Gestern haben meine Frau und ich The Last of Us zu Ende geschaut. Die Serie hat uns beiden gut bis sehr gut gefallen.
(Weiß gar nicht mehr, wann ich meine Frau bei einer Serie so mitfiebern gesehen habe.)
Da ich die Spiele kenne, fand ich besonders die Folgen spannend, in denen die Figuren noch zusätzliche Tiefe bekommen haben (u.a. Bill in Episode 3).
Einige Handlungsstränge kamen mir hingegen etwas zu gedrängt vor. Die Kapitel, in denen Joel und Ellie mit Henry und Sam unterwegs sind, fand ich im Spiel ausführlicher und spannender inszeniert.
Insgesamt hätten der Serie auch ein paar zusätzliche Episoden gut getan, um die kontemplativen Aspekte, das Alltägliche der Apokalypse, was im Spiel vor allem durch environmental storytelling vermittelt wurde, besser einzufangen.
Mit der Besetzung der Haupt- und Nebenfiguren haben die Serienmacher aber ein richtig gutes Händchen bewiesen.
