Minecraft Geschichte Teil 2

Es gab einen gewissen Grund, warum Vater dieses Land für sich ausgesucht hatte. Begann es damit, das nach der Geburt von Iggy unsere Mutter plötzlich verstarb. Auch wenn die Geburt, nicht unbedingt so leicht war, wie die von ihren anderen Kinder, hatte Sie, sie doch gut überstanden. Doch drei Tage später, lag sie tot in ihrem Bette.


Vater machte sich auf zum hohen Priester.


"Dragunov, du hast doch mal was von irgendwelchen Portal erwähnt, das einen zeigen kann, ob die Person die man liebte getötet wurde oder nicht?"

"Ja mein Herr. Aber wisst ihr auch noch von unzähligen Gefahren?"

"Ja, ja. Ist mir schon klar. Aber ich will es versuchen."

"Gib mir Zeit. Weil hier ist es nicht möglich."


Es dauerte ein Jahr, bis Dragunov zu Vater kam und sprach:

"Ich hab den perfekten Ort für die Zeremonie gefunden. Aber wollt ihr euch sicher dieser Gefahr aussetzen."

"Ich muss es riskieren Dragunov. Ich habe erst Ruhe, wenn ich es sicher weiß."

"Nun gut, wir müssen hier hin."

"Das dauert ja, fünf Jahre."

"Ich hab nicht gesagt, das es einfach wird."

Die fünf Jahre waren vergangen und weitere fünf strichen ins Land, bevor der Leuchtturm stand, die erste Mauer mit dem kleinen Eingang, so das kein großes Schiff sondern nur ein Paddelboot durch gekommen ist.

Es vergingen weiter 8 Jahre, dann stand die Stein-Festung, die Alfons von Vater überschrieben bekam, weil er immer treu an seiner Seite war.

Nach der Neujahrs Wende kam Dragunov zu Vater.


"Mein Herr, ich habe die perfekten Stellen gefunden für das Portal zur anderen Seite."

"Stellen?"

"Ja. Es gibt zwei Stück. Einmal in der Festung von Alfons und einmal bei den Mönchen in der Kirche."

"Was die Kirche, können wir nicht in Anspruch nehmen, da rede ich doch lieber mit Alfons."


Gesagt getan. Vater, machte sich auf den Weg zu ihn.

"Mein Bruder wir müssen reden."

"Was ist los?"

"Ich müsste eine Stelle deiner Festung wieder haben."

"Geht es um dein Portal, weswegen wir uns überhaupt auf diesen Weg machten?"

"Genau das ist der Grund."

"Ist doch kein Problem."

Sechs Jahre hatte es gedauert, bis Vater die Steine gefunden hatte und das erste Portal stand.

Auch hatte er die Rüstung um dieses Tor betreten zu können.


Er verspürte gewaltige Schmerzen. Doch er schaffte es, das Portal zu durch dringen und kam auf der anderen Seite raus. Er sah seltsame Wesen und eine Struktur, die hatte er noch nie gesehen. Doch von Mutter, war keine Spur. Das konnte und wollte er nicht glauben. Er machte sich so schnell wie möglich auf den Weg zurück.


Dragunov der vor dem Portal stand, sah schon in seinem Gesicht, das dieser Ausflug nicht das erhoffte Ziel brachte.

"Okay, wir benutze doch die Kirche."

"Aber mein Herr."

"Nichts mein Herr."

Da nachdem das ersten Portal stand und noch genügend Steine für ein weiteres vorhanden waren, dauerte es dieses mal nicht mal einen Tag, bis das zweite Portal stand.

Doch was jetzt passierte, hatte niemand erwartet. Die Kirche veränderte sich. Der helle Marmor war verschwunden. Auch alle anderen Steine veränderten sich. Plötzlich war die Kirche so dunkel, wie man zuvor keine gesehen hatte.

Auch wenn es ihn später leid tat, was durch sein tun passiert war, konnte er zu diesem Zeitpunkt nicht daran denken.

Ohne zu zögern betrat er auch dieses Portal. Die Schmerzen, die er beim ersten Mal verspürte, waren dieses mal sogar erträglich. Als er das Portal auf der anderen Seite wieder verließ, merkte er sofort, war es die gleiche Stelle wie zuvor.


"Was soll denn jetzt der scheiß?"


Er wollte sich wieder auf den Rückweg machen, als er eine leichte Stimme hörte.

"Mein Schatz, was machst du hier?"

"Tifa meine Liebe. Hatte ich Recht und man hat dich ermordet."

"Ich kann dir auch genau erzählen was geschah."

"Erzähle es mir."

"Tina hatte mich vergiftet. Denn sie sagte, entweder beende ich mein Leben oder ihr Bruder wird sich um dich kümmern mein Schatz."

"Tina? Ihr Bruder? Das kann doch alles nicht wahr sein."

"Was ist los?"

"Es sind viele Jahre vergangen und ich habe mit einer anderen Frau noch einen Sohn."

"Macht doch nichts. Solange du glücklich bist"

"Das war ich noch bis eben."

"Warum?"

"Weil es Tina ist, mit der ich meinen Sohn habe und durch ihren Bruder kam ich doch erst hierher. Dafür werden sie bezahlen."

"Mach nichts unüberlegtes."

"Ich doch nicht mein Schatz. Aber ich bin froh, das wir uns wenigstens nochmal unterhalten konnten."

"Ich auch."


Daraufhin, löste sich ihr Seele auf.

Es war so, als würden hier an diesem Ort die Seelen gefangen sein, die durch einen Mord ums Leben kamen und erst von hier fliehen konnten, wenn alles für sie erledigt war.


Vater trat aus dem Portal und wie beim letzten Mal, stand auch dieses mal Dragunov parat.

"Habt ihr sie gefunden mein Herr?"

"Nen mich nicht dein Herr. Elendiger Verräter. Du hast genau gewusst, was mit meiner Frau passiert ist."

"Hier habt es also erfahren."

"Nehmt ihn gefangen."

Was niemand erwartet hatte. Ohne jegliche Gegenwehr, ließ er sich gefangen nehmen. Es kam jeden eher so vor, als wäre er froh darüber gewesen, das er endlich aufgeflogen ist. Hatte er ein schlechtes Gewissen oder gab es einen anderen Grund dafür?

Vater, meine Geschwister und ich standen nun auf der Terrasse zum großen Platz.


Maxim der keine Rüstung hatte, konnte den Thronsaal wie erwähnt nicht mehr betreten. Außerdem hatte Vater mit ihn eh einen anderen Plan gehabt, das es nicht mal einen Grund gegeben hätte, das er mit auf der Terrasse gewesen wäre.

In der Mitte des Platzes, war Dragunov, Tina und Maxim.

"Maxim mein Sohn. Diese zwei Personen sind des Mordes an deiner Mutter schuldig gesprochen worden. Du weißt was das heißt. Walte deines Amtes und zeige keine Gnade, denn diese haben sie nicht verdient."

"Aber Vater."

"Kein aber Maxim......"

Schnauzte Vater ihn an.

".....willst du mein Nachfolger werden ja oder nein?"

"Wie ihr befiehlt Vater."

.....

Auch wenn man Vater ansah, das dieser Schritt nicht gerade leicht war, war er irgendwie zu gleich erleichtert. War bestimmt doch froh darüber, das er erfahren konnte, was mit Mutter passierte und er ihren Tod somit rächte. Ich weiß nicht, ob ich so handeln hätte können. Zum Glück, kam ich nie in so eine Situation.


Danach war Vater auch wie ausgewechselt. Er lachte wieder, hatte sehr viel mit uns unternommen. Mal sein Land genau angeschaut, was ihn bis zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht interessierte. War es ja eher Alfons, wir und die ganzen anderen Menschen, die das Land so bauten, das wir uns wohl fühlten. Vater war richtig stolz auf das, was wir geschaffen hatten.


Leider hatte er davon nicht viel. Waren es vielleicht gerade mal vier Wochen nach der Hinrichtung als Vater im Bett nicht mehr erwachte.


Maxim, hatte den Verdacht, das Gerald hinter seinen Tod stecken würde.....

.....machte es unseren Vater gleich. Er schnappte sich dessen Rüstung und Durchschritt das Portal in der Kirche.

Im Gegensatz zu Vater, der nach wenigen Minuten wieder kam, lief es bei Maxim ganz anders.

Da es nur mit der Pech Schwarzen Rüstung möglich war, das Portal zur anderen Welt zu betreten.....

.....mussten wir geduldig warten.


Was auf der anderen Seite passiert war, konnten wir nie in Erfahrung bringen. Eins war klar, als er zurück kam. Er war nicht mehr der Maxim den wir kannten und mochten. Es war so, als wäre er eine komplett andere Person.


"Hast du Vater gesehen?"

Fragte Cassandra voller Hoffnung. Aber Maxim gab keinen Ton von sich. Er ging an uns vorbei, so als hätte er uns nicht gesehen. Bevor er das Portal vom Dorf zum Thronsaal betrat sagte er nur ganz im Zorn:


"Will heute keinen mehr sehen."


Wir alle, außer Iggy der schon zu Hause war, gingen durch das Portal, das zur Steinlager- Festung führte, denn hier war die Zentrale der restlichen Portale.


In dieser Nacht hörten wir aus dem Thronsaal eine gewaltige Explosion. Jeder wollte nach Maxim sehen doch irgendwie waren die Portale deaktiviert. Somit hatten wir keine Möglichkeit diesen zu betreten. Wir mussten auf morgen warten oder wann auch immer Maxim die Portale wieder aktivieren würde.Es war eine Ewigkeit, bis wir ihn wieder sahen. Nur hörten wir hin und wieder weitere Explosionen.


Die Portale aktivierten sich wieder und er kam seltsamerweise mit einer anderen Rüstung durch das Portal. Wie war sowas möglich. Mit einem ungewöhnlichen unheimlichen grinsen, ging er durch die ganze Festung. In jedem Viertel wo er war, suchte er die schlimmsten Personen. Die waren nicht mal schwer zu finden. Schwarze Schafe gibt es überall. Bei uns waren es zwanzig an der Zahl, die schlimmer waren als alle andern. Vater hatte ihnen viele Chancen gegeben. Warf sie aber auch oft in den Kerker um ihnen eine Lektion zu erteilen. Für ein paar Monate war dann immer wieder Ruhe eingekehrt, bis sie wieder auf dumme Gedanken kammen. Jeden von ihnen gab er ein paar Handschuhe. Man konnte wahrlich erkennen, das in ihnen ein kleiner Stein von der Pech Schwarzen Rüstung verbaut war.

"Mit diesen Handschuhen, hab ihr die Kraft, mit in meinen Palast zu kommen. Habt ihr Lust dazu?"

Alle waren einverstanden. War Maxim der erste, der irgendwie was gutes oder doch eher das böse in ihnen sah.

Kurz darauf veränderte sich alles und der Bau von diesem Zoo begann. Unzählige Personen verloren ihr Land. Iggy konnte einen richtig leid tun. Aber wirklich besser ging es uns auch nicht.

Doch hatte es Cassandra und Tobias gut hinbekommen mit ihm zu reden. Mal schauen, sobald er mich empfangen sollte, vielleicht kann ich ja auch etwas bewirken.

Moment mal, da klopft doch wer.....