Neu Minecraft Geschichte Teil 3

Ich habe überhaupt keine Lust auf morgen. Wie kann Vater nur verlangen das ich Dragunov und Tina hinrichten soll?

Doch egal wie oft ich ihn an flehte und darum bat, das es jemand anderes tun soll, verneinte er es nur mit den Worten:

"Maxim, du sollst mein Nachfolger werden. Auch wenn ich hoffe, du wirst ein guter Herrscher, darf Mord nicht ungesühnt bleiben."

"Aber Vater....."

"Wieder Sprich mir nicht mein Sohn."


Dann kam der große Tag.

Der Hahn kräthe pünktlich beim Sonnenaufgang. Mit einem Gefühl der Abscheu und Angst machte ich mich langsam auf zum großen Platz. Nun stand ich da einsam und verlassen und wartet darauf, das langsam alle kommen würden.


Vater, Iggy, Sofia und Cassandra kamen langsam aus dem Thronsaal und positionierten sich auf der Terrasse.

Um die Ecke kamen, nun die zwei Wachen mit Dragunov und Tina in Ketten.


Vater sprach:

"Maxim mein Sohn. Diese zwei Personen sind des Mordes an deiner Mutter schuldig gesprochen worden. Du weißt was das heißt. Walte deines Amtes und zeige keine Gnade, denn diese haben sie nicht verdient."

"Aber Vater."

"Kein aber Maxim......"

Schrie Vater mich an

".....willst du mein Nachfolger werden ja oder nein?"

"Wie ihr befiehlt Vater."

Auch wenn es für mich kein leichter Schritt gewesen war, sah Vater danach Recht erleichtert aus. Wahrscheinlich hat es damit zu tun, das der Tod von Mutter geklärt werden konnte und die Schuldigen ihre gerechte Strafe erhalten haben.


Er war wie eine andere Person was uns persönlich sehr gefiel. Er machte mit uns mal wieder was. Sah sein Land genauer an, was ihn zuvor total egal war. Nachdem er seinen Leuchtturm, die Mauer und den Thronsaal bauen ließ, besuchte er danach nie wieder sein neues Land. Waren es Cassandra, Sofia, Iggy, ich, Alfons und die Bewohner die dieses Land aufbauten das wir uns wohl fühlten. Vater war trotzdem sehr stolz auf das, was wir aufgebaut hatten.


Leider hatten wir danach nicht viel Zeit mit ihm. Ich glaube, es waren so etwa vier Wochen, nachdem Vater wie eins Mutter tot im Bett lag.


Wir konnten und wollten es nicht glauben. Nach so vielen Jahren, hatten wir unseren Vater wieder und dann passiert sowas.

Ich war mir sicher, das Gerald damit was zu tun hatte. Aber beweisen konnte ich noch nichts und machte deswegen, das selbe was Vater tat um mit Mutter zu sprechen.

Ich nahm Vaters Rüstung an mich probierte sie an. Erst sah es so aus als wäre sie viel zu groß für mich. Aber nach wenigen Sekunden passte sie sich an meinen Körper an. Sie wurde wahrhaftig zu einer weiten Haut. Ein Gefühl von Stärke und Stolz überkam mich als es mir so wirklich bewusst wurde, das ich Vaters Rüstung trug.


Es waren ein paar Tage vergangen bis ich endlich den Mut hatte, dieses Portal zu betreten. Ich erinnerte mich an die Schmerzen, die Vater verspürte als er das Portal das erste Mal betrat. Waren sie wirklich so schlimm? Was genau würde passieren? Vater hatte nie wirklich darüber geredet und jetzt war die Zeit gekommen, wo ich es versuchen würde.

Ich ging über die Portale zu den Bereichen meiner Geschwister und bat sie jeweils zu mir in den Thronsaal zu kommen.


Als wir alle beisammen waren sagte ich:

"Ich werde versuchen, das Portal wie Vater zu durchschreiten. Weil mir lässt der Verdacht nicht los, das Gerald an den Tod von Vater die Schuld trägt."

"Glaubst du wirklich unser Halbbruder würde Vater töten?" ,fragte Sofia nach.

"Sicher bin ich mir nicht. Aber das ist der sicherste Weg es heraus zu bekommen."

"Hoffe nur, du hast nicht Recht." ,erwiderte Cassandra.

"Kann sich irgendwer vorstellen, wir müssten Gerald hinrichten wie einst Dragunov und Tina?"

"Ehrlich Iggy ich weiß es nicht. Aber trotzdem werde ich morgen nachschauen."


Am nächsten Tag, machte ich mich auf zur Kirche. Hatte damals Vater mit dem Portal mehr Glück als mit dem anderen. Da Dragunov der einzigste war, der die Worte sprechen konnte und sie nie wiederholte, waren die Portale immer noch offen was eigentlich ein großer Fehler war. Aber das jetzt alles zu erzählen, würde den Rahmen dieser Erzählung sprengen.


Ich betrat das Portal und es waren echt unerträgliche Schmerzen. Aber es hatte geklappt und ich war auf der anderen Seite. Was waren das für Strukturen?

Auch gab es hier sehr eigenartige Lebewesen.

Ein paar Minuten streifte ich durch dieses Land. Es wirkte alles so unwirklich. Plötzlich vernahm ich eine Stimme. War es Vater?

"Maxim was machst du hier?"

"Vater bist du es?"

"Ja mein Sohn."

"Hat dich Gerald doch auf den Gewissen.

Dafür wird....."

"Ziehe keine zu schnell Schlüsse mein Sohn. Denn er war es nicht."

"Wer war es dann Vater."

"Es war, Roger, der schon immer auf den Thron aus war. Aber als zweit Geborener hatte er nicht das Recht so lange ich am Leben war."

"Roger?" Wer ist Roger?" ,fragte ich verwundert nach. Das wir einen weiteren Onkel außer Alfons hatten, war mir neu.

"Lass es gut sein Maxim. Er wird wahrscheinlich nach seiner tat wieder verschwunden sein. Als Fehltritt meiner Mutter wurde er nie als einer der unseren anerkannt."

Irgendwie verwirrte mich Vater immer mehr. Aber okay, ich musste das wohl annehmen. Ich wollte wieder durch das Portal um endlich allen zu sagen, was ich heraus gefunden hatte. Doch Vater hielt mich auf.

"Maxim. Willst du diesen Mord rückgängig machen und mich wieder ins Reich der Lebenden holen?"

"Ist das Möglich?"

"Ja mein Sohn. Wir brauchen einen Tempel der Finsternis. Mit dieser ist es möglich ermordete wieder zu erwecken."

"Wie soll ich das alleine Meistern. Das dauert ja Jahre, bis ich die alleine Gebaut habe."

"Beruhige dich mein Sohn. So lange dauert es nicht mal. Du musst bedenken. Hier in diesem Land vergeht die Zeit anders als bei den Lebenden."

"Aber trotzdem Vater. Ich werde das nie alleine schaffen und man kann doch nur mit der Finsteren Rüstung dieses Land betreten."

"Das mein Sohn stimmt nicht ganz. Siehst du die drei Steine?

Mit diesen kannst du drei deiner besten Freude die Möglichkeit geben dich hierher zu begleiten. Aber bitte lass es nicht deine Geschwister sein. Ich will sie überraschen."

"Alles klar Vater."

Ich betrat wieder das Portal.


Ich verließ das Kirchenportal und merkte sofort, es war tiefste Nacht geworden. Ich begab mich sofort zu Matilda, Sergej und Amy. Sollte es auch schon ewig spät sein, haute ich sie aus ihren Betten übergab ihnen die Steine und legten auch schon los.

Da es ja geheim bleiben sollte, mussten wir uns überlegen, wie wir das am besten machten.


Den einzigsten Plan den ich dafür hatte war. In der Nacht würden wir immer die Materialien besorgen, die wie für den Bau brauchten. Kurz bevor es dann Tag werden würde und der Hahn von sich hören ließ, verschwanden wir wieder durch das Portal und bauten am Tempel weiter.

Ich weiß nicht, wie lange wir damit beschäftigt waren, bis er endlich fertig war.

Heute wird es das letzte Mal sein, wo ich dieses Portal betreten werde. Hoffe, ich komme mit Vater zurück..................


Kommentare 4

  • Hey! Ich habe deine spannende Geschichte gestern Abend schon gelesen und war echt beeindruckt, wie viel Talent in dir steckt, denn auf geschickte völlig ungezwungene Art und Weise entführst du den neugierigen Leser in die Gedankenwelt von Maxim und lässt seine Erlebnisse in der anderen unheimlichen Welt hinter dem Portal durch Bilder sprechen. Weißt du, dass ich mich immer gefragt habe, warum Maxim nach dem Betreten des Portals als völlig anderer Mensch rauskam? Jetzt verstehe ich die Zusammenhänge etwas besser als zuvor, denn es muss etwas Unvorhergesehenes geschehen sein, etwas sehr Mächtiges, was Jahrtausende dort schlief, erwachte während der Zeremonie im Tempel der Finsternis? Sein Vater kam nie aus dem Reich der Toten zurück, oder? Am meisten freut es mich jedoch, dass es weitergeht und wie ich dich kenne, die eine oder andere unerwartete Überraschung uns Leser mit offen stehenden Mund zurücklässt, weil wir die Geschehnisse erst einmal alle verarbeiten müssen und eine mögliche Fortsetzung deiner Geschichte kaum abwarten können - gut gemacht!

    Herz 2
    • Danke dir für die lieben Worte.

      Lassen wie uns überraschen, was den guten Maxim passiert ist.

      Herz 1
  • Wie immer mega spannend. Es ist auch angenehmer von der Länge her. Freue mich schon auf das nächste Kapitel. Irgendwie hab ich das Gefühl, dass da was mit Dragunov nicht ganz stimmt. Vielleicht klärt sich da ja mit den nächsten Teilen.

    Herz 3
    • Danke.

      Es stimmt schon, wenn sie nicht ganz so lange sind.

      Nur bei den anderen wusste ich nicht wirklich, wie ich sie teilen sollte. 😔

      Herz 2