Wie ich mehr Zeit fand, um mehr Videospiele zu zocken?

Hoi Zäme


Durch den Lauf der Zeit haben sich Videospiele verändert. Es wurden Fortschritte u.a. in den Bereichen der Grafik, Soundtrack, Steuerung, Umfang und Zugänglichkeit erzielt. Bei den meisten Änderungen adaptiert sich i.d.R. der Spieler mit.


Ich habe mich praktisch bei allen Änderungen angepasst, jedoch gibt es ein Bereich, den ich viel zu lange nicht wahrgenommen und deswegen die Änderung erst in den letzten Monaten bewusst vorgenommen habe.


Es betrifft die veränderte Proportion zwischen Hauptspiel und zusätzlichem Inhalt.


Früher war es mein Standard ein Spiel zu 100 % zu beenden. Auch zu jener Zeit bedeutet dies einen gewissen zeitlichen Mehraufwand, den ich jedoch gerne auf mich nahm, da dieser sich verhältnismäßig in einem vernünftigen Rahmen befand.


Als ich Super Mario Odyssey als erstes Switch-Spiel gezockt habe und diesen Anspruch erfüllen wollte, war ich ab einem gewissen Zeitpunkt nach dem Beenden des Hauptteils vom Zusatzinhalt irritiert. Dies hatte hauptsächlich drei Gründe:

  1. Viele Monde waren aus meiner Sicht einfach Füllmonde (z.B. Toadettes Monde).
  2. Einige Monde waren unglaublich schwer zu kriegen (besonders auf der finsteren Seite des Mondes), die ich trotz vieler Versuche nicht holen konnte.
  3. Das Spiel wurde verhältnismäßig durch den zusätzlichen Inhalt viel zu lang.

Diese Gründe führten zur Entscheidung, nicht alle Monde zu holen.


Ich fragte mich, ob der 3. Punkt (verhältnismäßige Zunahme des zusätzlichen Inhalts) der Realität entsprach oder ob ich mir dies nur durch meine subjektive Wahrnehmung eingebildet habe. Deshalb habe ich das Verhältnis des Hauptspiels und des zusätzlichen Inhalts von Super Mario Odyssey und Super Mario 64 verglichen. Dazu nutzte ich www.howlongtobeat.com und erstellte daraus zwei Grafiken:


 


Da mich die Veränderung der zeitlichen Proportion zwischen Anteil Hauptteil und Anteil des restlichen Inhalts erstaunt hat, machte ich den gleichen Vergleich mit Ocarina of Time (N64) und Breath of the Wild (NS), Luigi’s Mansion 1 (GC) und Luigi’s Mansion 3 sowie Super Mario World und New Super Mario Bros. U Deluxe. Dabei wurde meine Vermutung bestätigt, dass eine allgemeine Verschiebung stattgefunden hatte, die dem zusätzlichen Inhalt einen höheren Anteil zusprach als dem Hauptspiel:


 





 




 


Ich finde es bedenklich, dass bei jedem der untersuchten Reihen, die Proportion für zusätzlichen Spielinhalt stark zugenommen hat. Daraus leite ich ab, dass es heute deutlich mühsamer ist 100 % in einem Spiel zu erreichen als früher.


Diese Erkenntnis führte in den letzten Monaten dazu, dass ich mein Spielverhalten stark verändert habe.


So habe ich mich bei Link’s Awakening, Lego City Undercover und Horizon Zero Dawn fast ausschließlich auf den Hauptteil fokussiert und habe vom zusätzlichen Inhalt nur gerade das gezockt, auf das ich Lust hatte.


Es ist für mich spannend festzustellen, dass ich deutlich weniger lange für diese Spiele habe, als ich es ursprünglich geplant hatte. Zudem habe ich nicht das Gefühl, dass ich irgendetwas Wichtiges bezüglich des Spiels verpasst hätte. Ein positiver Effekt dieses Entscheids, ist die Möglichkeit, dass ich mehr Spiele zocken kann. Ich bereue, dass ich nicht früher diese Erkenntnis erhielt und dies so umgesetzt habe.


Dadurch gewann ich für mich die Einsicht, dass sobald ein Videospiel Arbeit bedeutet und der Spaß nicht mehr im Vordergrund steht, verfehlt es aus meiner Sicht den Sinn dieses Hobbies. Deshalb verbringe ich meine Freizeit nicht mehr damit, irgendwelche Pflichten in Videospielen zu erfüllen (häufig der Zusatzinhalt eines Spiels), auf die ich eigentlich keinen Bock habe, sondern fokussiere mich auf die Aspekte des Spiels, die mir Spaß machen (i.d.R. das Hauptspiel).


Mich interessiert es, wie ihr das seht. Zockt ihr überhaupt Videospiele zu 100 %? Unter welchen Voraussetzungen tut ihr dies oder eben nicht?



Vielen Dank fürs Lesen und Sali zäme



Frage:

Zockt ihr überhaupt Videospiele zu 100 %? Unter welchen Voraussetzungen tut ihr dies oder eben nicht?

Kommentare 38

  • Sehr guter Artikel erstmal!

    Puh, schwieriges Thema. Ja mir ist solch eine Entwicklung auch schon bei zum Beispiel den alten Lego Star Wars Spielen im Vergleich mit heutigen Lego Spielen aufgefallen. Die hat man damals einfach vorgenommen und in wenigen Stunden komplett gelöst und dann wieder von vorne angefangen. Heutzutage mit überflüssig großen Oberwelten und nutzlosen Sidequests vollgestopft. Aber auf der anderen Seite sind bei solchen Spielen die 100% ja auch irgendwie der Sinn und Zweck - mehr als Sammeln bieten solche Spiele nicht. Spielt man Mario Odysee fürs Abenteuer oder für das Sammeln? Das kommt immer auf das Spiel und den Spieler an.

    Fire Emblem Warriors mit 200 Stunden gefühlt 80% Sidecontent extrem umfangreich, aber ich hab es zu 100% gelöst weil es durchweg spaßig war und man permanent ein Gefühl des Fortschritts hatte.
    Auch Hyrule Warriors DE werde ich irgendwann zu 100% lösen. Aber ich lass mir da Zeit. Ich zocks immer weiter wenn ich Lust auf ne Runde hab - wie für andere eine Runde Mario Kart.


    Mein nächstes großes Spiel ist Fire Emblem Three Houses. Das Spiel erfordert vier Durchlaufe für die volle Story... puh ich hab so viel Angst davor Zeit reinzustecken, dass ich mich über anderthalb Jahre geweigert habe... Jetzt bin ich zehn Stunden bereits drin und es ist doch ganz cool und ich bin gespannt, ob ich bei einem Durchlauf bleibe oder doch alle mache... mal sehen.

    Nächste großen Spiele auf dem Zettel sind Xenoblade 1 & 2... puh ich glaub da reicht mir die Story...

    Yeah! 2
    • Fire Emblem ist großartig, am Anfang war ich sehr skeptisch und wollte sogar das Spiel abbrechen, da es mich bis zu Kapitel 13 sogar eher gelangweilt hatte, aber am Ende hatte ich etliche Spielstunden auf der Uhr und alle vier Geschichten durch, weil es doch noch Klick gemacht hatte. Alle Klassen aufzuwerten hab aber nicht geschafft, bzw. war da die Luft irgendwann draußen.

      Herz 1
    • @Solaris ab wann sollte ich die DLC Geschichte spielen? Eigentlich wäre das ja schon ganz witzig die vier extra Charaktere gleich im ersten Durchlauf mitzunehmen... oder soll ich das erstmal lassen?

    • Das kann ich dir leider nicht beantworten, da ich den DLC nicht gespielt habe.

      Aber ich denke es würde schon Sinn machen die gleich mitzunehmen, wenn es geht. Aber bestimmt können das andere besser beurteilen.

      Yeah! 1
    • @cedrickterrick

      Da hast du zeitlich einige Schwergewichte vor dir. Viel Spass dabei (besonders bei Xenoblade).

      Yeah! 1
    • Das ist genau mein Problem:


      Zeitliche Schwergewichte, aber vllt so max 2 Stunden Zeit zum Zocken am Tag... :D

      Haha 1
  • Eine sehr interessante Entwicklung und Diagramme, die du zu Tage gefördert hast, die mir die Sorgenfalten auf die Stirn bügeln.

    Leider scheinen Spiele immer mehr Ballast, als wirklichen Spielewert anzuhäufen, um großen Umfang vollmundig zu versprechen, um dann dann über überschaubaren Inhalt hinweg zu täuschen. Eine Entwicklung die mir persönlich gar nicht gefällt, aber Sammelwütigen Menschen natürlich in die Karten spielt. Ich hoffe nur es wird nicht zur Regel in Zukunft werden.

    Daher freut es mich, dass du einen Weg gefunden hast, mit diesem „Problem“ umzugehen.


    Um deine Frage zu beantworten, es hängt vom Spiel ab, ob ich es komplett durchspiele oder mich nur auf den Hauptteil konzentriere.

    Spiele die 20-30h sind eher machbar als Open World Spiele. Breath of the Wild habe ich z.B. nur einmal durchgespielt und auch nur das nötigste wie alle Titanen und die meisten, aber nicht alle Nebenquests, während OoT mehrmals durchgespielt wurde.

    Die meisten Spiele liefern einfach auch viel zu unnötigen Sammelcontent der eigentlich unnötig ist. Wie etwa drölftausend Krogsamen einzusammeln fällt mir da als Negativbeispiel ein. Genauso verhält es sich mit den meisten Nebenquests in Spielen, wenn sie nicht gerade ein Kaliber vom Format The Witcher lll sind. Sind sie interessant genug, dann werden sie verfolgt, Fetch Quests ignoriert, es hängt aber auch von der Belohnung ab.

    Ich versuche zwar so viel Spaß aus einem Spiel zu ziehen wie möglich, aber wenn es keinen Spaß mehr macht dann ziehe ich nur noch den Hauptteil durch und beende das Spiel.


    Ein Blasphemous, Monster Boy oder The Messenger wurde fast 100% von mir abgeschlossen, während es bei Zelda Brot gefühlt 60-65% waren, wenn überhaupt. Ich spiele auch Spiele, nicht weil ich Lust auf Arbeit habe, sondern gerade weil es keine Arbeit sein sollte. Das Gefühl wann ein Spiel Arbeit ist, ist natürlich rein subjektiv. Für mich ist ein Spiel Arbeit, sobald es keinen Spaß mehr bereitet sondern sich anfühlt, als müssen xy erledigt werden, um Ereignis Z auszulösen. Von daher sortiere ich soweit es geht Spiele aus, die sich mühsam (ab einem bestimmten Punkt) anfühlen und schreite weiter zum nächsten Spiel. Denn das (Gaming)Leben ist zu kurz für anstrengende Müßigaufgaben.

    Yeah! 2
    • Ich finde, du erwähnst in deinem Kommentar einen entscheidenden Punkt: Spiele werden zwar umfangreicher, aber wenn dieser mit überschaubaren Inhalt gefühlt wird, dann werden die Spiele nicht besser. Teilweise habe ich den Eindruck, dass Entwickler bewusst die Spielzeit mit oberflächlichen Inhalt strecken. Solange dies nicht zum Hauptspiel gehört, bin ich ok damit, aber wenn es zu einem Teil des Hauptspiels wird, dann wird es mühsam.


      Übrigens würde ich mich freuen, wenn du wieder einmal einen humorvollen Blog veröffentlichen würdest, wie beispielsweise


      Das Phänomen PSDS


      oder


      Wie Nintendo die Switch VKZ steigern könnte

      Yeah! 1
    • Wir müssen ja zum Glück nicht alles spielen, was die Entwickler uns vorsetzen und können uns bei Bedarf die Story Rosinen rauspicken. Diese künstliche Streckung ist mir zuletzt bei The Messenger aufgefallen, Top Spiel nur ziemlich zäh gegen Ende durch ellenlanges Backtracking.


      Mit den Blogs würde ich sehr gerne machen, aber sowas kommt immer spontan. Aber wer weiß vielleicht wird es dieses Jahr noch was, wenn die Muse aus der Quarantäne kommt. 😉

      Yeah! 1
    • Ich finde es besonders bei humorvollen Blogs ausserordentlich wichtig, dass diese spontan geschrieben werden. Verstehe es eher als Wink mit dem Zaumpfahl, dass mich dein Humor sehr anspricht.


      Ich schreibe in der Regel auch am liebsten spontane Blogs wie diesen, da ich mich an keine Vorgaben halten muss und frei von der Leber schreiben kann.

      Yeah! 1
  • Schöner Blogeintrag! Ich für meinen Teil bin nie ein Komplettierer gewesen. In Breath of the Wild hab' ich zwar 250 Stunden investiert, aber nicht um des Komplettierens Willen. Mir hat es einfach solange Spaß gemacht. Die Story hab' ich freilich durchgespielt, aber weder alle Krogs gesammelt noch den DLC geholt. Bei Immortals Fenyx Rising werd' ich's wohl ähnlich machen. Ich spiele, solange es Freude macht.

    Bei Animal Crossing macht mir das Sammeln der Items bzw. Auszeichnungen zwar Freude, aber alles zu haben spornt mich nicht an. Ich suche mir gezielt raus, was ich haben möchte und was nicht und habe keine Gewissensbisse, wenn ich etwas nicht erreiche bzw. habe.

    Das hat freilich auch mit der persönlichen Haltung zum Thema Videospiele zu tun. In meiner derzeitigen Situation dienen Spiele zum Runterkommen, zur Entschleunigung. Oder als Medium um mit anderen online eine schöne Zeit zu verbringen. Aber ich suche in Videospielen derzeit keine Bestätigung nach dem Motto "den Enboss hab' ich bezwungen, die Auszeichnung hab' ich mir abgeholt und online hab' ich alle anderen platt gemacht, etc.". Wenn ich das Gefühl habe, ein Videospiel mehr zu trainieren als zu spielen, fühlt es sich irgendwie nach Arbeit an, und davon hab' ich tagsüber schon mehr als genug.

    Allerdings kann ich das Eifern nach 100% oder den Hang zum kompetetiven Spielen verstehen. In Mario Kart hab' ich zwar auch nie in Clans gespielt, mich aber auch ab und an online mit guten Fahrern gemessen oder geschaut, dass ich mich im Zeitrennen profilieren kann. Oder in Splatoon mal versucht, die höchsten Ränge im Rangkampf zu bekommen. Da muss ich aber schon sehr motiviert sein, dass ich gewillt bin, soviel Zeit & Energie in ein Spiel zu stecken. Und meine Situation muss es zulassen.

    Momentan liebe ich Spiele, die man quasi gar nicht durchspielen kann. Among Us oder Gartic Phone wären da zu nennen. Oder ich kauf' ein Spiel wie Mario 3D Wörld, welches ich zu Wii U-Zeiten noch durchgespielt habe, nur, um es online in lustiger Runde mit anderen zu spielen. Völlig ohne Druck und ohne irgendwas erreichen zu müssen.

    Yeah! 1
    • Ich werde mir Immortals Fenyx Rising bei Gelegenheit auch noch holen. Da Ubisoft bekannt ist, die Preise relativ bald zu reduzieren, werde ich abwarten, bis es zu einem tieferen Preis angeboten wird.


      Bei mir ist es ähnlich. Ich nutze auch Videospiele, um einen Ausgleich zu haben. Zudem verbringe ich gerne mit meiner Tochter (bald 6 Jahre alt), damit sporadisch Videospiele zu spielen. Meistens sind dies etwa 10 Minuten, da sie dann die Lust verliert. Trotzdem macht es mit ihr zusammen viel Spaß.

      Yeah! 1
  • Früher habe ich unbewusst ein paar Spiele 100% durchgespielt, weil man halt nicht so viele hatte. Und danach habe ich sie trotzdem noch gerne gespielt, wie z.B Super Mario World, Super Mario Kart (Snes), Tony Hawk 1-3 usw.


    Als ich dann mein eigenens Geld verdiente und mehr Spiele kaufen konnte, fing es an, das ich viele Spiel nur anspielte und nicht beendete. Da war ich aber auch in einem Alter wo andere Interessen dazu kamen, wie mit Freunden Partys machen, Frauen, Autos etc...


    Erst auf der WiiU habe ich dann wieder gemerkt das es Spaß machen kann Spiele zu 100% zu beenden, wie z.B. Yoshis Wooly World, Mario 3D World, Donkey Kong Country...

    Aber als dann die Switch kam ließ es wieder drastisch nach, da, wie oben schon erwähnt wurde, der Zusatzinhalt immer mehr wurde und ich auch wieder eine ordentliche Spielebibliothek hatte.

    Da fühlte es sich dann sehr nach Arbeit an und hat mir sogar zum Teil den Spaß an Videospielen genommen. Es hat sich auf einmal falsch angefühlt, die Spiele nicht komplett zu beenden und das nächste anzufangen. Es ist soweit gekommen, das ich, obwohl ich die Zeit dafür habe, Spiele gar nicht mehr anfange oder wenn ich sie anfange, wieder nur 1-2 Stunden anspiele und danach nicht mehr, auch wenn es mir in der kurzen Zeit viel Spaß gemacht hat.

    Dadurch habe ich auch einen großen Stapel ungespielter Spiele und der wird von Monat zu Monat größer statt kleiner, was mich innerlich aufregt, ich mich aber auch nicht dazu durchringen kann mehr zu spielen.


    Außer ein paar kurze Indies wie z.B. Carrion habe ich auch noch nichts zu 100% auf der Switch durchgezockt.

    Yeah! 1
    • Ich habe keine WiiU besessen, so dass ich keinen Vergleich zwischen Switch-Spiele und WiiU-Spiele ziehen kann. Trotzdem finde ich es interessant zu lesen, dass nach deiner Auffassung die Zusatzinhalte bei Switch-Spiele im Vergleich zu WiiU-Spiele zu genommen haben. Wenn ich BotW und SMO betrachte, dann haben beide Spiele im Bereich des Zusatzinhalts einiges, wo für mich keine Spielfreude aufkommt (beispielsweise Krogs sammeln oder einige Monde). In beiden Fällen wären aus meiner Sicht weniger mehr gewesen. 100 Krogs wären ausreichend gewesen und ich hätte diese in diesem Fall sicher auch alle gesammelt.

      Yeah! 1
    • Zumindest hatten die ersten Spiele die ich auf der Switch gespielt habe mehr Zusatzinhalte, als die, die ich auf der WiiU durchgespielt hatte, gerade das von dir angesprochenen Botw und SMO. Gibt aber bestimmt auch ein paar wo es gut möglich ist, wie Captain Toad TT oder Yoshis Crafted World. Generell bei 2D Plattformern finde ich es im allgemeinen angenehmer, als in 3D oder gar Open World Spielen die 100% zu erreichen.


      Ich bin aber auch keiner, der sich 100+ Stunden mit einem Spiel beschäftigen kann. Selbst bei Botw war bei mir nach 85 Std. Schluß und das war schon lange für meine Verhältnisse. Da hab ich alles erlebt und gesehen was ich möchte und wie du schon sagst, hat sich Krogs sammeln für mich auch nicht nach Spaß angefühlt.


      Zur Zeit versuche ich mich nur auf Spiele zu fokussieren, die zwischen 5 und 20 Stunden Spielzeit haben und da auch nur auf den Hauptteil.


      Wenn man drüber nachdenkt, verpasst man ja wirklich nichts wenn man nicht alles sammelt und jede Nebenaufgabe erledigt. Und von Trophäen und/oder Archievments geht mir auch keiner ab, da viele einfach auch Sinnlos das Spiel in die Länge ziehen oder auch ohne Google gar nicht zu erreichen wären. Beispiel bei Astro Bot VR, wo man einen Endgegner ohne Hingucken erledigen soll. Auf sowas kommt man doch nicht von alleine oder probiert es einfach mal aus !?? Fühlt sich für mich dann eher wie cheaten an, wenn man so seine Platin-Trophäe erreicht.

      Yeah! 1
  • Wichtig ist auch zu sagen, dass aber auch der Hauptcontent in absoluten Zahlen gestiegen ist. Bei Odyssey und SM64 ist er ähnlich, aber ansonsten ist der Hauptteil auch so schon größer und das ist glaube ich auch ein Anspruch an Spiele generell. Die werden halt komplexer.


    Ob ich es durchspiele oder nicht, hängt vom Spiel ab. Bei New Super Mario Bros. U z. B. ist der zusätzliche Inhalt eben auch zusätzliche Extra-Level. In einem Plattformer geht es darum die Level zu schaffen. Spielerisch empfinde ich daher keinen Unterschied zwischen Hauptspiel und Zusatzcontent und spiele das dann auch.


    Gerade bei RPGs und Open World-Spielen ist das natürlich nicht so. 100% in einem GTA, habe ich z. B. noch nie geholt. Genauso bin ich auch bei 200 Stunden Skyrim ja meilenweit davon entfernt alles gemacht zu haben.

    Bei solchen Spielen mache ich die Main-Story und vom Extra-Content eben alles was mir Spaß macht.

    Yeah! 1
    • Mir ist es gar nicht aufgefallen, dass grundsätzlich die absoluten Zahlen des Hauptspiels ebenfalls gestiegen ist. Vielen Dank für deine Analyse.


      Ich sehe es genau wie du, welche Spiele ich 100 % durchzocke. Ich würde auch eher ein Plattformer vollständig beenden als eine RPG oder Open World Spiel.

  • So habe ich mich [...] fast ausschließlich auf den Hauptteil fokussiert und habe vom zusätzlichen Inhalt nur gerade das gezockt, auf das ich Lust hatte.

    das spiegelt eigentlich genau mein spielverhalten wider!

    ein spiel soll mich unterhalten und spaß machen. sobald es sich anfühlt, als würde es zu arbeit umschlagen, höre ich damit auf.

    wenn der zusätzliche inhalt motiviert, mach ich das gerne. sind es aber bspw einfach stumpfe sammelaufgaben ohne wirklichen mehrwert, lass ich diese aufgaben aussen vor, oder erledige eben so viel davon wie ich auch spaß daran habe.

    Yeah! 2
  • Falls das nun als Doppelpost zählt, sei mir bitte verziehen, ich bin zu doof gewesen um das Kommentarfeld zu finden. Einmal eine Einweisung für mich, bitte! xD


    Es ist spannend zu sehen, wie sich das Verhältnis von Hauptspiel zu Zusatzinhalten bei einigen Titeln über die Zeit verändert hat. Vielen Dank für diesen interessanten Einblick!


    Bereits in der Vergangenheit habe ich Spiele nur sehr selten auf 100% gespielt, weil ich es in der Regel unverhältnismäßig schwer oder zeitaufwändig finde. Wenn ich für ein Steam- oder PS-Achievment ein Spiel mehrere Male durchspielen oder alle Bosse auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad legen soll, ist das einfach nichts für mich. Ich will mit einem Spiel Spaß haben und mich nicht geißeln lassen. Ich spiele sehr gerne ein Spiel, das mich begeistert, bis ich mich entweder "sattgesehen" habe, oder bis ich von alleine keine neuen Inhalte mehr finde. Sobald ich guiden muss, fühlt es sich eher mühsam an.


    Auf 100% / Platin habe ich nur sehr wenige Spiele gespielt:

    - Sorcery (PS3)

    - Lego Harry Potter

    - Lego Herr der Ringe

    - Super Mario 64

    - SMW3

    - Ni no Kuni

    - Tales of Graces F


    Bei allen genannten Spielen hält sich der Zeitaufwand für die Vollständigkeit in Grenzen, und es hat mich bei allen auch wirklich Spaß gemacht, die 100% zu holen.


    In keinem Zelda habe ich alle Herzteile gesammelt, in keinem Pokemon habe ich alle Inhalte "bearbeitet". Skilltrees habe ich praktisch nie ganz aus gelevelt (Ausnahme: FF13), und einige Craft-Gegenstände habe ich nie hergestellt. Hat mich aber auch nie gestört.


    Mit meiner aktuell verfügbaren Freizeit komme ich eh kaum dazu, etwas zu spielen. Und wenn dann doch ein paar Minuten am Tag übrig bleiben, stecke ich sie eher in mein anderes Hobby - Sprachenlernen. Da ist es eher schwierig, die 100% zu knacken :D

    Yeah! 2
    • Ich realisiere, dass du bezüglich dem Durchspielen von Titeln deutlich vernünftiger bist, als ich es in der Vergangenheit gewesen bin. Für mich war es immer ein Muss beispielsweise alle Herzteile in Zelda zu sammeln.


      Sprachelernen ist definitiv ein sehr sinnvolles Hobby. Welche Sprache lernst du gegenwärtig?

      Yeah! 2
    • Ich weiß nicht, ob ich wirklich vernünftiger war oder ob ich nicht einfach zu wenig Ehrgeiz an den Tag gelegt habe bzw. bei Herausforderungen zu früh aufgegeben habe.


      Ich habe mir den lang gehegten Traum einer asiatischen Sprache erfüllt und lerne momentan eifrig Koreanisch. :)

      Yeah! 1
    • Wow Koreanisch, das ist bestimmt eine sehr schwierige Sprache zu lernen. Planst du in Zukunft eine Reise nach Südkorea?

      Yeah! 1
    • Es ist nicht unbedingt einfach und bringt so manche sprachliche Tücke mit sich (wie die verschiedenen Höflichkeitsstufen und die zahlreichen Suffixe), aber es macht unheimlich Spaß. Mittlerweile kann ich mich schriftlich gut verständigen und auch wenn`s nicht fehlerfrei ist, kann meine Tandempartnerin mich zumindest verstehen. Was will ich mehr!

      Eine konkrete Reise ist bislang nicht geplant, das macht Corona im Moment auch nicht wirklich möglich. Aber ich würde auch erst fahren wollen, wenn ich es noch ein bisschen besser kann, um im Land dann mehr davon zu haben.

      Yeah! 1
  • Sehr interessanter Artikel.

    Ich frage mich aber, wie du auf die Prozentuale Aufteilung kommst? Gibts da genaue Parameter?


    Ansonsten ist es denke ich halt einfach auch abhängig von der aktuellen Lebenssituation. Als Kind hatte ich nicht den Luxus mir jedes Spiel zu leisten. Da gabs mal ein neues Game zu Geburtstag oder Weihnachten. Dementsprechend hatte man zu diesen einen anderen Bezug und man spielte sie eher zu 100% durch bzw. spielte sie mehrmals durch und entdeckte immer wieder was neues.


    Dazu kommt, dass die Spiele heutzutage deutlich umfangreicher sind. Allein bis zu Abspann bietet heute meist mehr als damals ein 100% run.


    Ich spiele aber auch nur noch was mir Spaß macht. Bei MH Rise habe ich jetzt z.b. alle Quests beendet und es reizt mich immer noch. Aber die meisten Spiele werden nicht zu 100% gespielt. Oftmals handelt es sich ja um reine Grindfestivals. Da verzichte ich gerne drauf.


    Was ich auf der Switch zu 100% gespielt habe

    • The Legend of Zelda BotW
    • Mario Odyssey
    • FE Warriors ohne DLC
    • Smash Ultimate
    • Hyrule Warriors AoC
    • Monster Hunter Rise

    Wobei bei 100% ja auch immer die Frage ist, muss man jede Waffe herstellen, alles malen etc.

    Die 100% in den obigen Spielen sind demnach 100% für mich.

    Yeah! 3
    • Ich habe die Zahlen aus der Internetseite genommen. Dies sind Zahlen, wo jeder mitteilen kann, wie lange man hatte, das Spiel zu beenden. Dabei wird unterschieden, ob jemand nur das Hauptspiel, das Spiel 100 % oder Gemischt durchgespielt hat. Daraus habe ich diese Zahlen herausgeschrieben respektiv ausgerechnet. Konkret habe ich folgende Zahlen erhalten und in % gesetzt:


      SpielDauer HauptteilDauer zus. Inhalt
      SM6412 Stunden8.5 Stunden
      SMO12.5 Stunden49 Stunden
      Oot26.5 Stunden12.5 Stunden
      BotW50 Stunden137 Stunden
      LM16.5 Stunden1.5 Stunden
      LM313 Stunden8.5 Stunden
      SMW5 Stunden5 Stunden
      NSMBUD9 Stunden19 Stunden
      Yeah! 1
  • Schöner Artikel. Ich habe sehr selten das Bedürfnis ein Spiel zu 100 Prozent zu schaffen, wobei selbst das auch Definitionssache ist. So versuche ich gerne bei einem Metroidvania alle möglichen Powerups zu bekommen. Alle Nebenaufgaben in Rollenspielen wie zum Beispiel Witcher würde ich aber wohl nicht angehen. Achievements interessieren mich seit Titanfall 2 auch gar nicht mehr. Ist nett, aber gibt selten ein Spiel, wo ich gezielt an einem Achievement arbeiten würde. In der Regel mache ich das an zusätzlichen Inhalt, an dem ich Spaß habe. Wenn ich ein Spiel durch habe und noch Lust auf das Spiel habe, beschäftige ich mich gerne noch etwas mit den zusätzlichen Inhalten, aber meist lässt das nach ein paar Tagen nach und ich fange ein neues Spiel an :)

    Yeah! 3
    • Ich glaube auch inzwischen, dass man oft gar nicht "alles" an Inhalt abgrasen muss. BotW ist für mich so ein Beispiel. Klar mache ich gerne alle Schreine, die ich finde. Aber die Kroggsamen waren für mich eher etwas, über das man sich freut, wenn man es gefunden hat. So im Sinne von "es gibt überall etwas zu finden", aber man muss sie nicht alle finden. Ging zumindest mir so und war auch okay für mich so.

      Yeah! 3
    • Mir ging es bei BotW genau gleich. Ich habe versucht alle Schreine zu machen, aber die Samen habe ich relativ schnell aufgegeben zu sammeln.

      Yeah! 2
  • Es gibt Videospiele die ich zu 100 % durchspiele; dies sind meistens Spiele die mich so arg in den Bann ziehen das ich sie einfach komplementieren muss. Besonders Spiele die

    mich magisch faszinieren, werden in jeglicher Richtung durchgespielt!


    Bei den meisten Games zocke ich aber nur die Story durch; z.B: bei BotW habe ich nur

    die Story durchgespielt, und eben nur Schreine sowie Krogs und Nebenaufgaben gemacht

    die direkt auf den Weg liegen. Gerade bei diesen Game habe ich gemerkt was für ein

    großer Zeitfresser es ist. Besonders wenn die Zeit knapp ist, ist es schwierig ein Spiel

    so einer Größe zu beenden.


    Denke das gerade bei großen Games es immer weniger Gamer werden die wirklich

    die Motivation dazu haben es komplett zu komplettieren.

    Yeah! 3
    • Ich finde es schade, dass viele Spiele langweiligen Zusatzinhalt erhalten und man deshalb gar kaum Freude erlebt, dies zu komplementieren.


      Welche Spiele hast du beispielsweise zu 100 % durchgezockt?

    • Ich drehe deine Frage mal um; denn die Antwort welche Spiele ich nicht zu 100 % durchgezockt habe ist einfacher gegeben!!


      Open World Spiele zocke ich nie zu 100 % durch; hier spiele ich nur die Story. Rollenspiele auch nicht immer!


      Ansonsten hängt es am Spiel, Spiele die mich faszinieren werden auch

      öfters zu 100 % durchgespielt. Wenn ich ein Spiel in jeglicher Richtung

      komplementiere spreche ich gerne von 1 000 %.

      Bis auf Civ 1 – 5 und Globetrotter hat dies aber kein Game erreicht,

      denn meist geht einfach mit der Zeit die Motivation flötten.

      Yeah! 1
  • Interessanter Artikel. Ehrlich gesagt, habe ich mir noch nie Gedanken darüber gemacht.


    Ich kann hier nur bei den von dir genannten Zelda-Games den Vergleich ziehen. Ich empfand bei Breath of the Wild aber den Zusatzinhalt nicht so stark massiv gegenüber dem Hauptteil. Das kommt aber wohl auch daher, dass ich Spiele, die mich richtig begeistern, wie die Zelda-Reihe, Mass Effect oder auch damals meine zig Durchgänge in Tales of Symphonia, immer vollständig durchspielen möchte, da sie für mich sonst nicht richtig durch sind. Dazu gehört vor allem bei Zelda, dass ich alle Herzen habe und ich nehm dann automatisch irgendwelche Side Quests mit.


    Bei Mass Effect hatte ich auch in Erinnerung, dass manche Quests nach einer Zeit verschwanden oder gesperrt waren, wenn man in der Story zu weit fortgeschritten war. Da war ich dann sogar frustriert und habe einen früheren Save geladen und sogar mit Listen gearbeitet, um ja nichts zu versäumen. Selbst, wenn es nichts neues mehr zu erkunden gibt. Vor allem mit dem Loyalitäts-Missionen in ME2 wir mir dies wichtig für den späteren Verlauf.


    Bei Mario kann ich nur schwer zwischen Haupt und Zusatz unterscheiden. Ich vermute mal du meinst damit das Minimum an Aufwand, den man braucht bis man den Abspann sieht. Da braucht man ja nicht alle Sterne. Bei 64 hatte ich erst viele Jahre später den Level im Spiegelsaal gefunden, aber Bowser hatte ich da schon zigmal erledigt. Bei Odyssey bin ich nie ganz durch gekommen, da war zu schnell die Lust weg und ich hatte mich dann anderen Spielen gewidmet. Ich glaube aber, dass ich den Abspann trotzdem noch gesehen hatte.


    Es hängt wirklich sehr stark vom Spiel ab, wie viel ich davon spielen möchte. Brenne ich für das Spiel, will ich alles durch spielen. Wenn der Aufwand zu 100 % zu hoch ist oder das Spiel zu schwierig ist und die fehlenden Teile keinen Mehrwert für die Story besitzen, dann lasse ich das auch aus. Darum hab ich nach Gen 3 auch nicht mehr danach gestrebt, alle Pokémon zu fangen, auch wenn das heute mit Bank oder Home besser möglich wäre.

    Yeah! 2
    • Bei mir ist es immer noch abhängig vom Spiel. Beispielsweise habe ich vor Kurzem Xenoblade 2 ein zweites Mal gezockt, wobei ich doch viele Nebenquests erledigt habe. Ich habe jedoch geachtet, dass es die waren, die eine Geschichte erzählen. Jedoch habe ich beim DLC von Xenoblade 2 keine Zusatzquests erledigt, da ich wusste, dass diese ziemlich oberflächlich sind.


      Es geht mir in diesem Blog darum, dass ich früher immer danach gestrebt habe, 100 % zu erreichen und mir dadurch Zeit genommen habe, andere Spiele durchzuzocken. Da ich diesen Drang unterdrücken kann, ein Spiel vollständig zu spielen, eröffnet dies mir mehr Zeit für andere Titel.

      Yeah! 1
    • Es ist spannend zu sehen, wie sich das Verhältnis von Hauptspiel zu Zusatzinhalten bei einigen Titeln über die Zeit verändert hat. Vielen Dank für diesen interessanten Einblick!


      Bereits in der Vergangenheit habe ich Spiele nur sehr selten auf 100% gespielt, weil ich es in der Regel unverhältnismäßig schwer oder zeitaufwändig finde. Wenn ich für ein Steam- oder PS-Achievment ein Spiel mehrere Male durchspielen oder alle Bosse auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad legen soll, ist das einfach nichts für mich. Ich will mit einem Spiel Spaß haben und mich nicht geißeln lassen. Ich spiele sehr gerne ein Spiel, das mich begeistert, bis ich mich entweder "sattgesehen" habe, oder bis ich von alleine keine neuen Inhalte mehr finde. Sobald ich guiden muss, fühlt es sich eher mühsam an.


      Auf 100% / Platin habe ich nur sehr wenige Spiele gespielt:

      - Sorcery (PS3)

      - Lego Harry Potter

      - Lego Herr der Ringe

      - Super Mario 64

      - SMW3

      - Ni no Kuni

      - Tales of Graces F


      Bei allen genannten Spielen hält sich der Zeitaufwand für die Vollständigkeit in Grenzen, und es hat mich bei allen auch wirklich Spaß gemacht, die 100% zu holen.


      In keinem Zelda habe ich alle Herzteile gesammelt, in keinem Pokemon habe ich alle Inhalte "bearbeitet". Skilltrees habe ich praktisch nie ganz aus gelevelt (Ausnahme: FF13), und einige Craft-Gegenstände habe ich nie hergestellt. Hat mich aber auch nie gestört.


      Mit meiner aktuell verfügbaren Freizeit komme ich eh kaum dazu, etwas zu spielen. Und wenn dann doch ein paar Minuten am Tag übrig bleiben, stecke ich sie eher in mein anderes Hobby - Sprachenlernen. Da ist es eher schwierig, die 100% zu knacken :D


      Edit: Ich Held habe mittlerweile sogar das Kommentarfeld verballhornt und aus Versehen eine Kommentar-Antwort geschrieben... kann mich bitte jemand einweisen? @AinoHinode Tut mir Leid, falls du wegen mir ungeplant benachrichtigt wurdest... ich werde das ganze nochmal normal posten. Ich muss nTower wieder lernen. xD

      Haha 2
    • Interessante Recherche und Diskussion. Danke für das Herausarbeiten. Ob die Zahlen jetzt zu 100% stimmen ist eigentlich auch egal, da die Tendenz eindeutig ist.


      Persönlich habe ich praktisch kein Spiel auf 100%. Einzige Ausnahme ist HWAoC, einfach weil ich darauf wirklich Bock hatte und es am Ende nur noch ein paar Kleinigkeiten waren. Edit: Mario + Rabbids Kingdom Battle (inkl. DLC) habe ich auch auf 100%. Das war einfach viel zu spaßig, so das ich am Ende wirklich jedes Teil gesucht habe.


      Typischerweise versuche ich bis zum Abspann zu spielen und dann noch ein paar Inhalte die mir Spaß machen. Bei Odyssey war ich z.B. relativ vollständig was die erste Runde Monde angeht. Zusatzmonde habe ich aber eigentlich nur noch in den Welten gemacht, die mir persönlich am meisten Spass gemacht haben (New York, die grüne Dschungelwelt, die allererste richtige Welt etc.).


      Mit der Mario Collection hatte ich dann letztes Jahr endlich auch die Gelegenheit Super Mario 64 zu spielen. Aber selbst da habe ich keine 100% (mir fehlen z.B. viele Münze und mancher Stern).


      Letztlich unterschreibe ich was Du sagst, ich spiele das Spiel in der Hauptstory durch. Dabei verbringe ich schon Zeit mit Erkunden, Nebenquests, zusätzlichen Items etc., aber definitiv nicht 100%. Nach dem Abspann spiele ich eigentlich nur noch Teile, die mir Spaß machen - manchmal mehr, manchmal weniger, manchmal gar nichts mehr. Letztlich ist es schon wahr, interessanter ist oft das nächste Spiel. Und ja, früher war das mit weniger Spielen und mehr Fokus auf die Hauptgeschichte definitiv anders.

      Yeah! 2
    • @simmoncelli, vielen Dank für deinen Kommentar.

      Bei Super Mario 64 habe ich erst in 2008 100 % erreicht. Da war ich jedoch deutlich mehr motiviert als bei SMO. Bei SMO habe ich es ähnlich wie du umgesetzt und alle Monde in meinen liebsten Levels geholt.