Metroid Dread – Creative Director verteidigt den Ausrüstungsverlust zu Beginn des Spiels

  • Vor drei Jahren, am 8. Oktober 2021, erschien Metroid Dread exklusiv für die Nintendo Switch – und konnte haufenweise Bestnoten abstauben. Das jüngste Abenteuer der berühmten Kopfgeldjägerin Samus Aran knüpft an den Game Boy Advance-Ableger Metroid Fusion an und entführt die beliebte Heldin auf den geheimnisvollen Planeten ZDR, wo allerlei tödliche Gefahren und altertümliche Bedrohungen hausen. Das Spiel beginnt mit dem nahezu vollständigen Verlust eurer Ausrüstung – ein Kniff, der häufig im Genre angewendet und gerne belächelt wird.


    Zu Unrecht, wie José Luis Márquez, Creative Director des spanischen Entwicklungsstudios MercurySteam, findet. In einem kürzlichen Interview mit dem skandinavischen Videospielmagazin Gamereactor verteidigt der Mitschöpfer das traditionelle Stilmittel. So fragt er schlicht, wo denn der Spaß bliebe, wenn man schon alles zu Beginn besäße. Es könne einfach nicht anders sein, würde man die Spielerschaft nicht enttäuschen wollen.


    Was denkt ihr über das Thema? Muss die Heldenfigur zu Beginn immer ihre Ausrüstung verlieren oder Amnesie erleiden? Geht es auch anders?

    Quellenangabe: Nintendo Everything
  • Genau das selbe passiert auch in Castlevania - Symphony Of The Night mit Alucard. Es ist sehr motivierend sich nach und nach die bessere Ausrüstung zusammen zu suchen und stetig stärker zu werden. Hätte man alles schon zu Beginn gäbe es keine Motivation, daher begrüße ich diesen Ansatz.

    Stelle dir vor, du bist eine Farbe. Du wirst nicht jedem gefallen,
    aber es wird immer jemanden geben, dessen Lieblingsfarbe du bist.

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    Mario Maker Baumeister-ID: J61-6CF-KQG

    Schlummeranschrift in AC :1597-7702-5086

    ntower-game Challenge

  • Wie kann man so etwas kritisieren? Da haben einige das Genre nicht verstanden. Ich hätte es eher kritisiert, wenn man am Anfang die Ausrüstung behalten hätte.

    "Wie beim Kartenspiel kommt es auch im wirklichen Leben darauf an, das Beste aus dem zu machen, was einem gegeben wurde, anstatt sich über ein ungünstiges Blatt zu beschweren und mit dem Schicksal zu hadern. "


    Astor-Pokemon

  • Eine seltsame Kritik.


    Es ist doch quasi bei jedem Metroid-Spiel am Anfang so, dass man aus verschiedenen Gründen alle Waffen und Rüstungen verliert.


    Der Reiz der Metroid-Spiele ist es ja, immer stärker zu werden und immer bessere Waffen zu besitzen.


    Sonst könnte man ja direkt am Anfang schon jeden Gegner direkt besiegen.

  • Nennt mir ein Spiel, in dem man am Anfang alles hat und nicht stetig noch besser wird. Mir fallen tatsächlich nur Walking Simulater ein.

    Entweder man verliert alles oder man hat eh überhaupt nichts.

  • Wäre komisch, wenn man zu Beginn alles hätte. Wobei man in Banjo Tooie am Anfang auch alle Moves aus dem Vorgänger hatte und diese dann durch neue Moves erweitert wurden. Vielleicht könnte man das ja mal für einen Metroid-Teil in Erwägung ziehen.

    Most Wanted:

    Metroid Prime 4

    Mario & Luigi Brothership

    The Legend of Zelda Echoes of Wisdom


  • Rooro

    Tetris 😜

    Ansonsten ist halt die Frage, ob du meinst, das man besser gemacht wird, siehe Ausrüstung/Fähigkeiten oder ob man besser wird, siehe Erfahrung durch das Spielen selbst.

    Bei Ersterem gibt es haufenweise Spiele.

    Bei Zweiterem wird man wahrscheinlich bei fast allen Spielen besser, das stimmt 😁👍

  • Das Belächeln kann ich verstehen, hat man das "Klischee" in jeder Geschichte schon erlebt...jedoch muss es ja - grade in einer Story mit Kontinuität - irgendwie auf Null gesetzt werden am Anfang und viel Kreativität hab ich da auch nicht. :saint:

  • Es mag vielleicht seltsam wirken, wenn Samus bei jedem neuem Spiel erst mal ihre Ausrüstung verliert. Ist so aber immer noch tausend mal besser, als die Begründung bei Metroid Other: M.

    Spiele momentan:


    Switch: Puzzle Bobble Everybubble, Mario + Rabbids: Sparks of Hope

  • Man verliert doch in eigentlich jedem Teil der Reihe seine komplette Ausrüstung?


    Das komplette Spielprinzip basiert doch auf der Erforschung der Welt, um neue Ausrüstung zu bekommen?


    Das wäre ja so als würde man Kasernen in Strategiespielen kritisieren :D

  • Ich mag ebenfalls diesen Ansatz und Zelda darf ihn gerne in Zukunft ebenfalls wieder anwenden. Früher haben die Dungeon-Items diese Funktion ja erfüllt. Aufgrund der Open World müsste man heute schauen, wie man das spaßig umsetzt, ohne das es sich beißt.

  • Animaniac

    Dr. Mario xD

    Ich meine damit, dass der Charakter im Spiel besser wird und/oder bessere Ausrüstung findet.

    Hätte ich in Dread von Anfang an alles, würde das Spiel null Sinn machen. Ich würd mit ihrem allerletzten spoiler Suit herumlaufen und alles klein schießen. Oder hätte ich in Prime 2 die Endgame Ausrüstung von Anfang an, hätte der dunkle Aether mit Light Suit keinen Sinn.

    Wem es nicht passt, dass Samus immer alles verliert, der kann gerne Super Metroid zB spielen, da geht sie ohne Begründung mit minimaler Ausrüstung ins Spiel.

    Oder die meisten anderen Spiele. Selbst wenn man einen Nachfolger mit bereits erlernter Fähigkeit oder Ausrüstung anfängt (zB Jedi Survivor), so findet man dennoch im Laufe des Spiels bessere Ausrüstung oder Fähigkeiten. Weiß nicht, warum man das bei Metroid kritisieren muss. Mich hats jedenfalls in keinem von Samus' Spielen je gestört, egal ob und welche Begründung es gab.

  • Ich kenne Leute die sagen "Kein Bock auf ein neues Monster Hunter und nochmal von vorne anfangen".

    Ich meine, haben solche Leute jemals mehr als 1 Spiel einer Serie gespielt?? Natürlich fängt man immer von vorne an wenn's was Neues gibt.

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