Die Geschichte von Assassin's Creed

Herzlich Willkommen!

In diesem Blog behandel ich lediglich auf die Hauptreihe, da ich mich mit den Spin-Offs nicht ausgiebig genug befasst habe um darüber berichten zu können, daher werde ich diese auch nicht in diesem Blog berücksichtigen. Es startet chronologisch nach Erscheinungsjahr der jeweiligen Spiele und ich schreibe meine persönliche Platzierung direkt dahinter. Meine persönliche Meinung bezüglich der Reihe hat sich im Laufe der letzten Monate etwas gewandelt, da ich auch die neuen Teile gespielt habe und um einen fairen Vergleich zu bewerkstelligen und mir somit auch eine fundierte und begründete Meinung zu den Spielen bilden zu können, habe ich mir die Zeit genommen die Spiele erneut ausgiebig zu spielen und anschließend zu bewerten. Ein niedriges Ranking bedeutet nicht unbedingt, dass ich das Spiel schlecht finde, es hat nur im Vergleich zu den anderen Spielen der Reihe bei mir nicht so einen hohen Stellenwert. Bei diesem Ranking handelt es sich um meine ganz persönliche Einschätzung, denn euer Ranking kann natürlich ganz anders aussehen und von meinem abweichen. Viel Vergnügen beim Lesen.

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2007 - Assassin's Creed - Platz 10

Bevor Ubisoft mit Assassin's Creed startete gab es eine andere Reihe die Prince Of Persia hieß. Als Ubisoft anfing an einem neuen Spiel der Prince Of Persia Reihe zu arbeiteten bemerkten sie schnell dass sich das Konzept total verändert hat und Assassinen in ein Prince Of Persia nicht wirklich reinpassen daher entschied sich Ubisoft daraus eigene eigene Reihe zu machen die sie fortan Assassin's Creed nannten. Ich kannte zwar Prince Of Persia aber der Funke ist damals nicht übergesprungen und weitere Spiele wie Assassin's Creed interessierten mich zuerst nicht. Erst durch einen Bekannten der das Spiel auf seiner Xbox 360 besaß wurde ich auf das Spiel aufmerksam, er hat mir dieses Spiel wärmstens empfohlen und ich habe mir anschließend den offiziellen Trailer angeschaut und kaufte anschließend das Spiel, da ich das Spiel unbedingt selbst mal spielen wollte. Von der Grundidee war ich sehr begeistert, aber leider war die Umsetzung damals noch nicht so ganz ausgereift wie im Nachfolger. Das Gameplay steckte damals noch in den Kinderschuhen, dennoch machte es mir schon sehr viel Spaß. Einst aus Prince Of Persia hervorgegangen entwickelte sich die vermutlich wichtigste Marke für die Spieleschmiede Ubisoft. Wie wichtig diese Spielereihe einmal werden würde war den Entwicklern zu dieser Zeit wohl selbst noch nicht bewusst. Es fehlten im ersten Spiel noch einige Gameplay-Elemente, die aus Assassin's Creed ein wirklich abwechslungsreiches Spiel machen würden. Kürzlich habe ich in einem Live-Stream das erste AC noch einmal gesehen und trotz der Monotonie hat dieses Spiel etwas magisches an sich. Der Einstieg ins Spiel ist deutlich gemächlicher und es braucht einige Zeit, bis das Spiel an Fahrt aufnimmt, weil erst sehr viel erklärt wird, bevor es richtig losgeht. Die Geschichte ist sehr spannend erzählt. Die Missionen ähnelten sich leider alle viel zu sehr und es stellte sich schnell eine gewisse Monotonie und Langeweile ein. Schwimmen war ebenfalls noch nicht möglich und die Spielwelt wirkte sehr limitiert und nicht so frei zugänglich wie die späteren Teile der Reihe, dennoch war die Atmosphäre in diesem Spiel herausragend, deshalb ist es bei mir auch auf Platz 9 gelandet. Jedes Gebiet war über Abschnitte eingeteilt und wenn man in der Spielwelt etwas vergessen hat, dann musste man ein früheres Kapitel erneut starten, denn eine freie Open World gab es hier noch nicht. Dennoch war es bemerkenswert, wie die Entwickler Geschichte und Videospiel miteinander verzahnt haben. Die einzelnen Gebiete waren sehr interessant gestaltet und wirkten sehr lebendig. Mit Altair hat alles angefangen, der junge Assassine war anfangs noch sehr naiv und vertraute der falschen Person (seinem alten Mentor Al Mualim) und ließ sich von ihm manipulieren, später entwickelte er sich ähnlich wie Ezio Auditore zu einem weisen Anführer und Mentor und legte seine Naivität ab und wurde sehr viel bodenständiger. Dieses Spiel legte den Grundstein für alle Fortsetzungen und ebnete den Weg für einen der beliebtesten Assassinen aller Zeiten: Ezio Auditore. Mit dem ersten AC konnte man nur erahnen wohin die Reise einmal gehen würde und mit AC2 wurde das Spielprinzip noch einmal perfektioniert, so dass es kaum noch Anlass zur Kritik gab.


2009 - Assassin's Creed II - Platz 7

Auf dem 6. Platz landet Ezios Einstieg mit AC2. Dieses Spiel war für mich damals eine Offenbarung. Es wurde alles verbessert, was ich im ersten Teil kritisierte. Die ständig gleichen monotonen Missionen, das Leveldesign, das Gameplay, die sehr viel packendere Geschichte und weitere angepasste Elemente. Auch ist es Ezio jetzt möglich zu schwimmen, damals bedeutete die Berührung mit Wasser die sofortige Desynchronisation. Dieses Spiel war auch meine erste Platintrophäe überhaupt. Ich sammelte wirklich alles ein, alle Federn, alle Truhen, ich erledigte sogar alle Missionen, jedoch musste es technisch Federn lassen und das Gameplay ist heute nicht mehr zeitgemäß und wirkt etwas altbacken, vorallem das Kampfsystem und die Schnellreise waren damals aus technischen Gründen noch sehr umständlich gelöst worden. Dieses Spiel zaubert aber trotzdem auch nach so vielen Jahren immer noch ein Lächeln ins Gesicht, da ich es auch heute noch sehr gerne spiele. Leider ist es technisch inzwischen nicht mehr auf der Höhe und wurde von anderen Spielen der Reihe inzwischen deutlich überholt. Mit Ezio Auditore Da Firence wurde einer der beliebtesten Assassinen aller Zeiten eingeführt. Selbst bei den Spielern, die sonst mit Assassin's Creed nichts am Hut hatten ist Ezio Auditore Da Firenze ein Begriff. Es gab zwar hier noch keine Bruderschaft, aber mit diesem Spiel wurde der Reihe alles mit auf dem Weg gegeben was sie braucht. Vorallem Nebencharaktere wie Leonardo Da Vinci mit seinen Geräten und Maschinen haben mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und blieben mir im Gedächtnis. Auch die Nebenmissionen erzählten eine eigene Geschichte und das macht die alten Spiele der Reihe zu etwas ganz besonderem, denn der gewisse Charme den diese Reihe einmal hatte gab es danach leider nie wieder. Ich bin froh, dass ich dieses Spiel erleben durfte als es ganz frisch auf den Markt kam, so lernte ich Ezio Auditore schätzen, denn für mich ist er eine wahre Legende und für mich der wohl beste Assassine überhaupt. Der mögliche Grund weshalb Ezio sehr viel beliebter war als alle anderen Assassinen könnte in der Tatsache geschuldet sein, dass der Charakter viel mehr Zeit hatte sich zu entwickeln, denn es ist der einzige Assassine, den man drei Spiele lang begleiten durfte, Desmond sogar 5 Spiele lang.


2010 - Assassin's Creed Brotherhood - Platz 5

Auf dem 4. Platz landet AC Brotherhood. Es ist eigentlich ein Spiel aus der PS3-Ära und wurde im Rahmen der Ezio-Collection für die PS4 remastert. Dieses Spiel stellte für mich ein stark verbessertes AC 2 dar und trotz des Alters hatte ich immer wieder großen Spaß dieses Spiel zu spielen. Dieses Spiel entstand zur Zeit der goldenen Ubisoft-Ära als das Studio fast ausnahmslos Top-Spiele entwickelte. Aufgrund des Remasters für die PS4 und Xbox One war es sogar möglich das Spiel auch heute noch problemlos auf aktuellen Konsolen zu spielen. AC Brotherhood stellte für mich das perfekte klassische Assassin's Creed dar. Dieses Spiel gehörte zu meinen absoluten Lieblingsspielen der gesamten Reihe musste aber technisch aufgrund des Alters Federn lassen und heute hat AC Syndicate diesen Platz eingenommen, weil es sich noch am ehesten wie ein klassisches Assassin's Creed spielte ohne altbacken zu sein. Was die Charaktere anbelangte gan es wirklich überhaupt gar nichts zu beanstanden, denn Ezio war ein wirklich sympathischer Charakter und würdiger Assassine, der einem schnell ans Herz wuchs. Ezio hatte im Laufe seines Lebens sehr viel Leid ertragen müssen und trotzdem war er immer fair und hilfsbereit anderen gegenüber die seine Hilfe wirklich benötigten. Für mich stellte dieses Spiel den Höhepunkt der Ezio-Trilogie dar, dennoch mochte ich das sehr emotionale Ende von AC Revelations sehr. Es gab sogar ein Wiedersehen mit Leonardo Da Vinci, ein ebenfalls echt guter und freundlicher Kerl und bester Freund von Ezio. Er unterstützte ihn mit Ausrüstungs-Upgrades wo er nur konnte. In diesem Spiel wurde auch die titelgebende Bruderschaft eingeführt, die Ezio anführte und die man sich in Kämpfen zu Hilfe rufen konnte, ein ähnliches System kam dann Jahre später mit den Rooks in AC Syndicate zum Einsatz. Die Assassinen aus der Bruderschaft namens "Brotherhood" konnte man sogar auf Missionen schicken, was einem nicht nur Geld einbrachte, sondern auch Erfahrungspunkte für die Assassinen, die man dann anschließend verteilen konnte um diese aufzuwerten. In diesem Spiel gab es nur noch ein zusammenhängendes Gebiet und zwar Rom und dadurch war es deutlich übersichtlicher sich im Spiel zurecht zu finden. Die Idee zum Aufbau der eigenen Stadt wurde hier erneut aufgegriffen, denn viele Gebäude waren renovierbar und dadurch steigerte sich das mögliche Einkommen, das man alle 20 Minuten erhielt. Das Gameplay war mit diesem Teil an einem Punkt angelangt, der mir sehr viel Spaß machte, da sehr viel Abwechslung geboten wurde und die Geschichte auch nicht zu kurz kam. Technisch wurde die Grafik aus AC2 sogar noch etwas verbessert aber man sieht das Alter des Spiels inzwischen deutlich an.


2011 - Assassin's Creed Revelations - Platz 6

Auf meinem 5. Platz landet AC Revelations und bildet somit den Abschluss der Ezio Trilogie. An dieses Spiel hatte ich damals sehr große Erwartungen, schließlich sollte es die grandiose Ezio-Trilogie vollenden. Das Spiel bot für die damalige Zeit schon eine echt gute Grafik, die im Vergleich zum Vorgänger nochmal stark verbessert wurde trotz Nutzung der gleichen Engine. Es gab sogar direkt am Anfang für die Reihe damals sehr innovatives Gameplay mit den Kutschenfahrten. Konstantinopel ist den Entwicklern wirklich hervorragend gelungen und es wirkt sehr lebendig und wie eine richtige Stadt. Revelations ist ein sehr starkes Spiel der Reihe, doch leider gab es aber auch ein paar Makel wie ein veränderte Charakterdesigns von Ezio und Desmond. Natürlich wird jeder auch mal älter, aber Ezio und Desmond sahen schon fast aus wie komplett fremde Personen und hatten kaum noch Ähnlichkeiten mit den Charakteren, die sie noch in Brotherhood waren. In AC3 sah Desmond dann wieder so aus, wie er meiner Meinung nach auch aussehen sollte, aber an der hervorragenden Spielbarkeit änderte es natürlich nichts und die Geschichte war sehr ergreifend. Lediglich mit manchen der neuen Gerätschaften konnte ich mich nicht so ganz anfreunden, aber es funktionierte meistens auch ohne diese. Wer mir hier besonders fehlte war Ezios Freund Leonardo Da Vinci, den er immer freundschaftlich mit Leonardo begrüßte. Dann gab es da noch ein sehr nerviges Tower-Defence Minispiel. Solche Minispiele haben mir noch nie gefallen und ziehen das eigentlich sehr gute Spiel ein Stück herunter, weil man das erst recht spät im Spiel umgehen kann. Anfangs muss man regelmäßig darauf achten, dass die Fahndungsstufe nicht komplett gefüllt wird und um das zu verhindern müssen immer mal wieder Herolde bestochen werden, weil bei einer komplett gefüllten Leiste eines der zuvor befreiten Türme von den Templern angegriffen werden könnte und man dann ein Tower-Defence-Minispiel absolvieren muss, um den Turm erfolgreich zu verteidigen. Reagiert man aber nicht darauf, dann fällt der Turm automatisch wieder in die Hände der Templer. Später ist es aber möglich Meisterassassinen in den jeweiligen Türmen abzustellen, dadurch werden die Türme dauerhaft vor Angriffen der Templer geschützt. Auch hier war es wieder möglich seine Assassinen auf Missionen zu schicken, was einem nicht nur Geld einbrachte, sondern auch Erfahrungspunkte für die Assassinen, die man dann anschließend verteilen konnte um diese aufzuwerten. Das einzige was mir absolut gar nicht gefallen hat sind manche der optionalen Missionen wie zum Beispiel Desmonds Reise oder das verlorene Archiv, denn das hatte mit dem eigentlichen Assassin's Creed Kerngameplay so gar nichts mehr zu tun. Man musste auf einmal Blöcke platzieren und durch einen Hindernisparcour hindurch gelangen und das über mehrere Kapitel lang. Der Rest der Geschichte war aber sehr spannend erzählt, denn bis auf diese Mankos ist Revelations ein sehr solides Spiel und beendet die Hauptstory von Ezio und sogar Altair würdig. Das Wiedersehen mit Altair hat mir wirklich hervorragend gefallen, denn es war eine echt großartige Geschichte rund um dem Maya-Kalender und das Jahr 2012 und es war ein fulminantes Finale der Ezio-Trilogie. Revelations ist bis auf die kleinen Makel für mich eigentlich sogar Augenhöhe mit AC Brotherhood, denn das hervorragende Gameplay blieb ja weitestgehend unangetastet und es gab einige echt sehr schöne Momente und zwar die Ausbildung der Assassinen zu Meisterassassinen. Die Möglichkeit seine eigenen Assassinen auszubilden empfand ich als sehr motivierend und hat mir sehr viel Spaß gemacht. Was mir ebenfalls aufgefallen ist, dass sämtliche Aussprachen der NPCs komplett vom Animus übersetzt wurden, ein Detail, was seit AC Black Flag leider nicht mehr angewendet wurde und somit finde ich es immer sehr schade, denn wenn man die Sprache nicht beherrscht, dann versteht man auch nicht was die Leute so miteinander besprechen. Technisch sind die alten Ezio Spiele inzwischen etwas angestaubt und können mit aktuelleren Teilen der Reihe optisch gar nicht mehr mithalten, den größten Sprung gab es damals mit AC3 aufgrund des Engine-Wechsels zu Anvile Next.


2012 - Assassin's Creed 3 - Platz 4

Auf dem 4. Platz landet AC3 und ist ein richtig tolles Assassin's Creed in Amerika geworden. Den Anfang finde ich wirklich grandios. Man startet als Templer Haytham Kenway ohne aber zu wissen, dass er Templer ist, denn man geht am Anfang davon aus, dass er ein Assassine ist. Später dann spielt man seinen Sohn Connor (Ratonhnhaké:ton) Kenway. Das ist ein absolutes Novum der Reihe gewesen, da man zuvor noch nie in die Rolle eines Templers geschlüpft ist. Stealht ist in diesem Spiel sogar noch besser möglich, da mit dem Pfeifen eine neue Möglichkeit hinzugefügt wurde um einzelne Gegner anzulocken dieses Feature wurde in der Ezio-Trilogie noch schmerzlich vermisst. In Büschen, Brunnen oder Heuhaufen kann man sich verstecken und Gegner mit dem Pfeifen anlocken und somit leise ausschalten. Anfangs ging ich davon aus, dass Haytham Kenway ebenfalls ein Assassine sei doch dann kam der Story-Twist. Was ich auch richtig cool finde ist die Möglichkeit sich eine eigene Siedlung aufzubauen (Devenport-Siedlung). In diesem Spiel wurden auch zum ersten mal die bekannten Seegefechte aus AC Black Flag ausprobiert, nur waren die meisten dieser Missionen noch rein optional und spielten sich vergleichbar wie in AC Black Flag. Nur sehr wenige Seegefechte waren für den Abschluss der Hauptstory erforderlich und das ist auch gut so, denn die Seegefechte waren das größte Manko am Nachfolger. Eines der wenigen Mankos in AC3 waren zum einen die Schnellreise, da man jedesmal zuerst am Rand eines Gebietes reisen muss um dann ins nächste Gebiet gelangen zu können, eine direkte Möglichkeit der Schnellreise gab es hier leider noch nicht. Die vom Aussichtspunkt bekannte Schnellreise wurde erst in AC Black Flag eingeführt. Das Grenzland allerdings ist gewaltig groß und lädt zur Erkundung ein. Anschließend geht es dann in die Devenport-Siedlung über, sehr gut gemacht Ubisoft, denn Flora und Fauna waren vorher noch nie so schön wie hier und selbst in AC Black Flag gibt es optisch weniger zu bestaunen und wirkte daher wie eine kleiner Rückschritt. sollen, Es gibt sogar Minispiele wie Mühle und Dame die man optional spielen kann. Was ich sehr cool fand war die Rückkehr der Bruderschaft, die man bereits aus Brotherhood und Revelations her kennt, leider war das auch das letzte mal das die Bruderschaft eingesetzt wurde, denn bereits im Nachfolger wurde dieses Feature wieder entfernt. Technisch wurde im Vergleich zu den Vorgängern noch einiges mehr herausgeholt aufgrund des Engine Wechsels von Anvil- zu Anvil Next und aufgrund des Remasters wurde die Optik im Vergleich zum Original und auch dem direkten Nachfolger AC4 Black Flag noch einmal deutlich verbessert.


2013 - Assassin's Creed IV Black Flag - Platz 8

Auf dem 7. Platz landet AC Black Flag. Mit AC IV Black Flag haben wir eigentlich schon direkt das erste Prequel, Jahre bevor AC Origins erschien, denn AC IV Black Flag spielt zeitlich noch einige Jahre vor AC3 und ist aufgrund des Karibik-Settings eher ein Piraten-Spiel mit Elementen aus der AC-Reihe und erinnert stellenweise an Filme wie: "Fluch der Karibik". Der frische Wind hat der inzwischen etwas stagnierenden Reihe sehr gut getan. Unteranderem traf man auf folgende Charaktere: "Anne Bonny", "Mary Reed" und niemand geringeres als "Blackbeard" höchstpersönlich. Klaus Dieter Klebsch verlieh ihm seine Stimme und die Atmosphäre war diesmal sehr karibisch und hat mich sogar manchmal wegen der Piraterie und den Seefahrten etwas an den Klassiker: "Monkey Island" erinnert. Zum ersten mal war es möglich im Spiel zu tauchen, diese Tauchabschnitte waren aber nur an ganz bestimmten mit einer Tauchglocke versehenen Stellen vorgesehen. Die Seegefechte waren mit den taktischen Möglichkeiten noch besser als im Vorgänger AC3 aber leider hat man es hier ein wenig mit den Seegefechten übertrieben und ist relativ schnell genervt davon, ein weiterer Nervfaktor sind die Schleichmissionen in denen man nicht entdeckt werden darf. Zur Story ist zu sagen das Edward Kenway am Anfang des Spiels alles andere als ein Ehrenmann ist und schon gar kein Assassine. Anfangs war er nämlich durch und durch Pirat und wollte andere täuschen in dem er sich als jemand komplett anderes ausgab, doch dann erlebte er hautnah wie einige richtig wichtige Piraten sterben und ihm geht das sehr nahe, so nahe, dass er seine Lebenseinstellung komplett überdachte und nach und nach sich zu einem würdigen Assassinen entwickelte. Eine Art Housing gibt es ebenfalls wieder, diese beschränkte sich dieses mal auf einer ganz bestimmten Insel. Mit diesem Spiel wurde die Übersetzung der NPC-Charaktere auf Eis gelegt, was ich sehr schade finde, denn ab sofort war es nicht mehr möglich zu verstehen was die meisten NPCs sagen, es sei denn man versteht diese Fremdsprachen und das Setting war definitiv Geschmacksache, mit Assassin's Creed im eigentlichen Sinne hatte es allerdings nur noch wenig zu tun.


2014 - Assassin's Creed Rogue - Platz 12

Hier haben wir einen zeitgleichen Parallel-Release mit AC Unity und AC Rogue ist deshalb etwas untergegangen, denn die meisten interessierten sich für AC Unity und dem virtuellen Paris. Dieses Spiel landet bei mir leider auf dem vorletzten Platz. Das was man in AC3 bereits mit Haytham Kenway ausprobieren konnte wurde hier vollständig vollzogen. Shay Patrick Cormac ist ein sehr charismatischer Mann, der das beste erreichen möchte und glaubt, dass die Assassinen das falsche tun, daher wechselt er aufgrund eines bestimmten Ereignisses die Seiten und wechselt zu den Templern. Daraufhin wird er aufgrund des Verrats ständig von Assassinen gejagt und vernimmt jedesmal ein leises Flüstern, sobald ein Assassine in der Nähe ist. Dieses Spiel schlägt eine Brücke zwischen AC3, AC Black Flag und AC Unity, da es einige Storyelemente der Spiele miteinander verbindet. Die Seegefechte sind etwas herausfordernder als in AC Black Flag ausgefallen, da man selbst nun ebenfalls gekentert werden kann. Toll ist wieder, dass man einzelne Gebäude in New York renovieren kann um sein Einkommen zu verbessern. Qualitativ hat mir das Spiel aber nicht so gut gefallen wie AC Black Flag. AC Rogue wirkt im Vergleich zu AC Black Flag eher kühl, dabei mag ich Spiele mit Wintersetting eigentlich sehr gerne, aber das Gesamtpaket hat mir dieses mal leider nicht so gut gefallen und die Grafik hat einen deutlichen Downgrade erfahren.


2014 - Assassin's Creed Unity - Platz 11

Eins vorweg, dieses Spiel hat eine gewaltige Optik und das noch im Jahr 2014, Wahnsinn. Leider hat sich Ubisoft meiner Meinung nach aber etwas verhoben, denn AC Unity kam anfangs verbuggt auf den Markt und das Ansehen der Reihe fing an sehr zu leiden. Aufgrund der zum Release vorherrschenden technischen Probleme wurde auf ein fließendes Tag- und Nachtsystem sowie ein paar Gameplay-Elemente verzichtet. Viele wollten mal etwas komplett neues und nicht immer das gleiche in einem anderen Setting, andere waren weiterhin zufrieden und genossen das virtuelle Paris in AC Unity. Inzwischen wurden alle groben Mängel durch Patches beseitigt und das Spiel ist inzwischen anständig spielbar. Man hat mit Arno einen Charakter erschaffen, der an Ezio erinnern soll, aber er erreicht nicht ganz seine Klasse, toll finde ich aber dennoch. Was man aber sofort bemerkt ist, dass das Spiel aufgrund des Kampfsystems sehr viel schwerer geworden ist als die Vorgänger. Sogar einfache Schwertkämpfe können jetzt in Frust ausarten. Man hat kaum noch Möglichkeit den Geschossen auszuweichen und wenn man umzingelt wird kann es passieren, dass man von allen Seiten zugleich attackiert wird. Gegner aufheben geht leider auch nicht mehr und das in AC3 eingeführte Pfeifen um einzelne Gegner anzulocken wurde auch gestrichen. Einen Tag- und Nachtwechsel gibt es hier leider nicht mehr, denn es hängt von der Art der Mission ab, welche Tageszeit es gerade ist. Was ich aber sehr schön finde ist, dass man ca jedes 4. Gebäude betreten kann, der Detailreichtum ist einfach erstaunlich was Team Montreal da geschaffen hat. Was die Missionsarten anbelangt gibt es sehr viele Variationen, leider gibt es aber auch zu viele Variationen in der Ingame-Währung. Anstatt nur auf eine Währung zu setzen gibt es vier Verschiedene, ich habe bis heute nicht verstanden welche Währung auf welchem Weg freigeschaltet wird und ich habe die Hauptstory komplett durchgespielt, es wirkt sehr unübersichtlich und für manche Fähigkeiten muss man die Coop-Missionen zusammen spielen. Was mir auch nicht gefällt ist, dass die Map mit Items und Truhen total vollgespammt wurde. Positiv fand ich aber, dass man mehrere Cafes hat, die man sogar renovieren kann, dadurch generiert man ein regelmäßiges Einkommen. Auch ist dies der einzige Teil mit einer Coop-Multiplayer-Komponente für bestimmte Missionsarten.


2015 Assassin's Creed Syndicate - Platz 9

Auch wenn man nicht mehr jedes 4. Gebäude betreten konnte gefiel mir AC Syndicate trotzdem aufgrund des Gameplays bedeutend besser als AC Unity und beendete mit London die klassische Assassin's Creed Ära. AC Syndicate war vom Aufbau nicht mehr so kompliziert strukturiert wie AC Unity und hatte dessen fehlende Gameplay-Elemente wieder integriert unter anderem das Pfeifen und die Möglichkeit besiegte Gegner wieder aufzuheben und zu verstecken. Auch gab es wieder ein Tag- und Nachtsystem sowie ein dynamisches Wettersystem und eine mobile Basis im Form eines fahrenden Zuges. Die mobile Basis war eine sehr coole Idee und erinnerte mich ein wenig an einen Abschnitt aus Uncharted 2. Was ich hier ebenfalls sehr cool fand ist die quasi Rückkehr der Bruderschaft aus Brotherhood in Form der Rooks. Mit den Rooks hatte Ubisoft ein sehr ähnliches Element wieder eingeführt und das hat mir wirklich sehr gefallen und es erinnerte mich stellenweise sehr an AC Brotherhood nur mit dem Unterschied das das Gameplay nicht mehr so altbacken wirkte. Auch dass es zum ersten mal in Assassin's Creed fahrende Kutschen gab, mit denen man Allerhand Unsinn anstellen und sogar Gegner rammen konnte hatte das Gameplay sehr bereichert. AC Syndicate vereinte die Stärken der alten Teile und bot sowohl einen offensiven Kampf als auch innerhalb der Aufträge einige Stealth-Möglichkeiten. Was ich ganz cool fand war die Möglichkeit Gegner gefangen zu nehmen und in eine Kutsche zu befördern oder mit denen leise an andere Wachen vorbeizuschleichen um an wichtige missionsrelevante Informationen zu gelangen oder man musste einen Schlüssel stehlen um eine bestimmte Tür öffnen zu können. Anders als in AC Unity wurde ich durchgehend gut unterhalten. Es fühlte sich sehr viel flüssiger an und machte mir sehr viel mehr Spaß, denn in den einzelnen Auftragsmissionen hatte man die Möglichkeit sich für einen bestimmten Weg zu entscheiden, es gab meistens alternative Wege ein Haupt-Ziel zu erledigen. AC Unity war im Kern beileibe kein schlechtes Spiel, aber im direkten Vergleich zog es für mich einfach den kürzeren, denn AC Syndicate machte in meinen Augen fast alles besser. Was die beiden Hauptcharaktere anbelangt hätte mir allerdings Evie Frye als Charakter völlig ausgereicht, denn Jacob Frye war immer mal wieder etwas hitzköpfig sowie auch naiv und Evie musste ihm sehr oft aus dem Schlammassel heraushelfen in das er sich manövrierte. Für mich stellte AC Syndicate das letzte gute klassische Assassin's Creed dar, das die alte inzwischen betagte Ubi-Formel zum letzten mal angewendet. London hingegen war hervorragend gestaltet und die für die Missionen nicht relevanten NPCs sprachen ein sehr verständliches Englisch. Leider wurden die schwerwiegenden Bugs die bereits Unity plagten nie vollständig behoben und das Spiel stürzt regelmäßig ab was zu sehr viel Frust führen kann. Die Verkaufszahlen waren bereits seit AC Unity nicht mehr wirklich zufriedenstellend und zwangen Ubisoft dazu die Reihe erstmal zu pausieren und komplett umzustrukturieren, damit diese auch langfristig für die Spieler interessant sein würde, es mussten völlig neue Impulse her und das Ergebnis war AC Origins.


2017 - Assassin's Creed Origins - Platz 1

Ich habe AC Valhalla schon sehr ausgiebig gespielt und konnte mir einen deutlich besseren Eindruck vom Spiel verschaffen als noch zu beginn. AC Origins bleibt daher auch weiterhin auf meinen goldenen 1. Platz und somit Spitzenreiter. Mit der zuvor erwähnten kreativen Pause hatte sich das Team aus Montreal sammeln können um der Reihe neues Leben einzuhauchen, denn beinahe jede Gameplay-Mechanik wurde von Ubisoft grundlegend überarbeitet. Nun desynchronisierte man auch nicht mehr wenn man von einem Feind entdeckt wurde, weil sich Ubisoft an Spielen wie Witcher 3 und auch Dark Souls orientierte und somit wirkte die neue Ausrichtung auf viele langjährige Fans der Reihe erstmal befremdlich und ich musste mich ebenfalls sehr stark umgewöhnen, aber es war meiner Meinung nach der absolut richtige Schritt die zum damaligen Zeitpunkt 10 jährige Reihe weiterzuentwickeln und voranzubringen und somit auf eine neue Stufe zu heben. Es wurden auch viele Altlasten die diese langjährige Reihe schon sehr lange mit sich herumschleppte über Bord geworfen und alles komplett neu gestaltet. Für mich stellte dieses Spiel ein rund erneuertes Assassin's Creed dar und ich verstehe jeden der um dieses Spiel einen Bogen macht, denn es ist schon eine sehr starke Veränderung die die Reihe durchmachen musste und viele langjährige Fans der Reihe waren deswegen sehr erbost, weil sie AC so liebten wie es war, andere feierten die Veränderungen, die mit AC Origins Einzug hielten, weil Ubisoft mit AC Origins zurück zu den Ursprüngen des Assassinen-Ordens ging. AC Origins spielte zeitlich weit vor dem ersten Assassin's Creed mit Altair, nämlich ungefähr 40 Jahre vor Beginn unserer Zeitrechnung. Ubisoft ließ zwar viele alte Fans enttäuscht zurück, gewann im Gegenzug aber auch viele neue Fans dazu. Das Problem in der AC-Reihe war, dass diese sich bis auf das Setting kaum voneinander unterschieden und die Spiele viel zu schnell auf den Markt kamen anstatt sich mehr Zeit für den Feinschliff zu lassen wie es zum Beispiel Naughty Dog bei ihren Spielen stets handhabte. Das hatte auch zur Folge das es von Spiel zu Spiel nur sehr wenige Veränderungen gab und man dann schon von einer Ubi-Formen sprach. Die mit AC Unity eingeführte Anvil Next Engine wurde weiterentwickelt und es entstand eine neue Anvil Next 2.0 Engine somit sah AC Origins nochmals deutlich besser aus als AC Unity und AC Black Flag die beide für seine Zeit damals sehr ansehnlich waren. Mit AC Origins toppte das Team von Montreal das noch einmal um Längen. Das altbekannte Gameplay wurde durch RPG ähnliche Mechaniken ersetzt. Das mystische und atmosphärische Ägypten war wunderschön anzusehen und viele der Pyramiden die man bereits in der Ferne sah konnte man sogar betreten. Mit Bayek von Siwa als Medjay was so viel wie Beschützer bedeutet wurde ein sehr sympathischer warmer Charakter geschaffen, er war für mich auch der einzige Assassine, der sogar an Ezio Auditore Da Firenze heranreichen konnte und daher meinen viele Bayek wäre nur ein Abklatsch, das sehe ich allerdings nicht so, denn ich mag beide Assassinen sehr gerne und beide handeln anfangs aus ähnlichen Motiven heraus und zwar Rache. Das Kampfsystem wurde ebenfalls deutlich überarbeitet und orientierte sich nun an stark der Dark Souls Reihe von From Software. Man hatte seitdem die Möglichkeit den Angriffen auszuweichen, zu parieren oder die Angriffe mit dem neuen Schild abzublocken. Das Problem beim alten Kampfsystem war, dass es wenn man umzingelt wurde es besser war wegzurennen, denn gegen die Übermacht hatte man selten eine Chance zu gewinnen, vorallem die Janitscharen aus AC Revelations waren ein sehr großes Problem zu bekämpfen und es endete meistens in einer Desynchronisation. Auch das Missionsdesign wurde komplett überarbeitet und wenn man entdeckt wurde desynchronisierte man nicht mehr was sehr viel Frust rausnahm, denn vorallem die Verfolger-Missionen stießen auf sehr große Kritik. Auf der einen Seite ist das veränderte Kampfsystem nun deutlich anspruchsvoller zu erlernen, auf der anderen Seite aber auch deutlich einfacher wenn man es denn richtig beherrschte, weil es sehr viel direkter und präziser war und somit auch Gegner die einen umzingeln konnten kein so großes Problem mehr darstellten wie noch in AC Revelations oder AC Unity. Ebenfalls anders als zuvor hat Ubisoft die ganzen sammelbaren Gegenstände auf ein Mindestmaß reduziert, denn es war in AC Unity richtig schlimm mit dem ganzen nervigen Sammelkram, daher habe ich das nie komplett zu 100% gespielt, weil es mich sehr störte. Aus diesen genannten Gründen war AC Origins ein sehr viel besseres Spiel als es die meisten Vorgänger waren, es wurde an den richtigen Stellschrauben gedreht. Solch ein Unterfangen war wirklich sehr mutig von Ubisoft und hätte auch komplett nach hinten losgehen können, was dann auch leider mit AC Valhalla geschah aber dazu später mehr. Sogenannte Füllquests wie es diese noch in AC Unity gab gehörten ebenfalls der Vergangenheit an und die ganze Sammelflut die fast die komplette Map in AC Unity einnahmen gehörten endlich der Vergangenheit an, denn Ubisoft beschränkte sich auf das wesentliche, die richtige Entscheidung meiner Meinung nach. Ein tolles Feature war zu sehen an welchem Gegner die anderen Spieler gescheitert sind und diese konnte man dann rächen, indem man diese für den anderen Spieler zu starken Gegner eliminierte. Mit Reda gab es eine Art fahrender Händler, den man in den unterschiedlichsten Städten traf und er hatte jeden Tag einen neuen Auftrag. Erfüllte man diesen Auftrag so bekam man Erfahrungspunkte sowie einen zufällig ausgewählten Gegenstand aus dem Ubisoft-Shop, den man eigentlich käuflich erwerben müsste. Mit Gold könnte man ebenfalls diese Heka-Truhen öffnen und es hätte den selben Effekt, aber ein Auftrag zu erledigen kostete kein Gold und war somit die deutlich bessere Methode an die begehrten Gegenstände zu gelangen. Die Spielwelt wirkte dank Flora und Fauna und NPCs die einem geregelten Tagesablauf nachgingen sehr viel lebendiger als jemals zuvor und Ubisoft orientierte sich etwas am Genre-Primus Witcher 3 und das spürte man, denn endlich wurde ein AC wieder zu einem ganz besonderen Erlebnis was es schon sehr lange in dieser Form nicht mehr gegeben hat und es gab seit Black Flag erschien endlich wieder frischen Wind in der Reihe. Was ebenfalls wieder dabei war ist das Tag- und Nachtsystem allerdings wurde auf ein dynamisches Wettersystem verzichtet und es kommt lediglich hin und wieder zu Sandstürmen aber weder Gewitter noch Regenschauer wird man im Spiel erleben was allerdings völlig in Ordnung ist, denn in der Wüste Ägyptens gab es sehr selten mal Regenschauer oder Gewitter und Sandstürme waren quasi an der Tagesordnung. Neu war auch das man jetzt jederzeit Tauchen konnte und nicht nur wie in AC Black Flag an bestimmten Stellen. Mit AC Origins wurde die Prequel-Trilogie gestartet, diese setzte zeitlich sehr weit vor dem ersten Teil mit Altair an und behandelte somit zum ersten mal die Entstehungsgeschichte des Assassinen-Ordens. Am Anfang hießen diese noch die Verborgenen, das waren die Vorläufer des späteren Assassinen-Ordens. Aus dem Kult der Ältesten ging dann später der Templer-Orden hervor. AC Odyssey ging danach zwar einen ähnlichen Weg und war ähnlich atmosphärisch wie AC Origins und es gab nur ein paar Kleinigkeiten, die leider fehlten. In Origins konnte man unteranderem Katzen streicheln und hatte eine nasse tropfende Kleidung, wenn man gerade frisch aus dem Wasser kam. Morgens konnte man einen schönen Morgennebel betrachten und es gab einige weitere graphische Effekte, die in Odyssey leider fehlten, dennoch sieht auch AC Odyssey sehr gut aus. Was die Arena anbelangt war diese in Origins umfangreicher und es gab mehr Varianten. Es gibt noch eine zweite Arena extra für Wagenrennen, ein sehr cooles Feature. Es gibt in Origins sogar mehr freischaltbare Reittiere und sogar die klassischen Monturen aus den Vorgängerspielen um den Vorgängern wie AC2 Tribut zu zollen. Nachgelegt wurde dann mit dem sehr gut umgesetzten DLC: "Der Fluch Der Pharaonen", welcher mir genauso gut gefiel wie "Atlantis" und welches ebenfalls ein wirklich toller AC Odyssey-DLC ist, im Vergleich zu manchen der Vorgänger hat Ubisoft im Bezug zu DLCs deutlich dazugelernt, chapo. Was die Gegenwartsgeschichte mit Layla Hassan anbelangt konnte man diese eigentlich komplett vernachlässigen, denn das Hauptaugenmerk lag in der Geschichte die im Animus stattfand und Layla Hassan ist leider nicht Desmond Miles und ihre Geschichte wurde innerhalb der Trilogie leider nicht gut präsentiert, daran änderte sich leider auch in AC Valhalla nichts, welches die Gegenwartsgeschichte um Layla Hassan abschließen sollte. AC Origins geht zwar mehr in Richtung Rollenspiel hat aber im Gegensatz zu AC Odyssey noch einen sehr starken Bezug zur Assassin's Creed Reihe, lediglich aus der Gegenwartsgeschichte hätte man noch sehr viel mehr herausholen können wie damals bei Desmond Miles. Positiv zu erwähnen ist die mit einem kostenlosen DLC hinzugefügte Discovery-Tour. Man erfuhr auf diese Weise sehr viel über den Alltag in Ägypten oder etwas über Mumifizierung, die Grabstätten der Pharaonen und noch einiges mehr. Diese Tour war komplett frei begehbar und man konnte in diesem Modus nicht sterben, auch Gegner gab es keine und die Tiere griffen einem nicht an. Die Tour war aufgrund der Struktur leichter zugänglich als die Tour in AC Odyssey und somit meiner Meinung nach besser nachzuvollziehen. Leider wurden einige NPCs wie Passanten nicht mehr vom Animus ins deutsche übersetzt, so wie das früher einmal der Fall gewesen ist, dennoch war dieses Spiel eine grandiose Fortsetzung sowie auch komplette Neuausrichtung der gesamten Reihe. Der frische Anstrich hat der Reihe richtig gut getan und ist für mich heutzutage das beste Assassin's Creed für die PS4, weil sich die Reihe konsequent weiterentwickelte und Altlasten endlich über Bord geworfen wurden wie die sehr limitierte Missionsstruktur seit AC 3 bei der es seitdem oft Zeitlimits gab oder man desynchronisierte, wenn man entdeckt wurde. Die nervigen Bugs und Freezes die man noch aus Unity und Syndicate kannte sind ebenfalls nicht mehr vorhanden. Chapo an Ubisoft, ihr habt mit AC Origins ein absolutes Meisterwerk kreiert.


2018 - Assassin's Creed Odyssey - Platz 2

Auf meinem silbernen 2. Platz landete bei mir AC Odyssey. Mit diesem Spiel konnte Ubisoft erfolgreich in die Fußstapfen von AC Origins treten. Am Anfang gab es ein paar Bugs aber diese wurden mittlerweile gepatcht. Dieses Spiel bietet im Vergleich zu Ägypten in AC Origins ein ebenso schön gestaltetes Griechenland das direkt Urlaubsfeeling aufkommen lässt, denn anstelle der Wüste gibt es jetzt deutlich mehr Wasser und man verfügt ähnlich wie in AC Black Flag über ein eigenes Schiff. Manche der Nebenmissionen wirkten nicht immer so gut durchdacht wie in AC Origins aber solche Missionen sind eher die Ausnahme. Zwischen den einzelnen Missionen kann die Umgebung erkunden indem man läuft, reitet oder das Schiff für eine Seefahrt nutzt. Auf See gibt es feindliche Schiffe die wenn man sich ihnen nähert angreifen und man hat dann die Wahl ob man diese Schiffe besiegt oder doch lieber flieht und das Weite sucht. Alternativ kann auch genauso wie in AC Origins die Schnellreise genutzt werden. Die Seegefechte erinnern sehr stark an AC Black Flag und machen sehr viel Spaß. Mit dem "Atlantis"-DLC hat Ubisoft noch einen sehr guten DLC abgeliefert, der ganz an die Brillanz vom "Fluch der Pharaonen"-DLC in AC Origins heranreicht. Es gibt jetzt ein Dialogsystem ähnlich wie in Witcher 3 aber die Entscheidungen haben nicht so eine große Tragweite, dennoch ist es nice to have. Neu ist auch, dass man vor dem Spielstart die Wahl aus zwei möglichen Charakteren wählen kann. Einer Frau namens Kassandra oder einem Mann namens Alexios. Die Söldner kennt man bereits aus AC Origins, nur sind davon nicht nur ein paar in der Spielwelt verteilt, sondern es gibt endlosen Nachschub. Erledigt man einen, dann tritt automatisch ein anderer an seine Stelle. Die Söldner machen Jagd auf einen sobald das Kopfgeld eine bestimmte Stufe erreicht hat. Je Stufe machen mehr Söldner Jagd auf einen. Am ehesten kann man es sich wie eine Fahndungsstufe in Watch Dogs 2 und GTA 5 vorstellen, in denen die Cops Jagd auf einen machen, sobald ein Kopfgeld auf den Spieler ausgesetzt wurde. Die meisten der Söldner können nicht via Stealth ausgeschaltet werden, sie nehmen zwar etwas schaden, aber es endet in der Regel in einem epischen Kampf. Komplett neu sind die Massenschlachten und es gibt zwei Fraktionen aus denen man frei wählen kann. Für welche der beiden Fraktionen man in den Massenschlachten kämpft ist aber eigentlich egal, denn diese dienen hauptsächlich zur Schwächung der gegnerischen Fraktion im jeweiligen Gebiet (Spartaner oder Athener) aber diese Kämpfe machen sehr viel Spaß. Leider gab es im Vergleich zum Vorgänger ein paar kleine Downgrades. Die Arena wurde im Vergleich zu AC Origins etwas abgespeckt und es gibt weniger Reittiere und leider auch keine Streitwagen oder Wagenrennen mehr und es wurde an manchen Effekten gespart wie Morgennebel oder nasse Kleidung, wenn man aus dem Wasser kommt, dennoch ist das Spiel wirklich sehr ansehnlich und manche Dinge sehen sogar besser aus wie zum Beispiel das Wasser. Monturen wie im Vorgänger gibt es aufgrund einer Veränderung keine mehr, sondern einzelne Rüstungsteile die über jeweils eigene Statuswerte verfügen und 5 passende Teile ergeben dann ein vollständiges Rüstungs-Set mit einem Set-Bonus, wenn man alle 5 Teile zusammen bekommt und ausrüstet. Wenn einem die Optik einer Rüstung nicht gefällt kann man diese optisch anpassen. Erneut sehr positiv zu erwähnen ist die neue Discovery-Tour, die genauso wie bei AC Origins mit einem Patch hinzugefügt wurde. Diesmal wurde die Tour sogar noch verbessert und es wurde dem Spieler ein Tourführer zur Seite gestellt, der einem zu jeder Tour willkommen heißt und anschließend jeweils 3 Fragen zur eben absolvierten Tour stellt. Hier lernt man zum Beispiel, wie Wein hergestellt wurde und wie die Griechen ihren Alltag gestaltet haben.


2020 - Assassin's Creed Valhalla - Platz 3

Was für ein gewaltiger beginn. Ich habe jetzt schon mehr als 50 Stunden auf der Uhr und kann jetzt ein deutlich besseres Urteil fällen als ich das noch zu beginn des Spiels hätte tun können. Leider ist AC Valhalla nun doch nicht das beste AC für mich aber dazu komme ich gleich noch. Mit diesem Spiel wird die Prequel-Trilogie bestehend aus AC Origins, AC Odyssey und AC Valhalla zu einem Abschluss gebracht. Die Handlung setzt das zeitlich ein paar hundert Jahre vor dem ersten AC mit Altair an. Zu Beginn des Spiels entscheidet man sich für einen weiblichen oder mänlichen Eivor, diese Entscheidung kann sogar im Spiel noch geändert werden, was beim Vorgänger AC Odyssey nicht möglich war. Da gab es entweder Kassandra oder Alexios und das dann bis zum Ende des Spiels. Der Grund wieso der Geschlechterwechsel jetzt jederzeit möglich ist liegt darin begründet, das sowohl der männliche als auch der weibliche Charakter Eivor Wolfsmal heißen und auch im Spiel von den NPCs so genannt werden, somit macht es storymäßig überhaupt keinen Unterschied. Das Grinding aus dem Vorgänger damit man im Spiel vorankommt ist im übrigen komplett überarbeitet wirden und man bekommt besonders mit den Hauptmissionen recht schnell im Spiel seine Stufenaufstiege, so macht Assassin's Creed wieder Spaß, denn man muss nicht erst gefühlt hunderte Gegner erledigen um ein Level aufzusteigen denn der Balken um ein Level aufzusteigen bleibt immer gleich, so das man für immer die selbe Erfahrung 2 Fähigkeitenpunkte spendiert bekommt. Zum nervigen Grinding wird es nur dann, wenn man zum leveln nur kleine Missionen erledigt und keine Hauptmissionen macht, denn dann steigt man nur sehr sehr langsam auf. Mit den Hauptmissionen geht das aber ruck zuck. Die Ausrüstung, die man im Spiel freischalten kann fühlt sich deutlich wertvoller an als noch im Vorgänger, weil man damit nicht mehr so zugeschmissen wird und es gibt die Möglichkeit die Ausrüstung zu verbessern indem man zum Beispiel Runen einsetzt. Auch die Ressourcen die man findet begrenzen sich auf 2 womit man zum Beispiel die Siedlung ausbauen kann, diese ist Dreh und Angelpunkt des Spiels und ein sehr zentrales Spielelement. Sehr oft muss man aber auch optionale kleinere Rätsel lösen wie einen Schlüssel für eine Tür zu finden oder Steine aufeinander zu stapeln und das nutzt sich leider sehr schnell ab. Cool sind die Minispiele die man optional spielen kann, man kann da auch sehr viel Geld gewinnen oder verlieren. Das Würfelspiel Örlög habe ich noch nicht so ganz verstanden aber das Trinkspiel fand ich sehr lustig. Wer schneller die 3 Krüge geleert hat gewinnt. Dazu muss rechtzeitig ein Knopf gedrückt werden und darauf geachtet werden das Eivor nicht taumelt und mit ein wenig Geschick gewinnt man jedes Duell und somit auch sehr viel Geld in Form von Silber. Die Spielwelt orientiert sich diesmal nicht an AC Odyssey, sondern an Witcher 3 mit den unterschiedlichen Gebieten. Dadurch wirkt die Spielwelt nicht mehr so übertrieben groß aber es gibt dennoch einiges zu tun und manches davon ist eher nervig, denn leider hielt mit AC Valhalla der ganze Sammelkram wieder einzug und ich kann jeden verstehen, der darauf keine lust hat, ich nämlich auch nicht. Ich finde einfach das durch sowas die ansonsten tolle Spielwelt verschandelt wird und ist auch einer der Gründe weshalb AC Valhalla bei mir auf Platz 3 landet, denn AC Origins war im direkten Vergleich das deutlich bessere Spiel, so ehrlich sollte man einfach sein. Außerdem gibt es spezielle Animus-Anomalien in AC Valhalla in denen man mit Layla Hassan Parkour-Einlagen erledigt, diese Passagen sind allerdings sehr knifflig und fühlen sich deplaziert an, weil diese mitten in der Spielwelt auftauchen können, es gibt insgesamt 10 dieser Anomalien zu erledigen und das war für mich ebenfalls ein sehr großer Störfaktor in einer ansonsten tadellosen Spielwelt. Eivor kann auch angepasst werden, man kann seinen Bart stutzen, ihn glatt rasieren, eine andere Frisur verpassen, neue Tatoos anlegen und so weiter. Mit AC Valhalla haben wir im Grunde von Ubisoft ein Best Of der gesamten Reihe bekommen, denn die besten Elemente der alten Teile sowie auch Origins und Odyssey wurden übernommen leider aber auch ein paar der schlechtesten Elemente und das bezieht sich auf Parcour und den Sammelkram, denn von beidem war ich noch nie ein Freund und werde es wohl auch nie sein. Positiv zu erwähnen ist aber, das man sämliche Nebenaktivitäten auslassen kann um stattdessen primär der Haupthandlung zu folgen. Die Weltereignisse ersetzen die Nebenquests des Vorgängers und dauern selten mal mehr als ein paar Minuten, das meiste davon ist allerdings belanglos und dient nur der Spielzeitstreckung und Füllmaterial. Hier gilt dann einfach das zu viele Köche den Brei verderben, weil manche Elemente gut ineinandergreifen und andere hingegen weniger gut. Positiv hervorzuheben sind die wieder eingeführten möglichen One Hit Stealth Kills, diese funktionieren je nach Einstellung des Spielers folgendermaßen: Man bedient sich eines Quick-Time-Events und wenn das korrekt ausgeführt wird zählt der One-Hit ansonsten kommt ein Kampf zustande. Anders sieht es aber aus, wenn man eine Einstellung verwendet bei der ein One Hit Kill immer Erfolg hat, auch sonst gibt es im Spiel allerhand Einstellungsmöglichkeiten um sich das Spiel so anzupassen wie man es gerne spielen möchte, sehr vorbildlich. Was das Kampfgameplay anbelangt gab es ebenfalls einige Veränderungen, denn man kann sich entscheiden ob man lieber mit zwei Waffen zugleich kämpft oder nur mit einer leichten Waffe und einem Schild oder einem schweren Zweihänder. Einen Bogen gibt es ebenfalls wieder und mit diesem Kampfsystem gibt es sehr viel mehr Dynamik und die Kämpfe fühlen sich angenehm wuchtig an. Da in Odyssey die Möglichkeit Gegner von hinten leise auszuschalten etwas abhanden gekommen war zugunsten eines angepassten Kampfsystems musste man spezielle Gegner wie die zahlreichen Söldner in einem richtigen Kampf erledigen. Die Fähigkeit sich innerhalb einer Menschenmenge zu verstecken um nicht entdeckt zu werden kennen manche sicher noch aus der Ezio Trilogie. Angekündigt wurde ähnlich wie in AC Origins und AC Odyssey auch eine neue Discovery Tour, bei der man einiges über diese Zeit und die Wikinger lernen kann. Das Siedlungs-System ist richtig nice, denn diesmal baut man die Siedlung von Anfang an mit auf, aus Behelfszelten entstehen irgendwann richtige Gebäude und je mehr die Siedlung wächst umso lebendiger wird diese werden. Es wird dann Shops, eine Schmiede und ähnliches in der Siedlung geben. Mit Materialien kann man seine Siedlung vergrößern und erweitern. Optisch lässt sich sagen, dass es richtig gut aussieht und das Team Montreal wieder eine sehr gute Arbeit abgeliefert hat. Hätte Ubisoft die Reihe nicht komplett neu strukturiert, dann wäre ein mögliches Szenario gewesen, dass man diese Reihe ähnlich wie Prince Of Persia einige Jahre zuvor komplett eingestampft hätte, daher musste sich Ubisoft etwas überlegen und es ist denen gut gelungen. Nach AC Valhalla wird es dann auf der PS5 weitergehen und die Reihe wird sich vermutlich erneut verändern, denn diese Trilogie jetzt zu Ende erzählt und wird noch mit dem ein oder anderen DLC erweitert werden.


Meine spielbaren Lieblings-Charaktere in Assassin's Creed:


1. Ezio Auditore Da Firenze

2. Bayek von Siwa

3. Kassandra

4. Eivor Wolfsmal

5. Connor Kenway (auch Ratohnhake´ton)

6. Altair Ibn La Ahad

7. Haytham Kenway

8. Evie Frye

9. Shay Patrick Cormac

10. Edward Kenway

11. Arno Dorian

12. Alexios (als Deimos aber super)

13. Jacob Frye


Vielen Dank fürs Lesen meines Blogs.

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Community-Umfrage:

Welches Assassin's Creed ist euer Favorit und welchen mochtet ihr überhaupt nicht?

Für konstruktive Verbesserungsvorschläge bin ich sehr dankbar.


Stand: 20. September 2021

Kommentare 16

  • Ich bin sehr gespannt auf die Berichte von Valhalla.

  • Ein sehr schöner Nostalgietrip, es war schön sich nochmal an alle Teile zu erinnern :) Hast du das erste Assassin's Creed damals direkt im selben Jahr wo es rauskam gespielt? Ich bin erst relativ spät zugestoßen, ich glaub erst 2014? 2007 hat es mich noch nicht interessiert und da war ich auch noch zu jung für :'D Den ersten Teil mag ich am wenigsten, wie du schon sagtest, er ist einfach extrem repetitiv und monoton und ich finde auch die Grafik sehr steril und kahl.

    Lustig, dass du das mit Ezio und Desmond in Revelations auch so siehst, ich fand nämlich auch, dass die beiden sehr komisch aussahen. Das Tower Defense-Minispiel hat mir auch nicht gefallen, ich bin generell kein großer Fan von dem Genre. Irgendwie hab ich grad eine Gedächtnislücke, kam das mit dem Maya-Kalendar und das Jahr 2012 echt schon in Revelations vor? Ich dachte, das war nur ein Theme in AC III?

    Ich persönlich mag Unity's Paris-Setting etwas mehr, aber ich kann auch sehr gut verstehen, wenn man Syncdicate's London-Setting mehr mag, ich bin ein großer Fan von der Epoche des viktorianischen Londons!

    Origins liebe ich auch und ist der aktuellste Teil den ich gespielt hab. Ich finde, Bayek ist seit Ezio der symptathischste Hauptcharakter in Assassin's Creed, er macht eine enorme Geschichte durch! Ich finde auch Ägypten als Setting einfach nur genial und wunderwunderschön, es macht richtig Spaß, diese Welt zu erkunden. Die Gegenwartsgeschichte fand ich auch extrem enttäuschend, allerdings ist diese ja nach AC III schon nicht mehr erwähnenswert gewesen :( Die Discovery-Tour finde ich auch großartig, gerade im Bildungs-Bereich ist das eine tolle Möglichkeit, jungen Leuten erlebbar Geschichte beizubringen! Großes Lob an Ubisoft dafür :thumbup:

    Meine Favoriten sind definitiv AC II und Brotherhood. Black Flag und Origins würde ich knapp dahinter platzieren.

    Auf Valhalla freue ich mich schon sehr, ich liebe das skandinavische Setting und finde Wikinger als Thema sehr unverbraucht.

    • Ich weiß leider nicht mehr genau ob ich es direkt 2007 gespielt habe oder etwas später. Ich erinnere mich nur noch, dass ich damals eine Xbox 360 hatte und mir das Spiel von jemandem empfohlen wurde. Ich habe es bei ihm angespielt und mir dann das Spiel auch gekauft und dann auch den zweiten und Brotherhood so weiter. Die Spiele ab Brotherhood habe ich mir immer direkt gekauft, weil ich spätestens seit AC2 großer Fan der Reihe wurde. Der erste ist irgendwie repetiv und eintönig und daher im Ranking auch nicht so weit oben wie zum Beispiel Brotherhood und AC2. Ich habe sehr lange überlegt, wie ich das Ranking gestalte und welche Spiele der Reihe weiter oben landen und welche weiter unten oder im Mittelfeld.

      Das mit dem Maya-Kalender kam als Ausblick in die Zukunft der Menschheit in der Tat bereits in Revelations vor und wurde dann in AC3 fortgesetzt und deswegen opferte sich Desmond, damit die Welt nicht vernichtet wird.Das viktorianische London hat mich schon immer deutlich mehr angesprochen als Paris, aber auch Paris ist eine sehr schöne Stadt. AC Origins hat mich positiv überrascht und über dieses Spiel kam ich dann auch zum Youtuber Frag Nart bei dem ich inzwischen einer der Mods bin der mit anderen für Ordnung sorgt. Auch das hat mir geholfen, dass ich nicht mehr so negative Gedanken habe und das es mir besser geht, das Gefühl gebraucht zu werden ist schon sehr schön. Ägypten ist ein Setting, das ich sehr liebe und irgendwie packte mich das ganze Spiel mehr als Odyssey.

      Die Gegenwartsgeschichte könnte in Valhalla wieder deutlich mehr Fleisch bekommen und besser werden, es soll wohl Bezüge zu Altair Ibn La Ahad haben, mal sehen ob das stimmt und wie das eingebunden wurde. Solche Discovery-Touren finde ich großartig, das hätte Ubisoft gerne schon früher einführen können. Mit deinen Favoriten hatte ich auch sehr großen Spaß, das sind einfach wunderbare Spiele. Auf Valhalla freue ich mich ebenfalls sehr.

    • Krass, an Revelations kann ich mir in der Hinsicht nicht mehr so gut erinnern :O

      Falls Altair vorkommt, würde das wirklich einen genialen Bogen zum ersten Teil der Reihe schlagen. Ich glaube ich hatte dir gegenüber ja auch schon mal erwähnt, dass spekuliert wird, dass der Hauptcharakter in Valhalla in Wahrheit irgendwas mit dem Gott Loki zu tun hat, der sowohl männlich als auch weiblich sein kann. Was dann auch von der Story her die Auswahl eines männlichen oder weiblichen Hauptcharakters erklären würde. Fände ich sehr cool von der Lore her! :)

    • Das was mich in den aktuellen AC-Spielen allerdings sehr nervt ist, dass die NPCs seit Black Flag nicht mehr übersetzt werden vom Animus und ihre Landessprachen sprechen, vorher habe ich immer gerne den NPCs zugehört. Ich habe zum Vergleich mit AC Origins direkt nochmal Witcher 3 gespielt und da ist es so, dass die NPCs sich unterhalten und man im vorbeilaufen alles problemlos verstehen kann. Finde ich sehr schade, dass Ubisoft das geändert hat. In AC Origins wird oft irgendwas wie "High Precision Gerät" gesagt, aber keine Ahnung was das heißen soll. Ich habe versucht mein Ranking ein letztes mal etwas zu überarbeiten und somit etwas objektiver zu gestalten, denn die eigentlichen AC-Teile waren die Teile mit Altair und Ezio und ich habe diese Teile noch mehr gewürdigt, denn sie waren und sind auch heute noch besondere Spiele mit einem Charme, den es heute in der Reihe leider nicht mehr gibt.

    • Das finde ich auch schade, es gibt ja auch leider keine Untertitel dazu. Ja das seh ich genauso, die Teile mit Ezio gehören für mich zum besten vom besten!

    • Ich werde mir falls es noch kommt als letztes AC anstelle von Valhalla noch das Remaster zu AC1 holen, damit die komplette Desmond-Story abgeschlossen ist, denn man merkt auch, dass die Entwickler seit Black Flag auf neuen Pfaden gewandelt sind und sehr viel herumexperimentiert haben. Ich habe Platz frei gemacht um anderen Entwicklern wie CD Projekt Red mit Cyberpunk 2077 und Naughty Dog mit Last Of Us 2 eine faire Chance zu geben, denn selbst gespielt habe ich das wirklich noch nicht, sondern nur in einem Live-Stream verfolgt. Ich habe mir überlegt, ob ich wirklich 12 AC-Teile brauche oder ob vielleicht auch 4-5 ausreichen würden. So habe ich eine zusammenhängende Geschichte, denn alles ab Black Flag erzählt eine komplett andere Geschichte.


      Ich habe diesbezüglich sehr lange hin und her überlegt und obwohl ich AC Origins sehr mag und AC Odyssey weniger finde ich dann doch Spiele wie Witcher 3 einfach noch sehr viel besser, vorallem weil die Liebe zum Detail noch größer ist und ich es einfach mag, wenn die NPCs alle deutsch sprechen. Die Charaktere haben eigene Geschichten zu erzählen und fühlen sich sehr viel wichtiger und interessanter an. Es gibt so viele tolle Charaktere, wo ich mir gedacht habe, dass es schön gewesen wäre, wenn es diese auch in Origins oder Odyssey gegeben hätte. Vorallem Odyssey fand ich im vielen total belanglos und wurde erst durch die DLCs interessanter, als es um die ISU ging.