Zelda BOTW Gedicht

Für alle, die von Breath of the Wild nicht genug bekommen können, noch einmal in Nostalgie verfallen wollen oder das Erscheinen des zweiten Teils einfach nicht abwarten können: Hier eine kleine Hommage an dieses wundervolle Spiel in Gedichtform!


Link, wach auf!

Hörst du denn nicht,

Dass hier Zelda zu dir spricht?

Komm jetzt zu dir, öffne die Augen,

Wie Hyrule jetzt aussieht, kannst du kaum glauben.


Vor 100 Jahren hier im Land

Der Friede schnell sein Ende fand.

Denn Ganon hat, ganz rasend und wild,

Seinen Durst nach Chaos gestillt.


Vah Rutha, Rudania, Naboris und Medoh,

Stellen alleine den halben Zoo.

Erbaut zum Einhalt der Verheerung,

Galt den Titanen größte Verehrung.


Doch jetzt, wo Ganon kontrolliert,

Was sie tun und was passiert,

Flehn wir dich an: Befreie sie!

Und du wirst Held, ein größ´rer wie nie.


Dein Shiekah-Stein

Wird nützlich sein:

Bomben, eckig oder rund,

Sprengen dich zum großen Fund.


Stasis brauchst du sicher in Schreinen

Oder um Monster anzuleinen.

Cryo sieht ganz lustig aus,

Doch bei den Fotos bin ich raus…


Gleite durch Hyrule mit Revalis Sturm,

Erklimme jeden einzelnen Turm.

Trifft es dich hart, hilft Miphas Gebet,

Truhen im Boden erreicht dein Magnet.


Viele Völker werden dich leiten

Und du wirst durch Schreine schreiten.

Von Eldin und Hebra über Phirone;

Setze den Weg fort im Zeichen der Krone.


Ein Fadenkreuz auf deinem Kopf?

Oh je, du bist ein armer Tropf.

Hat ein Wächter dich gesehn,

Und es heißt „Auf Wiedersehn“

Dann vertrau auf deine Feen

Denn bald kannst du schon wieder gehn.


Und selbst wenn Regen nässt die Wand,

Der krasse Leune dich erkannt,

Die Ausdauer ganz knapp nicht reicht

Und ein Krog der Hölle gleicht -

Link, schöpf Hoffnung, da sind Erze!

Rubin und Saphir vertreiben die Schwärze.


Denk geschwind an Sidons Lachen,

Wenn dir die Gerudo-Wachen,

Ihre Tore dichte machen.

Doch ein Mann in Frauensachen

Wird den Ärger nicht entfachen.


Auch andre Frauen musst du suchen;

Ihnen deine Fonds verbuchen.

Dann öffnen sich der Feen Quellen.

Zu ihnen kannst du dich gesellen.


Und auch auf den höchsten Bergen

Stell dich mutig Ganons Schergen:

Mit dem Bokstock in der Hand

Auf den Moblin zugerannt:

Ein Schlag hier, ne Dresche dort

Dann trag den Schatz des Lagers fort.


Schaust mit dem Fernrohr du durchs Land,

ist schnell ein grüner Schein erkannt.

Der Herr der Wildnis nutzt den Ort,

Berg Satori, als heimlichen Hort.


Reite mit ihm oder nimm ein Pferd,

zum nächsten Stall, dem nächsten Herd.

Wird’s köstlich oder dubios?

Solang es heilt, schmeckt es famos.


Sind die Titanen erst einmal befreit,

Und du fühlst dich auch bereit,

Ist dein nächster Story-Halt

Bei den Krogs im verlorenen Wald.


Das Master Sword raubt all deine Kraft.

Hältst du´s in Händen, ist´s fast geschafft.

Beende das Chaos, es wütet im Schloss.

Bekämpf die Verheerung mit deinem Schlachtross.


Ist es vorbei und der Friede kehrt ein,

Kannst du berechtigt glücklich sein.

Am Ende des Tages folgt auf die Pein

Ein Leben im Haus beim Hateno-Schrein.


-- ZelgyFe

Kommentare 2

  • Vielen Dank für das Gedicht.

    Herz 1
  • Sehr gutes Gedicht:ddd:. Beschreibt wunderbar Zelda Brath of the Wild:iwata:.

    Mochte die Open World Umsetzung sehr:thumbup:; aber mit 3D Zeldas komme ich dennoch nicht zurecht! Daher bin ich beim Nachfolger raus, ein 2D Open World Zelda holt mich eher ab.