Filmthread/Serienthread

    • Habe innerhalb von nur einem Tag GLOW durch gesuchtet.

      Als riesiger Wrestlingfan (Puroresu, nicht der WWE-Kram), war ich erst super skeptisch. Aber mit jeder Folge habe ich gemerkt wie viele der Beteiligen (und vor allem Allsion Brie!) wirklich Bock auf die Serie hatten und 110% gegeben haben. Das merkt man sowohl an der schauspielerischen Leistung, als auch (und gerade) an den In-Ring Szenen. Was besonders auffällt und mit dazu beiträgt das die Serie so gut ist: Man versucht nicht zwanghaft zu vermitteln das Wreslting echt ist. Der Zuschauer wird in Fachbegriffe eingeführt (Face, Heel usw.) und es gibt sogar einen kleinen Exkurs in Ringpsychologie.

      Kann die Serie jedem empfehlen der die 80er, Wrestling und Spekatakel mag.
      M I N
      I
      N
    • Eddie the Eagle

      Im Film geht es um Träume, Hoffnungen und dem olympischen Geist.Der Film bedient sich natürlich einem gewissen Muster und ist jetzt nicht besonders neu, aber macht auch dank der Schauspieler sehr schnell gute Laune und hat manchmal einen guten Witz. Die Geschichte selbst ist so oder so irre. Wer Feel-Good will, wird hier auch Feel-Good bekommen.

      7/10
    • War Machine (2017)
      Letzte Woche gemeinsam mit nem Kumpel War Machine auf Netflix gesehen. Letztlich ein wenig vorhersehbar, aber immer noch unterhaltender Film über den Einsatz der amerikanischen Truppen in Afghanistan. Der Fokus liegt hier klar auf der Figur von Brad Pitt (beste schauspielerische Laufleistung ever, so verkrampft muss man erstmal joggen können) und seinen "Jungs", die sich an der Front bewähren müssen. Letztlich ein Krieg den sie und die anderen nicht gewinnen können und eventuell auch nicht sollen.
      7/10
      Kann man sich mal ansehen.


      Die Pinguine aus Madagascar (2014)
      Den Film hatte ich damals mit meinem Sohn im Kino gesehen, nun noch einmal zu Hause auf dem TV. Ich mag die Fantas als Pinguine und der Film bietet ein paar gute Gags. Hier wird jetzt kein großes Familiendrama entfaltet und die Geschichte ist auch nicht oscarreif, bietet aber nette Sonntagsunterhaltung.
      7/10
      Nette Unterhaltung, nicht mehr und nicht weniger
    • Pan

      Pan ist ein gutes Beispiel, dass ein Film schön sein kann aber trotzdem eine einzige Katastrophe. Die Magie und das traumhafte Setting wollen nämlich nie wirklich zünden. Das geht beim Casting los, was absolut falsch besetzt ist und selbst Hugh Jackman gelingt es nicht, das beste aus der Nummer zu holen. Die Story ist nicht nur schwach, sie ist Beiwerk. Sie ist da, damit sie da ist. Wie mit einer MG werden da einzelne Punkte abgehandelt, damit es zum großen Finale kommt. Das Finale hätte auch tatsächlich den Film noch aufwerten können, aber selbst das ist langweilig und ideenlos umgesetzt. Naja dazu noch einen Song von Nirvana und die Stimmung ist komplett dahin.

      2/10
    • So, ich habe auch wieder 2 interessante Filme gesehen. ^^

      1. Ant-Man



      Sicherlich stinkt Ant-Man gegen Giganten wie The Avengers, Captain
      America: Civil War oder auch den neuesten Doctor Strange etwas ab, aber
      dennoch hat Ant-Man sich mit viel Spaß und etwas weniger
      Ernsthaftigkeit, sowie einem genialen Paul Rudd und Michael Douglas in
      mein Herz gespielt. Grade letzterer Genannter ist wirklich fantastisch
      anzusehen und bringt noch eine besondere Nuance dazu.

      Ich verstehe Leute die sagen Ant-Man ist zuviel Origin-Story und hat
      mehr etwas von einer Einbrecher-Action-Kömödie als von einem Comic
      Film. Ich bin allerdings jemand der sich brennend dafür interessiert wie
      ein "normaler" Mensch zu einem Superhelden bzw. in diesem Fall zu einem
      vollwertigen Avenger wurde. Es ist eben wirklich nur ein kleiner
      Lückenfüller und es gibt keine riesen Weltraumschlachten oder
      tiefgründiges Drama wie bei Civil War. Nein, erzählt wird die kleine
      Geschichte eines gescheiterten Vaters der versucht nach seinen Fehlern,
      für seine Tochter der Held zu sein den sie in ihm sieht. Viele Szenen
      wie bsw. der Kampf im Kinderzimmer auf der Eisenbahn oder in der
      Badewanne bleiben dabei sicher noch länger mit einem Schmunzeln im Kopf.

      Viel gibt es sonst zum Streifen garnicht zu sagen. Der Film ist sicher
      nichts wirklich Besonderes aber ich denke das will er auch garnicht
      sein. Das was er aber macht, macht er wirklich gut und deshalb hatte ich
      eine Menge Spaß mit Ant-Man. Ich wurde nicht enttäuscht.

      Wertung: 7,5 von 10


      2. Lucky#Slevin

      Ein Filmtitel den jeder wahrscheinlich schonmal gelesen oder gesehen
      hat, aber dennoch hatte ich den Streifen nie auf dem Schirm. Und auch
      die Schauspieler sind nicht meine Liebsten, bis auf eine Person die mich
      überzeugt hat diesen Film anzusehen. Das war niemand geringeres als die
      bezaubernde Lucy Liu. Wie sich aber letztendlich herausstellte wurde
      sie aber von allen anderen vor allem Freeman, Willis und Hartnett noch
      komplett in den Schatten gestellt. Ich muss zugeben ich hatte anfangs
      meine Zweifel, da mich viele Dialoge doch recht stark verwirrten und mir
      auch die Story nicht ganz entschloss. Im Laufe der knapp 2h Lauflänge
      wurde mir dann aber klar, was es mit dem Film auf sich hatte und so
      schnell war ich dann auch gebannt vom Ganzen. Was anfangs unlogisch und
      skuril wirkt ergibt letztendlich alles einen Sinn und es gibt dutzende
      "aha-Momente". Die Dialoge die anfangs verwirrten wirken jetzt so
      durchdacht und genial, dass ich an dieser Stelle ein riesen Lob an das
      großartige Skript geben muss. Ebenso der ein oder andere Twist gegen
      Mitte / Ende des Films war nicht mal ansatzweise vorhersehbar für mich
      und verdammt das liebe ich.

      Was ich ebenfalls bemerkenswert finde ist diese unglaubliche
      Leichtigkeit die der Film ausstrahlt, auch wenn Leute sterben und
      hintergangen werden, gibt es immer wieder komische Momente, sowas habe
      ich bisher in fast keinem Film dieses Genres gesehen.

      Lucky#Slevin ist ein Geheimtipp und nutzt so gut wie das ganze
      Potential komplett aus was er hat. Ich habe eine neue Perle gefunden und
      freue mich jetzt schon auf die 2. Sichtung.

      Wertung: 9 von 10


      Ansonsten:
      Blame! (Netflix) 6 von 10



      @Dirk Apitz
      Habe diese Woche mit "13 Reasons Why" begonnen und meine Fresse, harter Tobak aber unglaublich fesselnd und wirklich gruselig realistisch das Ganze. Man kann doch irgendwo in jeder Episode Parallelen zur Wirklichkeit ziehen. :/ Wie du schon sagtest... pro Tag 1 Episode! Mehr geht einfach nicht.

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      Baby's Cry... it was as though it was crying specifically for me."
    • Blame! ist ein Anime-Film zum mehr oder weniger bekannten Manga von Tsutomu Nihei. Hat etwas von Ghost in the Shell, also viele Cyberpunk und Mecha Elemente.
      Ich kopiere dir mal kurz die Story hier rein, ist nämlich nicht einfach zu erklären. :D
      -> In Tsutomu Niheis Meisterwerk irrt der verschwiegene Protagonist Killy durch eine düstere, labyrinthische Welt, in der gigantische Gebäude endlos in alle Richtungen zu wachsen scheinen. Diese futuristische Welt ist bevölkert von Cyborgs und Mutanten, aber offenbar nur kleinsten Resten menschlicher Wesen, die sich aus Furcht vor den sogenannten "Siliziumwesen" versteckt halten. Killy, der selbst ein 'modifizierter' Mensch ist, befindet sich auf der Suche nach menschlichen Genen, die noch nicht völlig von einem mysteriösen Virus befallen sind.

      Jetzt machst du mir Angst. Naja bei der letzten Folge die ich gesehen habe ging es um Courtney. Bin also etwa bei der Hälfte. ^^

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      Baby's Cry... it was as though it was crying specifically for me."
    • Auch wenn ich nicht sicher bin ob es hier rein darf:

      Steel Buddies – Stahlharte Geschäfte ist eine spassige Serie auf Dmax.de. Sie handelt von Michael Manousakis und seiner Firma oder seinem Schrottplatz oder Army Store oder einfach gesagt: "Morlock Motors". Ich find die Mitarbeiter und den Michael einfach Klasse. Was die da so bewerkställigen macht freude beim zu sehen. Oder die Eier zu haben mit einem rostenden, öl fressenden, 40 Jahre alten Propeller Flugzeug über den Atlantik zu fliegen ist einfach cool und hebt sich ab von den Schrauber Serien aus den USA oder was man sonst so kennt.

      Man kann auf dmax.de alle Episoden gucken.
      Who cares?
    • Sausage Party

      Hätte witzig sein können, hätte interessant sein können. Hätte hätte. Dafür hätten die Autoren etwas weniger an der Bong ziehen müssen oder was auch immer da konsumiert wurde, dann wären die Gags auch nicht ganz so plump gewesen. Zugegeben James Franco und Seth Rogen sind nicht für kluge Witze bekannt, allerdings stimmte da wenigstens etwas die Art und Weise wie das ganze herrübergebracht wurde. Das fehlt hier komplett und man könnte denken, das Drehbuch wurde von jemanden geschrieben, der gerade erst seinen 14. Geburtstag feierte.

      Nein Danke! Einfach nur Dreck!

      1/10
    • Zitat von Adamantium:

      Da hier im Thread im Moment sowieso nicht viel los ist und ich keinen wirklich passenden Thread zum Thema gefunden habe, schreibe ich es nun hier herein.

      Ich bin jetzt mit der ersten "Staffel" von Netflix CASTLEVANIA durch. An sich finde ich die Serie bisher sehr ansprechend, ich mag den brutalen, aber dennoch stilvollen Stil und die ganzen Charaktere interessieren mich. Da ich aber noch nie Castlevania gespielt habe, kann ich nicht beurteilen, wie nah sich die Serie an der Spielereihe hält. Fans von Castlevania, wie seht ihr das? Jedenfalls scheint es aber nicht der typische, undurchdachte Videospiel-Verfilmungsmüll zu sein.

      Das bisher einzige aber leider auch größte Manko, ist der Umfang. Gerade mal vier Folgen. Und jede lediglich 23 Minuten lang. Macht insgesamt (mit zwei Minuten Vorspann) also 94 Minuten. Das alles eine Staffel zu nennen, ist schon eine Frechheit. Die hier gebotene Story sollte eigentlich eher als Pilot-Folge stehen und nicht als erste Staffel! Hoffentlich liegen nicht viele Monate bis zur zweiten Staffel. Ein Erfolg der Serie könnte außerdem dazu führen, dass Castlevania endlich mal neues Leben eingehaucht bekommt, und nicht weiterhin von Konami (wie fast alle derer Franchises) sträflich vernachlässigt wird...
      Hab die 4 Folgen nun auch geguckt und schreib mal auch was dazu ;)

      Ich liebe die Castlevania Spiele und hab fast alle davon durchgezockt :love:
      Die Netflix Serie gefällt mir soweit sehr gut, leider nur 4 Folgen und leider auch sehr kurz... denke man wollte erstmal ausprobieren wie es ankommt aber eine 2. Staffel wird ja zum Glück schon produziert.
      Die Story hält sich ziemlich dicht an die Spiele und auch die Stimmung würd ich sagen ist sehr gut getroffen - düster, brutal aber auch etwas locker. Die Charaktere gefallen mir sehr gut und ich bin sehr gespannt ob auch einige der typischen Gegner und Bosse in der nächsten Staffel auftreten werden.
      Der Zeichenstil und die Musik sind sehr schön - bei der Musik hätte ich zwar gern auch einige der ikonischen Stücke aus den Spielen aber ich bin schon zufrieden.
      Alles in allem ein guter Start und ich kann die nächste Staffel kaum erwarten, hoffe das die Castlevania Reihe dann demnächst auch wieder in Spiel-Form nen neuen Ableger bekommt :thumbup:
    • Castlevania (Netflix-Serie)
      Kann @otakon nur zustimmen, habe mir gestern Abend auch die komplette erste Staffel Castlevania reingezogen und war angenehm überrascht. Ich habe keines der Spiele jemals durchgespielt, sondern immer nur angetestet, die Stimmung wurde meines Erachtens aber gut getroffen. Mittlerweile gibt es ja so viele Spiele aus der Reihe, dass es für den Laien nicht mehr nachvollziehbar ist, wen ich nun Spiele und in welchem Zeitalter...

      Die Serie baut auf den grundlegenden Figuren auf und spielt im 15. Jahrhundert, wir bekommen Dracula zu sehen und lernen seine Motivation kennen, auf der Gegenseite folgt der Großteil der ersten Staffel Trevor Belmont und seinen Erfahrungen. Dabei stellt die Serie im Grunde genommen nur ein erstes Setup zur Verfügung und lässt auf die zweite Staffel (die schon angekündigt wurde) hoffen/warten.

      Ich hatte viel Spaß gestern Abend, die Serie geizt nicht mit Blut, es werden erwachsene Themen angesprochen aber auch der Humor kommt nicht zu kurz. Bin positiv überrascht.

      8/10
    • Ich will hier mal ne Lanze für den 13. Doktor brechen.

      Ich scheine einer der wenigen Menschen zu sein, der den neuen Doktor überhaupt eine Chance geben will. Was man aktuell wieder in den Kommentarbereichen des Internets lesen muss ist einfach nur traurig. Da möchte man in den Monitor schlagen. Gebt dem Neuen doch erst einmal 'ne Chance.

      13. Doktor-Spoiler - erste und letzte Warnung!

      Der neue Doktor wird jetzt also von Jodie Whittaker gespielt. Die mir persönlich nichts sagt, aber ich warte mal ab, was da jetzt so kommt.

      Aber laut Internet hat sie bereits jetzt keine Chance. Im Internet liest man aktuell zu 90 % so Sachen wie:
      "Der Doktor war jetzt 54 Jahre lang ein Mann! Jetzt ist er 'ne Frau! Ich schaue die Serie nicht mehr!"

      "BBC hat das nur gemacht um die Social Justice Warriors und Feministen zufrieden zu stellen!"

      Irgendwie scheint es in jedem Fandom folgende Regel zu geben:
      Sobald ihr etwas an unserem geliebten Franchise ändert, verteufeln wir Fans das erst einmal! Vor allem wenn der Grund für die Änderung eine Randgruppe ist. Auch wenn wir dafür keine Belege haben.

      Es wird wie bei Star Wars 7 wieder irgendeine Randgruppe dafür verantwortlich gemacht, der (negative) Grund für Veränderungen zu sein. Obwohl es dafür keine Belege gibt!

      Außerdem gab es früher auch bereits weibliche Time Lords und niemand schien ein Problem mit Missy zu haben, die ja auch 50 Jahre lang ein Kerl war! Diese Anschuldigungen und dieser kindische Abwehrhaltung, weil etwas unbestätigterweise aus einer gewissen Ecke zu kommen scheint. Ugh.

      Letztenendes kann mir der Grund egal sein - selbst wenn er wahr sein sollte. Der Grund schreibt mir keine Drehbücher, der Grund performt keinen Act, der Grund führt nicht Regie! Menschen tun das! Keine Gründe! Mir persönlich ist es egal! Ja, lass es von mir aus die "Schuld" der SJWs und Feministen sein! Mir egal, solange das Ergebnis mir gefällt! Und wenn nicht, dann haben diese beiden Grzppen da auch keine Schuld dran. Sondern die Schauspieler, Script-Writer und Regisseure! SJWs und Feministen drehen keine Doctor Who-Folgen!

      Sollten die hier ihre Finger drin gehabt haben, was man nicht belegen kann, dann begrüße ich das mal! Ich wollte schon seit Jahren einen weiblichen Doktor. Wann hätten sie ihn denn zur Frau machen sollen? 1974, 1985? Da hätten die Leute dann ganz andere Gründe gefunden zu bashen. Kein Zeitpunkt wäre der richtige gewesen! Der Zeitpunkt für Veränderungen ist in jedem Fandom nie richtig! Einige schreien immer - siehe The Wind Waker, Twilicorn oder Rey und Finn in Episode 7.

      Auch letzterem Film hat man angekreidet, dass die Hauptcharaktere nur so wären, um SJWs und Feministen zufrieden zu stellen. Erinnert sich überhaupt irgendeiner von denen an Lando Calrissian und Prinzessin Leia, Miles Morales (den dunkelhäutigen Spider-Man), Deloris van Cartier und all die Nonnen aus Sister Act oder die Serie Cagney und Lacey mit zwei Polizistinnen in den Hauptrollen? Aber hey... SJWs sind Schuld daran, dass der Doktor jetzt weiblich ist. Seufz! Selbst wenn... wartet doch erst einmal ab. Immer diese Vorurteile und Verteufelung nur weil etwas aus einer bestimmten Ecke zu kommen scheint.
      "Strong Pokémon. Weak Pokémon. That is only the selfish perception of people. Truly skilled trainers should try to win with their favorites. [...]" - Karen, Elite Four Member of Johto
    • Suicide Squad


      Dieser Film macht aggresiv. Denn man kann nicht abstreiten, dass es ein guter Film hätte sein können. Dazu brauch es einfach mehr Mut, ein richtigs Drehbuch, eine Struktur, eine gute Charakterzeichnung und keinen Leto, der es mit seiner Rolle übertreibt.
      Nein das ist nichts.

      2/10


      Findet Dorie


      Ich war schon von Findet Nemo kein großer Fan und auch hier lässt mich der Film eher kalt. Dabei ist die Geschichte mit Dori sehr tragisch und traurig und hat mir gut gefallen. Alles andere dafür, langweilte mich aber leider.


      5/10


      Ich - Einfach unverbesserlich 3


      Besser als der Minions-Film oder der zweite Teil. Die Gags zündeten wieder, das Herz kam wieder und wenn man den Nebenhandlungen etwas mehr Sinn gibt. So war gerade die Einhorngeschichte vielleicht etwas witzig, aber zog die Geschichte nur unnötig in die Länge. Das gleiche gilt für die Minions die weniger auftreten als man berfürchtet, aber auch für die Handlung keine Rolle mehr Spielen. Dafür haben sie allerdings die wohl beste Szene des Films.

      Auch passen die neuen Charaktere nicht mehr so richtig in den Film und der Bruder von Gru, mal davon abgesehen dass diese Fortsetzungsgeschichte völlig Irre ist, empfand ich als ziemlich nervig
      Dafür sitzen die Gags wieder, das Herz kehrt zurück und wenn das nächste Mal auch noch etwas mehr Biss vorhanden ist, wie im ersten Teil, dann geht es in die richtige Richtung.

      6/10


      Der letzte Akt

      Die Story plätschert so vor sich hin, Al Pacino spielt für seine Verhältnisse eher schlecht und irgendwie will man den Film für seine kleinen Momente doch mögen. Geschenkt.


      5/10
    • Neu

      Der König der Löwen 1 und 2
      In meinen Augen die besten Disney-Filme aller Zeiten. Die Geschichte um den kleinen Löwenjungen Simba und seinem Vater Mufasa rührt mich zu Tränen. Die Musik ist Gänsehaut pur. Jetzt mehr als 20 Jahre später bekomme ich nachwievor Gänsehaut und liebe diese beiden Filme abgöttisch. Das was heute durch Computer-Effekte realisiert wird war damals noch wahre Magie und noch echte handgemalte Zeichenkunst. Traurig aber auch wunderschön. Hier kommen alle Gefühlsregungen zusammen.

      Beide Filme 10 von 10 Punkte


      Terminator 1 und Terminator 2
      Vom zweiten Film kann ich nur die Neuauflage mit dem Directors Cut uneingeschränkt empfehlen, da in der Kinofassung jede Menge gute Szenen fehlen, es ist ein guter Film, aber erst die Director's Cut-Version macht einen ultimativen Film daraus. Vom ersten Teil ist nur die ungeschnittene Version empfehlenswert. Ansonsten ist Terminator 2 die beste Umsetzung von James Cameron. Die neueren Teile haben mir alle nicht mehr gefallen und waren auch nicht mehr vom Meister James Cameron. Es fehlt einfach die Seele. Kann eine Maschine eigentlich Gefühle empfinden oder wahre Freundschaft?
      Ein sehr sehr actionreicher und zuletzt auch etwas trauriger Film, dessen offenes Ende (Straße) richtig gut passt, denn die Zukunft ist noch nicht geschrieben und die Zerstörung kann abgewendet und der Krieg der Maschinen verhindert werden.

      Terminator 1 Uncut 9 Punkte, Terminator 2 Kinoversion 8 Punkte, Terminator 2 Director's Cut 10 Punkte


      Titanic
      Titanic wurde sehr oft verfilmt und es ist auch wirklich eine sehr schlimme Tragödie, was 1912 passiert ist, aber die Verfilmung von James Cameron wurde zurecht zu einem Meisterwerk. Meisterkomponist James Horner, der auch für den zweiten Alien Film die Musik beisteuerte, hat auch für Titanic sein bestes gegeben. Leider ist er inzwischen mit seinem Privatflugzeug tödlich verunglückt. Es geht um die Geschichte einer alten Frau, die in jungen Jahren als Rose de Witt Buckater auf der Titanic ihre wahre große Liebe Jack Dawson gefunden hat, der in dieser Tragödie sein Leben verloren hat. Bevor Rose auf der Titanic war hat sie jahrelang anderen Leuten gehorchen und vieles entbehren müssen, da die Familie nicht mehr so viel Wohlstand hatte. Die Rettung sollte die Einheirat in eine andere wohlhabende Familie sein. Das Problem aber war, dass es eigentlich keine wirkliche Liebe war. Für Cal war Rose ein Eigentum, das ihm gehörte. Erst durch Jack Dawson erkannte sie den wahren Wert der Liebe und dann geschah das Unglück. Ich frage mich bis heute, ob das Unglück abwendbar gewesen wäre, hätte man einfach den Eisberg frontal gerammt ohne den Kurs zu verändern.

      10 von 10 Punkte


      Columbo
      Diese Serie liebte ich bereits in sehr jungen Jahren. Es wurde sehr oft wiederholt und ich habe die Serie zusammen mit meiner Mutter geschaut und schaue sie auch heute noch sehr gerne, Dieser Inspektor, der immer so trottelig tut ist in Wahrheit ein brillanter Ermittler, der den doofen nur spielt. In Wahrheit sammelt er alle Informationen die er bekommen kann und bastelt sich die Indizien zusammen bis er die Tat beweisen kann. Die Auflösung und der Weg dorthin ist jedesmal aufs neue verblüffend. Wenn der Täter meinte er sein Columbo endlich los geworden, dann ging Tür noch einmal auf. "Ich habe da noch eine Frage" ist wohl der berühmteste Satz dieser Serie, die es von 1968 bis 2003 gab. Das sind unfassbare 35 Jahre (Mit Unterbrechung zwischen 1978 bis 1989, denn da gab es 11 Jahre Pause). Sein Markenzeichen sind sein Hund namens Hund, sein Oldtimer und natürlich seine Zigarre.

      10 von 10 Punkte