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Wie ich versuche, das „Pile of Shame“ Problem zu lösen

  • MichaRaidon
  • 23. November 2025 um 13:00
  • 1.216 Mal gelesen
  • 24 Kommentare
Inhaltsverzeichnis [VerbergenAnzeigen]
  1. Wie konnte der Pile of Shame so gigantisch werden?
  2. Meine persönlichen Hindernisse
  3. Den Überblick zurückgewinnen (Wie viele Pile of Shame Games habe ich gekauft)
  4. Der erste Fahrplan
  5. Kann man den Pile of Shame überhaupt besiegen?

Hallo und herzlich willkommen zu einem etwas ungewöhnlichen Blog – und gleichzeitig dem vorletzten in diesem Jahr von mir.
Warum ungewöhnlich? Nun ja: Wer gibt schon offen zu, über 1000 ungespielte Games zu besitzen? Oder nicht einmal mehr genau zu wissen, wie viele Games man überhaupt zum zocken bereit hat – digital, physisch, Mini Konsolen oder Abo-Titel?
Natürlich haben Dienste wie Epic Games, PlayStation Plus und Co. ihren Anteil daran. Aber wie sagt man so schön? Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. 😅 Also ich kann nicht nein sagen wenn es Donnerstags wieder heißt, greif das Freebie ab, musst dich nur bei Epic anmelden. 😅
Mir ist schon länger klar: Diese Zahl an ungespielten Spielen werde ich (wahrscheinlich) niemals komplett abbauen können. Jede Woche kommt neues Zeug dazu, Epic verschenkt weiter fleißig, aber die Zeit zum Zocken wird immer knapper. Arbeit, Familie, Verpflichtungen – und ein entspannter Netflix-Abend hat auch mal Vorrang. Und das ist auch völlig okay.

Doch die entscheidende Frage ist ja viel mehr: Wie konnte das passieren? Und gibt es überhaupt eine Chance, diesen Pile of Shame jemals zu bezwingen? Ich versuche es zu beantworten!

Wie konnte der Pile of Shame so gigantisch werden?

Ehrlich gesagt: Ich weiß es selbst nicht genau. Dass mein Stapel über 1000 Spiele umfasst, ist absurd. Aber am Ende kommen jede Woche neue Titel in Haus über Abo-Dienste, die Freebies von Epic Games und mein Kaufverhalten von Collector’s Editions bzw. andere Limited Editionen. Und genau da liegt mein Problem: Ich bin einfach ein Sammler durch und durch. Wenn wieder eine THQ Nordic Collector’s Edition im Angebot ist, bin ich sofort interessiert! Da ist es mir egal, ob es durchschnittliche Spiele wie Biomutant, Outlast 2 oder Destroy All Humans sind. Collector Editions sind einfach der Shit haha!

Games kaufen ist bei mir längst nicht mehr nur Konsum – es ist fast schon eine Form der Befriedigung. Man gönnt sich was, man stöbert durch Prime Days, Black Friday Deals – und zack, wieder zwei Spiele mehr. Erst diese Woche haute Otto Advance Wars 1+2 für schlappe 13,99 Euro raus ... Wiederstehen ist da nicht so einfach 😅 So wächst der Pile of Shame unaufhörlich weiter, obwohl man genau weiß, dass man nie alles zocken wird. Ein weiteres Beispiel passierte mir beim Soulslike Titel Lost Soul Aside, da dieses Day One 29,99 Euro kostete … Man redet sich ein: „Ach, irgendwann zock ich es (vielleicht) …“ 😅 Das ist wahrscheinlich der Grund aber das es solche Ausmaße nehmen kann, hätte ich niemals gedacht ...

Meine persönlichen Hindernisse

Dazu kommen 3 Punkte die für mich ein Problem darstellen, wenn es um den Pile of Shame geht. Diese 3 Probleme wären:

  1. Ich kann Spiele nicht abbrechen!
    Ich kannn schon Spiele abbrechen so ist es nicht, aber das Game muss schon richtig grottig sein, damit ich sage: „Okay, das war’s ich breche den Rotz ab.“ Was viele tun, weil der Prolog langweilig ist, ein bestimmter Abschnitt/Boss zu schwer ist oder die Welt "leer" ist. Weil die Spiele "einfach schlecht" sind. Aber für mich zieht das nicht. Ich will selbst erkennen, wann ein Spiel so mies ist, das ich es abbrechen muss! Nicht irgendeine läppische Floskel die jeder verwendet. Und bin ich dann so weit vorangekommen, dass sogar die Lösung sagt, demnächst kommen die finalen Sequenzen, kann ich es nicht mehr abbrechen und ich will auch wissen, wie es ausgeht. Dazu habe ich aktuell Zeitdruck. Anthem wird von EA am 12.01.2026 abgeschaltet. Das Spiel ist nur mit einem Online Zugang spielbar und es liegt noch auf meinem Pile of Shame. Also habe ich es jetzt angefangen. Ich will es zumindest gespielt haben. Obwohl ich sehr wohl weiß, dass es zerrissen wurde ...
  2. Ich brauche das Gefühl, ein Spiel "richtig“ abgeschlossen zu haben.
    Es muss nicht 100%, aber so weit, dass ich sagen kann: Ich hab’s wirklich erlebt, ich habe alles wichtige erledigt, ich habe es für mich durchgespielt! Ein gutes Beispiel ist The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom – 100% zu erreichen ist zu viel, aber alle 152 Schreine und alle 120 Wurzeln mussten sein. Und auch die Quests wollte ich auch soweit gespielt haben, dass ich zu mir selbst sagen kann: Jetzt bin ich durch mit dem Ding und ich hab es abgeschlossen. Sonst fühlte sich das aufhören nicht richtig an.
  3. Ich stimme mich gerne auf große Releases ein.
    Ein gutes Beispiel ist für diesen Punkt das (hoffentlich) im Jahr 2026 erscheinende GTA VI, dann will ich vorher nochmal GTA V zocken und mich einstimmen. Zu besonderen Titeln brauche ich das einfach, sei es, weil es viel zu lange her war oder weil ich die Story miterleben will. Die Zeit muss ich mir dann einfach nehmen, sonst fühle ich mich nicht richtig vorbereitet auf den bald erscheinen Banger.

Alle drei Punkte haben eins gemeinsam: Sie kosten unfassbar viel Zeit. Und die ist rar, wenn man soviele offene Spiele hat. Aber ist es die Lösung Spiele nicht so zu spielen wie ich es will oder mich selbst zu verarschen nur damit der Pile of Shame kleiner wird? Da muss ne andere Lösung her.

Den Überblick zurückgewinnen (Wie viele Pile of Shame Games habe ich gekauft)

Um zur Lösung zu kommen habe ich mir gesagt: Ich will es wissen, wie schlimm ist es wirklich? Wie viele Spiele besitze ich tatsächlich? Also Retail, Download und DLCs? Die Lösung für mich lag nahe: Eine Excel-Tabelle! Klingt banal, aber Excel ist genial für sowas. Und hat mich noch nie enttäuscht. Nur die Arbeit dahinter ist brutal. Alle Spiele eintragen, Systeme sortieren, Farben für „angezockt“, „durchgezockt“, „abgebrochen“ als Formel einpflegen, alles nicht so einfach.

Besitzt man mehrere Konsolen, auch von älteren Generationen und hat zig digitale Bibliotheken – dann wird aus dem Vorhaben schnell ein mehrstündiges Projekt, mit sowieso wöchentlichen Updates. Aber: Es lohnt sich! Heute weiß ich genau, was ich noch offen habe. Und das motiviert mich, Schritt für Schritt den eigenen Berg anzugehen und es aktuell zu halten. Heute gehört die Liste fast zum täglichen Leben dazu.

Die ganze Excel Tabelle kann ich hier leider nicht zur Schau stellen aber ich habe mal einen Screenshot meiner Switch 1 + 2 Games gemacht:

(rot bedeutet "durchgespielt", hellblau "abgebrochen" und die anderen sind nocht nicht durchgespielt (angefangen) worden)

Und das Gesamtbild sieht so aus:

Ich weiß, wirkt total übertrieben, aber ich bin stolz auf meine eigene Liste. Und es war jede Minute die ich reininvestierte Wert!

Der erste Fahrplan

Mit der Excel-Liste in der Hand kommt für mich der nächste Schritt: Ziele setzen. Den Pile of Shame wirklich angehen ... Oben auf der Gesamtübersicht sieht man, zählt man die offenen Retailgames (153 Games) und die offenen Download Games (85 Games) zusammen habe ich für dieses Ziel eine Menge vor mir. Also setze ich mir erstmal was realistisches als erstes Ziel. Und da kommt der Release von Nioh 3 gerade Recht.
Der Release ist am 06.02.2026 und mein erster Pflichtkauf 2026! Nioh ist für mich das beste Soulslike das nicht von From Software stammt und daher für mich ein Muss.
Bis dahin will ich so viel wie möglich abhaken.
Aktuell spiele ich Pokémon Legenden Z-A und Donkey Kong Bananza. Anthem (oben erklärt) habe ich soeben angefangen. Danach habe ich vor und plane: Mario Kart World und Metroid Prime 4: Beyond zu zocken
und kleinere Titel wie Neva, Little Kitty, Big City und Emio – Der lächelnde Mann hinterher zu ballern. Wenn ich ein Gutschein als Geschenk zu Weihnachten bekomme, werde ich wahrscheinlich noch Hyrule Warriors: Chronik der Versiegelung kaufen und spielen. 9 Spiele bis Februar – 10 mit Hyrule Warriors wenn es was wird. klingt solide.

Aber wenn man weiß, dass noch über 230 Games offen sind, relativiert sich das schnell. Und Nioh 3 werde ich auch nicht in zwei Tagen durchzocken. 😅 Aber es ist ein Anfang und für danach lässt sich ein neuer Fahrplan erstellen. Der Excel Liste sei dank.

Kann man den Pile of Shame überhaupt besiegen?

Kurze Antwort: Nein – zumindest nicht in meinem Fall.
Realistisch betrachtet müsste ich jedes Jahr rund 50 Spiele durchspielen und fast gar nichts Neues kaufen. Das ist einfach nicht machbar – schon gar nicht mit Arbeit, Familie und allem drumherum. und dann stehen nach 4 Jahren Games ballern und ballern immernoch rund 40 offene Spiele vor der Brust ... Aber weißt du was? Das ist gar nicht schlimm.
Ich lasse mir den Spaß an Games dadurch nicht nehmen. Ich rushe jetzt nicht durch die Games durch oder erzwinge etwas auf Teufel komm raus. Oder breche gar Spiele ab nur um den Pile of Shame zu reduzieren. Für mich ist der Pile of Shame kein Fluch – er ist einfach ein Teil meines Gamer-Lebens geworden. Und vielleicht, mit etwas Glück, schaffe ich es ja doch. Ich habe zwar jetzt noch keinen Plan wie aber wer weiß was die Zukunft bringt. 😅

Wie sieht’s bei euch aus?

Habt ihr auch einen Pile of Shame, der euch manchmal überfordert?
Oder seid ihr diszipliniert und arbeitet fleißig ab?
Schreibt’s in die Kommentare – ich bin echt gespannt, wie ihr damit umgeht.
Einen Blog droppe ich noch Ende des Jahres – da geht’s um mein persönliches Gamingjahr 2025. Seid gespannt!

Aktuell am Zocken: Donkey Kong Bananza | Pokèmon Legenden Z-A | Metroid Prime 4: Beyond | Split Fiction | Anthem

Ausgesetzt aber geht eines Tages weiter: Ring Fit Adventure | Deus Ex: The Fall

Most Wanted: Fire Emblem: Fortune's Weave | Gears of War: E-Day | GTA VI | The Witcher IV

  • Vorheriger Artikel Der große Netflix Filme Jahresrückblick 2024 - Dinge, die euch nicht mal Netflix Tudum zeigt

Kommentare 24

Tomberyx
13. Dezember 2025 um 22:13

Das ist kein Sammeln, nennen wir das Kind beim Namen: wir haben alle ein Suchtproblem.

MichaRaidon
14. Dezember 2025 um 00:24
Autor

Häh was für Suchtproblem? Darf man nicht mehr gerne Videospiele kaufen wie man will? Ist doch meine Entscheidung was ich mit meinem Gehalt mache. Ein Suchtproblem hab ich ganz sicher nicht. Dann könnte ich nicht anders als täglich oder stündlich Videospiele einzukaufen weil ich muss, um meine "Sucht" zu bedriedigen.

Natürlich ist das was ich tue sammeln und ich bin weit davon entfernt süchtig oder gar ein Extrembeispiel zu sein.

Tomberyx
14. Dezember 2025 um 19:08

Und das ist bloß Leugnung :x

Man muss btw Süchte nicht rund um die Uhr bedienen um süchtig zu sein, nur so am Rande :x

AinoHinode
2. Dezember 2025 um 01:46

Ich hab definitiv auch einen Pile of Shame. Entstanden aus mehreren Gründen:

  • Im Laden gesehen und der Preis war ok, mitgenommen, ohne groß nachzudenken, wohl weil das Cover mich ansprach.
  • Im eShop beim Sale mitgenommen, weils grad so mega günstig war. Wer sagt nicht bei 80 + % "nein"? Waren übrigens Spiele von meiner viel zu langen Wunschliste.
  • Spiel angefangen, aber nicht zu Ende gespielt. Entweder wars nicht so gut oder es kam ein anderes Spiel dazwischen, weil ich da grad mehr Bock drauf hatte und dann hab ich das angefangene Spiel irgendwann nicht mehr beachtet und es verschwand weit nach hinten in der Spieleliste auf der Switch.

Ob ich mich je dem Pile stellen werde? Schwer zu sagen. Vielleicht. Aber da brauche ich viel Zeit und Langeweile. Doch meist spiele ich dann andere Spiele lieber oder spiele sie noch mal. Zuletzt juckt es mich beispielsweise gewaltig in den Fingern BotW und TotK für die S2 upzugraden und die Spiele noch mal komplett durchzuspielen. BotW habe ich ja schon 3 mal durch und wird mir auch net langweilig. Es ist ein Spiel, wo ich mich wie Zuhause fühle, darum spiele ich es auch gerne mehrmals. Dass ich dadurch andere Spiele links liegen lasse, ist dann die Folge davon.

Ich müsste tatsächlich mal nachschauen, wie viele Spiele es sind, die ich auf dem Pile hab. Teilweise würde ich aber da auch Spiele dazu zählen, die ich zwar schon mal durch gespielt habe, aber die mehrere Enden haben, wie z. B. Fire Emblem Three Houses, wo ich noch nicht alle Enden gesehen habe. Ich denke aber dass ich mehr Spiele nicht abgeschlossen habe, als ich abgeschlossen habe. 🙈

Genau darum hatte ich auch beschlossen auf der S2 weniger Spiele zu kaufen, um diesen Fehler nicht mehr so oft zu machen. MKW wäre fast direkt auf den Pile gewandert, aber ich hab mich spät dafür begeistern können und es weit genug gespielt, um es als abgeschlossen zu betrachten. DKB liegt schon ewig rum und wartet, dass ich den nächsten Level betrete. Pokémon auch schon lange nimmer gestartet. Raidou, Story of Seasons, Ich bin echt schlimm. 😅 Aber der Weihnachtsurlaub kommt ja bald. Da pausieren die Assassinen, für die ich nach wie vor brenne, und ich werde wieder mehr auf der Switch 2 zocken.

Wildbirne
29. November 2025 um 15:43

Der YouTuber Daryl Talks Games hat ein paar interessante Videos zum Thema Pile of Shame (oder auch Backlog, wie er es nennt). Die kann ich sehr empfehlen :) Ist bei ihm inzwischen nen jährliche Tradition geworden und der neueste Part soll die nächsten Tage kommen.
Er ist im ersten Jahr des Experiments, alles im Backlog zu zocken, zu ähnlichen Methoden und Schlussfolgerungen gekommen: Excel-Tabelle, Howlongtobeat und das man nie alles zocken kann, weil immer neue Spiele rauskommen und das Leben ja auch noch passiert :D

Aber interessant deine und auch die Methoden und Ansichten anderer zu sehen. Sehr gut geschrieben :thumbup:

Ich war früher auch 100%er bei Spielen, konnte das aber vor ein paar Jahren ablegen und es war echt befreiend zu sagen, ich habe für mich alles aus dem Spiel geholt und bin zufrieden. Und auch Spiele abbrechen, kann ich jetzt. Früher hab ich immer zu Ende spielen müssen, aber jetzt geb ich jedem Spiel entsprechend dem Genre und der Länge eine gewisse Zeit eine Chance, aber wenn es mich nicht überzeugt, brech ichs ab, was es mir auch leichter macht neue Spiele anzufangen, weil ich sie nicht durchzocken muss.

Auch zocke ich selten die aktuellsten Spiel sondern erst, wenn ich wirklich Lust hab und ich benutze auch Howlongtobeat um eine ungefähre Länge abzuschätzen. Ich brauch dann eigentlich immer länger, aber für RPGs möchte ich inzwischen wissen, ob ich eher 30 Stunden oder doch 100 investiere :D
Ich führe auch ne Liste und war auch überrascht, dass es doch mehr Spaß macht als erwartet. Außerdem merke ich, dass Regelmäßigkeit ein wichtiger Aspekt ist, damit auch Spiele, die mir gefalllen nicht untergehen. Wenn ich nicht viel Zeit hab versuche ich an einem Tag vielleicht nur 30 Minuten zu zocken, weil oft wird aus ein paar Tagen nicht spielen ganz schnell ne Woche und dann Jahre :link_confused:


Dieses Jahr hab ich tatsächlich so viele Spiele gezockt, wie schon viele Jahre davor nicht mehr und dabei auch echt viel Spaß gehabt. Aber die meisten davon waren neue Käufe, also ist mein Bachlog zwar nicht gewachsen, aber auch nicht geschrumpft :D Aber das führt dazu das meine anderen Backlogs vernachlässigt werden: meine Manga und Anime :notlikethis:


Ich hab aber abschließend die gleiche Meinung wie du: das sind Hobbys und die sollten Spaß machen. Ich folge keinen Trends, sondern entscheide für mich was ich spielen/gucken will und wann das ist. Ich rushe nicht durch und ich zwinge mich nicht zu etwas, was mir keinen Spaß macht, nur weil es beliebt ist. Und diese Ansichten, haben dazu geführt, dass mir meine Hobbys auch wieder mehr Spaß machen :)

MichaRaidon
29. November 2025 um 18:17
Autor

Danke für die lieben Worte und freut mich das dir meine Ansichten und der Blog gefällt.

Ich kann dabei auch jede Ansicht verstehen und ich bin ja längst nicht die Spitze des Eisbergs. Ich sammel aber wirklich gerne und Freebies bei Epic abgreifen ist auch fest im Donnerstags Programm inzwischen drin. ^^ Ich bin einfach der Typ dafür, scheiß drauf welches Game es ist, ich bin dabei ^^

Ich könnte da jetzt auch ein Hard Cut ziehen oder weiß ich nicht was aber ich hab für die Spiele Geld bezahlt, teilweise Monate Lang drauf hingefiebert und Angebote abgewartet. Und am Ende des Tages, ich will die Spiele ja auch zocken und das werde ich auch. Steht halt nur in den Sternen wann ^^

Terranigma
28. November 2025 um 11:47

Ironmorgoth

Bringt es auf den Punkt:

Zitat

Im Jahr 2007 ungefähr kam ich, angetrieben durch die Virtual Console auf der Wii und dem Kontakt zu anderen Gamern im Netz, mal in so eine Retro-Phase, in der ich mir eingebildet hatte irgendeinem bestimmten "Gamer-Bild" gerecht zu werden.

Das Problem sind nicht die Spiele, sondern die Gaming Community an sich. Kein Spiel der Welt muss man gespielt haben. Kein Tetris, und für die Amis, kein Earthbound, Undertale, Celeste, oder sonstiges.

Ironmorgoth
29. November 2025 um 15:29

Sehe ich genau so.

Damals, in den 2000ern, war ich mehr auf die Mainstream-Seite des Gaming-Kosmos fixiert und war oft auf irgendwelchen namhaften Portalen unterwegs, wo einem alle Nase lang neue Top-Listen vorgesetzt wurden und sich die Community darüber gestritten hat, was für Spiele man unbedingt gespielt haben MUSS um sich einen Gamer nennen zu dürfen usw.
Mir ging das schon immer irgendwie auf den Keks und ich habe da auch recht schnell Abstand genommen von solchen Oberflächlichkeiten, bzw. verstand ich auch nie warum man sich selber so einen speziellen "Gamer-Stempel" auf die Stirn drücken soll... nur um das Gefühl zu haben einer besonderen Gruppe anzugehören!? Das ist nicht mein Ding.

Aber soll jeder so machen wie er will. Der eine ist Sammler, der andere spielt nur Story, der nächste braucht seine 100% und grindet Trophäen... Gibt zig Möglichkeiten mit dem Thema "Videospiele" umzugehen und keine ist meiner Meinung nach verkehrt, solange man am Ende mit sich selber im reinen ist und keinem anderen aufdrückt, was es bedeutet ein "Gamer" zu sein.

Ironmorgoth
27. November 2025 um 12:06

Mein Pile of Shame existiert zwar, ist in der Regel aber relativ winzig (d.h. 2-3 Spiele und nicht mehr).

Im Jahr 2007 ungefähr kam ich, angetrieben durch die Virtual Console auf der Wii und dem Kontakt zu anderen Gamern im Netz, mal in so eine Retro-Phase, in der ich mir eingebildet hatte irgendeinem bestimmten "Gamer-Bild" gerecht zu werden. Das hiess bei mir, ich dachte, ich müsste zum Sammler mutieren und von allem eine Ahnung haben, und deswegen hatte ich angefangen wahllos alte Games, die ich von früher und aus alten Zeitschriften usw. kannte, in OVP zu kaufen und mein Regal damit zu füllen. Hat sich aber ziemlich schnell herausgestellt, dass mich das nicht so glücklich macht wie erhofft und auf diese Art habe ich dann auch herausgefunden, welche Art von Spieler ich eigentlich wirklich bin. Ich bin ebenfalls ein 100%-Spieler, der Spiele gerne ausführlich zockt und unzufrieden wird, wenn ich sie nur "halbherzig" abgearbeite, oder einfach nur als "Fremdkörper" im Regal versauern lasse, ohne dabei ein Verbindung aufgebaut zu haben.

Das hat damals eigentlich den Grundstein dafür gelegt, dass ich heute entspannter mit dem Thema umgehe und nicht gleich alles kaufe, was mir spontan in den Sinn kommt. Ich richte mich kaum noch an einen Release-Kalender und rede mir nicht mehr ein, bei jedem aktuellen Trend im Gaming-Bereich dabei sein zu müssen, oder jedes Game sofort zocken zu müssen, nur weil es aktuell durch die Decke geht, oder mich in irgendeiner Weise interessiert, bzw. triggert. Auch wenn ich sehe, dass da draussen zig Spiele existieren, die man mal spielen will oder sich denkt, die kennen zu müssen, vergesse ich nicht, dass es da ein extremes Überangebot gibt und es niemals möglich sein wird, alles zu zocken, was man zocken könnte.
Deswegen bleibe ich am Ende ganz einfach bei dem, was gerade vor mir liegt und konzentriere mich darauf, anstatt zu überlegen mit was ich das jetzt alles austauschen könnte. Ein Spiel nach dem anderen spielen und nicht 10 Spiele gleichzeitig im Kopf haben. Auch wenn ich heute schon weiss, welches Spiel ich in Zukunft spielen werde, ich muss es nicht gleich sofort im Regal stehen haben oder in irgendeiner virtuellen Bibliothek abspeichern. Ich hole mir das, was ich möchte, dann, wann die Zeit reif ist. Dann, wenn ich Zeit dafür habe und die Lust dafür da ist, aber nicht schon Monate im vorraus. Die hälfte davon würde eh auf diesem Pile of Shame landen, und da mein Sammeltrieb nicht mehr so gross ist, würde mich das auf lange Sicht auch nicht glücklich machen, sondern stressen, weil da plötzlich keine geile Unterhaltung mehr vor mir liegt, sondern Arbeit, die ich mir irgendwann in der Vergangenheit aufgelastet habe, ausgelöst durch spontane Kaufreize, die ich heute gar nicht mehr nachvollziehen kann. Ich will das aber nicht. Manchmal fühlen sich Spiele auch irgendwie belanglos an wenn sie nur ungespielt irgendwo auf einen warten, und manchmal frage ich mich im nachhinein, warum ich dieses oder jenes Spiel überhaupt mal gekauft habe, weil mein Interesse daran über die Zeit hinweg schon wieder verflogen ist.

Deswegen versuche ich bei dem Thema auch immer realistich zu bleiben und den Ball Flach zu halten. Ich bin ein stinknormaler Spieler, mit menschlichen Bedürfnissen und begrenzter Lebenszeit und kein Museumsbetreiber, der die ganze Welt bei sich zuhause horten muss "nur für den Fall aller Fälle". Meine 35-jährige Zockererfahrung zeigt mir eh: Es ist immer etwas zum spielen da! Warum will ich dann also mehr als ich tragen kann? Warum sollte ich spontan ein 100-Stunden Spiel in eine Woche reinquetschen, in der ich nicht mal die hälfte davon spielen kann? Ich lasse, wie gesagt, einfach die Finger davon und höre auf meine realen Bedürfnisse, anstatt auf meinen Kopf, der sowieso ständig zuviel auf einmal will, weil meine Interessen auch viel zu breit gefächert sind.

Ich habe vor 15 Jahren ebenfalls ein kleine Inventur durchgeführt und eine klassische Excel-Tabelle angelegt, wo ich festhalte, wann und wo ich welches Spiel gekauft habe usw. Ich habe da auch eine Spalte für die Spielzeit angelegt und halte seitdem bei jedem Spiel, das ich zocke, meine Spielzeit fest.
Ich mache das aber von Hand, bzw. habe ich dafür immer über die Notiz-Funktion am Handy eine kleine Liste von den Spielen, an denen ich aktuell dran bin. Meist so zwischen 4-6 Spiele auf einmal. Wenn ich anfange oder aufhöre zu zocken, gucke ich auf die Uhr, aktualisiere die Spielzeit am Handy und fertig. Sobald ein Spiel abgeschlossen ist, wird es aus der Liste gelöscht und die Spielzeit in die Tabelle am PC eingetragen.
Auf diese Art habe ich nicht immer die gesamte Spielesammlung auf einmal im Kopf, sondern nur eine kleine Auswahl, die mir täglich vor Augen führt, was ich eigentlich gerade versuche zu stemmen. Gleichzeitig gucke ich auch regelmäßig bei howlongtobeat auf wieviel Zeit ich mich ungefähr einstellen kann pro Spiel, und irgendwann merkt man dann automatisch wie man sich fühlt, sollte die Liste plötzlich länger werden, als man wollte. Für mich ist das dann immer ein Grund innezuhalten, wenn ich diese Liste sehe und merke, dass zu viele Einträge darin nicht mehr nur unrealsitisch werden, sondern teilweise sogar affig. Wenn ich an dem Punkt bin, denke ich lieber nochmal nach über das, was ich da überhaupt gerade treibe, und verzichte dann lieber darauf, die Liste noch länger zu machen, einfach nur weil es sich scheisse anfühlt. Manchmal komme ich mir sogar regelrecht doof vor, wenn da 5 Spiele mit extremen Spielzeiten draufstehen und ich dann versuche auf Biegen und Brechen noch ein weiteres unterzubringen... also mir hilft dieses Vorgehen um den Überblick zu behalten und nicht wieder auf dumme Ideen zu kommen, denen ich nicht widerstehen kann.

Psychael
26. November 2025 um 10:58

Bei mir hat Excel auch geholfen, hier einen besseren Überblick zu erhalten. Zusätzlich habe ich dabei auch howlongtobeat genutzt, um die Dauer der Games herauszufinden. Damit habe ich einen Überblick, wie lange alle Games dauern.

Wenn ich sehe, Game XYZ, das ich zum Launch zocken möchte, in X Tagen erscheint, kann ich Games bis Y Stunden Spielzeit zocken. Ich kann so einfach gezielter Planen.
Einfach, damit ich auch eines nach dem Anderen beenden kann und nichts zu lange offensteht.
Grade bei komplexeren Games kann nach längere Pause das wieder reinkommen einige zusätzliche (kostbare) Stunden kosten.

Ich versuche weiterhin, weniger zu kaufen. Das geht relativ gut. Liegt einmal daran, dass ich zu Corona viele Reihen, von denen ich einen Ableger hatte, nachgekauft hatte. Layton, Mario & Luigi, Yakuza.
Sowas gibt's nun nicht mehr.

Dazu kommt: grade im Triple-AAA-Bereich sind mir viele Games inzwischen zu ähnlich und/oder zu gestreckt, Live Service, usw... Während eine E3 früher gefühlt -zig neue Games brachte, sind die heutigen Veranstaltungen oft Trailer Shows, in denen sich eher auf Stimmung, Welt und Story konzentriert wird. Oft kann ich da für mich nicht so viel rausziehen, es landen weniger Games auf der Beobachtungs-oder Wunschliste. Nur bei Nintendo und vielen Indies sieht es oft anders aus, wobei Letztere derzeit oft mit den künstlerischen- oder Pixel-Looks als Roguelikes, Metroidvanias oder Farmsims unterwegs sind, was ich auch nicht mehr sehen kann. Auch Nintendos Entwicklung bereitet mir paar Sorgen.

Natürlich gibt es in allen Bereichen viele Ausnahmen. Diese landen dann meist auch in meinem Regal.

Lange Rede, kurzer Sinn: wenn die derzeitige Entwicklung sich so fortsetzt, wird es in Zukunft weniger Games geben, die mich interessieren - was dann automatisch dafür sorgt, dass ich weniger kaufe.
Dann schrumpft der Pile von ganz alleine.

MichaRaidon
26. November 2025 um 15:46
Autor

Ich versuche mich auch zu bessern und weniger zu kaufen. Ich sehe das zwar ein wenig anders, weil mir die Entwicklung garkeine Sorgen macht. Vor allem Nintendo finde ich macht einen hervorragenden Job und ist so breit gefächert aufgestellt wie nie. Aber Geld sitzt halt auch nicht mehr so locker und ich muss halt auch sparen, meiner jetzigen Familiensituation geschuldet.

Und howlongtobeat ist für mich überhaupt kein Indikator. Ich spiele Videospiele wie ich es will. Die Richtwerte dieser Seite haben bei mir noch nie übereingestimmt und werden es auch nie.

Ich habe ja auch geschrieben, dass ich mir den Spaß nicht nehmen lasse egal wie groß der Pile of Shame bleibt und er auch kein Fluch ist. Ist Teil meines Lebens geworden und wenn er ist die nächsten Jahre oder länger auch bleibt dann ist das eben so. ^^

Ardyn
25. November 2025 um 01:10

Ja und nein – eigentlich habe ich sogar gleich drei Pile of Shames.
Zum einen einen Manga-PoS, auf dem inzwischen über 100 Bände auf mich warten, und es werden einfach nicht weniger.
Dann gibt es noch meinen Anime-PoS, in dem sich über 500 Titel angesammelt haben, die ich eigentlich schon längst schauen wollte.
Und schließlich noch meinen Gaming-PoS mit über 300 Spielen, die auch nur darauf warten, dass ich sie endlich anfange.

Das Problem: Ich komme bei keinem dieser Stapel hinterher.

Beim Mangalesen ist es momentan am schlimmsten, weil ich aktuell einfach überhaupt keine Lust aufs Lesen habe.
Bei Games hänge ich wiederum nur an den gleichen drei Titeln fest: Pokémon Unite, Pokémon ZA und Honkai: Star Rail.
ZA pausiere ich jetzt erstmal, bis das nächste DLC kommt – was ja schon in weniger als drei Wochen erscheinen soll. Mit 700+ Stunden Spielzeit seit Release letzten Monat hat es sich die Pause auch ehrlich verdient.

Bei Anime sieht es momentan genauso schlimm aus. Statt die Serien von meiner Watchlist abzuarbeiten, rewatche ich lieber Dinge, die ich schon kenne. Dieses Jahr komme ich schon auf 147 Rewatches.
Wie viele Anime ich insgesamt seit Weihnachten 2024 geschaut habe, sag ich lieber gar nicht – aber es sind auf jeden Fall mehr als doppelt so viele wie die Rewatches. Trotzdem komme ich einfach in nichts wirklich voran. xD

Bei Games kaufe ich inzwischen zwar wirklich nur noch Titel, die ich auch wirklich spielen möchte, aber dieses Jahr waren das vielleicht eine Handvoll. Keine Ahnung warum, aber so richtig fesselt mich im Moment nichts. (Pokemon ZA ausgeschlossen)
Ich überlege sogar, ob ich einfach einen Hardcut machen sollte:
Alles Liegenlassen, nichts mehr erzwingen, und ab nächstem Jahr nur noch Spiele kaufen, die ich wirklich sofort spielen will. Und wenn die durch sind, dann ist auch gut – vielleicht widme ich mich dann erstmal einem anderen Hobby. xD


PS: Ja, dieser Text wurde von ChatGPT verbessert, weil mein eigener Schreibstil gerade wohl irgendwo unter einem der drei Pile of Shames begraben liegt. Vermutlich unter dem Manga-Stapel – da fällt am wenigsten auf, wenn etwas verschwindet. :notlikethis:

MichaRaidon
25. November 2025 um 09:04
Autor

Ouh weia da biste ja noch ärmer dran als ich. Aber wenn du weißt um wie viele Titel es sich bei deinem PoS handelt biste schonmal nicht so ahnungslos wie ich zu Beginn. ^^

Das "Pokemon Problem" ist auch nix neues. Shiny Hunter oder Competetive Spieler verbringen hunderte Stunden mit nix anderem statt den Stapel anzugehen und das ist auch vollkommen okay. Den Shiny Life Living Dex oder weiter im Competitive wachsen ist echt geil und ich war im Competitive genauso.

Du hast sicher gemerkt, dass ich schon mit meinen PoS schon überfordert bin. Deswegen kann ich dir keinen Tipp geben. Ich glaube aber alle 3 durcheinander anzugehen wirds nicht sein aber einen PoS nach dem anderen? Weiß nicht ist echt ne schwierige Kiste bei dir ^^aber du wirst sicher einen Weg finden ;)

Ardyn
25. November 2025 um 10:08

MichaRaidon

Zitat

Ouh weia da biste ja noch ärmer dran als ich. Aber wenn du weißt um wie viele Titel es sich bei deinem PoS handelt biste schonmal nicht so ahnungslos wie ich zu Beginn. ^^

Kam auch nur weil ein Kollege mich mal bei X Markiert hat was mit der PoS von Mangas zu tun hatte ^^ Sonst wüsste ich bis heute net das es schon so viele sind :rover:

Zitat

Das "Pokemon Problem" ist auch nix neues. Shiny Hunter oder Competetive Spieler verbringen hunderte Stunden mit nix anderem statt den Stapel anzugehen und das ist auch vollkommen okay. Den Shiny Life Living Dex oder weiter im Competitive wachsen ist echt geil und ich war im Competitive genauso.

Bei mir nur Shiny Living Dex ^^ Hab zwar mal Competitive gezockt aber sich da rein fuchsen... Ich glaub dann wäre ich noch mehr im Rückstand als jetzt schon :rover:

Zitat

Du hast sicher gemerkt, dass ich schon mit meinen PoS schon überfordert bin. Deswegen kann ich dir keinen Tipp geben. Ich glaube aber alle 3 durcheinander anzugehen wirds nicht sein aber einen PoS nach dem anderen? Weiß nicht ist echt ne schwierige Kiste bei dir ^^aber du wirst sicher einen Weg finden ;)

Ich glaube, früher oder später ist jeder davon überfordert. ^^
Bei mir kann ich aber ganz klar sagen: Sobald es nur noch digitale Spiele gibt, bin ich zu 99 % aus dem Gaming raus. Dann würde ich wahrscheinlich nur noch ältere, physische Titel kaufen oder eben nur noch Reihen wie Pokémon, Digimon oder Dragon Quest. Neue Spiele würde ich mir sonst kaum noch holen. Vielleicht könnte ich dann endlich mal meinen PoS bei den Games abarbeiten. ^^

Deshalb überlege ich auch, wie gesagt, einen harten Cut beim Gaming zu machen. RPGs fressen enorm viel Zeit, und im Grunde ticke ich da wie du: Ich will das Gefühl haben, ein Spiel wirklich komplett abgeschlossen zu haben.
Zum Beispiel bei AC Origins, Odyssey und Valhalla – alle drei habe ich zu 100 % abgeschlossen. Ich bin am Ende sogar wirklich jeden einzelnen Punkt abgegangen, habe alle Quests gemacht usw. Und trotzdem hatte ich das Gefühl, noch nicht alles gesehen zu haben. Also bin ich einfach stundenlang durch die Welt geritten und habe mir jede Aussicht angeschaut, die die Map zu bieten hatte. :notlikethis:

Deswegen will ich einfach einen harten Cut machen: Alles, was zu lange dauert oder was ich nicht mehr zu 100 % spielen möchte, kommt ins Regal und wird erstmal “vergessen”.
Entweder kommt irgendwann der Moment, in dem ich eines dieser Spiele in einem Rutsch durchzocke, oder es bleibt halt weiterhin im Regal liegen. So kann ich nach und nach wenigstens einen meiner PoS abbauen… oder im besten Fall irgendwann gar keinen mehr haben. ^^

Miriam-Nikita
24. November 2025 um 18:13

Ich hatte zum Ende der Switch auch ein großen Pile of Shame. Viele Angebote gekauft und dann nie gezockt.

Manchmal war die Wahl des Spiels so anstrengend, dass ich danach kaum gespielt habe.

Mit der Switch 2 habe ich jetzt einen Cut gemacht - alles gelöscht und bei 0 gestartet.

Bis jetzt läufts sehr gut und ich kaufe auch nicht mehr alles zum Release, bzw. nehme mir mehr Zeit für meine Games

MichaRaidon
24. November 2025 um 19:59
Autor

Freut mich das ein Weg für dich gefunden hast der für dich auch läuft. :)

Ist für mich aber keine Option. Ich habe nach wie vor Interesse an jedes Spiel das ich mal gekauft habe und ein Cut war nie mein Gedanke den Pile of Shame zu "bekämpfen".

Muss ich jetzt durch. Mal schauen wo ich in ein paar Jahren stehe. ^^

Felensis
24. November 2025 um 11:10

Schöner Beitrag, danke dafür! Deine Punkte 1 bis 3, das könnte ich sein, da ticken wir wohl sehr ähnlich :mario::luigi:

Ansonsten hilft (mir) als erstes mal umgekehrte Psychologie:
Statt Pile of Shame nenne ich das Ganze den Stapel der Vorfreude :kirby_happy:

So, mit diesem Mindset sieht das Ganze schon anders aus. Mit Excel-Tabellen oder ähnlichem fange ich aber nicht an, das bekommt für mich dann schon direkt den Charakter von "Arbeit" und hier geht es immer noch um Spaß, Unterhaltung, Freizeitbeschäftigung.

Was für mich funktioniert:

- I don't care
Ja wirklich, ist mir Wurst wie viele Spiele ich wo auf Halde habe. Digitale Gratis-Titel, welche geschenkt und/oder über Abos reinkommen, zähle ich erst gar nicht dazu.

- Reduktion
Ich habe meine Plattformen auf ein Minimum reduziert. Zuletzt PC und Switch, jetzt nur noch Switch. Auf der habe ich dennoch an die 170 Titel, von welchen ich ca. 1/3 bislang auch tatsächlich (durch-)gespielt habe. Reicht allein schon bis zur Rente :P

- Qualität vor Quanität
Es wird nicht mehr alles gekauft, was bei drei nicht auf dem Baum ist. Weder digital noch physisch. Ich achte auf höchste Qualität und wo mein Bauch und Herz auch wirklich sagen: "Ja, da hast du Bock drauf!".
Sollte mir ein Spiel wider Erwarten tatsächlich keinen Spaß machen, dann wird es abgebrochen und abgehakt, nicht wie eine Quest durchgeprügelt. Wenn kein Spaß vorhanden ist, dann ist es meine wertvolle Lebenszeit auch nicht wert.
Als Kind gab es bestensfalls alle drei Monate, eher später, ein neues Game und das wurde dann 100% rauf- und runter durchgespielt. Darauf besinne ich mich wieder etwas zurück.

- Kein Stress
Games werden dann gezockt, wenn ich auch wirklich Bock drauf habe und das dann in meiner Geschwindigkeit und Intensität. Ganz ohne Druck oder Stress. Hier geht es schließlich um mein liebstes Hobby. Um Eskapismus, Abschalten vom anstrengenden Alltag, um Spaß - darum, mir ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern, um es mit dem Mantra von Nintendo zu sagen. Das und nichts anderes.

Mit der Einstellung fahre ich jetzt schon eine Weile sehr gut und habe wieder den Spaß an erste Stelle befördert, statt mich selbst unter Druck und Stress zu setzen. Das allein ist ja schließlich schon absurd. Schließlich soll das Gaming ja das Gegenteil bei mir bewirken.

MichaRaidon
24. November 2025 um 18:49
Autor

Freut mich das dir mein Blog gefallen hat und du dich in meine 3 Punkte hineinversetzen konntest. :)

Sind wir ja ziemlich gleich was Videospiele (durch)zocken angeht ^^.

Außer bei der Excel Tabelle ^^ klar kann verstehen wenns zu viel ist und auch die Zeit nicht zur Verfügung steht. Ich kann aber für mich sagen, die ist jede Sekunde Wert gewesen und mir macht das tatsächlich voll viel Spaß die Liste zu pflegen und aktuell zu halten. Ist am Ende aber wirklich ein Heiden Arbeit, weil in der Videospielwelt jeder Scheiß passiert wie halt demnächst die Abschaltung von Anthem. (Muss man ja auch festhalten) :P

Shinta
24. November 2025 um 08:46

Schöner Blog und ein Thema, welches ich zu gut kenne.

Mein PoS ist auch nicht gerade klein, besonders weil es Zeiten gab, in denen ich Games konsumierte, konsumierte und konsumierte...ohne hinterher zu kommen, auch bedingt durch andere Hobbys (wo ich btw. ein ähnliches "Problem" habe :D). Aus heutiger Sicht hat sich mein Kaufverhalten reduziert/geändert, was auch dem immer wachsenden Digital-Weg geschuldet ist, den ich nicht mitgehen will. Mein Portemonnaie wird es freuen.

Inzwischen habe ich zwar Spiele (westlicher Entwickler) im 3-stelligen Bereich verkauft, aber mein PoS dürfte trotzdessen auch locker im selbigen liegen. Mein Ziel ist es auf jeden Fall diesen ohne Druck abzuarbeiten. Aktuell zocke ich oft Retro-Spiele unterschiedlichster Konsolen/Handhelds, chronoligisch nach Erscheinungszeitpunkt von Alt nach Neu. Da sind Klassiker dabei, die ich schon kenne, aber auch viele noch ungespielte Perlen. Zwischendurch habe ich Bock auf aktuelle Games, wie z.B. Bananza und Elden Ring, die ich dann zwischen schiebe. Aber nie zeitgleich, sondern ein Game nach dem anderen. Ohne durch zu rushen. Sondern stets mit Genuss.

Schaffe ich es zeitlich alle meine Games durchzuspielen? Vielleicht. Aber vielleicht auch nicht. Wahrscheinlich eher nicht, außer ich hätte 24/7 Zeit dafür. :D

PS: Ich feier es, wie du mit Excel arbeitest. Mag sowas :)

MichaRaidon
24. November 2025 um 09:02
Autor

Danke für die netten Worte. :) Wir sind ja in einer ähnlichen Pile of Shame Situation ^^

Werde es aufjedenfall auch ohne Druck versuchen, wahrscheinlich wäre ich aber ohne die Excel Liste besser dran, weil ich nicht wissen würde wie "schlimm" es tatsächlich wäre :D Aber das pflegen und aktuell halten der Excel Liste ist schon Teil des Alltags. :D

Hab aber wegen dem wachsenden Digitalen Weg gemerkt, Geduld zahlt sich aus. Mit Verzögerung teilweise Jahre aber meistens Eher ein halbes Jahr kommt vieles physisch nachträglich. Nur Microsoft drückt gerade mächtig aufs Gaspedal diese Verzögerung zu zerstören, warte bis jetzt vergeblich auf ne physische Hellblade 2 oder Avowed Version. :D

Sahli
23. November 2025 um 19:04

Ich besitze keinen Pile of shame. Pro Jahr spiele ich 5 Spiele durch, kaufe mir 4 - 6 Spiele weswegen ich immer für ein Jahr aussorge. Komme also nie in die Situation, eine Pile of shame aufzubauen.

MichaRaidon
23. November 2025 um 19:34
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Ich wünschte ich könnte das so vernünftig auch handhaben. Aber ist als Sammler und Schnäppchenjäger nicht so einfach das abzulegen. 😅 Aber ich versuche es im nächsten Jahr wirklich und will für den Anfang erstmal nur Nioh 3 kaufen. Denke Fire Emblem und Pokemon Gen 10 werden noch Pflicht, sonst lass ich 2026 auf mich zukommen. :)

Vank84man
23. November 2025 um 14:51

Uwa Uwa Oje. Also bei mir gibt es sowas nicht Pile of Shame. Kaufe auch oft viel, aber bekomme es ganz gut hin, alles zeitnah zu spielen.

MichaRaidon
23. November 2025 um 15:01
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Du glücklicher :D

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