Diese Projekte profitieren im laufenden Jahr von der Games-Förderung des Bundes

  • Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat ein Update über die Gamesförderungen im laufenden Jahr veröffentlicht. Wie das Magazin GamesWirtschaft berichtet, dürfen sich zwei neue Projekte mit Beteiligung deutscher Studios über zusätzliche Unterstützung freuen. Demnach erhält Rockfish Games 1,6 Millionen Euro für die Entwicklung von Everspace 2: The Companions. Titan Quest 2 ‒ das neue Projekt von Grimlore Games ‒ wird mit 2,6 Millionen Euro gefördert. Die Gesamtsumme der diesjährigen Subventionen beläuft sich auf knapp 47 Millionen Euro.


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    Freut ihr euch auf eines der geförderten Projekte?

    Quellenangabe: X (@gameswirtschaft)
  • Embracer und Ubisoft... ja es hängen da auch Arbeitsplätze in Deutschland dran, ich denke aber, dass die Anzahl vor allem schwedischer Flaggen in dem Vorschaubild etwas hoch ist.


    Aber wenigstens kann mit Kalypso ein deutsches Studio fast ganz oben mitmischen, was die Fördersumme angeht.


    Ist wie bei der Filmförderung, man glaubt gar nicht, wie viele Ami-Filme Millionen aus Deutschland bekamen, obwohl sie nichtmal in Deutschland gedreht haben...

    Zitat

    Sag mir wo die Blumen sind.

    Wo sind sie geblieben?

    Wann wird man je versteh´n?

    Wann wird man je versteh´n?

  • megasega2


    Ein Problem bei der Förderung in der Kultur- & Kreativwirtschaft (generell) ist auch, dass kleinere Unternehmen meist nicht über die personellen Ressourcen und Kompetenzen/Erfahrungen verfügen, um das teils komplizierte Antragsprozedere (fristgerecht) zu durchlaufen, während es in größeren Unternehmen meist Personal oder gar eine Abteilung speziell für diese Zwecke gibt.


    Im Kern geht es der Förderung auch um die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen (in Deutschland). Der Maßstab, der an die Projekte angelegt wird, berücksichtigt daher eher quantitative, ökonomische als qualitative, z.B. künstlerische Kriterien.

  • Man sollte finde ich noch deutlich mehr fördern und nicht nur mit Geldern, sondern auch mit Maßnahmen, um Talente zu fördern und um mehr/größere Firmen hervorzubringen. Deutschland hat es leider komplett verpennt, eine große und konkurrenzfähige Gaming-Industrie aufzubauen. Das hat man eben davon, wenn man lieber jahrzehntelang Videospiele verteufelt und stark zensiert, nur um (unter anderem) ein paar Wählerstimmen mehr im Volk zu bekommen. Die großen Gelder machen jetzt eben andere Nationen bzw. deren Firmen.

    Hi, ich bin Joey und ich habe Crash Bandicoot 4 auf 106 % gespielt. :link_woot:

  • Man sollte finde ich noch deutlich mehr fördern und nicht nur mit Geldern, sondern auch mit Maßnahmen, um Talente zu fördern und um mehr/größere Firmen hervorzubringen. Deutschland hat es leider komplett verpennt, eine große und konkurrenzfähige Gaming-Industrie aufzubauen. Das hat man eben davon, wenn man lieber jahrzehntelang Videospiele verteufelt und stark zensiert, nur um (unter anderem) ein paar Wählerstimmen mehr im Volk zu bekommen. Die großen Gelder machen jetzt eben andere Nationen bzw. deren Firmen.

    Ob das jetzt an der Zensur liegt, sei mal dahin gestellt, aber die Förderung generell Medialer Projekte in Deutschland ist nicht sonderlich gut. Das zieht sich bis in den kreativ-Sozialen Bereich, der wirft ja keine Gewinne ab.


    megasega2


    Ein Problem bei der Förderung in der Kultur- & Kreativwirtschaft (generell) ist auch, dass kleinere Unternehmen meist nicht über die personellen Ressourcen und Kompetenzen/Erfahrungen verfügen, um das teils komplizierte Antragsprozedere (fristgerecht) zu durchlaufen, während es in größeren Unternehmen meist Personal oder gar eine Abteilung speziell für diese Zwecke gibt.


    Im Kern geht es der Förderung auch um die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen (in Deutschland). Der Maßstab, der an die Projekte angelegt wird, berücksichtigt daher eher quantitative, ökonomische als qualitative, z.B. künstlerische Kriterien.

    Ich verstehe halt nicht, warum das in Deutschland immer alles so bürokratisch gehandhabt werden muss und mit Gewinnabsicht. (Und ich meine nicht normalen Gewinn, das sollte klar sein). Wenn dann Unternehmen wie Embracer oder UbiSoft tausende Leute entlassen, würde ich da gar kein Geld mehr investieren, wofür hat man das dann investiert?


    Wenn ich mein unternehmen nur mit Gewinnabsicht führe und meine Mitarbeiter nicht bezahlen kann, kann ich keine einstellen. und gefördert werden sollte sowas schon gar nicht, vor allem nicht mit Steuergeldern.

    Zitat

    Sag mir wo die Blumen sind.

    Wo sind sie geblieben?

    Wann wird man je versteh´n?

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  • Ob das jetzt an der Zensur liegt, sei mal dahin gestellt, aber die Förderung generell Medialer Projekte in Deutschland ist nicht sonderlich gut. Das zieht sich bis in den kreativ-Sozialen Bereich, der wirft ja keine Gewinne ab.

    An der Zensur liegt es nicht direkt, man hat aber mit solchen Maßnahmen zu verstehen gegeben, dass Videospiele nicht als positives Unterhaltungsmedium oder Bestandteil der Kulturlandschaft sind. Damit erzeugt man ein gewisses Bild in den Köpfen der Gesellschaft und es dauert eben eine Zeit, bis sich das Bild ändert.

    Hi, ich bin Joey und ich habe Crash Bandicoot 4 auf 106 % gespielt. :link_woot:

  • Ich verstehe halt nicht, warum das in Deutschland immer alles so bürokratisch gehandhabt werden muss

    Am Ende geht's um Steuergelder. Und da greift in Deutschland das Prinzip der Rechtstaalichkeit. Wenn man einen Blick in die Förderrichtlinien wirft, sieht man, dass sich die Komplexität der Richtlinien aus der Anbindung an die entsprechenden Vorschriften u.a. aus dem Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG) ergibt. Im Grunde zielt die Bürokratie auch darauf ab, die Steuergelder nicht leichtfertig zu veräußern. Dass hierbei (bürokratische) Hürden geschaffen werden, hat also durchaus seine Berechtigung.

  • JoeyOGrady

    Ganz genau und ich finde da sollte sich dringend etwas ändern, damit talentierte Entwickler gefördert werden und kein Unternehmen gefördert wird, das die Förderung gar nicht verdient.

    Stelle dir vor, du bist eine Farbe. Du wirst nicht jedem gefallen,
    aber es wird immer jemanden geben, dessen Lieblingsfarbe du bist.

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    Mario Maker Baumeister-ID: J61-6CF-KQG

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