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Regelmäßiger Gaming Blog 2026: Tag 5, 14. April: Pragmatische Erkentnisse

  • megasega2
  • 14. April 2026 um 12:45
  • 920 Mal gelesen

Gerade durch das Pragmata-Thema bin ich zu einer Erkenntnis gelangt: AAA-Spiele sind auch 16 Jahre nach meiner „Flucht“ vor selbigen nicht mein Fall. Zum Verständnis: Ich habe in den 90ern und vor allem 2000ern so ziemlich alles gespielt was nicht bei 3 auf den Bäumen war, selbst so manchem Ego-Shooter oder Beat em Up habe ich eine Chance gegeben, obwohl das meine beiden am wenigsten gemochten Genres sind.

Aber gegen Ende der 2000er fand ich die meisten Spiele nur noch langweilig. Zwar sahen die gut aus und hatten einen guten Soundtrack, aber das Gameplay verflachte zusehends oder war einfach nicht (mehr) meins. Nur bei Nintendo und der gerade da aufkommenden Retro/- Indiewelle habe ich noch regelmäßig Speile gefunden, die mir zugesagt haben. 2010 war dann das Jahr, in dem ich die „Entscheidung“ getroffen habe, mir zwar immer mal wieder anzusehen, auf welchem Stand die AAA-Spiele sind, aber volle Kanne Indie zu gehen.

Es gab aber hin und wieder mal Lichtblicke, zumindest Scheinbare. Zu nennen wäre hier Uncharted. Mann war ich begesitert vom Anfang des Spiels. :love: Das war für mich genau die Modernisierung, die das Action-Adventure-Genre gebraucht hat. Und dann artet es wieder in das ewig gleiche Rumgeballer aus. Ab der Szene auf der Dschungellichtung wurde es leider sehr viel mehr Action als Adventure.

Horizon Zero Dawn müsste eigentlich genau mein Ding sein. Aber ich habe das Spiel jetzt dreimal angefangen und komme da einfach nicht rein. Ich komme irgendwie nicht in das Gameplay und die Story rein, irgendwas daran nervt mich sehr, aber ich kann leider nicht genau erfassen, was es ist. Vom Stil und vom Soundtrack her ist es so toll.

Genauso ist das bei God of war. Sieht verdammt schön aus, hat nen hammer-Soundtrack aber das Gameplay ist repetetiv sein Vadder.

Allein dieser Screenshot: So viele Details und keine blassen 0815-Welten wie das heut zu Tage leider öfter gemacht wird. Das Spiel hat eine so tolle Grafik.

Spider Man fällt in die gleiche Kategorie, das ist ja nur stumpfes „draufgehaue".
Alan Wake habe ich abgebrochen, das Gemache mit der Taschenlampe hat mich aufgeregt. Und funktioniert hat das auch nie gut.
Final Fantasy war nie meins, Teil 7 (das Original) nachzuholen, war aber eine schöne Erfahrung, die Demo zum Remake allerdings fand ich gar nicht ansprechend.
The Last of Us war mir zu brutal, sieht aber auch echt schön aus. Und so weiter.
Es ist nicht so, dass ich es nicht versucht hätte, aber das mit AAA und mir will einfach nicht (mehr) klappen.

Nun habe ich durch die Pragmata-Demo wieder gemerkt: Ich bin wohl einfach nicht (mehr) die Zielgruppe für deratige Spiele. Die Grafik ist gut, der Soundtrack passt zum Setting (nicht mein Fall aber gut drauf abgestimmt), aber das Gameplay passt nicht. Das zieht sich wie ein roter Faden. Stand jetzt habe ich genau 3 Spiele / Serien, für die der Kauf der PS 5 sich gelohnt hat: Astro Bot, Die We were Here-Spiele (die es ja aber auch auf Steam gibt) und Sonic Racing Cross Worlds (auch hier: gibts auch auf ziemlich vielen anderen Konsolen / Plattformen).

Darum war ich bei der Switch 2 nicht gleich beim Launch dabei: Das Angebot war mir zu wenig Nintendo. Das klingt bei Mario Kart World etwas komisch, aber hätte ich gewusst, was Nintendo da abliefert, hätte ich auch noch bis jetzt mit der Switch Lite gut fahren können. Lediglich DK Bananza hatte seine Momente. Es spricht Bände, dass mein meist gespieltes Spiel auf der Switch 2 bisher das Remastered von The Touryst ist =O

Bei Clair Obscure war ich beispielsweise sehr lange am Überlegen, ob das was für mich sein könnte. Hab mir dann diverse Lets Plays angeschaut und fand das Kampfsystem leider gar nicht ansprechend. Irgendwie gibt es immer einen „Störfaktor“ der aber leider fast immer essentiell ist. Könnte man bei Uncharted mehr Abenteuern ohne das Geballer, wäre das genau meins. Ich muss wirklich nochmal genau und intensiv in Horizon Zero Dawn reinschauen, das müsste wie gesagt genau mein Fall sein.

Ich weiß, dass mir da seit 16 Jahren einige Perlen entgehen, aber wenn ich ne gute Story und schöne Grafik will, schaue ich halt einen Film. Das Gameplay muss auch passen, sonst brauche ich keine Spiele zu spielen. Das ist vielleicht etwas engstirnig, aber ich mag keine „leeren Inhalte“ also bei Spielen Gute Grafik, aber repetetives Gameplay. Wenn ich erst 15 Minuten Video schauen muss, bevor ich mal spielen darf oder gefühlt alle 3 Schritte wieder ne Sequenz kommt, reißt mich das raus. Lasst mich das Spiel spielen und die Welt selbst erkunden!

Vielleicht wird ja das Tomb Raider 1-Remake meine Lust an „großen“ Titeln wieder entfachen. Oder das nächste 3D-Mario. Bis dahin durchstöbere ich GOG und den eshop nach neuen Indies. Bis dahin.:mariov:

Most wanted 2026: Shenmue 3 Enhanced, Tomb Raider Legacy of Atlantis, Yoshi and the mysterious book, We were here tomorrow

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