Pokémon GO-Macher Niantic erwägt laut Bericht den Verkauf seines Videospielgeschäfts

  • Laut einem aktuellen Bericht von Bloomberg erwägt Niantic, sein gesamtes Videospielgeschäft zu verkaufen. Unternehmensnahen Quellen zufolge sei im Gespräch, seine beliebten Mobile-Games wie Pokémon GO für rund 3,5 Milliarden US-Dollar an den US-amerikanischen Entwickler und Publisher Scopely abzutreten.

    Scopely gehört seit Juli 2023 zur Savvy Games Group, welche durch den saudi-arabischen Staatsfonds finanziert wird. Dieser hält etwa auch Anteile an großen Videospielunternehmen wie Nintendo, EA und Take-Two. Im August 2024 ging Niantic einen Deal mit Scopely ein, um nach Saudi-Arabien zu expandieren.

    In den kommenden Wochen soll sich zeigen, ob die weiteren Verhandlungen zwischen Niantic und Scopely Früchte tragen werden. Ein Verkauf würde alle Titel des Herstellers umfassen, darunter nicht nur das erfolgreiche Pokémon GO, sondern auch Ingress Prime, Pikmin Bloom, Monster Hunter Now und Peridot.

    Wie fändet ihr es, wenn Pokémon GO und Co. in den Händen von Saudi-Arabien landen würden?

    Quellenangabe: Bloomberg, VGC
  • Ich finde es eher maximal irritierend. Man verkauft nicht freiwillig etwas, was gut läuft. Und so eine Marke wie Pokemon, noch weniger. Also entweder das ganze ist weit von 3 Milliarden wert, oder es bahnt sich mehr an, als man offiziell zugibt. Imho.

    SW-4142-7880-9229 (Pokémon, Mario, Harry Potter, Animes, Japan)

  • Pokémon ist in Saudi Arabien verboten, weil es die "gottlose" Evolutionstheorie propagiert, zu Glücksspiel verleitet und zionistisch (warum auch immer) sei.

    Ich denke das ist eigentlich alles, was man dazu wissen muss.

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    Mit dummen Menschen zu streiten, ist wie mit einer Taube Schach zu spielen. Egal, wie gut du Schach spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen.

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  • Saudi Arabien soll lieber selbst ein Pferd ranzüchten, das gut läuft, als den erfolgreichen Schnee von Gestern anderer Leute zu kaufen … sinnbildlich :D Pokémon Go hat mich von Anfang an nicht besonders interessiert und mit dem Verkauf sinkt dieses Interesse meinerseits in die Nichtexistenz.


    Letztendlich wird es die wenigsten User interessieren, wo Pokémon Go und Co. überhaupt herkommen. Aber die Symbolwirkung ist für mich so, als hätte man auch gleich an Mordor, das dunkle Imperium oder das Bündnis öliger Schurken e.V. hätte verkaufen können.

    Einmal editiert, zuletzt von Gizmo (19. Februar 2025 um 13:40) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Gizmo mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Ande Naja, Wenn du den "Chefs" weißmachen kannst, dass du damit noch mehr Geld machen wirst wird man da sicher n Auge zudrücken, bzw sowas outsourcen/weiterhin nicht in ihrem Land vertreiben und einfach nur den Markt weltweit damit abcashen.

    Gizmo Die sollten vielleicht erstmal anfangen aus ihren mittelalterlichen und barbarischen Lebensweisen zu kommen.

    Auf diese Spiele(ankündigungen) warte ich am meisten: Animal Crossing, Donkey Kong Country, Rayman 1 Remaster, Rayman 2+3 Remake, Splinter Cell, Pokemon Mystery Dungeon, Starcraft 3

  • Bin mit dem Niantic Support gar nicht zufrieden und solange die nicht am Spiel selbst rumfummeln ist das für mich okay.

    Für mich stellt sich eher die Frage, welche Infos Niantic bisher aus unseren Daten in Pokémon Go gewonnen hat und, was die Saudis damit anstellen wollen.

    Sehe das alles sehr kritisch und überlege, ob ich das Spiel dann überhaupt noch spielen werde/möchte.

  • ¡@all: Pokèmon gehört der Pokèmon Compeny und nicht Niantic! Pokèmon Go war nur eine Kooperationsprodukt und fertig, genauso wie Monster Hunter Capcom gehört und Pikmin Nintendo. – Nur Ingress und dieses Peridot gehört Ninatic.

    Ich frag mich nur, wenn Niantic ihr Videospielgeschäft verkauft, mit was wollen die dann Geld verdienen! – Ich dachte das sie Reihe Videospielentwickler sind!

  • Fariehna

    Ja, ich bin mir relativ sicher, dass die "Glücksspielelemente" dann plötzlich kein Problem mehr sind. Trotzdem finde ich es mehr als fraglich wenn ein Pokémon-Spiel plötzlich von einem Staat betrieben wird, der ziemlich rückständige Ansichten propagiert und Spiele nur finanziert um in der Gaming Community gut anzukommen. Das ist einfach eine Imagekampagne, wie es Schurkenstaaten heutzutage ja gerne machen.

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    Mit dummen Menschen zu streiten, ist wie mit einer Taube Schach zu spielen. Egal, wie gut du Schach spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen.

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  • Ande "Als Argumente für das "Pokemon"-Verbot wird eine Reihe von angeblich "schädlichen Einflüssen" angeführt: "Pokemon" fördere die Spielsucht, sei weiters eine Art von Spiel, das vom Islam grundsätzlich verboten sei, weil zum Sammeln und Handeln mit "Pokemon"-Karten angehalten werde, außerdem verbreite es Darwins Theorie der Evolution, zeige den zionistischen Davidstern und darüber hinaus christliche Kreuze und Symbole des japanischen Shintoismus."

    Q: https://www.pokewiki.de/Pok%C3%A9mon_in_der_arabischen_Welt

    https://religionv1.orf.at/tv/news/ne010401_pokemon_fr.htm

    SW-4142-7880-9229 (Pokémon, Mario, Harry Potter, Animes, Japan)

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