ja mit gewissen Verkaufszahlen und dann sollte der Film so erfolgreich wie möglich sein, um die Kosten decken zu können, was man mit einem als Flop betitelten Film vermutlich nicht schaffen würde. Manchmal kommt es auch vor, dass eine in der Buchvorlage sehr passende Handlung in der Filmumsetzung doch nicht mehr so gut reinpasst und man eine Szene im Film anders darstellt als im Buch.


Die Postproduktion - Der Film wird fertig
Irgendwann ist der Film dann so gut wie fertig und wird am Schneidetisch zusammengefügt und gesichtet für eine erste Layoutfassung. Manche abgedrehten Szenen kommen im fertigen Film dann doch nicht vor, da der Film eine im Kino vertretbare Länge haben muss, daher kann meistens nicht das gesamte Buch umgesetzt werden und es werden manche bereits abgedrehte Szenen wieder verworfen. Es werden Soundeffekte eingefügt und die visuellen Effekte bearbeitet, damit es zum Film passt. Die Musikauswahl muss ebenfalls passend ausgesucht werden, diese ist sehr wichtig und dient als Stimmungsträger des gesamten Films. Manchmal wird dafür ein bekannter Komponist gewählt, der den Soundtrack komplett Live einspielt. Alles in allem sehr viel Aufwand, der sich manchmal aber auch wirklich lohnt. Ist der Dreh dann abgeschlossen kann es manchmal sogar zu Nachdrehs kommen und in manchen Fällen kann es auch passieren, dass ein Drehbuch noch einmal umgeschrieben werden muss um weitere Handlungsstränge in den Film einbauen zu können. Später wird der Film dann in einem Studio in verschiedenen Sprachfassungen synchronisiert. Dazu zählen meist Englisch, Deutsch, Spanisch manchmal auch Russisch und manchmal noch weitere Sprachen, je nach Veröffentlichung in den Ländern.


Der fertige Film gelangt in die Kinos
Bevor der Film in die Kinos kommt wird Wochen vorher die Werbetrommel gerührt, in der Regel erscheint diese Werbung im Fernsehen. So werden die potentiellen Kinobesucher auf den Film aufmerksam gemacht, denn ohne Werbung wüsste ja niemand, dass dieser Film überhaupt im Kino läuft. Manche Kinobesucher freuen sich sehr über die Umsetzung, obwohl sie auch wissen, dass manche Nebenhandlungen der Schere zum Opfer fielen und wiederum ganz andere sind eventuell völlig enttäuscht von der Verfilmung, da die Geschichte nicht mit der Geschichte übereinstimmt, die sie sich mit ihrer eigenen Phantasie gebildet haben. Manche sind sogar über die Lauflänge der Verfilmung enttäuscht, finden den Film ansonsten aber sehr gelungen, hätten aber gerne mehr von den Nebenhandlungen des Buchs im Film gesehen. In seltenen Fällen kommt es auch vor, dass manche die Verfilmung sogar besser als die Buchvorlage finden und sehr begeistert von der Umsetzung sind. In manchen Fällen kommt es sogar vor, dass jemand das Buch gar nicht kennt oder nicht gelesen hat, dieser geht dann völlig ohne Erwartungen in den Film und manchmal entsteht auch ein nachträgliches Interesse für die Buchreihe, die dann eventuell sogar noch nachgeholt wird.


Die Veröffentlichung auf DVD und Blu-Ray
Wenn der Film dann auf DVD und Blu-Ray erscheint gibt es manchmal sogar Extras in Form von Making-Ofs oder Interviews. So erfährt man manchmal auch mehr von der Vision der Filmemacher und wie der Film im einzelnen über die verschiedenen Stationen entstanden ist. Es kommt in seltenen Fällen sogar zu Wiederveröffentlichungen eines Films aIs sogenannte Extended-Version, diese Versionen sind in erster Linie für die Fans, die gerne eine noch längere Version des Films gehabt hätten. Manchmal sind es nur kurze Szenen und manchmal sogar komplette Nebenhandlungen von mehreren Minuten Länge, die den Weg in die verlängerte Version finden. Manche verlängerten Szenen machen eine vorher kürzere Szene sogar aussagekräftiger. Da geht sicher jedes Fanherz auf, denn der Lieblings-Film kann doch nie lang genug sein oder?


Filmumsetzung ohne Kürzungspotential
Manchmal sehen die Filmmacher kaum oder sogar gar kein Kürzungspotential und wissen um das Problem der Lauflänge fürs Kino. Da wird mit Absprache des Schriftstellers entschieden, dass der Film auf zwei Filme aufgeteilt wird. Manchmal ist das die richtige Entscheidung um den Inhalt einer Buchvorlage gerecht zu werden. So fallen auch deutlich weniger Nebenhandlungen weg und manchmal gelingt es je nach Länge des Buchs die gesamte Vorlage zu übernehmen, dies ist aber eher die Ausnahme. Der erste Part des Films erscheint dann irgendwann im Kino und der zweite Part meistens erst ein Jahr später. Ein Nachteil hat es, man muss dann länger auf die komplette Geschichte warten, ist man geduldig, dann wird man meistens mit einer deutlich besseren, da ausgereifteren Geschichte belohnt, da nicht so viel weggelassen werden muss.


Kein Film, sondern eine Miniserie
Das ist ein noch schwierigeres Unterfangen, da man das Buch oder die Bücher mit mehreren Filmen auf einen längeren Zeitraum strecken kann. Dies kann von Vorteil sein, dass man die gesamte Geschichte völlig ohne Kürzungen erzählen kann oder falls es mehrere Bücher sind jedes Buch als eigenen Film umsetzt. Schwierig wird es, wenn nach jedem Film ein anderer Regisseur zum Einsatz kommt, denn dann ändert sich meistens auch der komplette Stil des Films. Dies kann gut oder schlecht beim Publikum ankommen, je nach Umsetzung und was die Leser von dem Film erwartet haben. Manchmal sind die ersten Filme noch in einem kindgerechten Stil und danach wechselt der Stil ins düstere rein, weil auch das Publikum mit den Charakteren älter wird, somit wächst man mit der Filmreihe auf.


Vom Film zum Buch
Manchmal dient auch ein bestimmter Film als Vorlage für ein Buch, dies ist aber eher unüblich und kommt sehr selten vor. Wenn man den Film bereits kennt und danach das Buch liest, dann stellt man sich die Charaktere und Ortschaften des Films vor. Die eigene Phantasie kommt dann nicht so sehr zum tragen, da man sich in der Regel an den Film und bestimmte Ereignisse daraus erinnert. Manchmal ist das Buch besser und manchmal auch der Film,es kommt da ganz auf die Umsetzung des Stoffs an den das Buch behandeln soll.


Schlusswort
Mit Sicherheit hat jeder von uns mal das ein oder andere Buch gelesen und war derart gefesselt, dass er das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Bei manchen Filmen oder Serien verhält es sich ähnlich, manchmal sind wir so begeistert, dass wir traurig sind, wenn diese Geschichte endet und so wie leider auch jede gute Geschichte einmal ein Ende hat, so enden auch meine Blogs. Vielen Dank fürs Lesen.
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Nun seid ihr gefragt:
Was sind eure Lieblingsbücher?
Welche Bücher wurden eurer Meinung nach gut verfilmt und welche nicht?
Für Verbesserungsvorschläge bin ich wie immer dankbar.

Der Sinn des Lebens besteht nicht darin ein erfolgreicher
Mensch zu sein, sondern ein wertvoller
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Baumeister-ID: J61-6CF-KQG

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