Gravierende Probleme mit neuen Games

  • Habt ihr euch überhaupt eigentlich schon mal gefragt, warum wir neuen spielen oft so kritisch gegenüber stehen. Oft sind es Kleinigkeiten die einen großen Einfluss auf uns haben. Was uns stört und warum, das erfahrt ihr in diesem Blog.

    Es gibt ständig neue Spiele auf dem Markt und den wenigsten davon schenkt Ihr Beachtung. Die meisten haben bei euch keine Chance, aber warum ist das so? In diesem Blog gehe ich den Störfaktoren auf den Grund.



    Wer kennt es nicht, ihr seht euch ein Trailer an von einem Spiel an, welches ihr in der Art noch nie gesehen habt. Dann fragt ihr euch: Hol ich es mir holen oder doch lieber nicht"? Dann fragt ihr eure freunde, ob sie das game kennen, tja, was kommt dann für eine Antwort "Ne". Das ist quasi Störfaktor Nummer 1: Das Spiel das keiner kennt. Wie wäre es wenn ihr euch Communitys sucht, die ein Bereich für dieses Gebiet haben? So könnt ihr euch stets ganz gemütlich austauschen.

    Störfaktor Nummer 2:
    Wenn eure Haupt-Genres: Shooter und Beat em ups sind ist es ja logisch, dass ihr z.B. mit RPGs nicht viel Anfängen könnt. Doch wenn ihr gegenüber diesen Genres so kritisch seid, könnt ihr so einige Perlen verpassen.



    Lösung: Wie wäre es, wenn ihr Demos dazu ausprobiert um euch ein Bild über diverse Spiele zu machen, bevor ihr urteilt und das Spiel als "Schaue ich mir vielleicht irgendwann mal an "abstempelt. Mutig sein wird da oft belohnt.

    Störfaktor 3
    Wer kennt sie nicht, die sogenannten Wertungs-Gamer
    Ein Spiel ist draußen und wie wir wissen gibt es unzählige Bewertungen von den Spiele-Magazinen.
    Tja, und wenn dann mal nur die werte 60-70 vergeben werden anstatt einer stabilen 90, schreibt man das Spiel meist gleich ab.
    Da frage ich mich dann "wieso"? Seid ihr so geil auf gute Wertungen die sowieso nur subjektiv sind?



    Mein Tipp an euch: Lest euch die Reviews gut durch und fragt euch erstmal selber, ob die Negativen Punkte auf euch zu treffen oder nicht ?
    Ein Beispiel: manchmal wird ein Spiel als zu schwer eingestuft und kritisiert, doch ist dieser kritikpunkt wirklich schlimm für dich, es gibt genug Leute die nichts gegen einen knackigen Schwierigkeitsgrad haben? Merkt ihr das Problem? Die Kritikpunkte müssen auch auf euch passen. sonst könnt ihr mit der Wertung an sich nicht viel anfangen.
    Und zur Not spielt ihr die Demo, um euch ein eigenes Bild zu machen. leider gibt es nicht immer eine Demo, aber wenn es eine gibt teste ich die eigentlich immer vor dem kauf

    Störfaktor 4
    Das Problem kennt jeder, ein heißersehntes Spiel ist draußen und ihr habt nicht genug Geld.
    Viele unter euch sind Schüler, die noch kein einkommen haben. Manchmal trennen dich von deinen Lieblings spielen nur 10 Euro und die hast du nicht. Wie sage ich immer so schön: Wenn man jung ist hat man so gut wie kein Geld doch wenn man älter ist hat man das Geld aber kaum Zeit. Hoffe das ist euch bewusst.



    Mein Tipp: Wartet auf Preis Reduzierungen, vor allem hat Nintendo kurz vor weihnachten oder im Sommer immer mal wieder recht gute Angebote. Nintendo spart gerne mal mit Angeboten aber bei der Konkurrenz lohnt sich das warten noch viel mehr.

    Hoffe euch hat mein Blog gefallen und wer diesen Blog auch als Video-Form sehen möchte kann dies gerne tun. :D

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Kommentare 12

  • LuTze -

    jetzt mal unabhängig vom inhalt:

    - die betonung hört sich wirklich sehr künstlich an
    - du redest zu langsam

    beides zusammen hört sich so fake an, als würdest du dich über jemanden lustig machen.

    sorry, ist nicht böse gemeint.

  • Antiheld -

    Während meiner Ausbildung habe ich jetzt zeitweise auch wieder weniger Geld. Aber dennoch ist auch bei mir Zeit der größte Faktor.

    Früher als Schüler, der noch bei den Eltern gelebt hat, da hatte ich keine Verpflichtungen und keinen Haushalt. Von daher war schon mehr Freizeit da, viel mehr.
    Hinzu kam, dass es weniger Auswahl gab. Selbst Anfang bis Mitte der 2000er waren Dinge wie Youtube und Podcasts noch gar nicht so etabliert. Man konnte Dinge zwar digital schauen, aber fast nur illegal und sehr mühsam. Das Resultat war, dass man abseits vom Lesen noch viel mehr aufs Fernsehen angewiesen war. In den 90ern war das noch viel krasser, gar kein Internet wie wir es heute kennen. Das heißt man hatte als kostenloses Medium ausschließlich Fernsehen und Radio. Natürlich hat man da Sachen 10mal im Fernsehen geschaut und viel mehr Spielen eine Chance gegeben.
    Einhergehend war die Spielelandschaft anders. Selbst wenn illegale Quellen zu Rande gezogen hat, musste man bis in die frühen 2000er zumeist noch in die Videothek oder zu Bekannten. Die meisten Leute haben das natürlich nicht gemacht und hatten daher nur das was man sich gekauft hat. Gerade auf dem PC gab es schon Spielesammlungen aber vor allem waren das halt Retail-Einzelspiele + eventuell noch Demos in Zeitschriften. Hinzu kam, dass es noch keinen wirklichen Online-Multiplayer gab. Selbst mit der selben Spielzeit, hatte man somit pro Spiel viel mehr Zeit, weil die Auswahl geringer war. Daher hatte man alles was da war auch ausgebig gespielt.

    Heutzutage buhlen 1000 andere Dinge neben Videospielen um meine Aufmerksamkeit. Die Zeit, die ich für Spiele habe, muss ich jetzt auch viel mehr aufteilen. Selbst legal kann man heutzutage enorm viele Spiele kostenlos oder super günstig bekommen. Hinzu kommt, dass der Online-Multiplayer auch mehr Zeit kostet. Da hat jedes einzelne Game einfach weniger Chance auf meinem Radar zu landen. Von daher ist es so, dass ich von vielen Spielen, die ich niemals spielen werde, weiß dass sie mir viel Spaß machen würden und dennoch lasse ich vieles unbeachtet liegen, weil ich ja noch nicht einmal dazu komme alles zu spielen, was ich wirklich gerne spielen würde.

  • XenoDude -

    Vielen Dank für dein Video. Ich finde mich beim Störfaktor 4 wieder. Finanziell kann ich mir die Games ohne Weiteres leisten, aber ich habe wenig Zeit dafür. Dies führt bei mir dazu, dass ich sehr gut wählen muss, welches Spiel ich überhaupt zocke.

    Vor etwa acht Jahre war ich noch ein sogenannter Wertungsgamer. Ich habe keine Spiele gezockt, die unter einen Metascore von 80 bewertet worden sind. Zudem, dies ist noch heute so, werde ich kein Spiel kaufen, bei welchem ich pro Stunde Spielzeit mehr als zwei Franken ausgeben würde.
    Beispielsweise wenn ein Spiel voraussichtlich 20 Stunden Spielzeit benötigt, werde ich es mir erst kaufen, wenn es 40 Franken oder tiefer angeboten wird. Ich weiß dies ist etwas seltsam, aber so stelle ich sicher, dass ich genug für mein Geld erhalte.

    Ein weiterer Störfaktor bei neuen Spielen sind die möglichen Ankündigungen von DLCs. Diese Ungewissheit führt bei mir dazu, dass ich praktisch keine Spiele bei Launch kaufe, außer es wird klar formuliert, dass es keine kostenpflichtige DLCs geben wird. Deshalb habe ich Octopath Traveler und Xenoblade Chronicles DE bei Launch geholt, weil sie expliziert, dies ausgeschlossen haben, anders als bei BotW und XC2. Bei den beiden Letzteren habe ich bewusst gewartet, damit ich das genaue Ausmass der DLCs kannte, bevor ich es mir erwarb.

    • Solaris -

      Ja, die mögliche Ankündigung von DLCs ist mir auch ein Dorn im Auge, da war es früher in der Hinsicht wirklich besser. Wobei es auch faire DLCs gibt wie bei The Witcher 3, die aber leider die Ausnahme sind.

  • Haby -

    Mein einziger Störfaktor ist Störfaktor 4! Mir fehlt für schlicht und einfach die Zeit um gewisse Games zu zocken. So ist das nun mal im Berufsleben!

    Ich sehe dies aber nicht als großen Störfaktor! Denn für mich ist das kein Störfaktor sondern eine reale begebenheit! Mit dieser man eben zurecht kommen muss; dass man eben nicht jedes interessantes Game zocken kann. Dafür bleiben einen die selbst gespielten Games eher in Erinnerung. Man kann diesen Störfaktor wie du ihn nennst viel Gutes abgewinen!

    Im Gegensatz zu den anderen Störfaktoren, die einen in der Sichtweise beeinträchtigen können.
    Aber auch hier: "Warum sollte jeder jedes Game kennen!"

  • Solaris -

    Also wer neue Spiele ablehnt ist selber Schuld. Ich hatte früher auch wenig Geld, aber wenn ich ein Spiel haben wollte, dann habe ich halt solange gespart, bis ich es mir leisten konnte. Und N64 Spiele waren nicht billig. Das teuerste Spiel das ich damals gekauft hatte, war Rayman für 160 DM, zwar haben mich damals Wertungen nicht unbedingt interessiert, mittlerweile gehe ich aber schon eher danach und bin bisher immer gut damit gefahren.

    Ein Spiel, das eine Wertung von 60-70 erhält, bekommt es sicher nicht nur weil der Schwierigkeitsgrad zu hoch ist, da müssen schon technische Patzer oder fragwürdige Gameplay dahinter stecken. Klar können die Spass machen, aber eher Serien Fans, zumal 60 auch noch per se keine schlechte Wertung ist, immerhin 6/10 und so wie gesagt ein Spiel mit Schwächen, aber noch mit mehr Stärken.

    Wenn ich persönlich Andere frage kennst du Spiel xy und sie verneinen es dann tue ich es entweder mit einem Achselzucken ab oder entscheide es ihnen vielleicht doch Schmackhaft zu machen.

    Mittlerweile habe ich deutlich mehr Geld als früher und trotzdem noch genug Zeit für Spiele, das Klischee muss also nicht auf alle zutreffen. Und ja, ich kaufe auch "gute" Spiele mit 80-90 auch gerne im Sale, wenn ich es sofort spielen will/muss.

    • XenoDude -

      Wieso hast du damals für Rayman 160 DM gezahlt?

    • Solaris -

      Ich wollte es unbedingt haben und damals hatte ich noch kein Internet und somit die Möglichkeit Spielepreise zu vergleichen. Ich dachte auch, dass es eben der normale Preis sei, vielleicht wären es "nur" 150DM auf jeden Fall sehr teuer. :D

    • XenoDude -

      Da wurdest du wegen deiner Ignoranz ganz schön dreist über den Tisch gezogen.

    • Wunderheiler -

      Pauschal kann man das nicht sagen. Beim N64 haben die Spiele zum Release bis zu 179DM gekostet (je nach Größe des Moduls).

    • XenoDude -

      Das wusste ich nicht. Bei solchen Preisen muss man sich nicht wundern, weshalb die N64 gegen die PS1 keinen Stich hatte.

  • Maluigi | Leon -

    Ich kenne tatsächlich ziemlich wenige, die mit dem Geldfaktor Probleme hätten.

    Für mich kann ich allerdings sagen, dass ich Spiele lieber günstig kaufe, da ich mich dann weniger ärger, wenn sie schlecht sind, oder nicht ganz den Erwartungen entsprechen.

    Auch deswegen würde nicht diese Stereotypen anwenden.