Miyamoto über den Grundgedanken hinter Super Mario Run, seine Erfahrung und Motivation als Spieleentwickler

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    • Miyamoto über den Grundgedanken hinter Super Mario Run, seine Erfahrung und Motivation als Spieleentwickler

      Bereits am nächsten Donnerstag erscheint mit “Super Mario Run“ das erste große Smartphone-Spiel seitens Nintendo – und das mit der wohl bekanntesten Marke der Videospielbranche. Nun stellt Super Mario Run allerdings nicht nur einen großen Meilenstein für Nintendo dar, sondern auch für die klassische Super Mario-Reihe selbst. Es ist das erste 2D-Mario-Spiel, das elementare Mechaniken des eigentlich simplen Spielprinzips ändert – weshalb diese Änderungen vorgenommen wurden und was die Intention dahinter ist, dass man Mario in Super Mario Run mit nur einer Hand steuern kann, verrät Shigeru Miyamoto nun in einem Interview mit der iOS-Gaming-Webseite “toucharcade“. Auch spricht er über seine Erfahrungen und Motivationen als Entwickler in der Videospielbranche und darüber, wie sich das Entwickeln von Spielen im Laufe der Zeit verändert hat.

      Der Grundgedanke hinter der “vereinfachten“ Spielbarkeit, die durch die fehlende, direkte Kontrolle über Marios Bewegungen bzw. seine Fähigkeit zu rennen, war prinzipiell der, dass man sowohl erfahrene, als auch unerfahrene Mario-Spieler mit dem Spiel ansprechen wollte. Um dennoch für Abwechslung zu sorgen, wurden Gegenstände wie spezielle Blöcke ins Spiel integriert. Er hätte sich zudem, so Miyamoto, zusammen mit den Entwicklern Takashi Tezuka und Toshihiko Nakago schon des Öfteren Gedanken über ein Mario Spiel gemacht, das man mit einer einzigen Taste spielen könne.

      Seine Motivation, auch zukünftig Spiele zu entwickeln, basiere dabei auf der beständigen Nachfrage der Spieler. Auch die fortschreitenden, technischen Möglichkeiten seien für ihn sehr motivierend – zusammen mit seinen persönlichen Lebenserfahrungen wolle er diese in neue Spiele einfließen lassen.

      Natürlich habe sich die Spieleentwicklung im Laufe der Zeit aber auch sehr geändert. Während frühe Spiele von sehr kleinen Teams entwickelt werden konnten, würden die Spiele heutzutage größere Teams benötigen, wobei die individuelle Arbeit Einzelner untergehen könne. Eine große Erleichterung im Vergleich zu früheren Spielen sei aber die Möglichkeit, Spiele nachträglich mit Updates versorgen zu können.

      Quelle: toucharcade
    • Trotzdem glaube ich, dass Nintendo die magischen Tage der NES oder der SNES nicht mehr erlebt.

      Sie haben großes geleistet und revolutionieren gerade auch das Mobilgaming, aber ich bleib dabei, Apple guckt sich das jetzt in Ruhe an was sie machen und schlàgt eines Tages mit dem selben Konzept (aber viel ausgereifter) zu.

      Dann wird Nintendo wahrscheinlich Third für Mobilgaming, wie Sega damals für Konsolen.

      Aber auch Sony wird sich Apple krallen, da Sony den Konsolenmarkt revolutioniert und gerade dabei ist PC und Konsolen zu vermischen, während Nintendo Konsolen und Tablets (Handhelds) mischt.

      Apple beherrscht Beides (Mobil und Desktop) und guckt sich nun in Ruhe die Gaming ldeen der Anderen ab um sie irgendwann selbst auf ihre Produkte anzuwenden, sprich eigene Konsole (TV Box inklusive Joy Con Fernbedienung) eigene Handheld (Gamingtablet), eigene VR Brillen.

      Lange Rede, keinen Sinn:

      Eigentlich ist Super Mario Run mehr Werbung für iOS als für Nintendo.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Taneriiim ()

    • Updates hin oder her, ist Shiggy noch nie aufgefallen, dass diese irgendwann komplett weg sein werden, die Spiele dann aber wahrscheinlich trotzdem noch existieren?

      Was ich sagen will:
      Seine schon recht alte Aussage, dass schlechte Spiele schlecht bleiben, trifft auf kurz oder lang darauf zu, dass Patches/Updates keine Dauerlösung sind. Irgendwann fallen die vielen vielen Pflaster über der Software ab und dann hat ein Splatoon wieder kaum Umfang und ein MarioKart8 keine Minimap mehr (und schon gar keine DLCs).
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    • @DaRealRiku

      Miyamoto hat gesagt, man bevorzuge Apple auch wegen der ähnlichen, ganzheitlichen Philosophie der Firma.

      Beispiel:

      Beide setzten auf PowerPC Archtitektur

      Beide bauen Hard- und Software aus einem Guss

      Beide bevorzugen geschlossene Systeme


      Aber ist ja auch egal, weil meine Theorie auch für Google gilt. Android wird das OS der Zukunft, und iOS halt die Luxusvariante.

      Aber beide, Google sowie Apple, sitzen am längeren Hebel. Die können sich wirklich ganz entspannt ansehen, wie ihr OS promoted wird und der Gamingmarkt sich zu ihren Gunsten entwickelt.

      Tablets bauen und Thirds auf ihre Plattform holen ist für sie jetzt schon ein Tatsache, jetzt nur noch abwarten bis VR und JoyCon Technologie (abnehmbare Controller) perfektioniert sind, dann werden sie Nintendo und Co. dennTodestoß geben.

      Ich will niemandem schlecht machen, ist ja auch Nintendos einzige Überlebensstrategie und auch richtig, aber ich sehe jetzt schon wie Apple und Co. ihre Reserven ausspielen werden.

      Aber gut, will nicht zuviel labern, ist ja auch nur Zukunftsmusik, wer weiß was noch so kommt, aberich halte es für echt wahrscheinlich.