Filmthread/Serienthread

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    • @Adamantium Finde ich auch Schade, da der Film gut gemacht ist und nicht dieser typische Amikram. (Ist ja auch ein Kanadier als Regisseur und Ridley Scott ist ja Brite ;)

      Der erste war aber glaube ich auch nicht so erfolgreich, erst dann auf Video / DVD.

      zelluloid.de/charts/index.php3?md=d

      In Deutschland ist er bei 500.000 Besuchern, schon ordentlich, aber nichts weltbewegendes.
    • @Adamantium
      Kann man es dem Kinobesucher denn wirklich verdenken? Für mich persönlich war bisher beinahe jede Fortsetzung, jede Vorgeschichte, jedes Spin-Off und jedes Remake eines jeden Klassikers ein Desaster. Sei es nun von der Atmosphäre oder der Logik her. Da ist es wohl klar, dass eine Fortsetzung eines Klassikers der zur damaligen Zeit selbst nicht unbedingt zum Mainstream gehörte nicht groß ankommt. Auch ich habe den Kinobesuch gemieden, obwohl ich ein riesenfan des Franchise bin (ja ich finde auch heute noch, dass das Spiel damals zu einem der besten aller Zeiten gehört).
      Spiele momentan:
      3DS: Puzzle & Dragons Z + Super Mario Edition
      Switch: Fire Emblem Warriors, Nights of Azure 2
    • @Adamantium
      Nein, ich war noch nicht drinnen. Ich gehe allerdings generell nur noch sehr selten ins Kino. Zum einen, weil mich die meisten Filme langweilen (weil alles schon gesehen), zum anderen aus familiären Gründen. Ich denke, mein einziger Kinobesuch wird dieses Jahr Episode VIII sein. Aber vielleicht kann ich mich ja zu Blade Runner überwinden.
      Spiele momentan:
      3DS: Puzzle & Dragons Z + Super Mario Edition
      Switch: Fire Emblem Warriors, Nights of Azure 2
    • @Icewulf

      Im Grunde gelten Remakes und Fortsetzungen als Goldgrube. Die Kinobesucher sehen sich ehr etwas an was sie kennen bzw einschätzen können, als sich auf etwas neues anzusehen.

      Das Bladerunner 2049 kein kommerzieller Erfolg wird, war doch absehbar. Wir sprechen hier von einem Film dessen Vorgänger zwar Kultstatus erreicht hat, aber vor allem Genrefans anspricht und zudem noch verlangt, dass man selbst über das Gesehene nachdenkt. So etwas wird niemals Mainstream werden.

      @Adamantium

      Ich sehe da weniger das Publikum in der Pflicht als viel mehr die Filmemacher. Wenn man darauf schaut, was bei allem möglichst gut ankommt, dann wird nie etwas komplexes dabei raus kommen, denn der durchschnittliche Kinobesucher will unterhalten werden und sich nicht mit komplexen Themen beschäftigen. Die Filmemacher müssen ihr Werk wieder mehr als Kunst verstehen und Wagnisse eingehen, wie es früher oft geschah. Wenn ich ein Kunstwerk schaffen, dann muss mir auch klar sein, dass es vielleicht nur eine überschaubare Anzahl von Menschen verstehen. Das muss es mir Wert sein
    • Wenn wir gerade schon mal hier sind, möchte ich mal über 2001: A SPACE ODYSSEY sprechen.

      Auch wenn der Film für seine Zeit vielleicht bahnbrechend gewesen sein mag, empfinde ich ihn für heutige Maßstäbe als schlecht gealtert. Nicht wegen den Kulissen, Kostümen, der Kameraarbeit oder den Effekten.
      Sondern, weil der Film einfach unglaublich langatmig und, das muss ich leider sagen, auch langweilig ist.

      Die sehr simple Story ist auf über 2 Stunden gestreckt. Dass der Soundtrack aus nur zwei Liedern besteht, trägt nicht gerade dazu bei, den Zuschauer aufmerksamer zu machen. Mir ist es im Film wirklich zwei Mal passiert, dass ich eingedöst und dann wieder hochgeschreckt bin. Charakterzeichnung gibt es an sich gar nicht, lediglich mit der Schiffsinteligenz fängt man an, ein wenig zu sympathisieren. Gegen Ende hat mich der Film sogar ein wenig aggressiv gemacht, denn die Viertelstunde vor der allletzten Szene bestand eigentlich nur aus Windows-Bildschirmschonern. Kein Scherz! :D

      Zudem erklärt der Film eigentlich gar nichts, das Mysterium vom Anfang ist am Ende immer noch genau das gleiche. Da hatte ich mir vom Regisseur von The Shining mehr erhofft. Aber es lagen ja auch 12 Jahre zwischen diesen beiden Filmen...
    • Ich gehe zu selten ins Kino, um beurteilen zu können, inwieweit sich die Filme verändert haben, allerdings habe ich dieses Jahr soviele Filme gesehen, wie zuletzt in den 90ern. Einer war eine Enttäuschung (Alien Covenant), einer war eine interessante Erfahrung (Arrival) und zwei haben mich wirklich begeistern können (Die rote Schildkröte, Blade Runner 2049).

      Hinzu kommen noch Alien 2, 3 und 4, die ich auf Blu Ray gesehehn habe. Frankreich hat ja einen sehr großen Ausstoß an Filmen, auch mal schwierige Themen, nicht nur Komödien, wie hier in Deutschland (ich weiß, das es jenseits der Bullyparade und Fuck you Goethe noch andere Filme gibt, aber die bekommen sehr wenig Aufmerksamkeit, bzw. laufen eher in Programmkinos oder kommen gleich nur im Fernsehen oder auf DVD.)

      Ich denke, wenn man alle Kräfte bündelt, könnte Deutschland aus Babelsberg oder den Bavaria-Studios ein "deutsches Hollywood" machen. Es gibt soviele Geschichten zu erzählen, die nichts mit Stasi oder NSDAP zu tun haben, es macht nur zu selten jemand Filme von internationalem Format. Warum nichtmal einen monumentalen und intelleaktuell lustigen Film über das Dichterdreigestirn? Warum nicht mal mit Millionen-Budget die Barabrossa-Saga verfilmen, die Nibelungen, die Schlacht vom Teutoburger Wald?

      Und Sci-Fi und Phantasy gibts auch genug, da haben wir gute bis heraus ragende Schriftsteller. Es müsste halt nur mal dieses Filialdasein aufhören, also das deutsche Studios hauptsächlich Ami-Produktionen machen und nur für Spezialeffekte da sind, anstatt jedes Jahr einen großen Blockbuster zu produzieren.
    • Schade. Ich hatte einen kleinen Schimmer Hoffnung gehabt, dass AMC The Walking Dead mit Staffel 8 wieder auf die richtige Strecke zurückbringt. Dieser Schimmer würde nun Meter tief unter der Erde begraben! Staffel 8 macht genau da weiter, wo Staffel 7 aufgehört hat: TDW immer weiter zu einer nervigen, "unlogischen", langweiligen Mainstream-Serie zu machen. :thumbdown:
      • Die Zombies sind zu Kanonenfutter verkommen. Was ist aus den Zeiten geworden, als die "Walker" wirklich gefährlich waren, und der Herzschlag gestiegen ist, als ein Charakter von so einem angefallen wurde?
      • Wieso laufen alle bis an die Zähne bewaffnet mit Maschinengewehr rum? Früher musste man auf jede Kugel achten, es gab nur simple Handfeuerwaffen und Revolver. Eine Schrotflinte war damals ein Wunder. Jetzt könnte man glatt meinen, dass die mit dieser ganzen Munition eigentlich die gesamte Welt von Zombies reinigen könnten... Als in Staffel 7 alle ihre Waffen verloren haben, hatte ich gehofft, dass man mal zurück auf Null geht. Aber nein, das hat man offenbar komplett in die Tonne getreten!
      • Seit Staffel 5 geht es eigentlich nur noch um den Kampf gegen Menschen. Aber nun hat das eine neue Höhe erreicht. Wenn man es nicht wüsste, könnte man meinen, die Serie wäre Mad Max im Nationalpark!
      • Seit Staffel 7 ist es die gleiche, langweilige, beschissene Handlung! Eine Folge: "Entweder ihr ergebt euch, oder sterbt!" "Wir ergeben uns nicht..." Nächste Folge: "Nun sind wir am Zug. Entweder ihr ergebt euch, oder sterbt" Wir werden uns niemals ergeben, wir sind eine Gemeinschaft!" Das ist so eine verblödete Konfliktlösung, die sich wie im verdammten Kindergarten!
      • Diese erzwungenen, Gliché haften Monologe sind scheinbar zum Markenzeichen der Serie geworden! Jeder Charakter muss alle fünf Minuten seine Rede halten! "Ich kümmert mich um meine Leute.." Diesen Satz habe ich gefühlt schon tausend Mal in der Serie gehört, er hängt mir sowas von aus dem Hals raus!
      Ja, man soll eigentlich nicht schon urteilen, aber das, was ich gerade gesehen habe, entsprach meinen schlimmsten Befürchtungen! Gegen den Müll, zu dem The Walking Dead seit Staffel 7 (wobei die Dämmerung schon ab Staffel 4 began) verkommen ist, fühlt sich Game of Thrones Staffel 7 noch wie Fünffaches Oscar-Kino an... ||

      PS: Man kann es ihr nicht verdenken. Gott sei Dank hat die Schauspielerin von Sascha ihre Rolle an den Nagel gehängt, um ihre Rolle in der bisher sehr vielversprechenden Star Trek-Serie anzutreten.
    • Die ersten Staffeln TWD waren mMn noch richtig gut. Da ging es tatsächlich um den Kampf ums überleben. Die Zombies waren eine richtige Bedrohung und klar waren alle Ressourcen knapp und es musste darum gekämpft werden.

      Mittlerweile ist es aber leider immer das gleiche. Die Suche nach einer Bleibe endet darin, dass eine gefunden wird und kurze Zeit später durch eine dumme Entscheidung und/oder eine andere Gruppe zerstört wird. Die Walker sind dann oft nur noch Nebensache. Schade eigentlich.

      Habe die 7. Staffel nicht mal mehr geguckt. Werde irgendwann noch die restlichen und kommenden Folgen gucken, aber nicht mehr mit dem Hype wie ganz früher.
      Mein Switch-Freundescode: SW-6029-9421-6421
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