Filmthread/Serienthread

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    • @Adamantium

      Dschungelbuch sah sehr gut aus, mehr aber nicht. Das Original blieb besser.

      Wenn es danach geht was Kritiker schreiben, dann dürfte kein Transformers so erfolgreich sein.

      Das sind Zielgruppen, wie auch bei den Disney Remakes, die interessieren sich nicht für Kritiken und wollen einfach eine Reise in die Zeit zurück. Nostalgie ist eben gerade sehr mode in Hollywood.

      Es war auch so erfolgreich, weil die meisten die den Film als Kind sahen, eine Erinnerung daran haben und wieder das erleben wollen. Die Liste kann man ewig fortsetzen.
    • Stranger Things 3 (leichte Spoiler im Text)

      Gestern habe ich nun auch die dritte Staffel von Stranger Things beendet. Nun habe ich mich doch ein wenig geärgert, dass ich durch die ersten fünf Episoden so durchgerannt bin. Jetzt wird es wieder ewig dauern, bis was Neues von Stranger Things kommt. Nachdem mich persönlich die zweite Staffel nicht mehr ganz so gut überzeugen konnte wie die erste, da sich ein paar Handlungselemente "recycelt" anfühlten und auch die siebte Episode (mit den anderen Leuten mit Superkräften) überhaupt nicht zur Serie gepasst hat, habe ich meine Erwartungen nicht hoch angesetzt. Zudem lehrte mich erst kürzlich Game of Thrones, was passieren kann, wenn eine großartige Serie lange weitergeführt wird und die Erwartungen quasi die Stratosphäre erreichen. :/

      Ich wurde nicht enttäuscht. Die dritte Staffel war in meinen Augen deutlich besser als die zweite. Vor allem das neue Erzähltempo empfand ich als sehr positiv. Während es in den ersten beiden Staffeln schon ziemlich lange gedauert hat, bis endlich mal etwas richtig krasses, gravierendes, passiert ist, ging es hier im Prinzip schon ab Episode 3 richtig ab. Wie schon zuvor wurde die Handlung in drei bzw. vier Stränge aufgeteilt. Trotz der hohen Ambitionen und dem Motto "Je größer, desto besser", bleibt die Serie bodenständig und nimmt sich viel Zeit für die Charaktere. :)

      Wie immer sind die Schauspieler klasse und die Handlungsentwicklungen der einzelnen Gruppen spannend zu verfolgen. Vor allem gefallen hat mir, dass man die Antagonisten diesmal mehr vermenschlicht hat und Figuren bot, mit denen man sich identifizieren konnte. Sowohl bei den Wissenschaftlern und bei der Bedrohung. Die Arbeit von Nancy hat gezeigt, wie Frauen teilwiese auf der Arbeit behandelt werden und dass man sich davon nicht unterkriegen lassen soll. Hoppers Handlung beschäftigte sich mit der Akzeptanz des Erwachsenwerdens und bot zudem neben dem genannten Handlungsstrang unten viele lustige Momente. Bei der Gruppe wurde wieder das Thema der Freundschaft und Treue thematisiert.

      Mein absolutes Highlight der Staffel war allerdings der Handlung von Steve, Dustin und Neuzugang Robin, die übrigens von Maya Hawke, der Tochter von Uma Thurman gespielt wurde. Ihre Handlung hat schon in Staffel 2 sehr viel Spaß gemacht. Die Chemie zwischen den Schauspielern ist einfach der Wahnsinn. Die Handlung hat sich von der kleinen Nebenhandlung zu einer der wichtigsten der Staffel entwickelt. Die Szene gegen Ende hat sich gut in die Handlung eingefügt, war überraschend und hat gezeigt, wie erwachsen Steve seit der ersten Staffel geworden ist. Hoffentlich rückt man diese Gruppe in Zukunft noch mehr in den Fokus, denn davon konnte ich kaum genug bekommen. :love:

      Der Produktionsaufwand ist größer als je zuvor, die Effekte sehen besser aus als in vielen heutigen Kino-Produktionen. Der Soundtrack ist wieder ein Mix aus alten Popsongs und Synthesizern, die den 80er-Jahre Flare versprühen. Die Kameraführung ist auf ganz hohem Niveau. Die vielen knalligen Farben, die den Style der Serie ausmachen, erschaffen etwas selten dagewesenes. Der Mix aus klassischem Monster-Horror, der aber viel mehr Fokus auf gut geschriebene Charaktere legt, geht vollkommen auf. :thumbsup:

      Meine einzigen Kritikpunkte sind lediglich, dass man einen der Antagonisten (wie es immer der Fall ist) wieder unglaublich klischeehaft dargestellt hat. Wird es mal richtig spannend und die Charaktere kommen in eine Sackgasse, gab es für mich ein paar "Deus-Ex-Machina"-Momente zu viel, vor allem Elfie ist leider oft dazu da, um der Gruppe wieder aus der Patsche zu helfen. Und vor allem gegen Ende stach das nochmal extrem heraus, wo die Hilfe dann plötzlich aus dem Nichts da war. Auch die letzte Szene hat mich persönlich leicht getriggert, da hoffe ich, dass die Macher sich nicht verrennen und quasi nur noch im Kreis rennen.

      9/10
      :triforce: Der allgemeine „The Legend of Zelda“-Thread :triforce:

      „The game is fun. If it's not fun, why bother?“ - Reginald „Reggie“ Fils-Aimé

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    • Zitat von Adamantium:

      "Deus-Ex-Machina"
      Das bedeutet dass völlig aus dem Nichts jemand kommt der eine verzwickte Situation ganz easy auflöst. Wenn das mit Vorandeutung und durch eine bekannte Figur passiert trifft der Begriff nicht zu.

      An der Staffel kann ich auch nicht so viel aussetzen. Ein par zu viele Klischees und für meinen Geschmack etwas zu viel Humor an den falschen Stellen (letzte Folge :/ ). Sonst hatte ich viel Spaß damit.
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    • @Lazarus Ja, ganz auf die Definition trifft es nicht zu, aber die ganzen Rettungen in letzter Sekunde nerven auf Dauer eben schon ein wenig. :dk:
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    • @Adamantium

      Ich lese das hier und auch sonst überall häufiger, dass Staffel 3 von Stranger Things den Leuten besser gefällt als Staffel 1 + 2. Mir war das ganze alles in allem zu schnell geschnitten, zu groß und zu oft das Gleiche. Ich hoffe, das Staffel 4 wieder eher in Richtung Staffel 2 geht, denn die war nahezu perfekt.

      Oder ich mag einfach keine schnell ge(zer) schnittenen Filme / Serien. Stranger Things ist momentan halt die einzige Serie, die mich wirklich interessiert und es wäre schade, wenn sie sich dem ganzen Action/Horror/Thriller Einheitsbrei anpassen würde, wonach es momentan leider ein bisschen aussieht.
    • @Lazarus @megasega2

      Spoiler anzeigen
      Bin aber vor allem froh, dass sie die Storyline mit den anderen Leuten mit Superkräften aus Staffel 2 nach all dem negativen Feedback offenbar fallen gelassen haben. Somit kann man diese Episode in Zukunft einfach skippen, womit Staffel 2 quasi wieder acht statt neun Episoden wie alle anderen Staffeln auch hat. Ich hatte so Angst, dass die irgendwie aus dem Nichts am Ende von Staffel 3 auftauchen und zusammen mit Elfie den Tag retten. Das wäre einfach nur furchtbar gewesen. :D
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    • Habe Chernobyl beendet und was soll ich sagen? Hier zeigt HBO wieder ihre Qualität, die sie wohl in den letzten Staffeln got vergessen haben.

      Der pure Horror ohne Monstee, Geister oder billigen Scarejumps. Dafür aber die Realität und die Angst, dass diese arrogante Haltung der Menschen, auch heute zu so einer Katastrophe führen könnte. Die Serie zeigt zudem gut auf, wie wichtig die Wahrheit ist, unter einem ganzen Ballen von Lügen. Geschickt: wissen die Zuschauer*innen lange selbst nicht mehr, was nun die Wahrheit ist und ob die Maßnahmen die Richtigen sind.

      Dazu tolle Schauspieler*innen und ein unglaublich gelungenes Setdesign, was die Zeit enorm gut einfängt.

      Endlich wieder HBO-Qualität

      9/10

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Dirk ()

    • @Dirk

      Dem kann ich mich anschließen. Großartige Serie.


      Wenn es um Miniserien geht möchte ich an der Stelle übrigens "When They See Us" empfehlen.



      Eine Miniserie mit 4 Folgen von Netflix die auf Wahren Ereignissen fußt.
      Es geht um einen Vergewaltigungsfall im New Yorker Central Park 1989 bzw. um die 5 unschuldigen Jungs die dafür in den Knast gewandert sind. Die Serie zeigt schonungslos wie den Jungs von der Polizei damals die Geständnisse "eingeprügelt" wurden (da die unbedingt Sündenböcke brauchten) als auch den Gerichtsprozess und ihre Zeit im Knast und was das für Sie und ihre Familien bedeutete.
      Auch Donald Trump spielt ne kleine Rolle. Der hat damals nämlich ne Zeitungsanounce aufgegeben in dem er die Todesstrafe für die Fünf forderte.
      Gerade Folge 4 war echt schockierend.
      Das Schauspiel ist übrigens großartig.
      Im Anschluss an die Serie gibts noch ne einstündige Oprah Show zu dem Thema in dem sowohl die echten "Central Park five" (wie sie damals betitelt wurden) als auch die Schauspieler zu Wort kommen.
      Das Ding hat mich ziemlich fertig gemacht.

      9/10
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      Sie haben die Selbstmord-Szene aus „Tote Mädchen Lügen Nicht“ komplett entfernt! =O

      Es gab vor jeder schlimmen Episode schon Warnhinweise. Außerdem kann man sich im Internet massenhaft Selbstmordvideos auch so anschauen. Damit nehmen sie der Serie meiner Meinung eine der wichtigsten Szenen. Ich persönlich habe in dieser Szene richtig mitgefühlt und man bekommt ein Gefühl dafür, was es bedeutet und was es kostet, sich das Leben zu nehmen. Somit wird diese Fassung von offizieller Seite nicht mehr zu sehen und verfügbar sein. Netflix verwandelt die Serie immer mehr in eine 08/15 Teenie-Serie. Nach Staffel 1 hätte Schluss sein müssen. Die Geschichte war quasi fertig erzählt, es gab nichts mehr hinzuzufügen. Dann kamen sie in Staffel 2 daher und haben alles nochmal umgeackert und die Story kaputt gemacht. Dann noch eine schockierende Szene am Ende hinzufügen, damit es richtig Kontroversen und Aufmerksamkeit gibt. ||

      filmstarts.de/nachrichten/18526290.html
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      Staffel 2 war noch immer sehr gut besonders weil mehr Gewicht auf die sexuellen Übergriffe gelegt wurde und die Szene wo die Frauen zum Zuschauer sprechen, ist die beste Szene der Serie. Sie war wichtig für die Geschichte, weil so die Täter ohne Konsequenzen geblieben wären.

      Dass sie die Szene raus schneiden kann man sich darüber streiten. Allerdings ist diese Serie frei zugänglich für sämtliche Konsumenten und ist wirklich nicht zu spaßen, gerade weil die Serie Teenies auch warnen und ansprechen soll. Fand das, so gern ich die Serie mag, schon immer etwas kritisch.
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      @Dirk Ist halt ein allgemeines Problem, das Netflix verursacht. Durch den Service kann man halt sämtlichen Jugendschutz komplett in die Tonne treten. Nichtmal die Prepaid-Karten von Netflix haben eine Altersbeschränkung. Jeder sechsjährige kann in den Laden rennen und sich dann jeden Film ab 16 oder 18 anschauen. Die FSK wird durch Netflix komplett ausgeschaltet. Man sollte schleunigst eine Altersüberprüfung bei der Registrierung einführen.

      Zudem tun die Macher mal wieder Änderungen vornehmen und die ursprüngliche Version verbannen. Genauso, wie Lucasfilm es auch schon mit der Original-Trilogie gemacht hat. Seit wann hat ein Künstler das Recht, in das Museum zu laufen und seinem Gemälde noch ein paar Pinselstriche zu verpassen? Wir reden hier nicht von Fehlerkorrekturen, sondern drastischen Änderungen. Vor allem hat die Szene auch sehr abgeschreckt, jetzt denkt man, dass ihr Selbstmord einfach war und sie einfach danach eingeschlafen ist.

      Habe gerade eben nochmal hineingeschaut. Sie haben nicht nur die Szene mit den Klingen entfernt, sondern in die Szene ins Bild hineingezoomt, damit überhaupt kein Blut mehr zu sehen ist. Einfach nur lächerlich von Netflix. Zudem hat jeder die Szene, der Interesse an der Serie hatte, längst gesehen. Sie kam vor zwei Jahren heraus, wenn sie die Änderung unbedingt machen sollten, hätten sie es in Release-Zeitraum machen müssen. Jetzt wirkt es nur noch wie ein Versuch, das Ganze pünktlich zu Staffel 3 massentauglicher zu machen.
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      @Adamantium

      Das kann man so und so sehen. Gibt auch viele, die diese Szene als ermutigend finden, sich selbst umzubringen. Da ist meine Meinung, dass die Serie schon vor der Szene viel dafür tat, dass sie keinen anderen Ausweg mehr sah und die Szene ist letzendlich die letzte Konsequenz. Filmisch sicherlich gelungen und ich würde sie nie raus streichen. Dass es aber nicht der richtige Weg ist, hat die Serie nie gezeigt, weil es ihr um was ganz anderes ging. Nämlich zu was diese Mobbing-Attacken und sexuelle Gewalt führen kann. Das gleiche gilt ja auch für das Finale der zweiten Staffel, wobei sie hier den Bogen gezogen haben und die letzte Konsequenz noch rechtzeitig verhinderten.

      Zum Schutz von Jugendlichen ist es aber richtig die Szene zu entfernen. Warum Netflix nicht einen besseren Jugendschutz einbaute, kann ich dir aber auch nicht beantworten. Mit so etwas könnte man solche Sachen verhindern. Aber am Ende ist Netflix auch so erfolgreich, weil sie so einfach sind. Die Frage wird aber sein, gerade weil Disney ja nun kommt und Netflix das Kinderprogramm immer mehr erweitert als Antwort darauf, wie sie in Zukunft damit umgehen werden.
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      Eigentlich hat der Film eine interessante Grundprämisse. Aber dann diese CGI-Katastrophe. Wessen Idee war es, das auf diese Weise umzusetzen?! :ugly:

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      @Lazarus

      Habe ich mich auch gefragt. Wobei mit Judi Dench, Ian Mc Kellen uns Idris Alba durchaus gute Darsteller dabei sind. Ich möchte dem Film eine Chance geben. Tom Hoopers Les Miserable war einfach absolut genial. Vielleicht gelingt im ja ein zweites mal so ein Meisterstück.
      "Wie beim Kartenspiel kommt es auch im wirklichen Leben darauf an, das Beste aus dem zu machen, was einem gegeben wurde, anstatt sich über ein ungünstiges Blatt zu beschweren und mit dem Schicksal zu hadern. "

      Astor-Pokemon
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      Zitat von Adamantium:

      Sie haben die Selbstmord-Szene aus „Tote Mädchen Lügen Nicht“ komplett entfernt!
      Das ist übel und für mich nicht nachvollziehbar, allerdings zu erwarten, weil einige Personengruppen regelrecht Amok gelaufen sind, seit es die Serie gibt. Es passt aber zu unserer angeblich so offenen Gesellschaft, in der man lieber den Mantel des Schweigens über derart wichtige Probleme legt. Wenn es um Gewalt, Mord und Krieg geht, muss es schon arg unter die Gürtellinie gehen, bis hier mal eine Zensur greift. Psychische Probleme im Allgemeinen oder Selbstmord im Speziellen werden immer schnell unter den Teppich gekehrt, helfen will man ja auch nicht wirklich.
      Das erinnert mich so an die verrückten Abtreibungsgegner. Darf nicht sein, weil Mord und so. Aber wenn das Kind dann auf der Welt ist, kann es ruhig in der Gosse verrecken. Fucking hypocrites.
      Mich hat die erste Staffel damals sehr mitgenommen und empfand die Selbstmordszene als sehr eindringlich und wichtig.

      Zitat von Dirk:

      Dass es aber nicht der richtige Weg ist, hat die Serie nie gezeigt, weil es ihr um was ganz anderes ging.
      Ich bin der Meinung, dass es keinen richtigen Weg gibt. Es gibt Menschen, die sehen irgendwann keinen anderen Ausweg mehr. Klar, viele suchen sich Hilfe. Wer sich aber das Leben nehmen möchte, der wird das irgendwann tun. Und dann haben die Betroffenen auch mit ihrem Leben abgeschlossen. Sollte man nicht versuchen, diese Entscheidung zu respektieren?
      Ich hatte eine gute Bekannte, mit einer ziemlich verstörenden Kindheit und Jugend. Irgendwann halfen ihr nur noch diverse Medikamenten-Cocktails um überhaupt noch geradeaus gehen zu können. Es war eine Qual für jeden, sie so zu sehen. Wie mag es erst in ihr ausgesehen haben? Wie schwer muss es für sie gewesen sein? Irgendwann konnte und wollte sie einfach nicht mehr und ist von einem Hochhaus gesprungen.
      Ich bin nicht gläubig oder irgendwie spirituell, möchte aber glauben, dass, dort wo sie jetzt vielleicht ist, keinen Schmerz mehr empfinden muss. Und darüber wäre ich sehr froh.
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      @Reagan

      Nur weil jemand keinen anderen Ausweg mehr sieht, heißt es nicht, dass es keinen gibt. Zudem ist der Mensch keine Insel. Ein Mensch trifft also nicht nur für sich eine Entscheidung, sondern für viele andere auch. Kinder, Eltern, Geschwister, Freunde. Für diese Menschen, kann das ein massiver Einschnitt in ihrem Leben sein und äußerst zerstörerisch sein. Wer sich umbringt tut damit auch anderen Gewalt an. Und warum sollen sie das respektieren? Es ist viel wichtiger, dass die Hinterbliebene Platz für ihre Gefühle haben. Sie haben ein Recht wütend und zornig zu sein. Sie haben ein Recht darauf zu fragen warum. Sie haben ein Recht darauf den Verstorbenen Feigheit vorzuwerfen. Kurzum sie haben ein Recht alles für denjenigen zu fühlen, was die Palette der Gefühle hergibt. Und die Erwartung, dass es dann noch respektiert wird, ist meiner Meinung nach einfach zu viel verlangt.

      Sicher kann man jemanden nicht aufhalten, wenn derjenige es wirklich beenden will. Aber bis dahin sollten man es halt dem Menschen richtig schwer machen. Respektieren ist der falsche Ansatz, denn dadurch zeigt man keine alternativen Wege auf. Schon viele Menschen haben einen Selbstmordversuch bereut.
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      Beitrag von BlauerBowser ()

      Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
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      Zitat von BlauerBowser:

      HBO: Bei der letzten GOT Staffel hatte ich nicht das besondere Gefühl, das HBO einem übermittelt. Das war wirklich und offen gesagt: scheiße!
      Naja gut, das war ja ein Problem mit den Showrunnern und nicht spezifisch mit HBO. Wobei HBO diese vielleicht hätte tauschen können (?) aber hinterher ist man immer schlauer.^^
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