Angepinnt Der allgemeine „Nintendo Switch"-Thread

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      Also wer bei dem aktuellen Angebot der Switch nicht genug zum Spielen findet, dürfte zu maximal einem Prozent der potentiellen Kunden zählen.
      Die wird Nintendo aber nie glücklich machen.
      Leute mit Job und anderen Hobbys sollten ausreichend finden. Und es gibt wirklich viele gute Indies.
      Der eshop hingegen ist wirklich nicht gut. Bessere Suchen, ein vernünftiges Bewertungssystem, Cross-Selling etc. wären wünschenswert.
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      Ich sag es auch immer wieder gerne: Der Kunde sucht sich ein Produkt aus, das seinen Bedürfnissen entspricht.

      Der Hersteller sucht sich eben seine Zielgruppen aus und schließt damit natürlich auch bestimmte Zielgruppen aus, insbesondere die Gruppen, die schon durch andere Mitbewerber abgedeckt werden, weil es natürlich leichter ist, Zielgruppen anzusprechen, die durch andere Unternehmen derzeit nicht bedient werden.

      Wie man jeden Tag an den Diskussionen sieht, sind Gamer keine Masse, die man leichtfertig über einen Kamm scheren kann. Jeder hat da andere Interessen, Wünsche und Vorstellungen. Entspricht ein Produkt nicht meinen Vorstellungen muss ich mir ein anderes Produkt suchen.

      Da die Switch derzeit noch gut abgeht, scheint man zumindest erstmal alles richtig zu machen. Ob man sich noch den Zielgruppen zuwenden will, die sonst eher auf PC, PS4 oder Xbox One zuhause sind, glaube ich nicht, kann aber natürlich noch passieren, wobei man eben durch die grafische Einschränkung schon ein Defizit hat und den Ansprüchen wohl nicht genügen wird.
      Brot-Supporters-Club: HonLon1, Solaris <3
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      @MrWeasel
      Ich habe nicht von arbeitslos gesprochen.
      Aber nochmal ich glaube, dass das nur 1% der potentiellen Kundschaft ist, die nicht genug Spiele findet. Und damit wird Nintendo leben können. Problem, es ist ein lautes Prozent.
      Alle Switch Besitzer in meinem Umfeld "klagen" über das Gegenteil.
      Aber wie viel Zeit hat man denn pro Woche zum Spielen, wenn das Leben noch aus anderen Dingen besteht?
      Und wer definiert anspruchsvoll? Wohl jeder für sich. Damit kommen wir wieder zu der 1% Theorie.

      @HonLon1
      Hilf mir welcher Teil, habe versucht diplomatisch zu schreiben.
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      Zitat von Splatterwolf:

      Ob man sich noch den Zielgruppen zuwenden will, die sonst eher auf PC, PS4 oder Xbox One zuhause sind, glaube ich nicht, kann aber natürlich noch passieren, wobei man eben durch die grafische Einschränkung schon ein Defizit hat und den Ansprüchen wohl nicht genügen wird.
      Grafik ist imho nur ein Aspekt für die core-Gamer. Einige Spiele, bspw. Wolfenstein II und Doom, zielen stark auf eben jene Spieler. Spiele sollten nicht zu leicht sein und Immersion erzeugen, damit diese Zielgruppe angesprochen wird. Demnach fallen auch Spiele wie Fortnite und Fifa für mich schon den Bereich von Casual-Games, wobei sie durchaus auch einiges für erfahrene Spieler bieten.

      Das grundlegende Konzept von Nintendo-Spielen "einfach zu spielen, schwer zu meistern" sagt mir mehr zu und den Verkaufszahlen der Switch folgend auch vielen anderen Spielern. Und vielen Meinungen im Netz folgend ist die Switch eine tolle Ergänzung zu PS4, PC oder XBO, da es viele exklusive Spiele gibt, die inzwischen grafisch "sehenswert" sind und unterwegs gespielt werden können.

      In meinem Bekanntenkreis beobachte ich hingegen, dass mit Mario Party, Just Dance, Fitness Boxing & Co. Familien und Casuals als neue Zielgruppe angesprochen werden. Kurze Unterhaltung einer Gruppe mit einem Schwung Wii-Nostalgie. Und das dann nicht nur vor einem Fernseher, sondern auch unterwegs oder bei Freunden ohne Switch.
      SW-8395-4762-4894

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      Zitat von ruffy85:

      Grafik ist imho nur ein Aspekt für die core-Gamer.
      Das mag richtig sein. Aber in der Diskussion werden halt häufig Spiele gefordert, die so auf der Switch entweder nicht machbar sind oder nur mit sehr großem Aufwand geportet werden können. Man kauft sich keine Switch, wenn man diese Spiele unbedingt spielen will, denn die Switch wird davon eben nur eine Auswahl bekommen und nicht den gesamten Katalog, der sonst Multiplattform ist.
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      @TrippleF
      Manche haben einfach höhere Ansprüche bei Games als Andere

      Mich sprechen ca 30 der aktuellen Switch-Spiele an und das ist mir zu wenig (manche waren auch in 10h durchgespielt), ob Nintendo das interessiert, wohl kaum. Aber ich schreibe hier ja auch keine Nachrichten an Nintendo

      Btw die Switch ist seit 2 Jahren draussen, das macht, bei durchschnittlich 1h spielen pro Tag, 730h. Soviel Zeit haben sicher schon viele in die Switch gesteckt
      Bei optimistischen 20h pro Spiel macht das 37 Spiele => mich interessieren weniger als 30 also Spielemangel

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von KingDDD ()

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      Man muss sich aber dann auch die Frage stellen, warum man Nintendo so einen Vertrauensvorschuss gibt. Die Vergangenheit hat ja gezeigt, dass so eine Konsole schon mal floppen kann und Nintendo dank fehlender Third Party Unterstützung Schwierigkeiten hatte, Spiele nachzuliefern.

      Gerade dann sollte man eigentlich die Geduld beweisen und warten bis man eine gewisse Menge an Spielen in Aussicht hat, die man auch wirklich spielen will. Man muss halt Konsolen nicht immer so früh kaufen und wenn das Angebot nicht ausreicht, dann sollte man vielleicht lieber die Konsole gar nicht kaufen.
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      @Splatterwolf
      Daher ist die Switch eine gute Ergänzung für die Besitzer anderer Konsolen bzw. eines PCs. Dank einiger exklusiver Spiele besetzt die Switch eine interessante Nische und wartet als tragbare Konsole mit einer Leistung zwischen PS3 & PS4 auf. Das da nicht alles portiert werden kann, ist klar.

      Beeindruckend ist es dennoch, wenn Spiele wie Fortnite, Wolfenstein 2 und Dark Souls portiert werden können, wenn auch mit reduzierten Details, geringerer Auflösung und Bildwiederholrate. Unterwegs solche Titel spielen zu können, ist toll.

      Perfekt wäre es, wenn konsolen-übrgreifend gespeichert werden könnte. Heute PS4 ein wenig und Morgen im Zug auf der Switch fortsetzen.
      SW-8395-4762-4894

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      Zitat von ruffy85:

      Perfekt wäre es, wenn konsolen-übrgreifend gespeichert werden könnte.
      Ob sich das wirklich lohnt, sei mal dahingestellt. Kein Hersteller profitiert davon, lediglich die Third Party Firmen. So viele Games sind das ja auch nicht, die 1:1 der Nintendo Switch Version entsprechen. Bei Spielen wie Fortnite ist es ja bereits möglich, seinen Speicherstand überall zu nutzen, aber das auch nur, weil der Entwickler das so eingebaut hat.

      Wenn dann können das nur Thirds für sich entscheiden, ob sie sowas einbauen und wenn ja, ob der jeweilige Plattformbetreiber was dagegen hat. Das würde aber auch bedeuten, dass man für jedes Spiel bzw. für jeden Publisher einen eigenen Account braucht und der Publisher in Zukunft den Cloud Service übernehmen muss, das könnte nämlich sicherlich nicht über den Cloud-Service der einzelnen Plattformen funktionieren.

      Bei Multiplayer macht das ja durchaus noch Sinn, aber ansonsten sehe ich darin keinen Vorteil, zumal man ja die Switch nun hat, die man einfach so vom TV lösen kann und mitschleppen kann. Insofern ist die Switch ja schon die Lösung der Probleme.

      Wer grafisch aufwändige Spiele will, muss eben ein stationäres Gerät haben und kann diese Spiele eben unterwegs nicht genießen. Man muss sich ja irgendwann entscheiden, eine eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht. Man kann nur das Glück haben, dass eine Konsole besonders nah an das rankommt, was man sich von eine Konsole erwartet.
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      Es kommt ja auch drauf an, ob man eher SP-Erfahrungen oder MP-Erfahrungen sucht, zudem auch welche Genres man spielt und ob man Spiele mit gewissen Grafikstilen gar nicht erst anfasst.

      Gerade in MP kann man gewaltig Zeit versenken. SP Erfahrungen aus dem AAA-Bereich gibt es insgesamt immer weniger und viele dieser Spiele sind tatsächlich nach 10-20 Stunden durch. Wenn man dann eventuell auch noch Nischengenre besonders gerne mag, dann wird es ganz schwierig.

      Insgesamt kommt es also sehr auf den eigenen Geschmack an, ob man heute überhaupt noch in Sachen Games bedient wird. Viele Spieler haben ja vor langer Zeit schon aufgehört zu spielen, weil sie den Online-Wahn und viele andere Prozesse nicht mehr mitmachen wollten.
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