Film- und Serienthread

  • Gestern haben meine Frau und ich The Last of Us zu Ende geschaut. Die Serie hat uns beiden gut bis sehr gut gefallen.

    (Weiß gar nicht mehr, wann ich meine Frau bei einer Serie so mitfiebern gesehen habe.)

    Da ich die Spiele kenne, fand ich besonders die Folgen spannend, in denen die Figuren noch zusätzliche Tiefe bekommen haben (u.a. Bill in Episode 3).

    Einige Handlungsstränge kamen mir hingegen etwas zu gedrängt vor. Die Kapitel, in denen Joel und Ellie mit Henry und Sam unterwegs sind, fand ich im Spiel ausführlicher und spannender inszeniert.

    Insgesamt hätten der Serie auch ein paar zusätzliche Episoden gut getan, um die kontemplativen Aspekte, das Alltägliche der Apokalypse, was im Spiel vor allem durch environmental storytelling vermittelt wurde, besser einzufangen.

    Mit der Besetzung der Haupt- und Nebenfiguren haben die Serienmacher aber ein richtig gutes Händchen bewiesen.

  • Hat schon wer „Six Feet Under“ bis zum Ende angesehen? Wie ist da eure Meinung dazu? Wir haben sie vor kurzen angefangen anzusehen - bisher ist sie sehr gewöhnungsbedürftig. Mal schauen, ob wir dran bleiben. Was noch gewöhnungsbedürftiger ist das 4:3 Format in den ersten zwei Staffeln. :D

  • Hat schon wer „Six Feet Under“ bis zum Ende angesehen? Wie ist da eure Meinung dazu? Wir haben sie vor kurzen angefangen anzusehen - bisher ist sie sehr gewöhnungsbedürftig. Mal schauen, ob wir dran bleiben. Was noch gewöhnungsbedürftiger ist das 4:3 Format in den ersten zwei Staffeln. :D

    Ich glaube Six Feet Under ist mit Abstand eine der besten Serien die ich je geschaut habe. Aam Anfang ist es relativ hart mit den Figuren warm zu werden aber wenn man das erstmal geschaft hat sind deren Entwicklungen und eben die Nahrbarkeit der Geschichten absolut grandios. Auch wie mit dem Thema Tod umgegangen wird ect. Das Finale ist übrigens so mit das Beste was ich bisher bei ner Serie gesehen habe.

    Ja ich liebe die Serie. ^^

  • Das die Figuren zu Beginn sehr gewöhnungsbedürftig sind, da gebe ich dir absolut recht. Aber was ich jetzt von dir so lese und auch viele Meinungen auf Moviepilot, lohnt es sich bei dieser Serie dran zu bleiben. Charakterentwicklung mag ich in Serien sehr, weswegen ich auch nur wegen dem Grund dranbleibe und natürlich auch bei einer guten Story. Und ich denke die ist da auch gegeben. Jetzt bin ich soundso auf das Ende der Serie gespannt. Danke für deine Meinung. :)

  • ChrisN7

    Auch ich würde die Serie als eine der besten bezeichnen, die ich je gesehen hab. Es lohnt sich dran zu bleiben.

    HAL 9000

    Krokelboy

    Na Ja. Es ist die 11. Staffel. Kennt ihr irgendeine Serie, die nach 10 Staffeln noch gut ist. ;) Leider wird oft der richtige Moment verpasst eine Serie abzuschließen.

    "Wie beim Kartenspiel kommt es auch im wirklichen Leben darauf an, das Beste aus dem zu machen, was einem gegeben wurde, anstatt sich über ein ungünstiges Blatt zu beschweren und mit dem Schicksal zu hadern. "

    Astor-Pokemon

  • Rincewind

    Genau genommen sind es ja sogar schon 39 Staffeln. Die Serie hatte nur eine Pause, und man zählt seit der Neuauflage ab 2005 neu. Und die Neuauflage ist inzwischen bei Staffel 13.

    Bei Doctor Who ist es so, das die Staffeln vom Stil her sehr stark von dem jeweiligen Doctor anhängen. Ich bin z.B. Fan von David Tennant, waren mit Abstand meine Lieblingsstaffeln. Den ersten Doctor der Neuauflage, Christoher Eccleston, fand ich dagegen auch eher nicht so gut. Allerdings hat er von den teils besten Folgen-Scripts profitiert.

    Staffel 11 ist tatsächlich eine der schlechtesten bisher. Sehr politisch, wenig Doctor Like. Krokelboy hat da schon Recht. Man wollte wohl die weibliche Note zum Ausdruck bringen. Danach wurde es zum Glück etwas besser, es kamen auch wieder mehr die klassischen Themen ins Spiel. Auch wenn man drüber streiten kann ob die xten Folgen mit dem Master, den weinenden Engeln, Daleks und Cyberman nicht auch irgendwann langweilig werden.

    Im Sinne der Vielfalt wird der nächste Doctor Ncuti Gatwa. Da bin ich dann auch schonmal gespannt.

  • The Flash

    Fanservice pur.

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    Gal Gadot als Wonder Woman, Jason Momoa als Aqua Man, Michael Keaton als Batman, Ben Affleck als Bruce Wayne, und George Clooney als Bruce Wayne.

    Und wäre das nicht genug gibt es allen Ernstes

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    Nicolas Fucking Cage als Super Man.

    Wenn man davon absieht ein durchschnittlicher Film mit furchtbar gruseligen CGI Effekten. Ich sag nur Babys… da schaudert es einen.

  • Letztens habe ich mir den Dungeons & Dragons: Ehre unter Dieben-Film im Kino angesehen. Ich muss dazu sagen, dass ich keinerlei Berührungspunkte mit Dungeons & Dragons habe, nur wusste, dass es sich um ein Pen & Paper Spiel handelt.

    Mir hat der Film gut gefallen. Ich war schon relativ positiv überrascht, wie gut da alles ineinander greift. Das kenne ich so von vielen Filmen / Serien nach 2010 nicht. Ich hatte nie das Gefühl, dass der Film übermäßig Längen hat oder das man versucht hat, irgendwelche Cameo-Auftritte von Stars einzubauen, die nicht zur jeweiligen Szene passen. Ich mochte die Schauspieler gern, vor allem Michelle Rodriguez und Hugh Grant machen ihre Sache gut.

    Das CGi war gut, aber definitiv nicht Oberklasse. Manche Szenen kamen mir etwas überhastet inszeniert vor, dafür waren andere etwas zu lang, wenn auch im noch erträglichen Bereich. Das Ende fand ich wirklich gut in Szene gesetzt, spannend erzählt und mitreisend. Im Film gibt es immer wieder Szenen, da wurde ich so richtig in die Geschichte reingezogen, was schon länger nicht bei einem Film so war.

    Von diversen Phantasy-Klassikern ist der Film zwar noch weit entfernt, für einen "Nach 2010-Film" aber überraschend gut und zwar in fast allen Bereichen. Ich hatte definitiv einen guten Film-Abend mit Kollegen und werde ihn mir sicher auf DVD nochmal ansehen.

    8/10 für mich war es gute bis stellenweise sehr gute Unterhaltung.

    Most wanted 2026: Shenmue 3 Enhanced, Tomb Raider Legacy of Atlantis, Yoshi and the mysterious book, We were here tomorrow

  • Wenn man davon absieht ein durchschnittlicher Film mit furchtbar gruseligen CGI Effekten. Ich sag nur Babys… da schaudert es einen.

    Sowas hat mir leider den Film versaut. Und der Sountrack. Außer Danny Elfmans Batman Sountrack, ist mir nichts in Erinnerung geblieben. Der Film von der Story war in Ordnung. Würde 6,5 oder 7 von 10 vergeben.

    Ich hätte mir lieber mehr zu The Flashpoint Paradox gewünscht. Und das wäre eine sehr gute möglichkeit das DCEU zu rebooten. Die hätten lieber Blue Beetle jetzt zeigen sollen, Aquaman 2 im August und im Dezember The Flash mit besserer GCI und danach der Cut.

  • Sowas hat mir leider den Film versaut. Und der Sountrack. Außer Danny Elfmans Batman Sountrack, ist mir nichts in Erinnerung geblieben. Der Film von der Story war in Ordnung. Würde 6,5 oder 7 von 10 vergeben.

    Ich hätte mir lieber mehr zu The Flashpoint Paradox gewünscht. Und das wäre eine sehr gute möglichkeit das DCEU zu rebooten. Die hätten lieber Blue Beetle jetzt zeigen sollen, Aquaman 2 im August und im Dezember The Flash mit besserer GCI und danach der Cut.

    Ich befürchte, dass wäre nicht mehr möglich gewesen. Flash wurde noch fürs alte DCEU geschaffen. Da gab es wenig bis keine Möglichkeiten daraus einen Ansatz für einen Reboot zu schaffen ohne Gunn und Safran mit Ballast zu beschweren. Ich finde es besser, dass man jetzt den harten Cut macht. Zumal die Multiversumgeschichten (zumindest in ihrer Superheldenvariante) ziemlich ausgelutscht sind. Da ist es mal erfrischend, wenn man klar stellt, dass die nächste Geschichte ein kompletter Neuanfang ist und keine alternative Variante.

    Zudem ist man wohl froh, dass der Film abgeschlossen werden konnte und man auf keine weitere Zusammenarbeit mit Ezra Miller angewiesen ist. Der war schließlich unberechenbar und hat während des Drehs vor allem durch Gewaltausbrüche, sowie Drogen und Alkoholprobleme auf sich aufmerksam gemacht, weshalb es zeitweise nicht mal sicher war, ob man das Projekt zu Ende bringt oder abbricht.

    "Wie beim Kartenspiel kommt es auch im wirklichen Leben darauf an, das Beste aus dem zu machen, was einem gegeben wurde, anstatt sich über ein ungünstiges Blatt zu beschweren und mit dem Schicksal zu hadern. "

    Astor-Pokemon

  • Spider-Man Across the Spiderverse


    Der zweite Teil ist also endlich draußen. Der erste wurde mit einem Oscar als bester animierter Film ausgezeichnet. Hat die Fortsetzung ähnliches Potential?

    Den muss / möchte ich auch noch unbedingt sehen!

    Habe vorgestern endlich den ersten Teil "Spider-Man: A new Universe" geschaut und war / bin hin und weg.

    Ist direkt zu einem meiner Lieblingsfilme aufgestiegen, da so ziemlich alles in diesem Film passt und der komplette Style einfach eine Wucht ist.

    Der Film ist auch deutlich erwachsener als die FSK 6 Einstufung vermuten lässt sodass auch Gefühle sowie Tiefe der Charaktere nicht vermisst werden.

    Klare Empfehlung an alle die sich nicht vor Superhelden- und/oder Animationsfilme sträuben!

  • Indiana Jones und das Rad des Schicksals

    Ich verstehe die miserablen Kritiken nicht.

    Der Film hat alles was die alten Teile ausgezeichnet hat.

    Humor, verrückte überdrehte Action, ferne Länder, und ein Funken übernatürliches.

    Na klar kommt er nicht an die alten Filme ran, dafür regiert zu stark die Nostalgie.

    Aber der fünfte Teil ist ein würdiger und schöner Abschluss für Indy. Die 2,5 h vergingen zügig, es gab keine richtigen Längen und tolle Auftritte von alten Freunden.

    Mir hat er wirklich gefallen, kann man sich ruhig angucken. So eine 7/10 ist er allemal.

  • Rhesus

    Ich habe den Film zwar noch nicht gesehen, aber kann mir schon vorstellen, was die Leute stört, weil es grundsätzliche Probleme sind.

    Ich hätte beispielsweise gut damit leben können, wenn es bei einer Trilogie geblieben wäre. Die Filme waren Kinder ihrer Zeit. sie haben den Zeitgeist widergespiegelt. So etwas kann man nicht einfach Jahrzehnte später fortsetzen ohne das es aus der Zeit gefallen und gewollt, aber nicht gekonnt, wirkt. Deshalb würde ich auch nicht für diesen Film ins Kino gehen. Als Stream würde ich ihn aber anschauen.

    Das große zweite Problem könnte Harrison Ford sein. Der ist halt schon 80 und macht keinen Hehl daraus, dass er mit seinen früheren Kultrollen nicht mehr wirklich etwas anfangen kann. Er lässt sich trotzdem immer wieder darauf ein. Allerdings merkt man ihm halt an, dass er eigentlich keinen Bock mehr hat. Ich kann mir kaum vorstellen, dass es hier anders sein wird.

    So wird es auch vielen Fans gehen, wenn auch aus anderen Gründen. Sie lieben die alten Filme, aber nach Fortsetzungen hat niemand gefragt und es hätte auch niemand wirklich gebraucht.

    Der Film scheint zu floppen, was ich aber erst mal sehr positiv sehe. Wenn Filme wie Flash, Arielle, Indy 5 und Ant Man weiter floppen, dann bekommen wir vielleicht mal wieder neue, kreative Filme anstatt solcher Nostalgie und Formelfilme.

    "Wie beim Kartenspiel kommt es auch im wirklichen Leben darauf an, das Beste aus dem zu machen, was einem gegeben wurde, anstatt sich über ein ungünstiges Blatt zu beschweren und mit dem Schicksal zu hadern. "

    Astor-Pokemon

  • Wenn Filme wie Flash, Arielle, Indy 5 und Ant Man weiter floppen, dann bekommen wir vielleicht mal wieder neue, kreative Filme anstatt solcher Nostalgie und Formelfilme.

    Da bin ich prinzipiell bei dir. Außer was Ant-Man angeht. Quantumania war tatsächlich besser als alles, was nach Endgame (und WandaVision) gekommen ist. Übertrieben viel CGI - naturgemäß bei der Thematik - aber immerhin hat er Spaß gemacht. Für mich passt die Formel immer noch: Es gibt einen Bösewicht, der wird bekämpft, das Gute gewinnt - wenn nicht gleich, dann in einem späteren Film. Aber die Helden sollen bitte so bleiben wie sie sind und wie man sie lieben gelernt hat.

  • Filme wie Arielle mögen zwar richtig schlecht sein, aber floppen tun diese Filme alle nicht. Die sind alle immer mega erfolgreich.

    Ich hab als letztes Scream VI gesehen und der ist wie erwartet richtige Scheiße. Dieses ausgelutschte Meta-Gelaber ala

    Spoiler anzeigen

    "auch Legacy Charaktere können sterben, aber stell dich auf die subversion of expectations ein", um quasi direkt vorwegzunehmen, dass alle Charaktere heftigste plot armor haben, ist unerträglich.

    Der Killer reveal ist wohl der schlechteste der ganzen Reihe und Frau Wednesday kann entweder doch nicht schauspielern oder mehr ging mit diesem grauenhaften Material nicht.

    Am Anfang glaubt man noch, man geht auf so ne moderne Online-Kult/Social Media-Schiene, aber absolut nicht. Das hätte ein Film am Zahn der Zeit mit richtig coolen Ideen werden können. Das New York-Setting spielt literally keine Rolle. Es ist alles zum Schreien (höhö).

  • Kindra

    Viele dieser Filme sind finanziell immer noch in der Gewinnzone. Aber gemessen an den Erwartungen werden sie auch bei den Studios durchaus als Flops gewertet.

    Zudem sind sie in Teilen der Welt dann auch tatsächlich gefloppt. So war Arielle in China ein absoluter Megaflop. Die Chinesen konnten sich nicht mit der dunkelhäutigen Darstellerin anfreunden. Das hätte man durchaus schon vorhersehen können, denn in China gibt es weit verbreiteten Rassismus gegen dunkelhäutige Menschen. Ob auch Disney das mit einkalkuliert hat, kann keiner wissen. Jedenfalls drang schon durch, dass man sich insgesamt mehr erwartet hat.

    "Wie beim Kartenspiel kommt es auch im wirklichen Leben darauf an, das Beste aus dem zu machen, was einem gegeben wurde, anstatt sich über ein ungünstiges Blatt zu beschweren und mit dem Schicksal zu hadern. "

    Astor-Pokemon

  • Ich glaub Disney wird's überleben. (und ja ich weiß dass der schlechter lief als andere realverfilmungen wie könig der löwen und jetzt kein mega erfolg ist weil er wohl gerade mal so eben schwarze zahlen schrieb, aber arielle ist ja nicht der einzige dieser unsäglichen filme)

    2 Mal editiert, zuletzt von Kindra (1. Juli 2023 um 16:23)

  • Kindra

    Sagt doch keiner, dass sie vor der Pleite stehen. Es ist aber kein Geheimnis, dass sie höchst unzufrieden damit sind wie es derzeit läuft. Schlechte Kritiken, negative Reaktionen der Zuschauer und zu geringe Einnahmen.

    GotG3 läuft gut, aber der ist auch ein typischer Gunn Film und hebt sich schon von der derzeitigen MCU Ausrichtung ab. Ist unwahrscheinlich, dass es für "The Marvels" ähnlich gut laufen wird.

    Arielle ist nach den Zahlen, die du hier gepostet hast, aber definitiv ein Flop. Es gibt ja immer Einschätzungen, wie viel ein Film einspielen muss, um den BEP zu erreichen. Das ist der Punkt an dem die Kosten wieder eingenommen wurden. Der BEP von Arielle liegt bei ca 600 Mio $ (ca 250 Mio Produktionskosten und 350 Mio Marketting). Also müsste Arielle noch mindestens 100 Mio $ einspielen, um in die Gewinnzone zu kommen. Das ist aber mittlerweile eher unwahrscheinlich, weil der Film schon eine Weile läuft und sich keiner mehr dafür interessiert.

    Viele lassen sich heute durch die Zahlen blenden. Wenn ein Film 500 Mio oder 600 Mio einspielt klingt das erst mal nach viel. Angesichts hoher Produktions- und Marketingkosten, reicht das aber oft gerade eben so, um den BEP zu erreichen. Nach derzeitigem Stand ist Arielle also ein finanzieller Verlust.

    "Wie beim Kartenspiel kommt es auch im wirklichen Leben darauf an, das Beste aus dem zu machen, was einem gegeben wurde, anstatt sich über ein ungünstiges Blatt zu beschweren und mit dem Schicksal zu hadern. "

    Astor-Pokemon

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