Metroid - neu erzählt

Metroid - neu erzählt



Aller Anfang ist schwör, nur nicht dem Ingenieur


Es war einmal vor nicht allzu langer Zeit, eine Kopfgeldjägerin überall bekannt, von der sprach alles weit und breit. Und diese Jägerin die ich meine, die heißt Samus. Kleine, tödliche, Jägerin namens Samus, in einer weit, weit entfernten Galaxis.

Die von ihren Freunden auch immer nur Sam genannt wurde. Wenn sie welche gehabt hätte.

Dafür hatte sie einen alten Erzfeind namens Ridley, den manche auch Scott nannten. Im Grunde eigentlich nur sie und dass nur aus dem Grund ihn zu ärgern, da er den Spitznamen noch mehr hasste als Sam. Ridley hatte sie früher schon auf dem Pausenhof durch Schubsen drangsaliert, obwohl sie immer einen Jogurt im gepanzerten Rucksack dabei hatte! Diese Schmach fiel ihr auch heute noch anheim, wenn sie sich gelegentlich zu einem feurigen Scharmützel trafen.

Sam wuchs wohlbehütet unter der Obhut Außerirdischer auf, die sich vor allem in martialischer Lebensweise ausdrückte. Ihr Aussehen war denen von Riesenkanarienvögeln nicht unähnlich, die Rasse der Chozo, die Sam auch liebevoll Tweetys nannte.

Sie wurde aufgenommen, nachdem ihre Eltern und ihr ganzes hochtechnologisiertes Dorf, durch ein Versehen und Missverständnis in der Kommunikation, von Weltraumpiraten zerstört wurde. Eigentlich hatten die Piraten ursprünglich nicht vorgehabt, die friedliche Kolonie, dem Erdboden gleich zu machen. Allerdings hatte einer der Piraten ein leicht Analphabetisches Defizit und verwechselte den Knopf mit der Aufschrift „friedliche Übernahme“ mit dem „feindliche Übernahme“, aber wo überfallen wird, da fallen nunmal Späne.

Nachdem sie bitterliche Rache geschworen hatte, begann Sam ihre Ausbildung, welche wichtige Fächer wie Genozid ganzer außerirdischer Völker beinhaltete. Aber auch Blastertraining, Kugelform anzunehmen, sexy ohne Anzug aussehen, Bomben basteln, Blasterverbesserung, Bosstaktiken, aber auch häkeln und Raumschiff putzen.

Die Ausbildung war hart aber fair, zumindest aus der Sicht der Chozos, die keinen Plan von kindgerechter, humanoider Erziehung hatten.

Schon nach wenigen Jahren wurde sie auf ihre erste Mission geschickt. Nachdem ihr ein paar Vesperbrote mit extra wohlgenährten Würmern geschmiert, einen eigenen Power Suit und eine herzliche Verabschiedung in Form eines Auftrags erteilt wurde, verließ Sam ihre geliebten Tweetys. Es floss sogar eine Träne, als sie an das harte und Entbehrungsreiche Leben dachte, das sie nun zurückließ. Ihre Lehrmeister waren hart aber streng gewesen und hatten sie gut für jegliche, tödliche Missionen vorbereit, indem sie Sam als eine von Ihnen aufzogen. Was immer eine gute Idee ist, wenn fremde Spezien die keine Ahnung von anderen Lebewesen haben, diese aufzuziehen.



Aus großen Missles, folgt große Verantwortung


So führte sie ihr erster Auftrag auf den Planeten Zebes, nachdem dort eine neue noch unbekannte Lebensform entdeckt wird, den sogenannten Metroids. Da Wissenschaftler es für eine gute Idee hielten, zunächst die neue Lebensform beinahe auszurotten, um sie dann auf die Liste der bedrohten Arten setzen zu können. Zudem würden angeblich diese Metroids von den ihr verhassten Piraten gezüchtet. Noch ein Grund sie mit Stumpf und Stil auszurotten. Dabei traf sie am Ende ihrer Mission auf die Anführerin Mother Brain, auf die sie, aufgrund ihrer Vorgeschichte, nur mäßig gut zu sprechen war. Sie vernichtete kurzerhand MB und die Weltraumpiraten Station, um ihr Gewissen zu beruhigen und hinterließ dabei eine Menge Weltraumschrott, der zukünftige Weltraummissionen im Grunde zunichten machen sollte.



Weltraumpiratens Werk und Samus Beitrag


Doch der vermeintliche Seelenfrieden hielt nicht lange an. Denn die sinistren Weltraumpiraten unternahmen auf Talon IV geheime Experimente mit der giftigen Pampe Phazon2, an der unschuldigen Fauna. Erneut sah Sam gezwungen, auf eine neue Mission zu gehen. Nach einem Kampf mit Scott, der sich mittlerweile selbst Ridley Scott nannte, wurde Sam von einem Sympionten befallen, der ein Abbild ihres Antlitzes erstellte, die Metroid Prime.

Die dunkle Samus (DS) war geboren.



Und dann kam Aether…


Doch die galaktische Föderation ließ nicht locker und verfolgte die Weltraumpiraten auf den Planeten Aether. Einem Planeten mit Schizoider Persönlichkeitsstörung, da er von den Ing zweigeteilt wurde, als sie die dort die Ureinwohner, die Luminoth angriffen. Sam lernte die Luminoth im hellen Aether kennen, während sich die dunkle Samus im dunklen Aether aufhielt, während der mit Phazon verseuchte Ing-Imperator das Licht der Aethers beobachtete.

Soweit so kompliziert.

Doch Sam verbündete sich mit den Luminoth und sorgte dafür, dass der dunkle und helle Aether sich wieder vereinten, nachdem der Imperator der Ings nach mehreren Versuchen bezwungen werden konnte. Die dunkle Samus überlebte (leider) dabei.



Alles hat ein Ende, nur Samus hat keins


In einer weiteren Mission sollte Sam einiges über das Universum der galaktischen Föderation heraus finden. Die Aurora-Einheit, die bereits 2058 entwickelt wurde, schickte unter der Leitung von Admiral Dane die Kopfgeldjäger Rundas, Ghor, Gandrayda und Samus zum Planeten Norion. Die Mannschaft zündet dabei versehentlich eine riesige Kanone, mit dicker Ladung. Doch auch die dunkle Samus war nicht untätig und kam mit einem berittenen Meteoriten, fest im Sattel sitzend, auf Norion an und bereitete den Soldaten ein schnelles Ende.

Sam und ihre Verbündeten erhielten daraufhin kurzerhand mit der Phazonpampe Verstärkung. Weshalb die dunkle Samus versuchte, daraus Profit zu schlagen. Was für ein Luder.

Doch Schlussendlich brachte Sam ihr dunkles Pendant endgültig(?) zu Fall.



Hör mal wer da schlüpft


Eine weitere Mission der galaktischen Förderation, Sam hatte schon aufgehört zu zählen, wie oft sie schon in den sicheren Tod geschickt wurde. Die Förderation kam zu der Ansicht, das Artenschutz zu kostspielig werden würde und beschließt unter dem Deckmantel zur Rettung der Galaxie, den endgültigen Genozid der Metroids. Sam wird ein letztes Mal als Todesengel auf den Planeten SR-388 geschickt. Nach einiger schmutziger Arbeit und zahllosen Metroidflecken auf dem Anzug und natürlich einem Kampf gegen die Metroidkönigin, stieß die kampferprobte Amazone auf ein intaktes Metroidei.

Aus jenem Ei entsprang ein Metroid-Baby welches Sam sogleich als Mutterersatz adaptierte. Da der frisch gebackene Muttertodesengel keine Munition mehr übrig hat, überbringt sie das Küken kurzerhand der Forschungsstation Ceres, um es dort Experimenten auszuliefern.



Samus Aran - keine Zeit zu leben


Während Samus sich sorgfältig um die Dezimierung der Metroids kümmerte, errichteten die Weltraumpiraten fleißig ihr Lager auf dem Planeten Zebes, während sie noch die Muse fanden einen neuen Ridley Scott und Mother Brain II zu erschaffen. Den Fordchern auf Ceres wurde derweil bewusst, dass die Metroid als potentielle Alternative Enegiequelle für den drohenden Energieengpass genutzt werden konnten.

Doch der wiederauferstandene Scott stahl kurzerhand das liebliche Metroidlarvchen, um es eigenen Experimenten zu unterziehen. Dank Spezialkraftfutter wuchs die kleine Larve auf Gigantöse Größe an. Zwar wurde Sam in einen Kampf mit ihr verwickelt, doch Schlussendlich opferte sich die Larve, dank kurzer aber intensiver Mutterliebe zu der Möderin ihres Volkes, um Mother Brain ll zu vernichten.



Sind sie zu stark, bist du (mental) zu schwach


Sam erwacht nach ihrem Kampf gegen MB ll, in einem Rehabilitationszentrum des Bottle Ships. Die Mission wurde kurzerhand als „Other M“ betitelt in der Sam sich ihrer Vergangenheit mit der Förderation stellen musste.

Im Laufe der Mission wuchsen die Zweifel in Sam, ob die galaktische Förderation wirklich so altruistische Ziele verfolgte wie sie immer wieder propagierte.

Während der Mission lernte sie eine neue, ihr bis dato völlig unbekannte Welt kennen, die der Gefühle.

Weniger wichtig spielten dabei auch Klonen, eine versteckte Forscherin und zwielichtige Experimenten der Föderation eine Rolle.

Eine weitere Herausforderung stellte sich Sam, neben dem Kampf mit ihren Gefühlen, gegen eine KI.

Diese KI trug den eindrucksvollen Namen „MB (Melissa Bergman)“. Die in der Lage war neu geschaffene Metroids, der nicht mehr ganz so altruistischen Förderation, per Telepathie zu steuern.

Doch Sam konnte sich taktisch zurückziehen, manche verlogenen Hunde würden es fliehen nennen, mit Hilfe ihres treuen Raumschiffes Garp. Garp war ihr Lieblingsschiff, da sie auch nur dieses eine hatte. Außerdem nannte sie es Garp, weil jedes Mal wenn eine neue Niete durch den Raum flog, sich das Geräusch danach anhörte.

Um den Vorfall mit den geklonten Metroids zu vertuschen, ließ die Förderation das Bottle Ship sprengen und es dabei wie ein Unfall aussehen, den sie waren gut versichert.



Liebe auf den ersten Infekt


Während der neuen Mission „Fusion“ wurde Samus mit einem Parasiten Namens „X“ infiziert und im Hauptquartier der galaktischen Föderation mit einem Anti-Serum versorgt. Das Serum stammte aus der DNA der Metroidlarve, um die sie sich so fürsorglich gekümmert hatte.

Die frisch immunisierte Sam erhielt daraufhin den Auftrag die B.S.L. Station mit zahlreichen Impfgegnern und dadurch mit X-infektionen verursachte Raumschiff Basis zu infiltrieren, um dieses Phänomen zu untersuchen.

Dabei musste sie mit erschrecken feststellen, dass es in der Basis einen geheimen Sektor gab, in der die Förderation (mal wieder) eigene Metroids heranzüchtete.

Es stellte sich darüberhinaus auch heraus, dass die X-Parasiten, natürliche Feinde der Metroids waren und die Chozos, jene Metroids schufen, um die X-Parasiten auszurotten. Feuer mit Feuer zu bekämpfen hatte in der Geschichte immer gut geholfen. Leider stellte sich zudem heraus, dass der befallene Powersuit durch die X-Infektion ein Eigenleben entwickelte, das sogenannte SA-X. Welches es sich zur Lebensaufgsbe machte, Sam das Leben so schwer wie möglich zu machen. Desweiteren war eine Gruppe der Förderation auf der Durchreise zu B.S.L., um sich ein paar X-Parasiten zu sichern. Nur für den Eigenbedarf natürlich.

Doch Sam entscheidet sich spontan dafür, die Raumstation mit dem Planeten der Metroids zu vereinen, was ihr nach dem Kampf über Meddl-Ridely gelingt. Den das X aus seinen Überresten geschickt geklont hatte.



KI - dein Freund und Helfer


Auf all ihren Reisen konnte sie zudem nur aufgrund ihres besten und einziger Freundes bestehen. Nämlich mit Hilfe einer KI. Ein künstliches Individuum namens Adam. Er nannte sie immer „Lady“ da er immer ihren Namen vergaß, was für eine KI recht ungewöhnlich ist, da sie im Verdacht stehen sich langsam aber sicher, sämtliches Wissen aller Zivilisation anzueignen, ohne je eine Information zu vergessen.

„My fair Lady“, pflegte er zu sagen, er war immer ausgesprochen höflich. „Würdet ihr mir bitte meiner Abbitte Folge leisten, eurem jüngsten Auftrag, für hin er auch noch so vor Gefahren strotzen mag, eurer anzunehmen?“ Irgendein Scherzbold hatte ihn wohl auf „Frühzeitlichen Sprachfluss“ gestellt.

Keiner konnte Sam so nennt fragen, ob sie bereit war sich in suizider Absicht, in ihr jeweils nächstes Abenteuer zu stürzen.



Spiel mit das Lied von Furcht (EMMI Edition)


In ihrem bislang jüngsten Abenteuer/Selbstmordmission sollte es die mittlerweile nicht mehr ganz so unschuldige Samus auf den Planeten ZDR (Zwei Dimensionenaler Rundlauf), einem mysteriösen Video auf die Spur gehen, das beweisen möchte, dass die X nicht ganz so ausgestorben sind wie man gerne glauben würde. Um die Sachlage zu erkunden, wurden autonome Roboter, sogenannte EMMI ausgesendet, um den Planeten zu untersuchen. Doch leider brach schon bald der Kontakt zu den super unheimlichen Robotern an und sich die Föderation gezwungen sah, Sam erneut auf Mission zu schicken.

Schon zu Beginn auf dem Planeten wird sie herzlich von einem Tweety Vertreter, einem scheinbar schlecht gelauntem Chozo etwas unsanft in Empfang genommen. Nach kurzer Ohnmacht trifft sie auf den ersten EMMI, der sie fatalerweise mit einem Forschungsobjekt verwechselt. Nach kurzem Kampf geht die Maschine den Weg allen Altmetalls, doch in den Tiefen lauern noch mehr von ihnen…



!!!Streng vertraulich! Nur für befugtes Personal!!!

Geheime Aufnahmen eines Gesprächs zwischen Sam und Scott (Ridley):


„Hey, Scott! Huhu.“

„Du weißt ganz genau, dass ich nicht wirklich so heiße!“

„Was auch immer Scott.“

„Hey, das ist Antialietisch.“

„Du meinst wohl Antisemitisch?“

„Ne, Antialietisch, du hasst mich, weil du insgeheim Außerirdische hasst. Gib es endlich zu.“

„Ganz im Gegenteil, ich liebe Außerirdische. Vor allem die, die noch ganz warm sind wenn mein Blaster gesprochen hat.“

„Dann gibst du es zu? Du liebst das abschlachten Unschuldiger, gerade von Unschuldigen wie den Metroids? Den Geschmack von Plasma auf deinem Visier?“

„Ich gebe gar nichts zu, ich mache nur meinen Job. Der Rest ist Bonus, wenn es dabei noch Spaß macht, dann umso besser.“

„Ich hab dich endlich durchschaut und jetzt tu uns endlich allen den Gefallen und STIRB!!“

„Aua, nicht in die Augen, das tut doch weh!“

Kommentare 2

  • Danke für diesen Beitrag. Momentan kursieren ja viele fake Zusammenfassungen der Metroid-Reihe und jetzt hab ich endlich mal eine gefunden die, die Wahrheit zwischen Ridley und Samus beleuchtet. Danke für die Aufklärung! <3

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    • Sehr gerne, denn Aufklärung ist wichtig. Gerade in der heutigen Zeit von Fake News.

      Und ja da hast absolut Recht. Die Geschichte der Metroidstoryline, ist eine Geschichte voller Irrtümer. ^^

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