Raumschiffe bauen mit Willy Werkel

Raumschiffe bauen mit Willy Werkel


Veröffentlicht: 2005


Prolog:


Willi Werkel betrachtet von Stella‘s Haus aus den Sternenhimmel und überlegt sich ob er nicht das Weltall erkunden sollte.


Story:


Willi Werkel begibt sich auf die Suche nach Stella Stellaris die sich eines Tages auf in den Weltraum gemacht hat.


Gameplay:


In diesem Spiel steht der Raumschiff Bau im Vordergrund, hierfür bekommt man die Motoren von Daisy Diesel. Neue Bauteile liefert Fiete Ferum, diese dienen aber wie bei Flugzeuge bauen nur als optische Veränderung der Bausatz bleibt identisch.


Willis Freunde leben weiterhin hauptsächlich auf der Erde in Tiefwasser, sie kann man dieses mal auch nur per Auto besuchen. Die Anzahl seiner Freunde ist auch sehr beschränkt, gerade mal nur noch ein drittel im Gegensatz zu „Häuser bauen“. Insgesamt also sehr mau.


Dennoch sind einige Aufträge vorhanden, die man entweder auf der Erde oder im Weltraum zum erledigen hat. Auch die Suche nach Stella Stellaris wird durch verschieden Aufträge auf den Planeten aufgebaut.


Interessant ist auch der Autokran den man in einigen Missionen braucht, sowie das Mondfahrzeug mit seiner Ausrüstung.


Fazit:


Raumschiffe bauen hat nichts was eine wirkliche Schaffensherausforderungen ist. Das Andocken an Boris Raumschiff sowie das Landen auf den Planeten erfordert eher Geschicklichkeit als eine wirkliche Herausforderung. Auch das durchfliegen des Meteoritengürtel dient nur zum Finden von neuen Teilen und bietet einen nichts!


Das es keine Belohnungen gibt ist in diesen Spiel sehr störend. Im Gegensatz zu Häuser bauen, da hier mehr eigenartiges Gab. Der Weltraum wirkt sehr plump und dient nur als Schauplatz. Hier wurde massenweise Potenzial verschleudert.


Wertung: 2 von 5 Schraubenschlüssel


Gerade von „Raumschiffe bauen“ erwartet man doch einiges, da ja der Weltraum unendlich ist. Das hier gar nichts draus gemacht worden ist, ist schon sehr traurig. Der Lernfaktor ist gerade durch die Sternenwarte und Herrn Winkelhock sehr groß, und bietet einen reichen Erfahrungsschatz.


Daher ist dieses Spiel keine Vollkatastrophe. Auch die Aufträge die es im Weltraum zu erledigen gibt sind gut gemacht. Dies wirkt sich auch sehr positiv auf das Spiel aus. Der Autokran sowie das Mondfahrzeug das man auf einigen Planeten zum herumfahren hat sind eine super Sache und bringen einen kleinen Entdeckungsdrang rein.


Schön ist es auch das hier es auch genügend Aufträge gibt zum abarbeiten, dies ist sehr hilfreich das einen nicht langweilig wird.


Epilog:


Nach dem Willi das neue Teleskop an Boris Raumschiff montiert hat, und er nach Tiefwasser zieht, endet das Spiel damit das Willi seine Monteurs Ausrüstung zusammen packt.


Epilog Fazit:


Leider erfährt man nie was jetzt wirklich mit Stella Stellaris passiert ist. Was hat sie alles entdeckt ? Wo ist sie hingeflogen ? Lebt sie noch, oder ist sie schon längst tot ?


All diese Fragen bleiben leider unbeantwortet, und dies ist sehr schade, den eigentlich ist dies ja die Story um die sich Raumschiffe bauen aufbaut. Somit bleibt hier auch ein sehr fader Beigeschmack hängen.