Nintendo Switch: Mit Vorsicht zu betrachten – mögliche Cartridges + offene Funktionen aus früheren Patenten

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    • Nintendo Switch: Mit Vorsicht zu betrachten – mögliche Cartridges + offene Funktionen aus früheren Patenten

      Man mag es kaum glauben, aber das Enthüllungsvideo zur Nintendo Switch ist mittlerweile schon fast eine Woche alt und noch immer ist uns Nintendo einige Antworten schuldig, die wir allerdings vermutlich erst zu Beginn des nächsten Jahres bekommen werden. Um dennoch hinsichtlich zwei Themen etwas Licht ins Dunkeln zu bringen, haben sich die Leute von VentureBeat und Polygon zwei interessante Themen herausgesucht und diese unter die Lupe genommen. Was dabei herausgekommen ist, dürfte den ein oder anderen zwar freuen, sollte dennoch mit gewisser Vorsicht aufgenommen werden, da es sich hierbei um keine offiziellen Fakten von Nintendo selbst handelt!

      VentureBeat zum Beispiel hat die möglichen Cartridges für Nintendo Switch herausgefiltert:
      • Wie schon beim Nintendo 3DS werden die Flashspeicher-Cartridges von Macronix produziert, welche eine Zusammenarbeit mit Nintendo schon vor einiger Zeit bestätigt haben. Dafür werden sogenannte MASK-ROM-Speicherchips verwendet, die spezielle Read-Only-Chips darstellen.
      • Beim Nintendo 3DS besitzen die Cartridges ein maximales Speichervolumen von 8GB, was für die meisten First-Party-Titel von Nintendo für die Wii U ausreichte. So benötigt Mario Kart 8 zum Beispiel nur etwas mehr als 5 GB. Die neuesten MASK-ROM-Chips besitzen dagegen ein maximales Speichervolumen von bis zu 32 GB, was für die im Enthüllungsvideo gezeigten Spiele wie The Elder Scrolls V: Skyrim und NBA 2K17 gerade noch so reichen dürfte, da diese Triple-A-Titel etwa 30 GB in Kauf nehmen.
      • In einer Cartridge von Nintendo Switch könnten bis zu zwei Chips passen, was ein maximales Speichervolumen von bis zu 64 GB zur Verfügung stellen könnte. Dies würde die Produktionskosten zwar etwas in die Höhe treiben, würde jedoch nur in den dringendsten Notfällen nötig sein.
      • Da wir gerade schon bei den Kosten waren: Die Herstellung einer Blu-Ray kostet circa 2 Dollar und die Herstellung eines MASK-ROM-Chips um die 2,50 Dollar. Somit ist der Kostenunterschied nicht mehr so immens wie noch zu damaligen Zeiten beim Nintendo 64 und der PlayStation.
      • Darüber hinaus gibt es noch zwei weitere Vorteile von Cartridges:
      • 1.) Ein Teil der Speicherchips ist wiederbeschreibbar, wodurch Memory Cards wegfallen und die Spielstände nicht mehr auf der Festplatte der Konsole gespeichert werden müssen.
      • 2.) Speicher-Cartridges können gegenüber dem Motor eines Disc-Laufwerks zusätzliche Akkulaufzeit bescheren. Somit könnte zur ursprünglichen Akkulaufzeit noch ein kleines Plus hinzukommen, was vor allem unterwegs eine wichtige Rolle spielen könnte.
      Polygon dagegen hat sich die letzten Patente angeschaut, die alle mit Nintendo Switch in Verbindung gebracht werden können und demnach könnten die folgenden Funktionen von Nintendo Switch noch unbekannt sein:
      • ein Touch-Panel
      • ein Vibrationsmotor
      • ein Mikrofon
      • Lautsprecher
      • ein geomagnetischer Kompass
      • eine Kamera
      • ein GPS-Receiver
      • eine Infrarot-Kamera
      • ein Distanzmess-Sensor
      • ein Infrarot-Emitter
      • ein Projektor
      Vor allem die Projektor-Funktion sticht hierbei hervor, da es sich hierbei um eine etwas andere Art der Bewegungssteuerung, wie wir sie noch von der Wii und von der Wii U kennen, handeln könnte. Schließlich war dies ein deutlicher Unterschied zur Konkurrenz und könnte es jetzt auch wieder werden.

      Um euch ein Bild von der Funktion machen zu können, schaut ihr euch am Besten zuerst das folgende Bild an:



      Wie ihr auf dem Bild sehen könnt, wäre der Spieler hier in der Lage den virtuellen Baseball zu fangen und wieder in das Spiel hineinzuwerfen. Dies ist dank des Projektor und Sensor möglich, welcher auch noch andere Möglichkeiten bieten würde. So wurden in dem Patent folgende Beispiele genannt:
      • das Beantworten von Mathefragen über die Anzahl hoch gehaltener Finger
      • das Steuern einer Schlange durch Handbewegungen am Bildschirmrand
      • das Steuern eines Fahrzeugs
      • das Projizieren eines Bildes oder einer Farbe auf die Hand des Spielers
      • das Erkennen von Dingen, die der Spieler in der Hand hält
      Ein weiteres spannendes Patent wurde schon kurz nach der Enthüllung der Nintendo Switch diskutiert, da es sich hierbei um unterschiedliche Arten eines Controllers handelt, der sich an die Konsole anbringen lässt. Als Beispiel wurde, wie ihr auf dem folgenden Bild sehen könnt, ein Controller mit einem Stellknopf gezeigt:



      Zum Abschluss sei nochmal gesagt, dass es sich hierbei nur um Möglichkeiten handelt und wir abwarten müssen, was Nintendo uns in den kommenden Wochen zeigen wird.

      Quelle: VentureBeat, Polygon
    • Das mit den Cardridges hört sich doch wirklich gut an.

      Einzig die Seicherkapazität macht mir wirklich Sorgen. 32 GB sind heute echt nicht mehr ausreichend für Spiele, selbst 64 GB sind manchmal zu wenig. Wenn ich mir alleine mal so die Installationen auf der Xbox One ansehe... :/

      Klar für Nintendo-Spiele sind 32 GB mehr als genug, aber bei den Thirds sieht die Sache schon ganz anders aus.
    • Mario Kart 8 braucht bei mir mit DLC 10 Gigabyte auf der WiiU.

      Na ich hoffe mal das da auch notfalls Platz nach oben ist, am Speicherplatz soll es jetzt letztendlich nicht scheitern das Switch kein Erfolg wird.
      Wird aber auf jeden Fall noch größer werden, wenn ich mich richtig erinnere könnte es mit Fallout 5 schon nicht mehr passen, und wenn es heute schon so große Spiele gibt, wie sieht es dann erst in 3 bis 5 Jahren aus?
    • Wenn alle Funktionen darin verbaut wären, dann wäre der Handheld Part eine Eierlegende Wollmilchsau. Von daher haben es wohl nur einige aber nicht alle Features in das Innenleben geschafft. Vor allem soll es ja auch noch bezahlbar bleiben. Vom Akku ganz zu schweigen.
      Der Speicherplatz der Cartridges könnte in 1-2 Jahren bei den Thirds zum Problem werden.
    • Beim Speicher für Spiele sollte man sich wenig Sorgen machen, ich kann mir gut vorstellen, dass 64GB-Karten auch ohne zwei Träger machbar sind. Vielleicht nicht sofort, aber man überlege mal bitte nochmal, dass die angedachte mögliche Kapazität auf NDS-Karten sich mit der Zeit vervierfacht hat (128 zu 512MB).

      Ich halte das Speichern von Spielständen auf den Karten übrigens nicht nur für vorteilhaft und da bin ich auch nicht alleine mit. Endlich auswählen zu können, wo ich die Daten bei meinen Spielexemplaren und dem Gerätchen unterbringen möchte, sollte langsam mal drin sein. Richtig eingesetzt könnte man damit auch endlich das häufige Beschränken auf eine bestimmte Menge Slots auflockern.

      @DarkStar6687
      Es gibt gewisse Speichermengen, bei denen man nur noch von Verschwendung reden kann. Wenn 32 oder 64 GB für ein Spiel, das wahrscheinlich niemals in 4K-Auflösung laufen wird und deswegen auch keine riesigen schlecht komprimierten Assets braucht, nicht reichen, sollte man mal ein bisschen aufräumen. Weißt du, wieviel ungenutzter oder sonstwie überflüssiger Müll sich in Spielen befindet? Mindestens zuviel, da kann ich fast schon Opern von singen.
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      Zum Bild - Warum wird das Bild nicht direkt angezeigt? Infos gibt es hier.


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    • Das was die Datenmengen aktueller Titel so enorm in die höhe schießen lässt ist aber hauptsächlich das 1080p Videosequenz-Material und nicht die reinen Spiel-Daten.

      Unter anderem deshalb sind Nintendo-Spiele oftmals deutlich kleiner als die fimreif inszenierten AAA-Blockbuster anderer Hersteller.
      Hier gibt es maximal ein kleines Renderfilmchen im Intro (Smash Bros) oder es wird alles in Echtzeitgrafik gemacht.

      Ganz tolles Negativbeispiel war z.B. MGS Rising Revance, wo von den 27GB nur ca. 6GB Daten und der Rest von stolzen 21GB Videosequenzen in Ingamegrafik-Qualität waren.
    • Das mit den Cartridges von VentureBeat klingt doch erstmal ganz gut. Die beiden genannten Vorteile, das Speichern auf der Cartridge und längere Akkulaufzeit, sind natürlich super. Ich denke auch, dass der Speicher durchaus noch höher ausfallen kann. Vielleicht gibt es da in Außnahmefällen ja besondere Cartridges mit mehr Speicher. Allgemein sollten die 32 bzw. 64 GB aber erstmal für fast alle Spiele reichen.

      Polygon scheint einfach alle Patente aufgelistet zu haben.^^ Kompass, GPS, Distanzmessung und Projektor halte ich für ausgeschlossen. Würde nur unnötig den Preis in die Höhe treiben und die Akkulaufzeit verringern.
      Mein Switch-Freundescode: SW-6029-9421-6421
    • Die Infos zu den Speicherkarten klingen doch schonmal gut - wenn schon Skyrim nicht soviel braucht mach ich mir recht wenig Sorgen (vorallem da ja sogar mehr möglich wäre).

      Von den Funktionen die noch drin sein könnten würd ich mir vorallem den Touchscreen, Vibrationen und Gyrosensor wünschen. Die anderen Dinge könnten zwar auch interessant sein wenn sie gut eingefügt werden aber würden halt auch die Kosten enorm steigern und ich weiß nicht ob es wirklich so einen Mehrwert liefern würde.
    • Wenn ich mal sagen darf was für mich der größte Vorteil von Kassetten gegenüber Scheiben ist.

      Die Lautstärke.

      Ich hab gerne Konsolenspiele physisch mit Hülle damit ich "was in der Hand" hab. Aber die Lautstärke mit der die Wii U (und die Wii und auch alle anderen Konsolen) die Disks drehen lässt ist einfach grausam. Da ich Mitbewohner habe kann ich die Lautstärke des TV auch nicht auf volle Pulle stellen um mich vom dröhnen des Laufwerks zu erlösen.
      Bin da möglicherweise vom PC verwöhnt, da ich den immer so zusammenstelle das ich möglichst viel Leistung bei möglichst geringer Lautstärke habe.
      Ich habe damals meine Wii nur deswegen gemodet (schriebt man das so?) damit ich Xenoblade, Monster Hunter und Metroid Prime rippen und in Ruhe spielen konnte.
      Von den besseren Ladezeiten ganz zu schweigen. Was übrigens noch ein Vorteil von Cartridges ist.
      War für mich daher die beste Ankündigung des Trailers.