Filmthread/Serienthread

  • Chris Hemsworth nährt sich immer mehr der Comic-Vorlage an!! =O:awesome:

    „The game is fun. If it's not fun, why bother?“ - Reginald „Reggie“ Fils-Aimé


    Auf den Konsolen findet ihr mich unter...
    Switch: SW-2163-2180-4354
    PlayStation: AdamantiumLive

  • Eben die erste Folge von Loki gesehen.


    Kann man nur hoffen dass die kommenden Episoden besser werden. Das ist bisher ne Nullnummer.

    Falcon & Winder Soldier war auch schon nicht gut.

    Wäre schade wenn WandaVision die einzige gute Marvel Serie bleibt

  • hm... seh ich ganz anders

    Fand die Folge Loki super und bin schon total gespannt wie es weiter geht.


    Fand auch Falcon & the Winter Soldier gut, nur das die Helden gegenüber Kalil viel zu zögerlich waren fand ich doof.


    Aber ich feier sowieso das ganze MCU - gefällt mir alles sehr gut :*

    Ssssssswitch

    Einmal editiert, zuletzt von otakon ()

  • The Falcon and the Winter Soldier fand ich okay. Mehr aber auch nicht. Mich hat gestört, dass einige durchaus interessante Themen wie z.B. Rassismus oder die Probleme mit der Bank zwar angesprochen wurden, aber Disney typisch nur stiefmütterlich behandelt wurden. Soll sich ja keiner an der Thematik gestört fühlen.

    Was sich mir regelrecht ins Hirn eingebrannt hat, war ein Logikfehler. In der fünften Folge sieht man, wie Sam mit dem Schild trainiert und es zunächst nicht einmal schafft den Schild auch nur von einem Baum abprallen zu lassen. In der Szene vorher (!) konnten er und Buggy sich den Schild aber gleich über mehrere Banden (sprich Bäume) perfekt zuwerfen. Fand ich ganz amüsant.

    Spiele momentan:


    Switch: Asterix & Obelix XXL3, Monopoly, Ring Fit Adventures, Mystic Quest
    WiiU: Legend of Kay

    3DS: Fire Emblem Awakening

    PC: Alone in the Dark 1

    Einmal editiert, zuletzt von Icewulf ()

  • Was sich mir regelrecht ins Hirn eingebrannt hat, war ein Logikfehler. In der fünften Folge sieht man, wie Sam mit dem Schild trainiert und es zunächst nicht einmal schafft den Schild auch nur von einem Baum abprallen zu lassen. In der Szene vorher (!) konnten er und Buggy sich den Schild aber gleich über mehrere Banden (sprich Bäume) perfekt zuwerfen. Fand ich ganz amüsant.

    Das fand ich auch etwas merkwürdig, hat die Serie dadurch aber nicht wirklich runtergezogen.

    Es sind halt alles verschiedene Genres. Wandavision geht mehr in Richtung Mystery, Falcon ist eher ein Action-Spe-Genre und Loki geht düstere Thriller-Wege (erinnerte schon sehr an Fincher).


    Loki fand ich soweit okay. Immerhin scheint die Serie letztlich mehr Auswirkungen auf die Filme zu haben. Abgesehen davon ist Owen Wilson immer gut.

  • Das hat ein paar Gründe, aber einer ist das Spiele dadurch viel zu Politisch werden. Es geht nicht mehr primär um die kreative Schaffenskraft, die eben auch BEDEUTED das man ein Spiel entwickeln kann / darf wo halt Frauen keine wichtige Rolle spielen(oder aber auch Männer), oder wo nicht alles super divers ist sondern auch einfach das was man sich "vorstellt".

    Eine Frau in ein Spiel als Protagonistin einzubauen, ist jetzt also ein politisches Statement? Nein, ist es nicht, bei dem Beginn der Entwicklung jedes Spiels wird sich Gedanken gemacht, wie der Hauptcharakter aussehen, was für eine sexuelle Identität, was für ein Geschlecht und was für eine Hautfarbe er haben soll. Jemand anderen als einen männlichen Weißen einzubauen ist kein politisches Statement, es sind Menschen, die in der Realität ganz normal existieren. :objection:


    Im Fall von Ubisoft ist es eher das Gegenteil, die Wahl des Geschlechts am Anfang des Spiels zeigt, dass sie nicht 100% überzeugt sind von ihrer Figur und stattdessen dem Spieler eine Wahl lassen wollen, falls es den Verkäufen schaden würde. Sie haben im Gegensatz zu z.B. Naughty Dog oder Guerilla Games nicht den Mut, komplett auf einen ausgefeilten, weiblichen Protagonisten zu setzen. Was dabei herauskommt, sind oft Charaktere, die keine wirkliche Tiefe haben und nur ein Gefäß für den Spieler sind. Denn das Geschlecht eines Menschen hat auch Auswirkungen darauf, wie auf manche Situationen oder andere Menschen reagiert wird… :/


    Im Fall von Assassin‘s Creed Odyssey wollten die Entwickler übrigens nur Kassandra als Protagonistin, aber oben genannter, frauenfeindlicher Director hat dazwischengepfuscht und sie haben noch die männliche Wahl eingebaut. Letztendlich war die Vertonung von Kassandra in Augen vieler Spieler besser, hat mehr zu den geschriebenen Dialogen gepasst und ist überlegen. Bei Far Cry 6 wirkt es ähnlich, die weibliche Dani wirkt von Charakterdesign viel interessanter und ausgefeilter, während das männliche Gegenstück bisher nur 08/15-Charakter schreit, aber immerhin setzt man im Marketing bisher nahezu komplett auf sie. :)


    Im Fall von Star Wars war übrigens auch schon seit dem ersten Konzept von George Lucas klar, dass der neue Protagonist ein weiblicher Jedi sein wird. Da wurde also nichts erzwungen, es war von Anfang an der Plan. ;)

    „The game is fun. If it's not fun, why bother?“ - Reginald „Reggie“ Fils-Aimé


    Auf den Konsolen findet ihr mich unter...
    Switch: SW-2163-2180-4354
    PlayStation: AdamantiumLive

    2 Mal editiert, zuletzt von Adamantium ()

  • Das Problem sind NICHT """Quoten-Frauen""" oder """Quoten-Schwarze""". Selbst im neuen Star Wars trifft beides nicht zu (wenn wir mal davon ausgehen, dass beides "stimmt"). Wenn Rey ein Mann wär, wär die neue Trilogie genauso eine Scheiße wie sie es jetzt ist. Es liegt an der Umsetzung, nicht an der """"Quoten-Besetzung""" selbst. Mein Gott, es gab schon in den 70gern grandiose weibliche Filmhelden. Man sollte sich da nicht blenden lassen.

    Es stimmt zwar, das es erst einmal die Umsetzung ist, die einen Film gut oder schlecht macht. Trotzdem kann dieses ganze "alles mit Frauen" schon nerven. Das z.B. immer mehr alte Klassiker ein Remake bekommen oder man sie zumindest stilistisch nachäfft, und man dann Hauptrollen mit Frauen besetzt. Bestes (oder eigentlich schlimmstes) Beispiel war für mich Ghostbusters. Ein Remake zu drehen war so oder so unnötig. Aber mit Frauen? Was kommt als nächstes? Casablanca 2023 mit einem "Ich schau dir in die Augen, Kleiner"? Ein "Jaquline Bond, 008" mit Bond-Boys und E-Autos?


    Keiner stellt in Frage, das weiße Männer in den Filmen der letzten Jahrzehnte in vielen Bereichen dominiert haben (wie in vielen anderen Bereichen auch), und das das Falsch ist. Aber dieses verkrampfte Vorgehen es nun allen Recht machen und Frauen (und schwarze, Latinos, Asiaten etc) in den Vordergrund heben zu wollen, ist eher störend als hilfreich in meinen Augen.


    Bei Spielen ist es ähnlich. Es ist ok, mehr weibliche Charaktere einzuführen. Aber dann bitte vernünftig. Und vor allem so so derbe über sexualisiert, denn das dürfte kaum Sinn der Sache sein.

    Nichts im Internet ist kostenlos. Es zahlen nur manchmal andere.

  • Und auch bei Ghostbusters glaube ich nicht, dass er daran scheitert, dass Frauen die Hauptrolle haben. Ist völlig unerheblich. Der Film ist in sich scheiße.


    Wie soil man es denn dann machen? Weiter den alten weißen Mann vor die Kamera lassen? Gibt es doch genug! Deswegen wegen ein paar schlechter Remakes aufregen und das auf Frauen schieben? Schwach. Es ist doch völlig egal, was gemacht werden würde, sobald da eine Frau rumhuscht, wird behauptet, das sei eine Agenda oder wenn Minderheiten in den Vordergrund gestellt werden, sei das automatisch krampfhaft. Ist für mich einfach nur unsinn.


    Gegen eine weibliche Bond hätte ich nix. Wen juckt's? Daniel Craig hat ausgedient.

    Einmal editiert, zuletzt von Kindra ()

  • Ein Anfang wäre es das Wort Quoten- ........ nicht mehr zu verwenden. Was spricht dagegen, dass John Boyega einen Storm Tropper spielt? Warum ist er dann gleich ein "Quoten-Schwarzer"? Das mit dem "im Kontext passen" ist doch Blödsinn. Ein Mensch passt in fast jedem Film in den Kontext. Oder dürfen Schwarze beispielsweise nur Filme spielen in denen sie in Klischeehaften Rollen (Sklave, Gang Kriminalität, Armut) auftauchen?

    "Wie beim Kartenspiel kommt es auch im wirklichen Leben darauf an, das Beste aus dem zu machen, was einem gegeben wurde, anstatt sich über ein ungünstiges Blatt zu beschweren und mit dem Schicksal zu hadern. "


    Astor-Pokemon

  • Wie soil man es denn dann machen? Weiter den alten weißen Mann vor die Kamera lassen? Es ist doch völlig egal, was gemacht werden würde, sobald da eine Frau rumhuscht, wird behauptet, das sei eine Agenda oder wenn Minderheiten in den Vordergrund gestellt werden, sei das automatisch krampfhaft. Ist für mich einfach nur unsinn.

    Einfach den Leuten die Filmrollen geben die was liefern. War doch bei Alien auch so? Männer und Frauen haben sich für die Rollen beworben, Weaver war die beste und Ripley ist erstanden, fertig.


    Bei Star Wars war auch einfach die Umsetztung scheiße. Es ist super wenn Minderheiten im Film vorkommen, aber nicht so super wenn sie nur darin vorkommen weil es die Chefebene so will und nicht weil es den Film fördert. Finn war nur da, damit er da ist, Rose das selbe. Dadurch hatte man eine Asiatin und einen Afroamerikaner präsent und fertig. Das ist Müll. Rey ist eine starke Hauptcharakterin, das ist an sich super. Allerdings nicht so cool wenn sie kein Scheitern kennt und Mary Sue mäßig ohne Training und sonst was alles wegnudelt.


    Richtig gezeigt hat es z.b Rogue One mit Jyn. Mega toller Charakter. Lando, , Prinzessin Leia etc. sind weitere Beispiele.


    Zitat


    Gegen eine weibliche Bond hätte ich nix. Wen juckt's? Daniel Craig hat ausgedient.

    Fänd ich gar nicht cool. James Bond ist etablierter Charakter und halt in dem Fall männlich. Ich will keine Jamie Bond. Ob Craigs Nachfolger jetzt Asiate, Schwul, schwarz oder sonst was ist ist egal. Wenn er einen guten Job abliefert bin ich zufrieden. Aber weiblich? nein.

    Möchte genauso keine männliche Lara Croft, Samus Aran, Aloy (Horizon Zero Dawn), Ellie (Last of Us), Zelda, Katniss Everdeen etc. Das ist Murks.


    Die Leute sollen auch einfach mal neue frische Filme machen und neue coole weibliche Charaktere etablieren. Und nicht versuchen alte etablierte Filmcharaktere auf biegen und brechen komplett neu zu gestalten.


    Bei Coca Cola wären die Leute auch nicht happy wenn plötzlich keine Limo sondern Apfelschorle drinnen ist. In Coca Cola Flaschen ist Cola, fertig.


    Veränderung ist gut, allerdings nicht wenn sie mit biegen und brechen aufgezwungen wird.



    Was spricht dagegen, dass John Boyega einen Storm Tropper spielt? Warum ist er dann gleich ein "Quoten-Schwarzer"?

    Da spricht gar nichts dagegen, ist sogar ziemlich cool. Nur ist seine Figur relativ belanglos und somit (zumindest für mich) ein Quoten-Schwarzer. Lando dagegen ist ebenfalls schwarz, aber eine super bereichende selbstbewusste Filmfigur.

    John Boyega an auch ein mega großer Star Wars Fan. Wäre super gewesen wenn er dementsprechend auch eine dazugehörige Rolle bekommen hätte.

  • Einfach den Leuten die Filmrollen geben die was liefern. War doch bei Alien auch so? Männer und Frauen haben sich für die Rollen beworben, Weaver war die beste und Ripley ist erstanden, fertig.


    Bei Star Wars war auch einfach die Umsetztung scheiße. Es ist super wenn Minderheiten im Film vorkommen, aber nicht so super wenn sie nur darin vorkommen weil es die Chefebene so will und nicht weil es den Film fördert. Finn war nur da, damit er da ist, Rose das selbe. Dadurch hatte man eine Asiatin und einen Afroamerikaner präsent und fertig. Das ist Müll. Rey ist eine starke Hauptcharakterin, das ist an sich super. Allerdings nicht so cool wenn sie kein Scheitern kennt und Mary Sue mäßig ohne Training und sonst was alles wegnudelt.


    Richtig gezeigt hat es z.b Rogue One mit Jyn. Mega toller Charakter. Lando, , Prinzessin Leia etc. sind weitere Beispiele.

    Ach, also ist der Schauspieler von Finn schuld oder was? Ich sehe kein Problem in seinem Schauspiel, kein Problem in seiner Person, kein Probem in seiner Existenz im Film. Das Problem besteht woanders. Und dass er als schwarzer Mensch im Film drin ist, nur weil er schwarz ist, ist eine MUTMAßUNG und maximal ANMAßEND.

    Finn war nur da, damit er da ist, weil die keine Geschichte schreiben konnten, keine Charaktere schreiben konnten, weil die Chefebene Star Wars gegen die Wand gefahren hat, nicht weil sie unbedingt einen Schwarzen in der Rolle eines Storm Troopers brauchten. Luke Skywalker ist weiß und alt. UND KOMPLETT SCHEIßE in den Filmen. Eine Kausalität zwischen Scheiße <-> nur da weil da / schwarz geht hier nicht auf.

    Rey ist auch ein grauenhaft geschriebener Charakter. Hat halt nix damit zu tun , dass sie weiblich ist. Glaubt ihr wirklich, diese Grütze, zu der Star Wars wurde, wäre besser geworden, wenn Finn weiß gewesen wäre und Rey ein Mann? Wieso glaubt man, sie hätten dann bessere Charaktere geschrieben? Harrison Fords Auftritt war auch kacke. Alles was scheiße. Der Imperator war eine Lachnummer. Star Wars EP1-3 waren auch absolut mies und cringe, und da gab es keinen "zwanghaft eingefügten Schwarzen" oder "böse Frauen" in den Hauptrollen. Es liegt nicht daran.


    Das Coca Cola-Argument auch so wild. Wisst ihr was früher da drin war? Kokain. Ja. Ist das jetzt politische Korrektheit, dass man sich von dieser Identifikation entfernt hatte und ne reine Limo wurde? eher nicht.

    4 Mal editiert, zuletzt von Kindra ()

  • Ach, also ist der Schauspieler von Finn schuld oder was? Ich sehe kein Problem in seinem Schauspiel, kein Problem in seiner Person, kein Probem in seiner Existenz im Film. Das Problem besteht woanders. Und dass er als schwarzer Mensch im Film drin ist, nur weil er schwarz ist, ist eine MUTMAßUNG und maximal ANMAßEND.

    ähm bitte was? Woher kommt das jetzt? John Boyega ist ein super Schauspieler der was auf dem Kasten hat. Auch in Pacific Rim 2 zum Beispiel war er super (Der Film war leider dennoch Müll, konnte er auch nicht retten). Finde jetzt eher deine Anschuldigungen anmaßend. Hab nie geschrieben das seine Existenz im Film ein Problem ist und erst recht nicht das Boyega schuld ist.

    Die Chefebene oder Produzerebene oder was weiß ich hat es einfach nicht hinbekommen einen guten Charakter zu schreben. Wenn seine meisten Aussagen im letzten Film einfach nur daraus bestanden dass er "Rey" gegen die Kamera brüllt dann ist er halt einfach für mich ein überflüssiger Charakter. Der wäre für mich ebenfalls überflüssig wenn er kein schwarzer sondern weißer als weiß wäre.


    und ja, Luke´s Charakterentwicklung in den Filmen war müll. Aber darum ging es doch vorher gar nicht? DIe Filme haben viele Baustellen.


    Und den Coca Cola Vergleich kann man auch ins lächerliche ziehen. Egal ob Kokain oder nicht, Cola ist immer noch Cola geblieben.


    Rey das selbe. Wo hab ich bitteschön geschrieben das ihre Rolle scheiße ist weil sie weiblich ist? Müll. Lies bitte mal richtig.

  • Ich verleg das mal hier hin, passt nicht so in den E3 Thread

    Gegen eine weibliche Bond hätte ich nix. Wen juckt's? Daniel Craig hat ausgedient.

    Es geht darum, nicht einfach alte Filme neu aufzulegen, die Männer dort durch Frauen zu ersetzen, und dann so tun, als ob das Feminismus wäre und man Frauen damit einen Gefallen tut. Gibt genug gute Filme mit starken Frauen in den Hauptrollen, gerne mehr davon. Aber dieses zwanghafte unterbringen weiblicher Schauspieler hilft am Ende keinem. Das kann weder im Sinne der Frauen sein, noch im Sinne der Filmkunst.


    Agentenfilme mit weiblichen Hauptrollen gibt es ja, und darunter einige richtig Gute. Warum also sollte man, um das Beispiel fortzuführen, einen weiblichen Bond erschaffen, obwohl es gar nicht in die Biografie passen würde? (Bond war ursprünglich Soldat und Agent im 2. Weltkrieg). Klar kann man es machen und dann sagen, das die aktuellen Bonds im Grunde ja mit dem Ursprung auch nichts mehr gemeinsam haben. Wäre aber eben trotzdem Scheiße meiner Meinung nach. Und genau das Gleiche gilt auch für viele andere entsprechende Filme. Ghostbusters war hier ein Beispiel für mich. Das Original ist ein Werk für sich, einer der erfolgreichsten Filme der Filmgeschichte. Ein Remake an sich fand ich schon Scheiße, aber ein Remake einzig mit dem Hintergrund ihn mit weiblichen Hauptdarstellerinnen zu spielen eben noch mehr. Ich denke eben nicht, das das im Sinne weiblicher Schauspielerinnen ist.

    Nichts im Internet ist kostenlos. Es zahlen nur manchmal andere.



  • Da spricht gar nichts dagegen, ist sogar ziemlich cool. Nur ist seine Figur relativ belanglos und somit (zumindest für mich) ein Quoten-Schwarzer. Lando dagegen ist ebenfalls schwarz, aber eine super bereichende selbstbewusste Filmfigur.

    John Boyega an auch ein mega großer Star Wars Fan. Wäre super gewesen wenn er dementsprechend auch eine dazugehörige Rolle bekommen hätte.

    Ach so, eine schlecht geschriebene Figur, die von einem weißen Schauspieler gespielt würde, wäre dann einfach nur belanglos und schlecht, aber einer von einem Schauspieler einer Minderheit gespielten Figur muss man dann noch den Stempel der "Quote" draufpacken? Im Jahr 2015-19/2021? Nah ...

  • Warum also sollte man, um das Beispiel fortzuführen, einen weiblichen Bond erschaffen, obwohl es gar nicht in die Biografie passen würde? (Bond war ursprünglich Soldat und Agent im 2. Weltkrieg). Klar kann man es machen und dann sagen, das die aktuellen Bonds im Grunde ja mit dem Ursprung auch nichts mehr gemeinsam haben. Wäre aber eben trotzdem Scheiße meiner Meinung nach. Und genau das Gleiche gilt auch für viele andere entsprechende Filme. Ghostbusters war hier ein Beispiel für mich. Das Original ist ein Werk für sich, einer der erfolgreichsten Filme der Filmgeschichte. Ein Remake an sich fand ich schon Scheiße, aber ein Remake einzig mit dem Hintergrund ihn mit weiblichen Hauptdarstellerinnen zu spielen eben noch mehr. Ich denke eben nicht, das das im Sinne weiblicher Schauspielerinnen ist.

    Sehr treffende Aussage.

  • Mir wäre es halt schlichtweg egal. James Bond ist eine uralte Romanreihe. Wenn man da mal aus der Reihe tanzen würde, bräche das auch keine Zacken aus der Krone. Ist es wirklich nötig? Nein, denke ich nicht, aber es wäre eben kein Untergang wie viele "pOlItIcAl CoRrEcTnEsS"-Seher das meinen. Und wer weiß, vll könnte ein bisschen Gender Bender mal frischen Wind da reinbringen, die letzten Filme waren ja eher meh. Vielleicht auch nicht, who knows.


    Kriegsveteraninnen gab's. Historisch zwar ne Ausnahme, aber zurechtgebogen bekäme man das schon. Braucht man aber wirklich nicht. Ich sehe nur das Argument nicht, dass "zwanghaft Frauen" als Rolle da reinpacken, der Sache automatisch schaden würde (vgl. Ghostbusters; Star Wars). Als ob Johnson keinen Schund abgeliefert hätte, wenn Rey nicht weiblich gewesen wäre.

  • aber es wäre eben kein Untergang wie viele "pOlItIcAl CoRrEcTnEsS"-Seher das meinen.

    Lächerlich. Es sind doch genau umgekehrt, denn es ist ja die ganze "pOlItIcAl CoRrEcTnEsS"-Fraktion die meint so einen Quatsch machen zu müssen, weil sie angesichts der berechtigten Forderung an mehr Rollen für Frauen, Schwarze und andere Minderheiten völlig überreagieren. Da wird ja auf jeden mit dem Finger gezeigt, der nicht mindestens 50% seiner Rollen mit Frauen besetzt, und auch die Quote bei anderen Minderheiten einhält. Das Ergebnis ist dann halt, das man Film Umsetzungen von Literatur-Klassikern wie den Herrn der Fliegen nun als Remake mit Frauen in den Hauptrollen bringt. Nennt mich gerne Macho oder was auch immer. Aber ich finde diese Form des Genderswap nicht richtig.

    Nichts im Internet ist kostenlos. Es zahlen nur manchmal andere.

  • So ein Unsinn, also erstmal sag selbst ich, dass wir keine weibliche James Bond brauchen, und 2. zeig mal her.


    Bin mir sicher, dass "ihr" es seid, die bei jedem """Quoten-xxx""" immer sofort rumheult, nicht jene """Quoten-xxx""", wenn sie mal wieder nicht drin sind. Das sind die nämlich gewohnt. Passiert seit Jahrhunderten.


    Beispiel: Film-historisch empirisch belegbar ist die diskriminierende Darstellung von Transgender-Menschen seit Jahrzehnten in der Filmlandschaft. Da gibt es jetzt seit einer Weile langsam einen shift, und es gibt positiv konnotierte Transgender-Figuren in Film und Serie. Da muss man sich natürlich gegen wehren, weil das ist doof und neu und politisch korrekt uguuu :P


    Klar nervt es, wenn dann jemand ankommt, und sich stellvertretend FÜR eine Gruppe empört, warum denn kein schwarzer Schauspieler dabei sei. Das machen aber nur Idioten, die man ignorieren könnte.

    Einmal editiert, zuletzt von Kindra ()

  • Als ob Johnson keinen Schund abgeliefert hätte, wenn Rey nicht weiblich gewesen wäre.

    Star Wars ist ein Thema für sich, da stimme ich dir ja zu, das nichts dagegen sprach die Rollen so zu besetzen wie man es getan hat. Ist ja auch kein Remake gewesen. Das es schief ging lag auch klar am Drehbuch und nicht an den Schauspielern, ich mochte Rey als Figur tatsächlich sehr gerne. Die peinliche Fehlbesetzung in den Teilen war ja auch eher der 3 Wetter Taft Bösewicht. Ist aber eben ein anderes Thema als Klassiker Remakes (so sowieso oft schon problematisch sind in meinen Augen) mit weiblichen Besetzungen. Gibt Fälle wo es passt, zum Beispiel finde ich das der weibliche Doctor in Dr. Who lange überfällig war, da ja auch vorher immer die Rede davon gewesen ist, das "er" eben auch weiblich regenerieren kann. Aber bei Filmen wie Ghostbusters oder eben beim neuen Herr der Fliegen Remake finde ich es grundsätzlich unpassend. Und ein weiblicher Bond (möge sie nie kommen) wäre eine Farce.

    Nichts im Internet ist kostenlos. Es zahlen nur manchmal andere.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!