Namco Bandai: "Die Preise für Videospiele sind zu hoch!"

  • Die Videospielfirma Namco Bandai ist der Meinung, dass die Preise von Videospielen definitiv zu hoch sind. Man möchte mit niedrigen Preisen den sinkenden Software-Absatzzahlen entgegen wirken. Zumindest ist der Vizepräsident von Namco Bandai, Oliver Comte, davon überzeugt, dass das die richtige Taktik wäre, um die Verkaufszahlen wieder anzukurbeln.


    Die Preise für Videospiele an sich findet Herr Comte durchaus gerechtfertigt, wenn man bedenkt, wie viel an Entwicklungskosten meistens in ein Spiel gesteckt wird und die jeweilige Firma auch einen Gewinn machen muss. Für den Kunden an sich ist der Preis aber einfach zu hoch. Gerade zur Weihnachtszeit, wo mehrere Blockbuster erscheinen, muss sich der Kunde für einen Titel entscheiden und kann sich nicht alle drei Titel auf einmal kaufen.


    Zitat

    Wir können für diesen Preis (25,- Euro) allerdings kein Spiel machen, das 10 bis 15 Stunden lang ist. Für das Geld sollten wir dem Kunden eine Spieldauer von vier bis fünf Stunden bieten, und danach kann er sich weitere Inhalte herunterladen, für die wir dann wieder etwas berechnen.



    Quelle: Gamefront/MCVUK

    :notlikethis: :mldance: :kirby_happy: :mariov: :reggie: :shigeru: :iwata:

  • Das Problem nur dafür ist: Wenn kein Internet vorhanden ist keine weiteren Inhalte. N Preis von gut 35€-40€ fänd ich gut.

    Spielt gerade: Mario & Luigi: Paper Jam, Hyperdimension Neptunia Re;Birth 2
    Upcoming: Hyperdimension Neptunia Re;Birth3 -> The Legend of Heroes: Trails in the Sky
    Wartet auf: Zero Escape Vol. 3: Zero Time Dilemma (3DS/PSV), Ace Attorney 6 (3DS), Danganronpa V3 (PSV), Tokyo Xanadu (PS Vita), Tales of Berseria (PC)

  • Das ist doch humbug, wären die Spiele günstiger, würden vermutlich viel mehr Spiele verkauft werden.
    Erstens weil der Preis dann in einer Liga ist, welche viel ansprechender ist. Zweitens würden viellicht sogar die
    ollen Raubkopierer kaufen.


    Ein Spiel kostet in der Entwicklung auch nicht mehr als ein Film.. ne DVD kostet trotzdem nur einen Bruchteil eines Spiels. - klar da ist die Zielgruppe (noch) größer..


    Vielleicht aber ja auch deswegen, weil eine DVD günstiger ist?

  • 40-50 Euro für ein spiel find ich ehrlich gesagt auch einfach zu hoch gegriffen. würden games nur ca. 20 euro kosten, dann würden die sicher auch die doppelte menge verkaufen und den gewinn dann über die masse machen. leute würden nicht 1000 mal überlegen soll ich das jetzt hierfür so viel geld auf den tisch legen oder nicht, sondern würden spontan auch viel öfter mal was kaufen bzw. ein neues genre ausprobieren.

  • Irgendwie hat er ja recht. Die Spiele sind wirklich nicht gerade billig. Allerdings finde ich Spiele mit 5 Stunden Spielzeit etwas lächerlich. Da zahl ich lieber 60€ für ein Zelda, bei dem ich mittlerweile eine Spielzeit von rund 80 Stunden hab. Da bekomm ich mehr für mein Geld.

  • Die Preise runter zu setzten find ich gut...aber alles mit DLC`s ausschmücken ist Humbuck...erstens brauch man hinterher wenn man Sammler ist ne ziemlich große Festplatte und dadurch wird die Spielzeit auch nicht viel höher

  • Erst beschweren das die Preise zu hoch sind und dann sagen das man für den vorgeschlagenen Preis selbst keine richtigen Spiele auf den Markt bringen kann. Klappt`s noch?! Und so ganz nebenbei, 25€ für ein Spiel das nach 4 std zu ende ist, ist mir auch noch zu viel.

    "...manchmal fragt man sich, ob sich die Rettungsversuche überhaupt
    lohnen.
    Lohnt es sich die Menschen zu retten?
    So wie ich die Sache
    sehe, ist die Intelligenz bereits ausgerottet und es leben nur noch die
    Idioten."

  • Ich find ja den Vorschlag geil, billige und kurze Spiele für wenig Geld rauszubringen, damit sich die Spieler dann den Rest für mehr Geld runterladen können. Das ist echt die Lösung für alle Probleme, ich wette, damit kann man auch die Hungersnot in Afrika beseitigen, AIDS besiegen und den Weltfrieden herbeischaffen!

  • Ich zahle gerne 50 Euro für ein Spiel, wenn es entsprechenden Inhalt bietet. Das ist eindeutig der falsche Ansatz: lieber ganz viele Spiele für 20 Euro auf den MArkt werfen, die jeweils eher kurz sind? Und die Leute schreien immer nach epischen Spielen mit Story, Tiefgang und Langzeitmotivation. Geht aus meiner Sicht in die falsche Richtung

  • @ Eric.


    Also mit dem Weltfrieden übertreibst du jetzt aber.
    Hungersnot verstehe ich ja: Niedrigere Preise --> mehr Verkäufe --> mehr Arbeitsplätze --> mehr Käufer --> weniger Arbeitslosigkeit --> und dann kein Hungersnot mehr.


    Aids verstehe ich auch: Niedrigere Preise --> mehr Verkäufe --> viel mehr Zocken --> weniger Zeit fürs Bett


    Naja lassen wir das.


    Ich finde es auch übertrieben mit den Preisen. Sie swind manchmal sehr hoch und man überlegt dann. Aber so kauft man nicht alles mögliche und überlegt auchwas man haben will udn hat dann hoffentlich nur die besten Spiele im Schrank.


    Und das mit dem herunterladen: Das kann man vergessen. Dann kommt man wahrscheinlich auf einen höheren Preis. Und da schneiden sich die Firmen auch ins eigene Bein.

  • [email protected]


    Ist schon eine ziemliche Milchmädchenrechnung!
    Nur weil das spiel die hälfte kostet verkauft es sich nicht automatisch doppelt so oft!
    Im gegenteil viele aktionen grade auf so plattformen wie steam zeigen dass sich manche sogar zu schade sind 1Cent zu zahlen (für 5 Indie Spiele)!


    Zumal kann ein entwickler nicht so radikal planen wenn es nicht doppelt so oft verkauft wird dann kann das für ihn ein schnelles Ende bedeuten! Die Produktionen werden immer teurer und aufwendiger die Spielpreise stagnieren hingegen seit 25-30 jahren jahren teiwleise werden sie sogar billiger (in UK und USA nicht bei uns)... und kommt mir nun nicht ne das is nicht so hab noch Monkey island hülle das kostete damals 90 DM umgebrechnet 45€ (für PC spiel normalpreis)

  • @Marko 79:
    Kleiner Preise -> mehr Verkäufe -> Viele Leute die Spielen -> weniger Leute die sich umbringen -> Weltfrieden
    oder
    Kleiner Preise -> mehr Verkäufe -> geringere Spieldauer -> mehr saure Leute -> mehr Wut -> mehr Krieg -> mehr Tote -> keine Menschen mehr -> Weltfrieden
    Die Rechnung geht auf XD


    Manche Spiele sind wirklich überteuert, zB. ein Spiel das sehr geringe Entwicklungskosten hat kann unmöglich ein Vollpreistitel sein. Ein Spiel das 100 Mille in der Entwicklung kostet, dieses bezahl ich gerne 70€ aber doch nicht eines das vor 2 Monaten Angekündigt wurde und jetzt schon drausen ist, und ganz bestimmt keinen Casual Müll oder den hundertsten Fun-Racer.

  • Die Preise sind viel zu hoch. Die können von Entwicklungskosten reden wie sie wollen. Bei ca. 50.000 - 100.000 verkauften Exemplaren muss doch wohl genug rausspringen.


    Niedriger Preis - mehr Umsatz. Das ist doch irgendwie logisch. Die Supermarkt-discounter wissen das schon.

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