Leistung und Unterstützung – Michael Pachter über die Nintendo Switch

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    • Leistung und Unterstützung – Michael Pachter über die Nintendo Switch

      Auf den globalen Markt tummeln sich nicht nur Hersteller und ihre Produkte, sondern auch einige Analysten rum. Diese sollen die aktuellen Trends prognostizieren, Vermutungen aufstellen und manchmal auch etwas behaupten. Ein bekannter Analyst in der Spieleindustrie ist Michael Pachter von Wedbush Securities, welcher schon das ein oder andere Mal über Nintendo gesprochen hat.

      Nun hat er sich in einer neuen Ausgabe Pachter Factor auf YouTube vom Kanal SIFTD Games den Themen Leistung der Nintendo Switch und Unterstützung durch Drittherstellern zugewandt. Auf die Frage, welche Chancen diese Konsole hat, wenn sie keine direkten Ports handhaben kann, antwortete er wie folgt:

      Es gibt nichts Derartiges wie eine direkte Portierung, ohne das Extra-Aufwand entstehen würde. Der einzige Weg, wie Entwicklern diese Arbeit erspart bliebe, wäre, wenn die gleiche Sprache verwendet würde. Also falls Nintendo [ihre Konsole] auf dem PC, wie Windows, aufbauen würde, wäre es ein direkter Port. Sie bauen es aber nicht auf Windows – Ich weiß nicht was sie tun, aber sie sind Nintendo. Es wird kein Windows sein. Und Sony's PlayStation 4-Plattform nutzen sie auch nicht, da diese PC-basiert ist. [...] Es wird Nintendos eigene Plattform.

      Ich habe tatsächlich von Entwicklern gehört, dass die Nintendo Switch die Konsole von den drei großen Konsolenherstellern sein soll, für die man am einfachsten entwickeln kann. Das Problem wird die Prozessorleistung sein. Falls diese langsamer ist und nicht die selben Spezifikationen und [...] grafischen Möglichkeiten nutzt, müssen sie etwas anderes machen. Die Frage ist also: Das Spiel herunterschauben (anpassen) oder ein ganz Neues entwickeln? Wenn die Extra-Arbeit bedeutet, ein neues Spiel zu entwickeln, dann ist die Antwort nein, die Nintendo Switch wird keine Unterstützung von Drittherstellern bekommen. [...]

      Ihr habt die große Liste mit den, ich glaube 30, Publishern gesehen, welche die Nintendo Switch unterstützen. Sie haben [...] jeden, den ihr gern habt aufgelistet [...] und die Frage ist, werden sie die Konsole auch mit NBA 2K8 oder FIFA 18 unterstützen? Dies ist von Bedeutung. Und sie werden auch kein FIFA 18 haben bis der Port, wie du [der Fragesteller] es gesagt hast, keine Extra-Arbeit erfordert. Falls die Portierung einen großen Kostenaufwand darstellt, wird der Publisher es auch nicht umsetzen. Und dies ist die offene Frage, die ich nicht beantworten kann.


      Wenn ihr das gesamte Video mit Michael Pachter sehen wollt, wo er noch weitere Fragen zu anderen Themen beantwortet, könnt ihr es an dieser Stelle anschauen:



      Was meint ihr, hat Michael Pachter mit seinen Aussagen recht?

      Quelle: YouTube via GamingBolt

      Super Mario Maker: Hyrule in Ruins: 5895-0000-02EA-2B14
    • @otakon Naja,er hat bereits 2013 den Flop der Wii U vorausgesagt,wo er meinte,sie würde sich bis 2016 nur 20 Millionen Mal verkaufen. Da hat ihn jeder ausgelacht und heute haben wir den Salat :saint:

      @DLC-King Kein Wunder,die Wii war eine reine Casual Konsole und brauchte keinen Third Party Support.
      Man konnte sich damals,als nicht die breite Masse am Handy spielte,aussuchen,ob man eine Konsole bringt,die das Zuhause der Shovelware,aber dafür auch erfolgreich wird oder man Spiele bringt,die hohe Qualität haben und man dafür halt die Core Gamer absackt. Man kann die heutige Zeit nicht mit früher vergleichen,heute ist die Epoche der Handy-Spieler,sprich dort ist das Zuhause der Casuals.
      C'mon and Ride the Zelda Breath of the Wild Hype Train! :mldance:
    • Naja wenn die Nintendo Switch gut verkauft machen die Drittherstellern eh Games auf Switch haben wir bei Wii gesehen und wenn nicht dann haben wir wie bei Wii U keine oder wenige Drittherstellern die games machen also kauft die Nintendo Switch dann bekommen wir auch mehr games.


      PS: Hat der Typ nicht mal gesagt das PC-Gamer sind arrogante Schwachköfe und wie Rassisten sind also im mein augen ist der typ ein Witz.
    • Die Nintendo-Formel ist eigentlich einfach:

      Man nehme die allerneueste Technik, zieht davon ein bis zwei Generationen ab und veröffentlicht das Produkt zum Höchstpreis.

      Die Switch wird hauptsächlich aufgebohrte Ports von iOS und Android erhalten. Und wenn ich sehe, was dort mittlerweile möglich ist, habe ich auch nichts dagegen.
    • Wenn die Entwicklerumgebung wirklich von Nvidia stammt und die Entwickler auch von denen betreut werden, dann sehe ich da überhaupt keine Probleme. Würde Nintendo das allein machen, dann hätte ich Bauchschmerzen, aber bei Nvidia?

      Nope, die bekommen das auf jeden Fall hin mit den Third-Party-Entwicklern.

      Zum Bild - Warum wird das Bild nicht direkt angezeigt? Infos gibt es hier.



      Nintendo-Network-ID/PSN-ID: Green-Link84
      XBL: GreenLink84
      Steam-User-ID: greenlink84
    • @DatoGamer1234
      Pachter hat mit seinen Aussagen eine 50/50 Chance, von daher ist es kein Wunder.
      Ich habe seine Videos vor einer Ewigkeit auf Gametrailers entdeckt gehabt und schon nach kurzem gemerkt, er ist ein Dummschwätzer.

      Seine Aussagen sind mit Absicht so wie sie sind, sonst würde niemand darüber reden und ohne diese Aufmerksamkeit würde er kein Geld dafür bekommen.
    • Der mann labert einen Müll. Die Switch muss PC sein, damit man portieren kann? Hat der Idiot noch nie was von Schnittstellen gehört? Von Entwickler-Tool, die teils automatisiert sind? Und der soll vom Fach sein?

      Und ob ein Publisher finanziellen Mehraufwand und viel Arbeit in Kauf nimmt, um einen Port für eine Plattform umzusetzen, hängt nicht von der Arbeitsintensität oder den Geldausgaben ab, sondern vom potenziellen Gewinn auf der Plattform. Nur der Gewinn ist das Entscheidene und das war es schon immer. Wenn der groß genug ist, dann macht ein Publisher seine Angestellten zu Sklaven, damit ein Port auf der Plattform laufen kann. Die Wii war doch das beste Beispiel. Viele hochkarätige Spiele wurden extra für die Krepelhardware runterskaliert, nur um auch was von dem riesigen Kuchen abzubekommen.
    • Ich finde dies eine durchaus realistische Einschätzung. Brauchbare Schnittstellen/einfache Programmierung hin oder her, wenn eine Portierung nur unter grossem Aufwand machbar ist, so wird kein Publisher diesen Aufwand auf sich nehmen, ausser die Konsole verkauft sich wie blöd. Irgendwie glaube ich aber immer noch nicht wirklich daran, dass die Switch ein grosser Erfolg wird. Mann weiss immer noch so gut wie gar nichts über das Gerät & Spiele, trotzdem soll die Konsole schon im April 2017 erscheinen? Ich deute das eher als schelchtes Zeichen. Warum zeigt man nicht mehr? Gibt es vieleicht auch gar nicht mehr zu zeigen? Ich tendiere eher zum nächsten Flop aus dem Hause Nintendo.
    • Man zeige mir etwas Inhaltsloseres. Wenn der Aufwand hoch ist, wird es wenige Unterstützung geben? Das versteht wohl nur, wer Spieleentwicklung studiert hat...

      Und zur Leistung hat er nichts gesagt, die Überschrift suggeriert mal wieder was ganz anderes. Er sagt nur "Wenn... dann..."

      Ach ja:
      "wenn die gleiche Sprache verwendet werden würde"

      Der Konjunktiv von werden ist würde, also: "wenn die gleiche Sprache verwendet würde"