Absurd - Foxconn greift nach Suizid-Reihe zu drastischem Mittel: Selbstmordverbot.

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    Wie Wiitower berichtet hat, muss der ElektronikRiese Foxconn eine Reihe von Suiziden beklagen.

    Nun geht Foxconn gegen diese Fälle vor und ist zu einer eigensgeschmiedeten Lösung gekommen:
    An jeden Mitarbeiter wurde ein Brief gesendet in dem folgendes zu Unterzeichnen war: „Ich verspreche, mich oder andere niemals in einer
    extremen Form zu verletzen" Unterschreibt man, erklärt sich der Arbeiter dazu bereit "zum eigenen Schutz und anderer" in eine psychatrische Klinik geschickt werden zu können, wenn man in einem "anormalen geistigen und körperlichen Zustand" sei.
    Inzwischen wurden auch Netze um das Gebäude des Konzerns gespannt, um Todesstürze zu verhindern.
    Apple hat, genauso wie Nintendo, angekündigt die Schritte Foxconns zu verfolgen, um eine sichere Produktionsumgebung zu gewährleisten.

    ... Unfassbar, nicht?!

    Quelle: Yahoo!, Die Welt, Spiegel, Abendblatt
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    prepared to go to save
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    Ethan Mars is #1.

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Kommentare 6

  • Phaaze -

    @Terror-Pinguin
    Habe mir den Artikel durchgelesen, einfach unfassbar,
    was da abgeht. Besonders das Zitat "Mein Leben ist dennoch leer und ich arbeite wie eine Maschine", hört sich schon sehr hart an. Man darf aber nicht vergessen,dass sowas eines von vielen Fällen ist, jeden Tag passiert dort einge ganze Menge, von denen wir hier nichts erfahren. China ist nun Mal ein Sklavenland, keine Menschenrechte auch keine "Freizeit" wenn ich das so betonen darf.

  • Pinguin Joe -

    Foxconn gewährleistet den Arbeitern eine Gehaltserhöhung um 20%. Damit erhofft sich Foxconn, dass sich die "Stimmung" innerhalb des Firmas verbessert.

    Schwachsinn, wie ich finde. Als ob Geld allein glücklich machen würde. Sie sollten mal lieber an die Arbeitsverhältnisse feilen. Lest euch einfach diesen Bericht hier durch, dann wisst ihr, was ich meine:

    golem.de/showhigh2.php?file=/1005/75372.html

  • KIrbs -

    Besser gezwungen sowas durchzuziehen als gar nciht.^^
    @Nirbion: 1,- für eine Woche wäre zwar etwas heftig, aber es kann tatsächlich für ein, zwei Personen reichen - die Lebensmittelpreisen, die ich von chinesischen Supermärkten etc gewohnt bin, sind vergleichsweise wirklich extrem billig

  • Nirbion -

    Ihr müsst aber auch bedenken, dass die Industrialisierung bei China noch in den Kinderschuhen steckt wie bei uns früher in der Industrialisierung. Unsere Vorfahren haben unter ähnlichen Umständen gelitten. Unsere Kultur hat sich ja weiter entwickelt, in China wird sie erst aufgebaut. Will aber damit jetzt nicht die Arbeitsverhältnisse schön reden.

    Und 100€ pro Monat hören sich wirklich verdammt wenig an, aber mit 1€ kann man eine chinesische Familie für ca. eine Woche ernähren (Berichtigt mich, falls ich falsch liege).

    Aber immerhin, Foxconn gewährt ihren Arbeitern wenigstens ein Besuch in einer psychatrischen Klinik. Machen viele chinesische Firmen nicht...ok, sie wurden ja auch teils gezwungen...

  • Treez -

    und wenn er sich umbringt wird er noch verklagt...
    Die meisten chinesischen Firmen sind mit Sklaverei vergleichbar, vorallem nach einer Doku die ich gesehen habe bei der es ohne Witz hieß: Oft werden Köche in den Restaurants eingesperrt und übernachten Tagelang im Gebäude.
    Wenn man sich das mal vorstellt: du bist Koch, fängst an zu arbeiten und freust dich nach Hause zu kommen und der Boss sagt "nein du bleibst heute Nacht hier, wir brauchen dich Morgen in der Früh sofort in der Küche". Das ist verrückt. Auch das die für einen Hungerslohn arbeiten müssen ist ehrlichgesagt eine Traurigkeit. Ich hoffe irgendwann ändert sich das, aber das kann noch Jahrzehnte dauern.

    Foxconn ist ein trauriges Beispiel, jedoch nur eines von vielen.

  • KIrbs -

    Allerdings. Ich sehe die Kommentare über den fehlenden Sinn eines Selbstmordverbots schon kommen... xD