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Warum sich Pokémon Champions aktuell nicht lohnt – Die Probleme der Regulation M-A

  • MichaRaidon
  • 15. April 2026 um 09:50
  • 1.584 Mal gelesen
  • 4 Kommentare
Inhaltsverzeichnis [VerbergenAnzeigen]
  1. Ein bisschen gelungen ist es aber trotzdem …
  2. Weswegen ihr warten könnt – ILCA hat es verkackt …
  3. Meine Theorie – Die Megas sollen dominieren …
  4. Fazit: Wartet auf eine bessere Regulation

Hallo und herzlich willkommen zu meinem neuen Blog über den Launch von Pokémon Champions und meine Eindrücke zur ersten Regulation M-A. Wie viele andere habe ich mir das Spiel angesehen und bereits ausführlich getestet.

Dass Twitter in den ersten Tagen wieder gebrannt hat, war ehrlich gesagt zu erwarten – und genau darauf hätten ILCA und die Pokémon Company vorbereitet sein müssen.

Dass die erste Regulation limitiert sein würde, war jedem klar. Aber wie es am Ende umgesetzt wurde, bleibt für mich wirklich schwer nachvollziehbar.

Ein bisschen gelungen ist es aber trotzdem …

Trotz aller Kritik gibt es auch einige positive Ansätze. Besonders hervorzuheben ist, dass man sich keinen Pay-to-Win-Vorteil erkaufen kann. Ich habe bisher keinen Cent investiert und konnte mir dennoch ein solides Team mit Mega-Dragoran, Elfun, Fuegro, Snieboss, Farigiraf und Gladimperio zusammenstellen.

Da man mit 10.000 Punkten startet, hat man zunächst genügend Ressourcen, um seine Pokémon nach den eigenen Vorstellungen anzupassen. Dass man dabei Items und teilweise auch Attacken verliert, die im Spiel nicht mehr verfügbar sind, wirkt auf den ersten Blick gravierender, als es sich letztlich anfühlt.

Auch die Attackenanimationen sind teilweise wirklich gelungen und wirken hochwertig. Probleme beim Übertragen von Pokémon über Pokémon Home oder Spielabbrüche hatte ich persönlich nicht, weshalb ich dazu nichts Negatives sagen kann.

Weswegen ihr warten könnt – ILCA hat es verkackt …

Was ILCA hier meiner Meinung nach komplett verkackt hat: Der Fokus liegt nahezu ausschließlich auf Online-Battles im VGC-2v2-Format.

Einzelkämpfe im 3v3-Format waren schon immer irrelevant und wirken auch hier wieder wie ein unnötiger Modus. Stattdessen hätte man mit einem 6v6-Einzelkampf, wie man ihn von Pokémon Showdown kennt, eine große Community abholen und gleichzeitig einen wirklich spaßigen sowie relevanten Modus bieten können.

Hinzu kommt das Fehlen eines Offline-Modus wie einer Arenaleiterburg – etwas, das selbst Spiele wie Pokémon Stadium oder Pokémon Colosseum bereits geboten haben. Besonders bitter: Pokémon Battle Revolution auf der Wii hatte mehr Kampfmodi (darunter 6v6) und über 300 verfügbare Pokémon mehr zum Start.

Ein weiteres großes Problem ist das Rekrutierungssystem. Die Idee dahinter scheint klar zu sein: Casual-Spieler sollen nicht direkt von erfahrenen Competitive-Spielern überrannt werden und ohne große Vorkenntnisse auf spielbare Pokémon zugreifen können. Auf dem Papier klingt das sinnvoll – in der Praxis passiert jedoch genau das Gegenteil.

Competitive-Spieler werden sich trotz aller Einschränkungen schnell funktionierende Teams bauen, Synergien erkennen und das Meta verstehen. Zudem erkennen sie sofort, ob ein vorgegebenes Pokémon sinnvoll gebaut ist oder nicht.

Casual-Spieler hingegen bräuchten genau an dieser Stelle Unterstützung – doch genau diese fehlt. Die angebotenen Tutorials helfen kaum weiter und vermitteln nicht ansatzweise das nötige Verständnis für Competitive Battles. Gerade hier hätte enormes Potenzial gelegen, insbesondere in Kombination mit sinnvollen Offline-Modi.

Die Konsequenz: Die Einschränkungen treffen vor allem die Spieler, die sich bereits intensiv mit Competitive auseinandergesetzt haben. Sie müssen kreativ werden, um ihre Ideen und bereits aufgebauten Pokémon überhaupt sinnvoll einsetzen zu können.

Casual-Spieler hingegen stehen weiterhin vor demselben Problem: Sie merken zwar, wenn ein Gegner überlegen ist, verstehen aber oft nicht, warum. Ein Ranglistensystem ist zudem nur an der Spitze wirklich fair. Gerade zu Beginn trifft man zwangsläufig auf erfahrene Spieler – abhängig davon, wann diese einsteigen. Das kann schnell frustrierend werden und sorgt für eine eher negative Spielerfahrung.

Die vorgenommenen Anpassungen sind durchaus durchdacht – lösen jedoch das grundlegende Problem der Regulation M-A nicht.

IVs sind auf 31 festgesetzt und auch die AP wurden auf das Maximum angehoben. Neu ist, dass Werte nun in 4er-Schritten statt wie früher in 8er-Schritten angepasst werden können (also 8, 12, 16 usw.). Auch die EV-Verteilung wurde vereinfacht, sodass jeder investierte Punkt einen Unterschied macht.

Auf einzelne Attackenänderungen möchte ich gar nicht näher eingehen, da sie aktuell kaum ins Gewicht fallen. Der Grund dafür ist simpel: Es sind lediglich 189 Pokémon in dieser ersten Regulation verfügbar.

Besonders enttäuschend ist dabei, dass Pokémon wie Heerashai (Dondozo), die im Trailer noch gezeigt wurden, oder auch Ursaluna, die in Vorschauen zu sehen waren, im fertigen Spiel nicht verfügbar sind.

Der eigentliche Tiefpunkt der limitierten Auswahl ist jedoch das Fehlen zentraler Mechaniken wie Terrain-Setter. Pokémon wie Gortrom (Rillaboom), Servol (Indeedee) oder Britzigel (Pincurchin) sind nicht verfügbar – gleichzeitig existiert aber ein Tutorial zu genau diesem Thema. Für mich ein klarer Widerspruch und zeigt wie undurchdacht dieses Tutorial eigentlich ist.

Am gravierendsten ist jedoch die extreme Einschränkung bei den Items. Anstatt neue Items einzuführen und frischen Wind ins Competitive zu bringen, wurde die bestehende Auswahl auf ein Minimum reduziert. Viele Items, die das Competitive über Jahre geprägt haben, fehlen komplett – für mich die unverständlichste Entscheidung im gesamten Spiel.

Vor allem Briduradon (Archaludon) trifft es besonders hart. Durch das Fehlen von Items wie dem Energiekraut oder der Offensivweste verliert es nahezu seine gesamte Spielidentität, da zentrale Strategien nicht mehr umsetzbar sind.

Aber auch Farigiraf wurde stark eingeschränkt. Ein offensives Set ist aktuell kaum sinnvoll spielbar, da das Halsspray fehlt. Die Kombination aus Schallwelle und einem direkten Boost des Spezialangriffs entfällt komplett, wodurch Farigiraf im Grunde auf eine unterstützende Rolle, beispielsweise als Trick-Room-Setter, reduziert wird.

Allgemein lässt sich sagen, dass viele Pokémon durch die fehlenden Items deutlich vorhersehbarer geworden sind. Ohne Wahlbrille, Wahlband oder Leben-Orb fehlt es schlicht an Damage-Output und Variabilität.

Ein weiteres gutes Beispiel ist Fuegro (Incineroar). Hier wird man aktuell meist sehr ähnliche Sets sehen, da wichtige Alternativen wie Schutzbrille oder Offensivweste nicht vorhanden sind. Dadurch bleibt oft nur eine begrenzte Auswahl wirklich sinnvoller Optionen.

Natürlich wird es immer wieder kreative oder ungewöhnliche Sets geben. Insgesamt wurde die Vielfalt im Teambuilding durch die Entscheidungen von ILCA jedoch massiv eingeschränkt.

Ich gehe deshalb stark davon aus, dass sich vor allem einfache und effektive Strategien durchsetzen werden – allen voran Wetterteams. Besonders Kombinationen wie Charizard (Mega Y) mit Chlorophyll-Partnern wie Venusaur sind aktuell sehr beliebt, was bei der stark limitierten Auswahl auch kaum überrascht.

Meine Theorie – Die Megas sollen dominieren …

Warum ILCA diese Entscheidungen getroffen hat, lässt sich für mich nicht eindeutig erklären. Eine Vermutung liegt für mich jedoch nahe: Megas sollen um jeden Preis im Mittelpunkt stehen und das zentrale Element von Pokémon Champions darstellen.

Hätte man direkt mehr Pokémon zum Start verfügbar gemacht, hätten insbesondere Casual-Spieler schnell gemerkt, dass viele Megas – abgesehen von den wirklich starken – im Vergleich kaum mithalten können. Der Aufwand, Megasteine zu farmen, würde sich in vielen Fällen schlicht nicht lohnen.

Auffällig ist zudem, dass einige der dominantesten Megas wie Metagross, Flunkifer (Mawile) und Brutalanda (Salamence) zum Start nicht verfügbar sind. Für mich ist das ein klares Signal: Diese Pokémon wären zu stark und würden viele andere Megas vollständig in den Schatten stellen.

Gerade durch diese Abwesenheit wirken aktuell andere Megas stärker, als sie es in einem vollständigen Meta tatsächlich wären. Ein Beispiel dafür ist Mega Floette, das vermutlich weniger gespielt werden würde, wenn die genannten Top-Megas verfügbar wären. Das soll seine Stärke aber nicht schmälern – aktuell gehört für mich zu dem stärksten der neuen spielbaren Megas.

Ähnlich verhält es sich mit Strategien rund um Heerashai (Dondozo) und Nigiragi (Tatsugiri). Diese Kombination hätte das Meta ebenfalls stark beeinflusst und insbesondere physische Megas massiv unter Druck gesetzt.

Insgesamt entsteht für mich der Eindruck, dass ILCA das Power-Level bewusst niedrig halten wollte, um es in zukünftigen Regulations schrittweise anzuheben.

Nachvollziehbar ist das für mich allerdings nicht. Es gibt bereits eine große Anzahl an Spielern, die über Jahre hinweg Pokémon Karmesin und Purpur sowie verschiedene Regulations (z.B. Regulation H) gespielt haben und genau wissen, wie sich ein niedrigeres Power-Level ohne legendäre Pokémon auf das Meta auswirkt. Dazu muss man eine Regulation nicht gleich löschen und man könnte die alte Regulation weoter zum spielen Online lassen. Nur weil die Generation Pokémon Games immer nur eine Regulation Online zugelassen, muss das ja nicht für Pokémon Champions gelten. Es sieht aber stark danach aus, dass es genau darauf hinausläuft.

Fazit: Wartet auf eine bessere Regulation

Mein Fazit ist klar: Aktuell lohnt es sich nicht, mit Pokémon Champions einzusteigen.

Für Neulinge mag der Einstieg zunächst einfacher wirken. Ohne sinnvolle Offline-Unterstützung bleibt jedoch fraglich, wie lange Casual-Spieler wirklich motiviert bleiben. Letztlich richtet sich das Spiel aktuell vor allem an Spieler, die bereits Spaß an der Ranglisten-Ladder der Hauptspiele hatten und motiviert sind, verschiedene Teams, Pokémon und Synergien auszuprobieren.

Alles in allem hätte ich mir einen deutlich besseren Ansatz gewünscht: mehr Pokémon aus allen Generationen, alle Megas im Spiel, eine vollständige Item-Auswahl und vor allem einen 6v6-Modus sowie sinnvolle Offline-Inhalte wie eine Arenaleiterburg.

So hätte man sowohl Casual- als auch Competitive-Spieler gleichermaßen abholen können. Stattdessen wirkt es, als hätte ILCA lediglich den Rangkampf-Modus der Hauptreihe ausgelagert.

Schade – denn so war der Shitstorm eigentlich vorprogrammiert.

Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass ILCA in zukünftigen Regulations nachbessert und dem Spiel mehr Tiefe sowie Abwechslung verleiht, damit zumindest die Spieler, die sich gerne auf der Ladder battlen, langfristig gehalten werden können.

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Kommentare 4

Swimfan
26. April 2026 um 17:51

Stimme ich völlig zu.

Ich kann "unfertige Spiele" ab, ich habe - gerade nachgezählt - 4 Early Access Titel bei Steam am Laufen, die haben auch Problemchen.

Was ich nicht akzeptiere, ist das Ausmaß des Ganzen in diesem Fall. Für die größte Entertainment IP der Welt stimmt - auch leider Gamefreaktypisch - mal wieder so wirklich gar nichts. Grafik und UI sehen aus, wie ein Early Nintendo Switch 1 build/Pokemon, die wohl im Transfer verloren gehen, sind absolut indiskutabel (da haben Leute Herzblut reingesteckt)/die Menge an Fehlern sind zum Erschaudern.

Und dann gibt es von Day 1 an Season Pass/Mitgliedschaft/Shop und das Teil ist angeblich "fertig" und ersetzt bald alle Alternativen im offiziellen Pokemonwettbewerb (fertig im Sinne von man hielt es bei Gamefreak für einen Launch, nicht ne Alpha, die es eigentlich ist) ... das könnte sich kaum ein anderer Konzern heutzutage leisten ohne, direkt zu versinken.

Miriam-Nikita
16. April 2026 um 18:58

Ich versuche mal chronologisch auf deinen Artikel zu antworten.

Der Vergleich zu Pokémon Battle Revolution hinkt. Die Anzahl der Pokémon wirkt auf den ersten Blick deutlich höher, aber hier hat man sich fast nur auf Endentwicklungen fokussiert. Würde man die Vorentwicklungen mit reinnehmen, dann würden vielleicht eine Handvoll mit Evolith gespielt werden, ansonsten wären sie sinnlose filler.

Ich denke nicht, dass erfahrene Spieler möglichen Neulingen im Weg stehen, denn erstens werden die erfahrenen Spieler schnell in den oberen Klassen spielen und zweitens lernt man durch das Spielen und Erfahrungen am meisten.

Items: Ja es fehlen viele Items, aber das macht die Meta erstmal deutlich interessanter und flexibler. Spieler werden nicht durch die Items limitiert, sondern durch ihre beschränkte Denkweise, sich eingeschränkt zu fühlen, ohne überhaupt sich Gedanken um neue Möglichkeiten zu machen.

Bestes Beispiel ist zum Beispiel die Idee von Wolfe Glicke - Sen Long mit einem Simsala schnell zu machen. Dank Speed Swap und Konzentrator von Simsala.

Farigiraf kannst du mit Megazyto paaren. Wer holt nun das Feld raus und wer den Bizzaroraum?

Selbst das von dir erwähnte Briduradon hat nicht seine Identität verloren, sondern bekam deutlich mehr Möglichkeiten. Voll offensiv mit Wahlschal und Robustheit überrascht es völlig neu und kann eine Vielzahl von gegnerischen Pokémon enorm unter Druck setzen. Viele Knakrack werden davon ge-oneshotted.

Gute Spieler entwickeln neue Möglichkeiten, bauen kreative Teams und beschäftigen sich beim Teambuilding mit Fähigkeiten und Attacken, die eben in anderen Regulations keinen Nutzen hatten. By the Way ist das ja auch der Sinn von unterschiedlichen Regulations.

Ich versteh auch nicht, wieso man ein Fass aufmacht, dass Pokémon aus dem Trailer (noch) nicht im Spiel sind, war es doch von Anfang an klar, dass man für Champions regelmäßig Änderungen und Content braucht um es interessant zu halten. Die kommen dann halt in 1-2 Monaten nach. Auch die Tera wird wieder kommen.

Ich spiele extrem gerne Pokémon und hoffe - im Gegensatz zu dir - dass sich das ganze eher langsam und behutsam entwickeln wird. Pokémon Champions soll kein Sprint sein, sondern ein Spiel, welches über die nächsten Jahre immer wieder Anreize zum Spielen bieten soll. Ich bin mir sicher, dass da noch viele Modi auf uns warten werden und bin froh, dass der Start nicht überladen ist.

LG

MichaRaidon
17. April 2026 um 01:55
Autor

Der Vergleich mit Pokemon Battle Revolution hinkt 0, weil das Spiel 20 jahre alt ist und trotzdem mehr Möglichkeiten geboten hat, sei es mit den Battlemodi oder mit der Auswahl der Pokémon. Zum Beispiel ist Pipi besser als Pixi im VGC aber im 6v6 ist Pixi besser. Verstehe eher nicht warum du Vorentwicklungen wie ein Bluzuk, Porygon2 oder Knacklion so Respektlos behandelst, weil von den 189 Pokémon in Champions auch genug Filler sind.

Auch verstehe ich es 0 wieso man das mit Dondozo und Ursaluna nicht kritisieren soll. Ich hatte mich gefreut die beiden zu spielen, hatte schon Ideen und mein Teambuilding im Vorfeld darauf geplant. War jetzt alles für die Tonne, weil ich jetzt Monate darauf warten muss. Ja total unverständlich von mir, dass ich das kritisiere, die Werbung damit gemacht haben und mich getäuscht haben ...

Und man sieht auch jetzt schon was Meta ist und mit welchen Mons man Erfolg hat und mit welchen nicht. Was soll ich dann da auf biegen und brechen Zytomega mit Farigiraf spielen? Check ich nicht, ich brachte nur ein gutes Beispiel, dass Farigiraf eine sehr beliebte und starke Möglichkeit verlor und jetzt eher ein Supporter ist. Weil eben Schallwelle drücken nicht den +1 Spezial Angriffsboost dir einbringen kann, weil das Item Halsspray nicht im Spiel ist ... Und Arch hat sehr wohl seine Identität verloren, weil es eben bis auf Sturdy keine Flexibilität mehr bietet was eben mit dem Power Herb und der AV komplett anders war.

Ich feier Pokémon auch und spiele Champions nach wie vor. Kann doch trotzdem erwähnen, das die Regulation fürn Arsch ist, ILCA es eben nicht verstanden hat was eine Regulation besonders macht und das man lieber warten sollte bis es Möglichkeiten gibt kreativ zu werden.

Hab jetzt auch im Nachgang doch einen Bug und kann aus Pokémon Home keine Mons transferieren. Habe nur keine Lust den Blog deswegen zu überarbeiten.

Ich muss nicht alles verteidigen nur weil es Pokémon ist und kritisiere es, weil man eben eine Menge Möglichkeiten liegen gelassen hat und ich gerne mit meinen Ideen gespielt hätte statt jetzt sone eingeschränkte künstliche Meta zu spielen die eben nicht durchdacht ist.

Miriam-Nikita
17. April 2026 um 08:03

MichaRaidon

Ich hab doch geschrieben, dass ne Handvoll Vorentwicklungen spielbar wären. Ändert nichts daran, dass die meisten Vorentwicklungen in Battle Revolution irrelevant waren und es genügend Pokémon gab, die man nie gespielt hat - auch Endentwicklungen.

Ja schade für dich, dass die beiden noch nicht dabei sind, aber es basierte auf einer Vermutung der Spieler. Es wurde nie gesagt, dass es zum Start so sein wird. Ist das gleiche wenn sich Leute aufregen, weil sie reininterpretiert haben welche Fähigkeiten Mega-Pokémon bekommen und schlussendlich falsch lagen.

Schau, einerseits möchtest du ja hauptsächlich Meta-ähnliche Teams spielen, aber du schränkst dich halt selbst ein.

Farigiraf ist trotzdem ein sehr häufig gespieltes Pokémon, was daran liegt, dass es das Halsspray derzeit einfach nicht benötigt. Mit Doppelstrahl werden Snieboss immer gekillt und zudem kann es wie schon erwähnt das Psychofeld rausholen. Schallwelle benötigt das +1 gar nicht, da das Spiel momentan sehr offensiv gespielt wird und zusätzlich viele Geister ihr Unwesen treiben. Möchte man anderen Schutz vor Mogelhieb, ist auf einmal Frujal eine spannende Alternative, da viele dessen Fähigkeit gar nicht auf dem Schirm haben.

Ich sehe dein Punkt nicht, dass ILCA nicht verstanden hätte was eine Regulation ausmacht. Denn gerade in kleineren Regulations mit weniger Optionen liegen oben und unten näher beisammen und lassen kreativere Teams zu. Schau dir doch mal die Regulations von KaPu an und schau welche große Überraschungen es im Double-Restricted gab und wann es wirkliche Überraschungen wie die Siege von Arktos oder Sichlor gab ;)

Wie gesagt es gibt auch in der jetzigen Regulation so viele Möglichkeiten kreativ zu sein. Wenn man das nicht sein möchte, oder sich nicht mit beschäftigen möchte, dann ist man selber Schuld. Ich hab eher ein Problem damit, dass ich nur 3 Teams zeitgleich speichern kann und die Möglichkeit auf mehr nichtmal dauerhaft ist.

Aber alles andere wird ja alles noch ins Spiel kommen, es wird also nichts weggenommen.

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