Die Geschichte von Assassin's Creed

Herzlich Willkommen!

Da demnächst Assassin's Creed Valhalla erscheint habe ich mir überlegt diesen Blog noch ein letztes mal zu überarbeiten, da es die bestehende Prequel-Trilogie abschließen wird. Diesmal fange ich chronologisch an und schreibe meine persönliche Platzierung direkt dahinter. Meine persönliche Meinung bezüglich der Reihe hat sich im Laufe der letzten Monate etwas gewandelt. Um mir eine fundierte und begründete Meinung zu den Spielen bilden zu können habe ich mir die Zeit genommen die Spiele erneut ausgiebig zu spielen und zu bewerten. Ein niedriges Ranking bedeutet nicht, dass ich das Spiel schlecht finde, es hat nur im Vergleich zu den anderen Spielen der Reihe bei mir nicht so einen hohen Stellenwert. Bei diesem Ranking handelt es sich um meine ganz persönliche Einschätzung, denn euer Ranking kann natürlich ganz anders aussehen als meins. In diesem Blog konzentriere ich mich lediglich auf die Hauptreihe, da ich die anderen nicht ausgiebig gespielt habe oder mich mit den Spielen nicht genug befasst habe um etwas darüber berichten zu können. viel Vergnügen beim Lesen meines Blogs.

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2007 - Assassin's Creed - Platz 6

Mit diesem Spiel fing alles. Ich kannte damals diese Spielereihe überhaupt nicht und ein guter Bekannter hat mir dieses Spiel sehr empfohlen und ich habe mir anschließend den Trailer angeschaut und dieser machte direkt Lust auf mehr. Ich wollte es unbedingt selbst erleben. Von der Grundidee des Spiels war ich damals schon sehr begeistert, aber leider war die Umsetzung damals noch nicht so ausgereift wie im Nachfolger. Das Gameplay steckte damals noch in den Kinderschuhen, dennoch machte es schon sehr viel Spaß. Einst aus Prince Of Persia hervorgegangen entwickelte sich eine der wichtigsten Marken für die Spieleschmiede Ubisoft. Wie wichtig diese Spielereihe einmal werden würde war den Entwicklern zu dieser Zeit wohl selbst noch nicht bewusst. Es fehlten im ersten Spiel noch ein paar Gameplay-Elemente, die aus Assassin's Creed ein wirklich abwechslungsreiches Spiel machen würden. Kürzlich habe ich in einem Live-Stream das erste AC noch einmal gesehen und trotz der Monotonie hat dieses Spiel etwas magisches an sich. Der Einstieg ins Spiel ist deutlich gemächlicher und es braucht einige Zeit, bis das Spiel Fahrt aufnimmt, weil erst sehr viel erklärt wird, bevor es losgeht. Die Geschichte ist sehr spannend erzählt. Die Missionen ähnelten sich leider alle viel zu sehr und es stellte sich schnell eine gewisse Monotonie und Langeweile ein. Schwimmen war auch noch nicht möglich und die Spielwelt war sehr limitiert und nicht so frei zugänglich wie die späteren Teile der Reihe, dennoch war die Atmosphäre in diesem Spiel herausragend, deshalb ist es bei mir auch auf Platz 5 gelandet. Jedes Gebiet war über Abschnitte eingeteilt und wenn man in der Spielwelt etwas vergessen hat, dann musste man ein früheres Kapitel erneut starten, denn eine freie Open World gab es hier noch nicht. Dennoch war es bemerkenswert, wie die Entwickler Geschichte und Videospiel miteinander verzahnt haben. Die einzelnen Gebiete waren sehr interessant gestaltet und wirkten sehr lebendig. Mit Altair hat alles angefangen, der junge Assassine war anfangs noch sehr naiv und vertraute der falschen Person (seinem alten Mentor Al Mualim) und ließ sich von ihm manipulieren, später entwickelte er sich ähnlich wie Ezio Auditore zu einem weisen Anführer und Mentor und legte seine Naivität ab und wurde sehr viel bodenständiger. Dieses Spiel legte den Grundstein für alle Fortsetzungen und ebnete den Weg für einen der beliebtesten Assassinen aller Zeiten: Ezio Auditore. Mit dem ersten AC konnte man nur erahnen wohin die Reise einmal gehen würde und mit AC2 wurde das Spielprinzip noch einmal perfektioniert, so dass es kaum noch Anlass zur Kritik gab.


2009 - Assassin's Creed II - Platz 3

Auf einem sehr guten dritten Platz landet Ezios Einstieg mit AC2. Dieses Spiel war für mich damals eine Offenbarung. Es wurde alles verbessert, was ich im ersten Teil kritisierte. Die ständig gleichen monotonen Missionen, das Leveldesign, das Gameplay, die sehr viel packendere Geschichte und weitere angepasste Elemente. Auch ist es Ezio jetzt möglich zu schwimmen, damals bedeutete die Berührung mit Wasser die sofortige Desynchronisation. Dieses Spiel war auch meine erste Platintrophäe überhaupt. Ich sammelte wirklich alles ein, alle Federn, alle Truhen, ich erledigte sogar alle Missionen. Dieses Spiel zaubert mir auch nach so vielen Jahren immer noch ein Lächeln ins Gesicht, da ich es auch heute noch sehr gerne spiele. Mit Ezio Auditore Da Firence wurde einer der beliebtesten Assassinen aller Zeiten eingeführt. Selbst bei den Spielern, die sonst mit Assassin's Creed nichts am Hut hatten ist Ezio Auditore Da Firenze ein Begriff. Es gab zwar hier noch keine Bruderschaft, aber mit diesem Spiel wurde der Reihe alles mit auf dem Weg gegeben was sie braucht. Vorallem Nebencharaktere wie Leonardo Da Vinci mit seinen Geräten und Maschinen haben mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und blieben mir im Gedächtnis. Auch die Nebenmissionen erzählten eine eigene Geschichte und das macht die alten Spiele der Reihe zu etwas ganz besonderem, denn der gewisse Charme den diese Reihe einmal hatte gab es danach leider nie wieder. Ich bin froh, dass ich dieses Spiel erleben durfte als es ganz frisch auf den Markt kam, so lernte ich Ezio Auditore schätzen, denn für mich ist er eine wahre Legende und für mich der wohl beste Assassine überhaupt. Der mögliche Grund weshalb Ezio sehr viel beliebter war als alle anderen Assassinen könnte in der Tatsache geschuldet sein, dass der Charakter viel mehr Zeit hatte sich zu entwickeln, denn es ist der einzige Assassine, der ganze drei Spiele bekam und Desmond sogar ganze 5 Spiele.


2010 - Assassin's Creed Brotherhood - Platz 2

Eines meiner absoluten Favoriten der gesamten Reihe ist AC Brotherhood. Dieses Spiel stellt für mich ein nochmals verbessertes AC 2 dar. AC2 war die Pflicht und AC Brotherhood die Kür und trotz des Alters habe ich immer noch sehr großen Spaß dieses Spiel zu spielen. Dieses Spiel entstand zur Zeit der goldenen Ubisoft-Ära als das Studio fast ausnahmslos Top-Spiele entwickelt hat. Leider ist der Glanz inzwischen etwas abhanden gekommen, aber mit AC Origins haben sie es noch einmal geschafft abzuliefern. AC Brotherhood stellt für mich im Grunde das perfekte klassische Assassin's Creed dar. Dieses Spiel gilt auch heute noch zu meinen absoluten Lieblingsspielen der gesamten Reihe. Ezio ist ein echt sympathischer Charakter und würdiger Assassine, der sehr viel Leid ertragen musste und trotzdem war er immer fair und hilfsbereit anderen gegenüber. Für mich stellt dieses Spiel den Höhepunkt der Ezio-Trilogie dar, dennoch mochte ich das sehr emotionale Ende von AC Revelations sehr. Es gibt sogar ein Wiedersehen mit Leonardo Da Vinci, ein ebenfalls echt guter Kerl und bester Freund von Ezio. Er unterstützt ihn mit Ausrüstungs-Upgrades wo er nur kann. In diesem Spiel wird die titelgebende Bruderschaft eingeführt, die Ezio anführt und die man sich in Kämpfen zu Hilfe rufen kann, wenn man sie benötigt. In diesem Spiel gibt es nur noch ein zusammenhängendes Gebiet und zwar Rom. Die Idee zum Aufbau der eigenen Stadt wurde hier wieder aufgegriffen, denn viele Gebäude sind renovierbar und dadurch steigert sich das mögliche Einkommen, das man alle 20 Minuten erhält. Das Gameplay war mit diesem Teil an einem Punkt angelangt, der mir sehr viel Spaß machte, da sehr viel Abwechslung geboten wurde und die Geschichte auch nicht zu kurz kam. Technisch wurde die Grafik aus AC2 sogar noch etwas verbessert.


2011 - Assassin's Creed Revelations - Platz 4

Auf dem 4. Platz landet AC Revelations und somit der Abschluss der Ezio Trilogie. An dieses Spiel hatte ich damals sehr große Erwartungen, schließlich sollte es die große Ezio-Trilogie vollenden. Das Spiel bot für die damalige Zeit schon eine echt gute Grafik, die im Vergleich zum Vorgänger nochmal stark verbessert wurde trotz Nutzung der gleichen Engine. Es gab sogar direkt am Anfang für die Reihe damals sehr innovatives Gameplay mit den Kutschenfahrten. Konstantinopel ist den Entwicklern wirklich hervorragend gelungen und es wirkt sehr lebendig und wie eine richtige Stadt. Revelations ist ein sehr starkes Spiel der Reihe, doch leider gab es aber auch ein paar Mankos wie veränderte Charakterdesigns von Ezio und Desmond, die mich persönlich etwas störten. Natürlich wird jeder auch mal älter, aber Ezio und Desmond sahen schon fast aus wie komplett fremde Personen und hatten kaum noch Ähnlichkeiten mit den Charakteren, die sie noch in Brotherhood waren. In AC3 sah Desmond dann wieder so aus, wie er meiner Meinung nach auch aussehen sollte, aber an der hervorragenden Spielbarkeit änderte es natürlich nichts und die Geschichte war sehr ergreifend. Lediglich mit manchen der neuen Gerätschaften konnte ich mich nicht so ganz anfreunden, aber es ging auch ohne diese. Auch fehlte mir irgendwie Ezios Freund Leonardo Da Vinci, den er immer freunschaftlich mit Leonardo begrüßt hatte. Dann gab es da noch ein Minispiel namens Tower-Defence. Solche Minispiele haben mir noch nie gefallen. Man muss regelmäßig darauf achten, dass die Fahndungsstufe nicht komplett gefüllt wird und um das zu verhindern müssen immer mal wieder Herolde bestochen werden, weil bei einer komplett gefüllten Leiste eventuell eines der zuvor befreiten Türme von den Templern angegriffen wird und man dann ein Tower-Defence-Minispiel absolvieren muss, um den Turm erfolgreich zu verteidigen. Reagiert man aber nicht darauf, dann fällt der Turm automatisch wieder in die Hände der Templer. Später ist es aber möglich Meisterassassinen abzustellen, dadurch werden die Türme dauerhaft vor Angriffen der Templer geschützt. Das einzige was mir absolut gar nicht gefallen hat sind die optionalen Missionen mit Desmonds Reise, denn das hatte mit dem eigentlichen Assassin's Creed Gameplay so gar nichts mehr zu tun. Man musste Blöcke platzieren und durch einen Hindernisparcour hindurch gelangen und das über 5 Kapitel lang. Der Rest seiner Geschichte war aber sehr spannend erzählt, denn bis auf diese Mankos ist Revelations ein sehr solides Spiel und beendet die Hauptstory von Ezio und sogar Altair. Das Wiedersehen mit Altair hat mir wirklich hervorragend gefallen, denn es war eine echt großartige Geschichte rund um dem Maya-Kalender und das Jahr 2012 und es war ein fulminantes Finale der Ezio-Trilogie. Revelations ist bis auf die Mankos eigentlich sogar auf Augenhöhe mit Brotherhood, denn das hervorragende Gameplay blieb weitestgehend unangetastet und es gab auch einige sehr coole Momente und zwar die Ausbildung der Assassinen zu Meisterassassinen. Das empfand ich als sehr motivierend und hat mir sehr viel Spaß gemacht. Was mir ebenfalls aufgefallen ist, dass sämtliche Aussprachen der NPCs komplett vom Animus übersetzt werden, ein Detail, was in Black Flag leider nicht mehr angewendet wurde und somit finde ich es immer sehr schade, denn wenn man die Sprache nicht beherrscht, dann versteht man auch nicht was die Leute so reden und das zieht diese Spiele für mich im Ranking leider etwas nach unten.


2012 - Assassin's Creed 3 - Platz 5

AC3 ein richtig tolles Assassin's Creed in Amerika. Den Anfang finde ich wirklich grandios. Man startet als Templer Haytham Kenway ohne aber zu wissen, dass er Templer ist, denn man geht am Anfang davon aus, dass er ein Assassine ist. Später dann spielt man seinen Sohn Connor (Ratonhnhaké:ton) Kenway. Das ist ein absolutes Novum der Reihe gewesen, da man zuvor noch nie in die Rolle eines Templers geschlüpft ist. Stealht ist in diesem Spiel sogar noch besser möglich, da mit dem Pfeifen eine neue Möglichkeit hinzugefügt wurde um einzelne Gegner anzulocken. In Büschen, Brunnen oder Heuhaufen kann man sich verstecken und Gegner mit dem Pfeifen anlocken und somit leise ausschalten. Anfangs ging ich davon aus, dass Haytham Kenway ebenfalls ein Assassine sei doch dann kam der Story-Twist. Was ich auch richtig cool finde ist die Möglichkeit sich eine eigene Siedlung aufzubauen (Devenport-Siedlung). In diesem Spiel wurden auch zum ersten mal die bekannten Seegefechte aus AC Black Flag ausprobiert, nur waren die meisten dieser Missionen noch rein optional und spielten sich ähnlich gut wie in AC Black Flag. Nur sehr wenige Seegefechte waren für den Abschluss der Hauptstory erforderlich. Eines der wenigen Mankos waren zum einen die Schnellreise, da man jedesmal zuerst am Rand eines Gebietes reisen muss um dann ins nächste Gebiet gelangen zu können, eine direkte Möglichkeit der Schnellreise gab es hier leider noch nicht. Die vom Aussichtspunkt bekannte Schnellreise wurde erst in AC Black Flag eingeführt. Das Grenzland ist gewaltig groß. Hier hätte man vielleicht das Grenzland besser weggelassen und direkt in die Devenport-Siedlung überleiten sollen, so wären viele unnötige Laufwege erspart geblieben, ansonsten ist das Spiel grandios und es gibt sogar Minispiele wie Mühle und Dame. Was ich sehr cool fand war die Rückkehr der Bruderschaft, die man bereits aus Brotherhood und Revelations her kennt.


2013 - Assassin's Creed IV Black Flag - Platz 8

Mit AC IV Black Flag haben wir eigentlich schon direkt das erste Prequel, Jahre bevor AC Origins erschien, denn AC IV Black Flag spielt zeitlich noch einige Jahre vor AC3 und ist aufgrund des Karibik-Settings eher ein Piraten-Spiel mit Elementen aus der AC-Reihe und erinnert stellenweise an Filme wie: "Fluch der Karibik". Der frische Wind hat der inzwischen etwas stagnierenden Reihe sehr gut getan. Unteranderem trifft man auf folgende Charaktere: "Anne Bonny", "Mary Reed" und niemand geringeres als "Blackbeard" höchstpersönlich. Klaus Dieter Klebsch verlieh ihm seine Stimme und die Atmosphäre war wunderbar karibisch und hat mich sogar manchmal wegen der Piraterie und den Seefahrten etwas an den Klassiker: "Monkey Island" erinnert. Die Seegefechte waren mit den taktischen Möglichkeiten sehr viel besser umgesetzt als noch in AC3. Edward Kenway ist am Anfang alles andere als ein Ehrenmann und schon gar kein Assassine. Anfangs war er durch und durch Pirat und wollte andere täuschen in dem er sich als jemand komplett anderes ausgab, doch dann erlebte er hautnah wie einige richtig wichtige Piraten sterben und ihm geht das sehr nahe, so nahe, dass er seine Lebenseinstellung komplett überdenkt und nach und nach sich zu einem würdigen Assassinen entwickelt. Eine Art Housing gibt es ebenfalls wieder, diese beschränkt sich aber auf einer ganz bestimmten Insel. Mit diesem Spiel wurde die Übersetzung der NPC-Charaktere auf Eis gelegt, was ich sehr schade finde, denn ab sofort war es nicht mehr möglich zu verstehen was die anderen sagen, es sei denn man versteht diese Fremdsprachen.


2014 - Assassin's Creed Rogue - Platz 11

Hier haben wir einen Parallel-Release. Es erschien zeitgleich mit AC Unity und ist deshalb etwas untergegangen, denn die meisten interessierten sich für AC Unity und dem virtuellen Paris. Dieses Spiel landet bei mir leider auf dem letzten Platz. Das was man in AC3 bereits mit Haytham Kenway ausprobieren konnte wurde hier vollständig vollzogen. Shay Patrick Cormac ist ein sehr charismatischer Mann, der das beste erreichen möchte und glaubt, dass die Assassinen das falsche tun, daher wechselt er aufgrund eines bestimmten Ereignisses die Seiten und wechselt zu den Templern. Daraufhin wird er aufgrund des Verrats ständig von Assassinen gejagt und vernimmt jedesmal ein leises Flüstern, sobald ein Assassine in der Nähe ist. Dieses Spiel schlägt eine Brücke zwischen AC3, AC Black Flag und AC Unity, da es einige Storyelemente der Spiele miteinander verbindet. Die Seegefechte sind etwas herausfordernder als in AC Black Flag ausgefallen, da man selbst nun ebenfalls gekentert werden kann. Toll ist wieder, dass man einzelne Gebäude in New York renovieren kann um sein Einkommen zu verbessern. Qualitativ hat mir das Spiel aber nicht so gut gefallen wie AC Black Flag. AC Rogue wirkt im Vergleich zu AC Black Flag eher kühl, dabei mag ich Spiele mit Wintersetting eigentlich sehr gerne, aber das Gesamtpaket hat mir dieses mal leider nicht so gut gefallen.


2014 - Assassin's Creed Unity - Platz 10

Eins vorweg, dieses Spiel hat eine gewaltige Optik und das noch im Jahr 2014, Wahnsinn. Leider hat sich Ubisoft meiner Meinung nach aber etwas verhoben, denn AC Unity kam anfangs verbuggt auf den Markt und das Ansehen der Reihe fing an sehr zu leiden. Viele wollten mal etwas komplett neues und nicht immer das gleiche in einem anderen Setting, andere waren weiterhin zufrieden und genossen das virtuelle Paris in AC Unity. Inzwischen wurden alle groben Mängel durch Patches beseitigt und das Spiel ist inzwischen anständig spielbar. Man hat mit Arno einen Charakter erschaffen, der an Ezio erinnern soll, aber er erreicht nicht ganz seine Klasse, toll finde ich aber dennoch. Was man aber sofort bemerkt ist, dass das Spiel aufgrund des Kampfsystems sehr viel schwerer geworden ist als die Vorgänger. Sogar einfache Schwertkämpfe können jetzt in Frust ausarten. Man hat kaum noch Möglichkeit den Geschossen auszuweichen und wenn man umzingelt wird kann es passieren, dass man von allen Seiten zugleich attackiert wird. Gegner aufheben geht leider auch nicht mehr und das in AC3 eingeführte Pfeifen um einzelne Gegner anzulocken wurde auch gestrichen. Einen Tag- und Nachtwechsel gibt es hier leider nicht mehr, denn es hängt von der Art der Mission ab, welche Tageszeit es gerade ist. Was ich aber sehr schön finde ist, dass man ca jedes 4. Gebäude betreten kann, der Detailreichtum ist einfach erstaunlich was Team Montreal da geschaffen hat. Was die Missionsarten anbelangt gibt es sehr viele Variationen, leider gibt es aber auch zu viele Variationen in der Ingame-Währung. Anstatt nur auf eine Währung zu setzen gibt es vier Verschiedene, ich habe bis heute nicht verstanden welche Währung auf welchem Weg freigeschaltet wird und ich habe die Hauptstory komplett durchgespielt, es wirkt sehr unübersichtlich und für manche Fähigkeiten muss man die Coop-Missionen zusammen spielen. Was mir auch nicht gefällt ist, dass die Map mit Items und Truhen total vollgespammt wurde. Positiv fand ich aber, dass man mehrere Cafes hat, die man sogar renovieren kann, dadurch generiert man ein regelmäßiges Einkommen. Auch ist dies der einzige Teil mit einer Coop-Multiplayer-Komponente für bestimmte Missionsarten.


2015 Assassin's Creed Syndicate - Platz 7

Auch wenn AC Syndicate graphisch nicht mehr ganz an die Opulenz von AC Unity heranreichte und man nicht mehr jedes 4. Gebäude betreten kann gefällt mir AC Syndicate trotzdem sehr viel besser. AC Syndicate ist vom Aufbau her nicht so kompliziert gestrickt wie AC Unity und hat dessen fehlende Gameplay-Elemente wieder eingeführt unter anderem das Pfeifen und die Möglichkeit besiegte Gegner wieder aufzuheben. Auch gibt es wieder ein Tag- und Nachtsystem und die mobile Basis im Form eines fahrenden Zuges fand ich schon damals mega cool und erinnert mich ein wenig an eine sehr bekannte Filmreihe und ich hoffe, dass man auch in Watch Dogs Legion wieder einen Zug zu sehen bekommt. Schön wäre es auch, wenn man den Zug dann selber fahren könnte. Was ich hier ebenfalls sehr cool finde ist die quasi Rückkehr der Bruderschaft aus Brotherhood in Form der Rooks. Mit den Rooks hat man ein ähnliches Elemente wieder eingeführt und das hat mir wirklich sehr gefallen und genau deshalb ist es bei mir im Ranking auch auf Platz 2, weil es mich stellenweise sehr an Brotherhood erinnert. Auch dass es zum ersten mal in Assassin's Creed fahrende Kutschen gibt, mit denen man Allerhand Unsinn anstellen und sogar Gegner rammen kann hat das Gameplay sehr bereichert. AC Syndicate vereint die Stärken der alten Teile und bietet sowohl einen offensiven Kampf als auch einige Stealth-Möglichkeiten. Was ich ganz cool finde ist die Möglichkeit Gegner gefangen zu nehmen und in eine Kutsche zu befördern oder mit denen leise an andere Wachen vorbeizuschleichen um an wichtige missionsrelevante Informationen zu gelangen oder man muss einen Schlüssel stehlen um eine bestimmte Tür öffnen zu können. Anders als in AC Unity wurde ich durchgehend gut unterhalten. Es fühlte sich sehr viel flüssiger an und machte mir sehr viel mehr Spaß. In den einzelnen Auftragsmissionen hat man sogar die Möglichkeit sich für einen bestimmten Weg zu entscheiden, es gibt meistens alternative Wege ein Haupt-Ziel zu erledigen. AC Unity ist beileibe kein schlechtes Spiel, aber im direkten Vergleich zieht es für mich einfach den kürzeren, denn AC Syndicate macht in meinen Augen fast alles besser. Das einzige was etwas fehlt sind die begehbaren Gebäude. Was die beiden Hauptcharaktere anbelangt hätte mir Evie als Charakter völlig ausgereicht, denn Jacob ist etwas hitzköpfig und auch naiv daher auch das etwas niedrigere Ranking, denn ich habe versucht die Reihe etwas objektiver zu betrachten. Für mich stellt Syndicate das letzte gute klassische Assassin's Creed dar, das die alte inzwischen betagte Ubi-Formel zum letzten mal angewendet. London hingegen ist hervorragend gestaltet und man kann sogar mit Kutschen fahren. Die Verkaufszahlen waren bereits seit AC Unity nicht mehr so gut und das zwang Ubisoft dazu die Reihe erstmal zu pausieren und komplett umzustrukturieren, damit diese auch langfristig für die Spieler interessant bleibt, viele alte Fans waren deswegen erbost, weil sie AC so liebten wie es war, andere feierten die Veränderung, die mit dem nächsten Teil Einzug gehalten haben. Das Problem in der AC-Reihe war, dass diese sich bis auf das Setting kaum voneinander unterschieden und die Spiele viel zu schnell auf den Markt kamen anstatt sich mehr Zeit für den Feinschliff zu lassen wie es zum Beispiel Naughty Dog und CD Projekt Red bei ihren Spielen handhaben. Inzwischen ist diese Reihe wieder etwas erfolgreicher, dennoch gibt es erneute Abnutzungserscheinungen, denn die Spiele ähneln sich einfach zu sehr und haben keine eigene Identität. Ein weiteres Szenario wäre sogar gewesen, dass man diese Reihe eingestampft hätte.


2017 - Assassin's Creed Origins - Platz 1

Auf dem 1. Platz und landet AC Origins. Mit der zuvor erwähnten kreativen Pause hat sich das Team aus Montreal sammeln können um der Reihe neues Leben einzuhauchen. Auch wenn ich Fan des klassischen Gameplays war sehe ich inzwischen ein, dass es der richtige Schritt war die zum damaligen Zeitpunkt 10 jährigen Reihe weiterzuentwickeln und somit voranzubringen und auf eine neue Stufe zu heben. Für mich stellt dieses Spiel das perfekte moderne Assassin's Creed dar, es gab noch nicht so viele unnötige Füllerquests und es wirkte noch wie aus einem Guss und sehr gut durchdacht. Die Spielwelt wirkt sehr lebendig und nicht so leer wie AC Odyssey an manchen Stellen. Mit AC Origins wurde die Prequel-Trilogie gestartet, diese setzte zeitlich weit vor dem ersten Teil an und behandelt somit zum ersten mal die Entstehungsgeschichte des Assassinen-Ordens. Am Anfang waren es noch die verborgenen, die Vorläufer des späteren Assassinen-Ordens. Das altbekannte Gameplay hat mittlerweile komplett ausgedient und wurde ersetzt durch RPG ähnliche Mechaniken. Ägypten ist wunderschön und sehr atmosphärisch gestaltet und mit Medjay Bayek wurde ein sehr sympathischer warmer Charakter geschaffen, auch wenn er für mich nicht so ganz an Ezio heranreicht ist er für mich von allen anderen Assassinen am nächsten an Ezio dran. Das Kampfsystem ähnelt jetzt etwas der Dark Souls Reihe. Auf der einen Seite ist es anspruchsvoller, auf der anderen Seite einfacher weil direkter und genau auf den Punkt. Odyssey geht zwar einen ähnlichen Weg ist mir aber nicht mehr so atmosphärisch und es fehlt ein wenig an den Kleinigkeiten, die aus Origins das für mich bessere Spiel machen. In Origins kann man sogar Katzen streicheln und hat eine nasse tropfende Kleidung, wenn man gerade aus dem Wasser kommt. Morgens sieht man einen schönen Morgennebel und es gibt einige weitere graphische Effekte, die in Odyssey leider fehlen. Was die Arena anbelangt ist diese in Origins sehr viel umfangreicher und besser gestaltet. Es gibt noch eine zweite Arena extra für Wagenrennen, ein sehr cooles Feature. Es gibt in Origins sogar mehr freischaltbare Reittiere und sogar die klassischen Monturen aus den Vorgängerspielen. Nachgelegt wurde dann mit dem sehr coolen DLC namens: "Der Fluch Der Pharaonen", nichts gegen "Atlantis", welches ebenfalls ein toller DLC ist, aber den "Fluch der Pharaonen" finde ich dann doch etwas besser und interessanter, sorry Atlantis. Was die Gegenwartsgeschichte angeht kann man diese eigentlich komplett vernachlässigen so wie früher auch, denn das Hauptaugenmerk liegt in der Geschichte die im Animus stattfindet und Layla Hassan ist leider nicht Desmond Miles und ihre Geschichte wurde innerhalb der Trilogie leider nicht so gut präsentiert, daran änderte sich leider auch in AC Valhalla nichts, welches die Gegenwartsgeschichte um Layla Hassan abschließt. Daher ändert sich auch mein Ranking etwas, denn Origins ist zwar jetzt Rollenspiel hat aber im Gegensatz zu AC Odyssey noch einen sehr starken Bezug zur Assassin's Creed Reihe, lediglich aus der Gegenwartsgeschichte hätte man noch sehr viel mehr herausholen können wie damals bei Desmond Miles. Positiv zu erwähnen ist die mit einem Patch hinzugefügte Discovery-Tour. Man erfährt auf diese Weise sehr viel über den Alltag in Ägypten oder etwas über Mumifizierung, die Grabstätten der Pharaonen und noch einiges mehr und diese ist leichter zugänglich als die Tour im Nachfolger und somit meiner Meinung nach auch besser nachzuvollziehen.


2018 - Assassin's Creed Odyssey - Platz 9

Eigentlich hatte dieses Spiel sehr großes Potential in die Fußstapfen von AC Origins zu treten. Leider wurde das Potential nicht ausgenutzt. Das Spiel bietet ein im Vergleich zu Ägypten in AC Origins ein nicht ganz so schön gestaltetes Griechenland, an vielen Stellen wirkt es deutlich abgespeckt und fühlt sich oft nach kopiert und eingefügt an. Leider wirken die Missionen längst nicht mehr so gut durchdacht wie noch in AC Origins oder der Ezio Trilogie. Zwischen den einzelnen Missionen muss man sehr viel laufen oder das Schiff benutzen um von A nach B zu gelangen. Die Seegefechte erinnern sehr stark an Black Flag und machen sehr viel Spaß. Später hat man die Möglichkeit die Schnellreise zu benutzen, das wird man wohl auch sehr oft müssen, denn die Spielwelt ist wirklich sehr groß. Mit dem "Atlantis"-DLC hat Ubisoft noch einen sehr guten DLC abgeliefert, der aber nicht ganz an die Brillanz vom "Fluch der Pharaonen"-DLC in AC Origins heranreichte. Positiv zu erwähnen ist, dass es jetzt ein Dialogsystem gibt, aber die Entscheidungen haben nicht so eine große Tragweite, wie zum Beispiel in The Witcher 3. Dann lieber weniger Entscheidungen, dafür aber dann auch welche mit einer gewissen Tragweite. Neu ist auch, dass man wählen kann zwischen einer Frau namens Kassandra oder einem Mann namens Alexios. Die Söldner kennt man vielleicht noch aus AC Origins, nur sind davon nicht nur ein paar in der Spielwelt verteilt, sondern es gibt endlosen Nachschub. Erledigt man einen, dann tritt automatisch ein anderer an seine Stelle. Die Söldner machen Jagd auf einen sobald das Kopfgeld eine bestimmte Stufe erreicht hat. Je Stufe machen mehr Söldner Jagd auf einen. Am ehesten kann man es sich wie eine Fahndungsstufe in Watch Dogs und GTA vorstellen, in denen die Cops Jagd auf einen machen. Diese Söldner können nicht via Stealth ausgeschaltet werden, sie nehmen zwar etwas schaden, aber es endet immer in einem Kampf. Komplett neu sind aber die Massenschlachten und es gibt zwei Fraktionen aus denen man frei wählen kann. Für welche der beiden Fraktionen man in den Massenschlachten kämpft ist aber eigentlich egal , denn diese dienen hauptsächlich zur Schwächung der gegnerischen Fraktion im jeweiligen Gebiet (Spartaner oder Athener). Leider gab es im Vergleich zum Vorgänger ein paar Downgrades. Die Arena wurde leider im Vergleich zu AC Origins etwas abgespeckt und es gibt deutlich weniger Reittiere und auch keine Streitwagen oder Wagenrennen mehr und es wurde an manchen Effekten gespart wie Morgennebel oder nasse Kleidung, wenn man aus dem Wasser kommt. Monturen wie im Vorgänger gibt es leider auch keine mehr, sondern einzelne Rüstungsteile und 5 zusammen ergeben dann ein ganzes Rüstungs-Set mit einem Set-Bonus, wenn man alle 5 Teile beisammen hat. Sehr positiv zu erwähnen ist die neue Discovery-Tour, die genauso wie bei AC Origins mit einem Patch hinzukam. Diesmal wurde die Tour sogar noch verbessert und es wurde einem ein Tourführer zur Seite gestellt, der einem zu jeder Tour willkommen heißt und anschließend jeweils 3 Fragen zur eben absolvierten Tour stellt. Hier lernt man zum Beispiel, wie Wein hergestellt wurde und wie die Griechen ihren Alltag gestaltet haben.


2020 - Assassin's Creed Valhalla - Platz 12

Mit diesem Spiel wird die Prequel-Trilogie leider nicht ganz würdig zu einem Abschluss gebracht. Diesmal setzt es zeitlich ein paar hundert Jahre vor dem ersten AC mit Altair an. Ich habe gehört, dass es sowas wie "In die Zukunft sehen" geben wird in dem es ein Wiedersehen mit Altair Ibn La Ahad geben wird, spekuliert wird auch, dass es ein AC1 Remaster 2021 geben wird. Außerdem wird es spezielle Animus-Glitche in AC Valhalla geben in denen man mit Layla Hassan spezielle Parkour-Einlagen erledigen kann, diese funktionieren aber eher schlecht als recht und oft stürzt man aus unbekannten Gründen einfach beim Klettern auf ein Dach ab. Dieses Spiel hat mich auf der angesprochen, aber das fertige Spiel hat meine Erwartungen leider nicht erfüllen können. Es gibt wieder lootbaren Sammelkram nur diesmal sehr viel schwieriger zu erreichen. Mal muss man ein Schlüssel für eine Tür finden num um dann herauszufinden, dass dahinter gar nichts wichtiges war und viele der Truhen befinden sich unter der Erde und der Rabe zeigt einem keine Hinweise mehr an, das ist ein klarer Rückschritt zu den Vorgängern. Eigentlich habe ich ein Best Of der gesamten Reihe erwartet aber irgendwie greifen die Elemente nicht so gut ineinander, das wirkt so als wären zu viele Köche gleichzeitig am Werk gewesen, denn man sagt ja auch: "Zu viele Köche verderben den Brei". Da in Odyssey die Möglichkeit Gegner von hinten leise auszuschalten etwas abhanden gekommen war zugunsten eines angepassten Kampfsystems musste man spezielle Gegner wie die zahlreichen Söldner in einem richtigen Kampf erledigen. In AC Valhalla wird es wieder möglich sein auch größere Gegner mit einem Hit von hinten auszuschalten, dazu bedient man sich eines Quick-Time-Events und wenn das korrekt getimed wird zählt der One-Hit ansonsten kommt ein Kampf zustande. Es hat sich allerdings herausgestellt, dass das Kampfsystem nicht mehr so einfach ist und man sich da richtig reinfuchsen muss um das zu begreifen. Social Stealth funktioniert leider auch nicht immer. Die Fähigkeit sich innerhalb einer Menschenmenge zu verstecken um nicht entdeckt zu werden funktioniert leider nicht immer problemlos. Das Siedlungs-System ist zwar ganz nice, aber nicht, dass man es auch regelmäßig verteidigen muss, somit muss man ständig zur Siedlung zurückkehren obwohl man eigentlich gerade etwas anderes machen wollte. Mit Materialien kann man seine Siedlung etwas zusätzlich vergrößern und erweitern. Aus Zelten werden Häuser und es wird eine Schmiede und ähnliche Dinge geben, aber das Material ist nicht immer leicht zu finden. Die Siedlung wird diesmal das zentrale Kernelement in AC Valhalla. Ich bin momentan sehr skeptisch und die ersten Tests sind eher durchwachsen, optisch lässt sich leider sagen, dass es nicht mehr so gut aussieht wie noch AC Origins und hoffe da auf verbessernde Patches.


Vielen Dank fürs Lesen meines Blogs.

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Community-Umfrage:

Welches Assassin's Creed ist euer Favorit und welchen mochtet ihr überhaupt nicht?

Welchen Eindruck habt ihr bisher von AC Valhalla?

Für konstruktive Verbesserungsvorschläge bin ich sehr dankbar.


Stand: 11. November 2020

Der Sinn des Lebens besteht nicht darin ein erfolgreicher
Mensch zu sein, sondern ein wertvoller
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Baumeister-ID: J61-6CF-KQG

ntower-game Challenge

Kommentare 16

  • Ich bin sehr gespannt auf die Berichte von Valhalla.

  • Ein sehr schöner Nostalgietrip, es war schön sich nochmal an alle Teile zu erinnern :) Hast du das erste Assassin's Creed damals direkt im selben Jahr wo es rauskam gespielt? Ich bin erst relativ spät zugestoßen, ich glaub erst 2014? 2007 hat es mich noch nicht interessiert und da war ich auch noch zu jung für :'D Den ersten Teil mag ich am wenigsten, wie du schon sagtest, er ist einfach extrem repetitiv und monoton und ich finde auch die Grafik sehr steril und kahl.

    Lustig, dass du das mit Ezio und Desmond in Revelations auch so siehst, ich fand nämlich auch, dass die beiden sehr komisch aussahen. Das Tower Defense-Minispiel hat mir auch nicht gefallen, ich bin generell kein großer Fan von dem Genre. Irgendwie hab ich grad eine Gedächtnislücke, kam das mit dem Maya-Kalendar und das Jahr 2012 echt schon in Revelations vor? Ich dachte, das war nur ein Theme in AC III?

    Ich persönlich mag Unity's Paris-Setting etwas mehr, aber ich kann auch sehr gut verstehen, wenn man Syncdicate's London-Setting mehr mag, ich bin ein großer Fan von der Epoche des viktorianischen Londons!

    Origins liebe ich auch und ist der aktuellste Teil den ich gespielt hab. Ich finde, Bayek ist seit Ezio der symptathischste Hauptcharakter in Assassin's Creed, er macht eine enorme Geschichte durch! Ich finde auch Ägypten als Setting einfach nur genial und wunderwunderschön, es macht richtig Spaß, diese Welt zu erkunden. Die Gegenwartsgeschichte fand ich auch extrem enttäuschend, allerdings ist diese ja nach AC III schon nicht mehr erwähnenswert gewesen :( Die Discovery-Tour finde ich auch großartig, gerade im Bildungs-Bereich ist das eine tolle Möglichkeit, jungen Leuten erlebbar Geschichte beizubringen! Großes Lob an Ubisoft dafür :thumbup:

    Meine Favoriten sind definitiv AC II und Brotherhood. Black Flag und Origins würde ich knapp dahinter platzieren.

    Auf Valhalla freue ich mich schon sehr, ich liebe das skandinavische Setting und finde Wikinger als Thema sehr unverbraucht.

    • Ich weiß leider nicht mehr genau ob ich es direkt 2007 gespielt habe oder etwas später. Ich erinnere mich nur noch, dass ich damals eine Xbox 360 hatte und mir das Spiel von jemandem empfohlen wurde. Ich habe es bei ihm angespielt und mir dann das Spiel auch gekauft und dann auch den zweiten und Brotherhood so weiter. Die Spiele ab Brotherhood habe ich mir immer direkt gekauft, weil ich spätestens seit AC2 großer Fan der Reihe wurde. Der erste ist irgendwie repetiv und eintönig und daher im Ranking auch nicht so weit oben wie zum Beispiel Brotherhood und AC2. Ich habe sehr lange überlegt, wie ich das Ranking gestalte und welche Spiele der Reihe weiter oben landen und welche weiter unten oder im Mittelfeld.

      Das mit dem Maya-Kalender kam als Ausblick in die Zukunft der Menschheit in der Tat bereits in Revelations vor und wurde dann in AC3 fortgesetzt und deswegen opferte sich Desmond, damit die Welt nicht vernichtet wird.Das viktorianische London hat mich schon immer deutlich mehr angesprochen als Paris, aber auch Paris ist eine sehr schöne Stadt. AC Origins hat mich positiv überrascht und über dieses Spiel kam ich dann auch zum Youtuber Frag Nart bei dem ich inzwischen einer der Mods bin der mit anderen für Ordnung sorgt. Auch das hat mir geholfen, dass ich nicht mehr so negative Gedanken habe und das es mir besser geht, das Gefühl gebraucht zu werden ist schon sehr schön. Ägypten ist ein Setting, das ich sehr liebe und irgendwie packte mich das ganze Spiel mehr als Odyssey.

      Die Gegenwartsgeschichte könnte in Valhalla wieder deutlich mehr Fleisch bekommen und besser werden, es soll wohl Bezüge zu Altair Ibn La Ahad haben, mal sehen ob das stimmt und wie das eingebunden wurde. Solche Discovery-Touren finde ich großartig, das hätte Ubisoft gerne schon früher einführen können. Mit deinen Favoriten hatte ich auch sehr großen Spaß, das sind einfach wunderbare Spiele. Auf Valhalla freue ich mich ebenfalls sehr.

    • Krass, an Revelations kann ich mir in der Hinsicht nicht mehr so gut erinnern :O

      Falls Altair vorkommt, würde das wirklich einen genialen Bogen zum ersten Teil der Reihe schlagen. Ich glaube ich hatte dir gegenüber ja auch schon mal erwähnt, dass spekuliert wird, dass der Hauptcharakter in Valhalla in Wahrheit irgendwas mit dem Gott Loki zu tun hat, der sowohl männlich als auch weiblich sein kann. Was dann auch von der Story her die Auswahl eines männlichen oder weiblichen Hauptcharakters erklären würde. Fände ich sehr cool von der Lore her! :)

    • Das was mich in den aktuellen AC-Spielen allerdings sehr nervt ist, dass die NPCs seit Black Flag nicht mehr übersetzt werden vom Animus und ihre Landessprachen sprechen, vorher habe ich immer gerne den NPCs zugehört. Ich habe zum Vergleich mit AC Origins direkt nochmal Witcher 3 gespielt und da ist es so, dass die NPCs sich unterhalten und man im vorbeilaufen alles problemlos verstehen kann. Finde ich sehr schade, dass Ubisoft das geändert hat. In AC Origins wird oft irgendwas wie "High Precision Gerät" gesagt, aber keine Ahnung was das heißen soll. Ich habe versucht mein Ranking ein letztes mal etwas zu überarbeiten und somit etwas objektiver zu gestalten, denn die eigentlichen AC-Teile waren die Teile mit Altair und Ezio und ich habe diese Teile noch mehr gewürdigt, denn sie waren und sind auch heute noch besondere Spiele mit einem Charme, den es heute in der Reihe leider nicht mehr gibt.

    • Das finde ich auch schade, es gibt ja auch leider keine Untertitel dazu. Ja das seh ich genauso, die Teile mit Ezio gehören für mich zum besten vom besten!

    • Ich werde mir falls es noch kommt als letztes AC anstelle von Valhalla noch das Remaster zu AC1 holen, damit die komplette Desmond-Story abgeschlossen ist, denn man merkt auch, dass die Entwickler seit Black Flag auf neuen Pfaden gewandelt sind und sehr viel herumexperimentiert haben. Ich habe Platz frei gemacht um anderen Entwicklern wie CD Projekt Red mit Cyberpunk 2077 und Naughty Dog mit Last Of Us 2 eine faire Chance zu geben, denn selbst gespielt habe ich das wirklich noch nicht, sondern nur in einem Live-Stream verfolgt. Ich habe mir überlegt, ob ich wirklich 12 AC-Teile brauche oder ob vielleicht auch 4-5 ausreichen würden. So habe ich eine zusammenhängende Geschichte, denn alles ab Black Flag erzählt eine komplett andere Geschichte.


      Ich habe diesbezüglich sehr lange hin und her überlegt und obwohl ich AC Origins sehr mag und AC Odyssey weniger finde ich dann doch Spiele wie Witcher 3 einfach noch sehr viel besser, vorallem weil die Liebe zum Detail noch größer ist und ich es einfach mag, wenn die NPCs alle deutsch sprechen. Die Charaktere haben eigene Geschichten zu erzählen und fühlen sich sehr viel wichtiger und interessanter an. Es gibt so viele tolle Charaktere, wo ich mir gedacht habe, dass es schön gewesen wäre, wenn es diese auch in Origins oder Odyssey gegeben hätte. Vorallem Odyssey fand ich im vielen total belanglos und wurde erst durch die DLCs interessanter, als es um die ISU ging.