Film- und Serienthread

  • Ist schon lange her, dass ich die Filme gesehen habe und ich erinnere mich nicht mehr welche Szenen es nur in der Extended Edition gab. Ich weiß aber noch, dass mir die kürzeren Versionen im Kino damals besser gefallen haben als die Extended Edition, die ich später mal auf DVD oder Blu Ray angeschaut habe.

  • HAL 9000

    Ich glaube ich habe eher Probleme mit Bernadette. Am Anfang war ihre Rolle auch anders ausgelegt. Und später war das eine Heroische Frau, die Lustig sein sollte, weil Sie wie Howards Mutter ist. Wie gesagt kam bei mir überhaupt nicht an.


    @Herr der Ringe

    Also wenn man den schaut nur im Extended Cut. Wurde eh schon paar wichtige Sachen ausgelassen.
    Wobei ich zugeben muss, das Die Gefährten mir am besten von den drei HdR Filme gefallen hat.

  • Super strange Diskussion hier finde ich. Warum haben wir in unserer Kindheit und in der frühen Pubertät denn alte Filme angeschaut? Weil wir so große Cineasten waren die tief in der Materie steckten oder eventuel einfach weil das Zeug eben im TV lief? Ja eben. Ein Alien hätte ich als Kind oder Jugendlicher vermutlich nie gesehen wenn das Ding nicht ab und an mal im TV gelaufen wäre, selbiges gilt für etliche andere Filme wie Star Wars etc.pp.. HDR auch das erste Mal damals im Kino gesehen mit 11 Jahren. War also was aktuelles (und hat mich mega geflashed damals). Ist doch klar, dass Menschen in so jungem Alter noch nicht son krass großes Interesse an Filmhistorie oder generell an der Kunstform haben dass Sie aktiv(!) auf große Suche gehen um sich die Klassiker anzuschauen. Ältere Filme aus den 50'er-70'ern habe ich auch erst wesentlich später geschaut, nämlich erst als ich mitte 20 war. Das ist doch völlig normal. Da TV heut auch eine immer kleinere Rolle im alltäglichen Leben spielt und man über die Streaminganbieter eben aktiv interessantes Zeug suchen muss, ist es doch klar dass da eben das Angebot und die Werbung die Interessen leiten. Da wird eben nicht geschaut, "weil es halt gerade läuft" sondern man muss eine bewusste Entscheidung treffen.

    ... ausserdem ist es doch gut, dass nicht alle jungen Leute heute schon ihre Sehgewohnheiten durch Marvel versauen oder? :D

  • Lazarus Filme, die älter als 10-15 Jahre waren, hat man auch eher an Wochenendnachmittagen gesehen, weil da einfach nicht viel anderes lief, oder eben im Sommer. "Aktuelle" "Blockbuster" gabs nur zu bestimmten Zeiten. Heute ist das Angebot komplett zeitunabhängig und der Streaminganbieter kann mir den Film auch zur Verfügung stellen, wenn gerade sonst niemand ihn schaut, ist ja eh alles pauschal abgegolten und man muss nicht in der Primetime die Zuschauerzahlen maximieren.

  • Ist doch klar, dass Menschen in so jungem Alter noch nicht son krass großes Interesse an Filmhistorie oder generell an der Kunstform haben dass Sie aktiv(!) auf große Suche gehen um sich die Klassiker anzuschauen.

    Ich kenne in jeder Generation Leute die "alte" Filme nicht gerne ansehen. Was an der Aussage, die das Thema gestartet hat, so Diskussionswürdig war ist halt die Frage was alt ist. Da wird HdR als alt bezeichnet, obwohl die Filme qualitativ von aktuellen Filmen nicht zu unterscheiden sind. Ok, CGI wird heute bereits etwas anders betrieben. Aber das ist kein Qualitätsunterschied (wenn überhaupt ja eine Verschlechterung heutiger Filme) sondernd wird aus Kostengründen heute so exzessiv gemacht.


    Wenn früher Leute meiner Generation alte Filme abgelehnt haben, dann wurde das alt an optischen Dingen festgemacht, z.B. daran das man kein schwarz/weiß mag. Und ich kenne heute Jüngere die keine 4:3 Sachen mehr schauen, wegen dem Format als auch der niedrigen Auflösung. Und manche schauen halt nach dem Videoformat. Um es mit den (Film-)Worten von Elyas M'Barak zu sagen: "Wenn's den Film nicht auf DVD gibt, isses'n scheiß Film. Ich habe keinen Bock auf alte Schinken aus der Schwarz-Weiß-Sammlung Eurer Nazi-Großeltern."


    Das man heute Filme, die man optisch kaum von aktuellen unterscheiden kann, einfach nur deswegen als alt ablehnt, weil sie 20 Jahre alt sind, ist daher schon was Neues für mich. Ich glaube allerdings nicht das das eine Mehrheitsmeinung ist, sondernd halte das für eine Einzelmeinung. Außerdem gibt es einfach Leute die HdR unabhängig von Alter nun einmal Scheiße finden und das dann evtl. auch einfach mit dem Spruch wegschieben.




    ausserdem ist es doch gut, dass nicht alle jungen Leute heute schon ihre Sehgewohnheiten durch Marvel versauen oder?

    Den Satz verstehe ich nicht. Wenn Junge Leute 20Jahre alte Filme ablehnen und nur aktuelles mögen hätte ich das sogar eher unter "Durch Marvel und Co. versaut" eingeordnet. :)

    Pikmin Bloom ID: 5725 3643 9386

    Einmal editiert, zuletzt von HAL 9000 () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von HAL 9000 mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Ich habe so einige alte Filme geschaut. Man könnte sagen eigentlich alle bis auf Dirty Harry. Wenn wir jetzt nur von Actionfilmen reden. Ich finde die Effekte sind nicht so gut gealtert aber da man mit diesen Filmen aufgewachsen ist, verzeiht man es gerne. Die Mischung aus Held und einfacher Logik, der man folgen kann machen es schon sehenswert. Die ältesten Filme, die ich habe sind Westernfilme. Alles Meisterwerke keine Frage aber nochmal schauen würde ich sie nicht. Kleines Beispiel: Hard Boiled, für mich der beste Actionfilm ever aber man merkt echt das aus der Kanone nur noch das Konfetti rauskommt und die Knallfrösche überall losgehen.

  • Better Call Saul - S6E13 - Saul Gone/Saul ist Weg



    Ich gehöre zu den Leuten, die erst im Nachhinein, lange nach dem Beginn der Breaking Bad-Reihe, die Original-Serie nachgeholt haben und dann in das Spin-Off eingestiegen sind. Und dennoch kann ich sagen, dass diese beiden Serien „Breaking Bad“ und „Better Call Saul“ zu den außergewöhnlichsten Erfahrungen gehören, die ich jemals im Film- und Serienbereich gemacht habe. Wenn es eine Sache gibt, die die letzte Staffel von Better Call Saul erneut an allen Fronten gezeigt hat, dann ist es die immense Tiefe der Charaktere und dass diese Welt, die seit 2008 geschaffen wurde, nahezu unendlich Stoff zur Analyse und Detailsuche bietet.


    Die letzte Episode „Saul Gone“ bringt das nun zum Abschluss und es ist ein Ende, dass in meinen Augen beiden Serien mehr als gerecht wird. Es gibt so viele großartige Parallelen und Verweise auf frühere Momente vorheriger Staffeln und es fühlt sich wie das perfekte, korrekte Ende für diese Geschichte und die Charaktere an. Better Call Saul war eine langsamere Serie als Breaking Bad, aber entlohnt wurden wir dafür mit einer Geschichte, durch die die Nebencharaktere der ersten Serie viel lebendiger gemacht wurden. Wir kennen nun ihre Hintergründe und alles, was ihnen im Verlauf von Breaking Bad passiert, wird nun nochmal anders wirken. Und ich freue mich sehr drauf, demnächst diese Serie nochmal zu erleben.

    „The game is fun. If it's not fun, why bother?“ - Reginald „Reggie“ Fils-Aimé


    Auf den Konsolen findet ihr mich unter...
    Switch: SW-2163-2180-4354
    PlayStation: AdamantiumLive

    Einmal editiert, zuletzt von Adamantium ()

  • Mir hat Better Call Saul besser gefallen als Breaking Bad. Ja die ersten 2-3 Staffeln waren etwas zäh, wenn man Breaking Bad geschaut hat, aber danach wurde die Serie umso spannender. Ich hatte echt Angst, das die letzte Staffel nicht so gut wird. Denn ich habe mit der zweiten hälfte, der fünften Staffel von Breaking Bad so meine Probleme. Denn Todd und seine Familie und dessen Handlung hätte nicht sein müssen. Kam mir damals eher wie ein Filler Finale vor, da Gustavo und das Kartell nicht mehr da waren.


    Umso mehr hatte ich bei den letzten folgen von Better Call Saul meinen Spaß und @Adamantium hat das schon sehr gut ausgeführt.

  • Kam mir damals eher wie ein Filler Finale vor, da Gustavo und das Kartell nicht mehr da waren.


    BCS fand ich auch großartig, kommt für mich aber nicht an Breaking Bad heran. Grund dafür ist die Gus-Storyline. Fand die nicht gut. Mich haben nur Jimmy, Chuck, Kim, Nacho und vielleicht auch Mike interessiert. Der ganze Fokus auf Gus hat sich fast wie Fanservice angefühlt, auch wenn seine Geschichte letztendlich mit der von Jimmy verknüpft wurde. Das hat für mich dazu geführt, dass ich gefühlt ein Viertel der Show nur als mittelmäßig empfand.


    Bei Breaking Bad gibt es aber keinen einzigen schlechten Handlungsstrang. Da ist wirklich alles perfekt. Keine einzige miese Szene. Die beste Serie aller Zeiten.

  • 7om

    Bin trotzdem mein Fan von 5.2. Egal aus welchen Blickwinkel ich es sehe. Aber ja Walt war sein größter Feind.
    Den Fanservice habe ich dann mit Gus sehr genossen. Chuck war eher jemand der mich gestört hat, sehe ihn aber als wichtigen Charakter an, um zu sehen wie aus Jimmy Saul wurde. Letzendes sehe ich BB und BCS als eine große Serie an. Ich würde jeden raten beide Serien und El Camino zu sehen. Nun ist wieder eine großartige Serie weniger auf dem Markt.

  • Bullet Train


    Kurz und knapp: das wird einer meiner Filme des Jahres. Was für ne verrückte abgedrehte und irrwitzige Scheiße. :D

    Ich habe alles an diesem Film geliebt. Das ist genau meine Art von Humor. Zudem größtenteils ein Kammerspiel, was ich eh immer gern habe.

    Thomas würde das auch so sehen, oder bist du ein Diesel? ;)


    Ernsthaft, geilster Film des Jahres mit Top Gun 2.


    Der schlechteste Film dieses Jahres ist "Nope". Wie kann man sowas schlechtes bringen.

    Keine Story, schlechte Charaktere und nichtmals gruselig oder spannend.


    Einzig Glenn zu sehen war super. Danke Negan. -.-


    Zitat

    "Man kann nichts gewinnen, wenn man nicht auch bereit ist Opfer zu bringen. Wenn man etwas Neues erhalten will, dann muss man etwas von gleichem Wert hergeben. So lautet das alchemistische Prinzip des äquivalenten Tausches"

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