Drei aktuelle, aber übersehene Entwicklungen der Gaming-Welt

Manche Entwicklungen der Gaming-Welt werden stets diskutiert. Ob dabei wie beim Konsolenkrieg eine übergeordnete und brancheneigene Thematik besteht, oder beispielsweise die Digitalisierung unser Konsumverhalten prägt, findet man stets X-Posts, Reels und Threads voller Diskurse. Andere Entwicklungen hingegen sind versteckter, interessieren vielleicht schlicht weniger Menschen oder sind aus dem Fokus der breiten Masse herausgefallen. Deswegen sollen im Folgenden drei Entwicklungen der Gegenwart behandelt werden, die sich bisher eher versteckt halten (oder versteckt gehalten werden).



1. Die neue Retrokultur


Über die vergangenen fünf Jahrzehnte sind zahlreiche Systeme und noch mehr Spiele entstanden. Erst kürzlich rückte die Präservation mit der Abschaltung von Ubisoft „The Crew“ auch in den Blick der analogen Gerichte. Man muss jedoch nicht erst auf stets gefüllte Releaselisten schauen, um zu erahnen, dass manche Titel zur Zeit als „verloren“ gelten. Dabei trifft es natürlich äußerst häufig Spiele mit Online-Fokus, doch wie das Beispiel „Battleborn“ zeigt, kann auch der Singleplayer schnell betroffen sein. Auch durch die Seltenheit von entsprechenden Datenträgern können Spiele der Allgemeinheit als verschollen gelten, wenngleich sie manchmal wieder auftauchen. Dass dies eher die Ausnahme bildet, zeigte letztes Jahr eine Studie. In dieser schätzten die federführenden Forscher*innen, 90% (!) der historischen Videospiele würden dauerhaft verloren gehen.


Soweit, so tragisch. Wo ist hier aber die tiefgehend unbewusste Entwicklung? Aus meiner Sicht ist auch die Konsument*innenrolle nicht vom Faktor „Zeit“ unbeeinflusst. Nehmen wir als Beispiel einmal das populärste System der 1980er Jahre, das NES. In der westlichen Welt erschien es 1985 bis 1986 und blieb circa bis 1994 auch relevant. In diesen Jahren wird somit hauptsächlich seine Gruppe geformt haben, die am meisten durch das NES geprägt wurde. Sollte also 1994 ein fünfjähriges Kind ein NES bekommen haben, so wäre es heute bereits 34 oder 35 Jahre alt. Menschen, die bereits 1985 mit 20 Jahren ein NES besessen haben, sind hingegen bereits 58 oder 59 Jahre alt. Ich finde es nur logisch, dass diese Gruppe am ehesten originale Hard- und Software neben oder anstelle einer modernen Aufbereitung, beispielsweise in Form von Nintendo Switch Online, kaufen und besitzen.


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Ohne Interessierte gibt es auch kein Interesse.


Für mich wird hier aber das grosse Problem sichtbar: Diese Gruppe, exemplarisch an einer populären und bei weitem nicht ältesten Konsole aufgezeigt, wird eher geringer. Neben der Verschwinden der Spiele dieser Generation frage ich mich deswegen vor allem zwei Dinge:

1. Was wirkt sich schneller aus: Das Schwinden der interessierten Gruppe oder das Schwinden der Interessensobjekte (also Hard- und Software)? Dabei kann man z.B. auf den Preis als naheliegendes Messinstrument referieren.

2. Wie wird die Popkultur entsprechende Systeme im Allgemeinen wahrnehmen und wie wird im Speziellen mit Soft- und Hardware umgegangen, die dann eventuell noch in großer Zahl vorhanden ist (beispielsweise bei Systemen, wie dem NES)?


Die erste Frage kann man als simple Angebot- und Nachfrage-Situation verstehen. Ohne Interessierte gibt es auch kein Interesse.

Die zweite Frage offenbart jedoch den tieferen Kontext. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass in 50 Jahren, wenn es kaum noch Menschen aus der NES-Ära gibt, nicht noch zahlreiche Exemplare vom originalen Super Mario Bros. existieren. Werden wir Museen dafür haben? Werden sie als antike Objekte wahrgenommen werden, die nur noch wenige kennen und noch weniger beherrschen? Vieles wird sicher von der zukünftigen Gamingkultur abhängig sein.


Wer abschließend einen Blick in die mögliche Zukunft seines/ihres Lieblingssystems werfen möchte, sollte ein Blick auf ein Atari-System der Wahl werfen. Besonders das Atari 2600 ist ein gutes Stück älter als jede westliche Nintendo-Konsole, während Gleiches für die Zielgruppe gilt. Man könnte das Gefühl bekommen, dass mit jedem erscheinenden System und Spiel und unserem gleichbleibenden Zeitbudget ein Stück Videospielgeschichte untergeht.

Natürlich gilt vieles des Gesagten vorwiegend für rein physische Medien.



2. Digitale Stores - Der Sargnagel der Präservation?


Bewegen wir uns weg von der Anfangszeit der Konsolen, stossen wir keine drei Jahrzehnte später auf Systeme, die theoretisch ohne jegliches physisches Medium auskommen. Spiele zum Download versprechen Bequemlichkeit und sofortige Verfügbarkeit. Und gerade hier ist eine der neusten Entwicklungen zu beobachten. Denn was passiert, wenn der Store eines Tages abgeschaltet wird? Wie verhalten sich die Preise der Spiele? Wie verändert sich die „Legacy“ der betroffenen Konsole? Bisher konnten wir darauf nur halbgare Antworten geben, denn alle abgeschalteten Stores bedienten eine Zielgruppe, die ohnehin nur wenig digital kaufte. Nintendo DSi und Nintendo Wii boten sogar zumeist nur kleinere Spiele, die keine physische Version hatten, oder Retro-Titel zum Kauf an. Playstation Portable, Nintendo 3DS und Wii U fuhren zwar grundsätzlich mit gleichzeitiger physischer und digitaler Veröffentlichung; Der Anteil der Downloads am Gesamtverkauf dürfte aber verschwindend gering gewesen sein. Bei den HD-Konsolen dieser Zeit von Microsoft und Sony verhält sich das anders, wie der vorerst erfolgreiche Protest gegen die ursprüngliche für 2021 geplante Abschaltung der Stores von PlayStation 3 und Vita zeigte.


Insofern ist die Abschaltung des Xbox 360-Stores ein Novum. Erstmals erleben wir, dass die Möglichkeit zum Download, der auf der Xbox 360 wie erwähnt durchaus populär gewesen sein dürfte, genommen wird. Zugegebenermaßen gibt es durchaus digitalere Konsolen. Daher ist diese Entwicklung auch längst nicht abgeschlossen, erreicht aber einen neuen und interessanten Höhepunkt.




Abb. 1: Panik durch die Abschaltung des Stores der Xbox 360? Nicht wirklich, wie die Preise für amerikanische Hard- und Software der Konsole zeigen. Anders so… (Quelle, zuletzt am 18.05.2024 abgerufen)



Abb. 2: …beim (amerikanischen) 3DS; hier war ein deutlicher Preisanstieg bemerkbar. Spielt das Verhältnis von digital zu physisch am Ende eine geringere Rolle als die Loyalität der Fans zum System? (Quelle, zuletzt am 18.05.2024 abgerufen)



3. Gute Adaptionen: Vom Spiel zum Film und zurück.


Jahrelang waren sowohl Lizenztitel als auch Videospielverfilmungen stets kritisch beäugt. In letzter Zeit hat sich das gewandelt. Viele Spielereihen bekommen Serien und Filmen. Zuletzt blieben hier insbesondere die Fallout-Serie und der Mario-Film in positiver Erinnerung. Dabei stand insbesondere der ursprüngliche Mario-Film für das schwierige Verhältnis von Videospielen zu ihren filmischen Adaptionen. Vielleicht haben beide Branchen mittlerweile erkannt, was ein Videospiel von einem Film unterscheiden sollte?

Beim Transformieren eines Filmfranchises zum Videospiel scheint diese Erkenntnis jedenfalls stattgefunden zu haben. Vor allem die entsprechenden Spiele der 2000er blieben nicht selten dadurch in Erinnerung, dass ihr Titel zum alleinigen Kaufgrund geriet. In jüngerer Zeit gab es mit Titeln wie Hogwarts Legacy und Guardians of the Galaxy vermehrt auch hier positive Tendenzen. Die Entwicklung geht dabei zwar weg von „schlechten“ Spielen, Fehlgriffe wie Skull Island: Rise of Kong oder Der Herr der Ringe: Gollum sind trotzdem noch präsent.


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Noch immer gilt der Grundsatz: Quality sells Quantity.


Eine klar positive Richtung muss sich also erst noch behaupten. Der Hoffnung, Entwickler*innen könnten nun weniger zum Crunch und inspirationslosen Kreieren angehalten werden, weil gehaltvolle Singleplayer-Spiele auch finanziell Erfolg beweisen und selbst den ehemaligen Community-Antagonisten Eletronic Arts scheinbar gütig stimmen, stehen aktuelle Entscheidungen anderer Studios derzeit so durchaus entgegen. So verkündete unlängst Warner Bros., selbst lange insbesondere mit den Batman: Arkham-Spielen und zuletzt auch mit Hogwarts Legacy erfolgreich, man wolle sich mehr auf Games-as-a-Service-Spiele fokussieren. Ob der Flop von Suicide Squad: Kill the Justice League, das eben in diese Kerbe des neuen Fokus einschlägt, das Unternehmen umdenken lässt? Immerhin hat es mit seiner durchschnittlichen Spieler*innenanzahl von 148 auf Steam in den letzten 30 Tagen nicht nur 98,9% seiner Spieler*innenschaft seit Launch (also innerhalb von zweieinhalb Monaten!) verloren, es hat damit auch dreimal weniger Spieler*innen als der am wenigsten gespielte Batman: Arkham-Titel, Batman: Arkham Origins aus dem Jahr 2013. Am Erlahmen der Begeisterung für Superheld*innen wird es wohl eher nicht liegen, wie der Erfolg von Spiderman als Spiel und im Kino zeigt. Noch immer gilt der Grundsatz: Quality sells Quantity. Vielleicht kommen Studios hier eines Tages zur Einsicht, dass finanzieller Erfolg anders aussieht und den eigenen Erfolg nicht zum Battle Royale verkommen lässt.


Insgesamt wird diese Entwicklung der gegenseitigen Adaptionen sich in zweierlei Hinsicht behaupten müssen. Einerseits muss sie sich als solche erst einmal durchsetzen. Zum anderen ist sie stark von Genre- und Geschäftsmodelltrends der Industrie abhängig.


Wie beurteilt ihr aktuelle Entwicklungen der Gamingwelt? Welche findet ihr gut, welche nicht? Und welche findet/fandet ihr versteckt?

Kommentare 7

  • Ein paar Gedanken zur Erhaltung von Videospielen:

    Physische Versionen sind sehr wichtig, damit die Spiele archiviert werden können, weil man damit nicht der Willkür der Plattformbetreiber ausgesetzt ist, die digitale Versionen wann sie wollen aus den Shops herausnehmen können.

    Wenn man aber Jahrzehnte in die Zukunft denkt, sind physische Spiele Originale nicht dafür geeignet den Zugang zu Videospiele langfristig für Retro-Interessierte Menschen zu gewährleisten. Schon heute sind seltene Hardware und seltene Spiele nur zu exorbitant teuren Preisen zu bekommen. Und jetzt gibt es ja noch relativ viel Hardware im Umlauf. In 30 - 40 Jahren wird weitaus mehr Hardware einfach kaputt sein. Technik hält nicht ewig und sehr viele Spiele und sehr viel Hardware, die jetzt noch läuft wird nicht mehr funktionieren. Und auch werden viel mehr Leute, die jetzt noch ein NES mit Spielen im Keller haben sterben. Nur ein Teil dieser Hardware und dieser Spiele wird wieder zurück in den Umlauf kommen. Ein Großteil wird einfach verschrottet. Weil sehr oft Besitz von Menschen wenn sie sterben verschrottet wird. Gerade wenn es Nutzgegenstände sind, die keinen sentimentalen Wert für die Erben hat und bei denen den Erben, gar nicht klar ist, dass das unter Umständen viel Geld wert ist. Sieht man ja auch bei Büchern oder Möbeln. Was da entsorgt wird, trotz des Werts, ist enorm. In ein paar Jahrzehnten wird es daher noch viel extremer als heute kaum noch funktionierende und bezahlbare Originalhardware auf dem Markt geben.

    Wenn irgendwann einmal Copyright ausläuft und man legal und gewerblich Reproduktionen herstellen kann, sprich eine kleine Firma theoretisch ein NES mit einem NES-Modul von Super Mario Bros. herstellen und legal verkaufen kann, dann könnte es wieder einen Nischenmarkt geben.

    Aber ob sowas kommen könnte ist nicht klar. Und selbst wenn, wird es ein Nischenmarkt sein. NES-Spiele werden aber in Zukunft digital erhalten bleiben. Und da die Publisher selbst entweder aus Willkür oder auch aufgrund von Lizenzproblemen nicht alle alten Spiele nicht dauerhaft spielbar machen, bräuchte es eigentlich mehr Initiativen solche Dinge in Bibliotheken, Mussen und Archiven zu sammeln und zugänglich zu machen. Weiterhin bräuchte es aber Gesetze um das zu unterstützen. Sprich die Fristen wann etwas Public Domain wird müssten angepasst werden. Auch müsste es Pflichten für Publisher geben gewisse Dinge in offizielle institutionelle Bibliotheken und Archive zu geben. So wie es diese Gesetze auch bei Print schon lange gibt.

    Da das nicht der Fall ist, wird es so lange es noch so ist einfach Fakt sein, dass die Piraterie-Szene der Grund ist, warum so viele Spiele nicht für immer verloren sind. Denn ein Abo-Modell auf der Switch ist auch kein Garant Spiele langfristig zu archivieren.

    Yeah! 3
    • Die Aspekte sehe ich. Problem ist ja, dass, wie du sagst, hier abseits von Abomodellen wenig Geld zu holen ist. Gespannt bin ich trotzdem auf die langfristigen Entwicklungen im Retromarkt!

      Yeah! 2
    • Das stimmt ganz gewiss und ist in meinen Augen ne wichtige Erkenntnis. Und ich finde auch, dass es verständlich ist, dass die Firmen nur die Retro-Spiele und nur auf die Art freiwillig auflegen, wo sie auch Geld mit verdienen. Das sind gewinnorientierte Unternehmen und das ist in meinen Augen verständlich und wenn es in gewissen Rahmen ist (z. B. tut sich Nintendo da ja negativer hervor als andere gewinnorientierte Unternehmen, die da dennoch an vielen Stellen in Sachen Kundenfreundlichkeit und Erhaltung von Spielekultur besser agieren) auch nicht sonderlich verwerflich.


      Aber aus dieser Erkenntnis muss in meinen Augen halt auch ne Konsequenz gezogen werden. Wenn es in unserem Wirtschaftssystem strukturell nachvollziehbar ist, dass die Konzerne selbst nicht die beste Institution für ne nachhaltige Erhaltung von Videospielkultur sind, dann muss es eben öffentliche Institutionen geben, die diese Lücken füllen und auch Gesetze, die die Firmen verpflichtet da beizutragen. Und das ist ja auch kein Hirngespinst. Man muss sich einfach Mal anschauen wie viel weiter man da im Bereich Print ist, wo es auch Gesetze gibt, dass man Sachen in offizielle Archive und Bibliotheken gibt, wenn man sie veröffentlichen will.

      Würden wir sowas für Videospiele übernehmen, wären wie ein gutes Stück weiter. Aber auch die Gesetze sind halt oft veraltet, weil nicht für das digitale Zeitalter gemacht und müssten nochmal angepasst werden.

      Yeah! 1
  • Freue mich sehr darüber, dass du wieder einmal einen Blogartikel verfasst hast. Mein Kommentar wird etwas länger ausfallen.


    Als jemand der bereits seit fast 35 Jahre zockt, finde ich mich in der Situation wieder, dass ich sehr gerne auch ältere Spiele zocke. Ich wünschte, dass deutlich mehr Spiele der alten Nintendo Konsolen im NSO verfügbar wären. Für mich sind die alten Spiele ein Kulturgut und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass diese in Zukunft in Museen zu finden sein werden. Bei einem Besuch würde auch die Möglichkeit bestehen, diese nicht nur anzuschauen, sondern auch das eigentliche Spiel zu zocken.


    Ich erwarte das digitale Spiele langfristige physische Spiele komplett verdrängen wird. Persönlich hätte ich nicht mal ein Problem damit, jedoch gibt es drei Gründen, was mir momentan bei Nintendo gar nicht gefällt und dazu führt, dass ich momentan meistens physisch die Spiele besorge:

    1. Festplatte Switch, diese ist momentan viel zu klein und man ist ziemlich rasch genötigt, eine zusätzliche Speicherkarte zu besorgen. Ich hoffe, das die Switch 2 mit deutlich mehr Speicherplatz daher kommt.
    2. Digitale Nintendo-Spiele sind zu teuer, teilweise sind die Preis der Spiele viel zu teuer. Vergleiche ich gegenwärtig Paper Mario: Die Legende vom Äonentor würde ich Online Fr. 77.90 zahlen während das Spiel im Laden für Fr. 59.95 erhalten könnte. Dieser hoher Preis verlangen sie auch für ältere Spiele wie Mario Kart 8 Deluxe. Ich finde dies total überrissen.
    3. Ich wünschte mir, dass ich von Nintendo eine Garantie hätte, dass ich ältere Spiele, die ich digital gekauft habe, auch auf künftigen Systemen zocken kann. Darin liegt aus meiner Sicht der Erfolg von Steam und weshalb ich auf dem PC überhaupt keine Bedenken habe, Spiele digital zu erwerben. Weil ich weiss, dass ich auch noch in fünf Jahren auf einem neuen Computer diese zocken kann.

    Ich sehe die Entwicklung, der Film Adaption von Videospielen gleich. Ich bin froh, dass man sich deutlich mehr Mühe gibt, so dass diese auch teilweise sehr erfolgreich sind. Dies stimmt mich optimistisch auf die Filmadaption von The Legend of Zelda zu.


    Noch eine Randbemerkung:

    Du drückst dich sehr eloquent aus. Ich habe diesen Eintrag mit deinem ersten Blog-Artikel verglichen und du hast dich stark entwickelt.

    Herz 3
    • Ja, Nintendo ist auf der Konsument*innenseite wenig auf Langfristigkeit eingestellt.


      Vielen Dank für die Randbemerkung. Darüber habe ich mich sehr gefreut. :)

      Yeah! 1
  • Die größte Frage ist doch wie können Games über die Jahre erhalten bleiben.

    Phil Spencer hat mal gesagt er möchte das die Games erhalten bleiben und für alle zugänglich sind. Hier sind alle Firmen gefordert das sie darauf achten das Games für jedermann zugänglich sind und bleiben. Daher sollten eben Digitale Stores da sein um die alten Games eben dauerhaft erhalten bleiben. Und diese Digitalen Stores dürfen auch nicht abgeschalten werden.



    Der Super Mario Film ist aber keine Gamesadaption, sondern ein Film der von einen Gamefranchriese entspringt. Der einzige (mir bekannte) Film der eine Gamesadaption ist, ist Meisterdetektiv Pikachu, der auch super Umgesetzt worden ist. Es gibt einige Film–Game–Umsetzungen die gut sind und andere sind grottig, dies gab es aber so schon immer. Die Frage ist es eben auch immer braucht man von einen Film immer ein Game und umgekehrt! Manches funktioniert eben nur als Game oder eben nur als Film, aber nicht beides. Und anderes passt ideal aufeinander.

    Yeah! 3
    • Ich bin deswegen auch sehr gespannt, wie lange z.B. der Xbox One-Store online bleiben wird: Deutlich digitalisiertere Kundschaft, eine ganze All-Digital-Variante und ein aktuell lebendigeres Öko-System (zumindest lebendiger als die X360 2016) lassen vermuten, dass die Abschaltung ein gutes Stück länger als die 19 Jahre dauern wird. Ich könnte mir vorstellen, dass der Store erst nach 2035 enden wird. Vielleicht lebt der PS4-Store z.B. ja sogar bis 2040, vielleicht kommt auch alles ganz anders. Die Zukunft bleibt spannend!


      Mit der Adaption meinte ich auch eher die Umformung eines Mediums in ein anderes (also hier Videospiele als Medium). Momentan wird ja zu jeder Spielereihe, ob lebendig oder nicht, etwas im Bereich Film angekündigt. Selbst Twisted Metal von Sony, das seit der PS3 keine Aufmerksamkeit mehr erfahren hat, bekam eine Serie.

      Yeah! 3