Citadelum: Die Städtebau-Simulation siedelt sich diesen Monat auf der Nintendo Switch 2 an

  • Mit Citadelum erschien vor etwas mehr als einem Jahr ein Städtebau-Spiel, welches euch im antiken Rom eure eigene Siedlung erschaffen lässt und die ihr mithilfe des Sammelns unterschiedlicher Ressourcen in eine ansehnliche, geschäftige Stadt verwandeln könnt.

    Der Entwickler Abylight Studios hat nun verkündet, dass der Titel am 22. Januar 2026 auch für die Nintendo Switch 2 erscheinen wird. Diese Version soll alle Inhalte der Version 2.0 mit dem Namen „Julius“ sowie fünf historische Kampagnen beinhalten. Citadelum bietet ein dreistufiges Spielprinzip bestehend aus Städtebau, Expansion und Handel, wobei in jedem Durchgang andere Missionen, Artefakte und Herausforderungen gefunden werden können. Schaut für einen genaueren Einblick gerne in den folgenden Trailer rein, der zum ursprünglichen Release des Spiels veröffentlicht wurde:

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    Kanntet ihr Citadelum bereits? Holt ihr euch das Spiel für die Nintendo Switch 2?

    Quellenangabe: Nintendo Everything
  • Ich hoffe das wird gut. Ich denke mir schon die ganze Zeit, wieso kein Age of Empires für die Switch 2 angekündigt wird. Die Maus Funktion passt da perfekt. Schön aufm Sofa mit dem Joy Con auf dem Oberschenkel. Ich hoffe Microsoft wird tätig.

  • Ich habe jetzt einen alten Test (Gamestar) dazu gefunden. Ergebnis: 67%.

    Wobei die dort aufgeführten "Minus-Punkte" sich für mich eher positiv anhören:

    - mangelnde Komplexität

    - mangelnde strategische Schlachtenoptionen

    - schlichte Produktionsketten

    usw. :D

    Ich glaube, ich schau mir das mal an! :)

  • Es muss ja auch nicht immer komplex sein. Auch einfachere Spiele haben mir schon sehr viel Spaß gemacht :thumbup:

  • Ich warte weiterhin auf Rollercoaster Tycoon "4", Holiday Island 2 oder ein Remaster und ein Old School-Anno.

    Die ganzen anderen Aufbauspiele sehen zwar oftmals interessant aus, beim Spielen merkt man dann aber die zahlreichen Mängel und die fehlende Identität.

    Das ist ohnehin der große Unterschied zu den Aufbauspielen von damals.

  • Ich warte weiterhin auf Rollercoaster Tycoon "4", Holiday Island 2 oder ein Remaster und ein Old School-Anno.

    Die ganzen anderen Aufbauspiele sehen zwar oftmals interessant aus, beim Spielen merkt man dann aber die zahlreichen Mängel und die fehlende Identität.

    Das ist ohnehin der große Unterschied zu den Aufbauspielen von damals.

    Als jemand der jahrelang in der Schach-Szene unterwegs war, bilde ich mir gerne ein, dass mir Strategiespiele eigentlich liegen müssten. Bedauerlicherweise ist das aber nicht der Fall. Kaum habe ich (z.B.) ein "Anno" begonnen, fühle ich mich von der Komplexität der zu verwaltenden Vorgänge auch schon wieder genervt! :D

    Ich schätze, ich bin wohl doch eher der "Entspannungsspieler". Jemand, der zum Controller greift, wenn die geistige Tagesarbeit bereits getan ist. Bereits zum lösen eines Resident-Evil-Rätsels greife ich da gerne auf die intellektuellen Kapazitäten meiner Frau zurück! :D

  • Als jemand der jahrelang in der Schach-Szene unterwegs war, bilde ich mir gerne ein, dass mir Strategiespiele eigentlich liegen müssten. Bedauerlicherweise ist das aber nicht der Fall. Kaum habe ich (z.B.) ein "Anno" begonnen, fühle ich mich von der Komplexität der zu verwaltenden Vorgänge auch schon wieder genervt! :D

    Ich schätze, ich bin wohl doch eher der "Entspannungsspieler". Jemand, der zum Controller greift, wenn die geistige Tagesarbeit bereits getan ist. Bereits zum lösen eines Resident-Evil-Rätsels greife ich da gerne auf die intellektuellen Kapazitäten meiner Frau zurück! :D

    Geht mir genau so, deswegen spiele ich eher sowas wie RCT 1+2, Holiday Island oder einen alten Anno-Teil.

    Die Sache bei komplexen Spielen ist halt auch immer, dass man die Energie in was sinnvolleres investieren könnte, außer, das Spiel bedient ein Spezialinteresse.

    Wobei komplex und überladen für mich das gleiche sind. Ich habe z.B. AC Shadows aus gemacht und mich stattdessen um den Haushalt gekümmert, einfach, weil sich das Spiel nach viel Arbeit anfühlt. Der Lohn in dem Spiel ist dann, dass man noch mehr Arbeit erledigen darf.

    Wie dir geht es vermutlich den allermeisten Gamern. Zumindest, wenn man auf die Verkaufszahlen der Spiele (und Smartphone-Games) schaut. Wirklich komplexe Spiele sind wohl extreme Nische, wenn man es auf den Gesamtmarkt bezieht.

  • Geht mir genau so, deswegen spiele ich eher sowas wie RCT 1+2, Holiday Island oder einen alten Anno-Teil.

    Die Sache bei komplexen Spielen ist halt auch immer, dass man die Energie in was sinnvolleres investieren könnte, außer, das Spiel bedient ein Spezialinteresse.

    Wobei komplex und überladen für mich das gleiche sind. Ich habe z.B. AC Shadows aus gemacht und mich stattdessen um den Haushalt gekümmert, einfach, weil sich das Spiel nach viel Arbeit anfühlt. Der Lohn in dem Spiel ist dann, dass man noch mehr Arbeit erledigen darf.

    Wie dir geht es vermutlich den allermeisten Gamern. Zumindest, wenn man auf die Verkaufszahlen der Spiele (und Smartphone-Games) schaut. Wirklich komplexe Spiele sind wohl extreme Nische, wenn man es auf den Gesamtmarkt bezieht.

    Ich finde - um beim "Anno-Beispiel" zu bleiben - so eine florierende, betriebsame Siedlung einen durchaus faszinierenden Anblick. All diese wuselnden Männchen und sich drehenden Rädchen... :D

    Aber es stimmt, natürlich was Du sagst: Selbst wenn man sich der geistigen Anstrengung des Aufbaus einer solchen Siedlung unterziehen möchte (was ja per se erstmal nichts schlechtes ist) bleibt immer noch dieses nagende Gefühl im Hinterkopf, dass man Zeit und Mühe eigentlich "sinnvoller" investieren könnte bzw. müsste.

    Die von Dir beschriebenen "überladenen" Games, sind dann meistens auch diejenigen, die den traurigen Kern meines persönlichen "Pile of shame" bilden. :D Spiele wie "Witcher 3", "Horizon Zero Dawn" usw. Naja, Ausnahmen bestätigen die Regel. "Elden Ring" habe ich - sogar mit DLC - zum Beispiel durchgeschafft. So etwas bindet mich dann aber auch recht lang.

  • Ich finde - um beim "Anno-Beispiel" zu bleiben - so eine florierende, betriebsame Siedlung einen durchaus faszinierenden Anblick. All diese wuselnden Männchen und sich drehenden Rädchen... :D

    Aber es stimmt, natürlich was Du sagst: Selbst wenn man sich der geistigen Anstrengung des Aufbaus einer solchen Siedlung unterziehen möchte (was ja per se erstmal nichts schlechtes ist) bleibt immer noch dieses nagende Gefühl im Hinterkopf, dass man Zeit und Mühe eigentlich "sinnvoller" investieren könnte bzw. müsste.

    Die von Dir beschriebenen "überladenen" Games, sind dann meistens auch diejenigen, die den traurigen Kern meines persönlichen "Pile of shame" bilden. :D Spiele wie "Witcher 3", "Horizon Zero Dawn" usw. Naja, Ausnahmen bestätigen die Regel. "Elden Ring" habe ich - sogar mit DLC - zum Beispiel durchgeschafft. So etwas bindet mich dann aber auch recht lang.

    Witcher 3 und Horizon Zero Dawn habe ich vollständig mit DLC durchgespielt (Zero Dawn mit Platin-Trophäe) und mittlerweile habe ich auf solche Spiele kaum noch Lust. Ich habe in den letzten 7 Jahren meinem Backlog auf nahezu 0 gebracht, was mich sehr empfindlich für repetitive Spiele macht.

    Cyberpunk 2077, Immortals: Fenyx Rising, Assassin's Creed Origins, Days Gone, Far Cry: New Dawn und einige andere Open-World-Spiele habe ich in der Zeit ebenfalls durchgespielt, die Spiele sind oftmals leider repetitiv und überladen mit Icons auf der Weltkarte.

    Red Dead Redemption 2 war für mich hingegen ein Musterbeispiel dafür, wie ein Open-World-Spiel sein sollte.

    Die repetitivsten Spiele waren auf jeden Fall die von Ubisoft, gefolgt von den Sony Open-World-Spielen. Aber auch die von CD Projekt sind langatmig. Es fühlt sich für mich mehr wie ein normales Spiel an, oder so, wie ein Spiel sein sollte. Aber wenn du sich mal so umschaust (die Leute müssen alle 2 Minuten aufs Smartphone starren), erklärt sich leider alles von selbst.

    Einmal editiert, zuletzt von VideoGameNerd (11. Januar 2026 um 11:02)

  • Red Dead Redemption 2 war für mich hingegen ein Musterbeispiel dafür, wie ein Open-World-Spiel sein sollte.

    Interessant, wie da die Meinungen - ich selbst habe das Game nie gespielt - auseinandergehen. Von "Bestes Spiel aller Zeiten" bis "Unendlich ermüdend" hab ich da schon alles gelesen. :D

    Tatsächlich schreckt mich auch hier der schiere Umfang von einem "Selbstversuch" ab. Allerdings... Wer weiß was noch kommt. Was wäre schon eine "Meinung" wenn man sie nicht hin und wieder ändern würde. :D

  • Interessant, wie da die Meinungen - ich selbst habe das Game nie gespielt - auseinandergehen. Von "Bestes Spiel aller Zeiten" bis "Unendlich ermüdend" hab ich da schon alles gelesen. :D

    Tatsächlich schreckt mich auch hier der schiere Umfang von einem "Selbstversuch" ab. Allerdings... Wer weiß was noch kommt. Was wäre schon eine "Meinung" wenn man sie nicht hin und wieder ändern würde. :D

    Der Umfang von RDR2 ist sehr gut und es fühlt sich kaum bis nicht gestreckt an, finde ich.

    Die Spielwelt ist relativ groß, aber auch relativ klein. Das Pacing hilft enorm dabei, dass sich das Spiel gut anfühlt.

    Man wird nicht wie in Assassin's Creed von einem belanglosen Marker zum nächsten geschickt und die Missionen sind interessant und abwechslungsreich.

    Die authentischen Charaktere, die herausragende Sprachausgabe und Interaktionen mit den Charakteren, NPCs, Dialoge und die Spielwelt sind herausragend.

    Dem Spiel wurde etwas entschleunigt und die ganzen "Suchtmechanismen" zurück geschraubt.

    Und ganz hervorragend fand ich, dass sich das Spiel nach dem Spielen auch durchgespielt anfühlt. Der Umfang des Spiels ist auch moderat und fühlt sich nicht gestreckt an.

    Zwischen einem RDR2 und einem Assassin's Creed, Days Gone, Cyberpunk, Horizon usw. liegen Welten.

    Bemängeln kann man, was ich auch tue, dass die Schießereien sich mittelmäßig anfühlen und durch den herausragenden Rest des Spiels negativer auffallen, als sie es sonst tun würden.

    Das Spiel wurde aus meiner Sicht zurecht aus objektiven Punkten so extrem gut bewertet. Der Großteil der Nutzerkritik kam daher, dass einige Leute ein arcade-lastigeres Spiel erwartet haben.

    Ich glaube mittlerweile, dass die Leute aufgrund der verringerten Aufmerksamkeitsspanne und suchtartigen Tendenzen aus vielen Medien und Spielen belangloses Sammelzeugs und Fast-Food-Spieldesign brauchen.

    Nintendo hat darauf leider auch reagiert, was man an den Hunderten Monden in Odyssey, an den Schreinen in BotW, DK Bananza allgemein und selbst Animal Crossing mit den Meilen erkennt. Pokémon und die Warriors-Titel - und auch Metroid Prime 4 - haben ebenfalls solche Elemente.

    RDR2 ist aber weit weg von einer Simulation, Leerlauf oder Belanglosigkeit.

    2 Mal editiert, zuletzt von VideoGameNerd (11. Januar 2026 um 10:59)

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