The Legend of Zelda: Breath of the Wild

  • SasukeTheRipper

    Die Interaktionsmöglichkeiten und die Liebe zum Detail sind einfach unglaublich. Dazu gibt es eine Videoreihe von GameSpot. Sind derzeit 10 Videos, in denen eben viele Kleinigkeiten, aber auch Tricks und z.T. Glitches vorgestellt werden.

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    Nur RDR2 übertrifft BotW, wenn es um die Lebendigkeit und Interaktionen in der Welt geht. In den meisten anderen Spielen ist die Open World nur eine Kulisse.

  • SasukeTheRipper

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    Nur RDR2 übertrifft BotW, wenn es um die Lebendigkeit und Interaktionen in der Welt geht. In den meisten anderen Spielen ist die Open World nur eine Kulisse.

    Möchte ich auch gar nicht bestreiten.

    Nur was bringt es mir sinnlos ohne weiteres Ziel Wälder anzuzünden.
    Die ganze Zeit mit einem Schwert rumrennen und mich daran erfreuen, dass mich ein Blitz erschlägt zählt auch nicht zu meinen Hobbys.

    Die tolle Welt und die Mechaniken wurden kaum mit Inhalt gefüllt.

  • Möchte ich auch gar nicht bestreiten.

    Nur was bringt es mir sinnlos ohne weiteres Ziel Wälder anzuzünden.
    Die ganze Zeit mit einem Schwert rumrennen und mich daran erfreuen, dass mich ein Blitz erschlägt zählt auch nicht zu meinen Hobbys.

    Die tolle Welt und die Mechaniken wurden kaum mit Inhalt gefüllt.

    Kann ich so unterschreiben. BOTW ist ne teure Techdemo die zeigt was möglich ist, ohne direkte spielerische Verwendung.

  • Auf der anderen Seite, ich habe mit meinen Freunden damals über einen Schrein nördlich der Wüste im Gebirge gesprochen. Wir waren zu viert und es hat sich herausgestellt jeder hatte diesen Schrein auf eine komplett andere Art und Weise gelöst. Das hat uns damals wirklich alle überrascht.

    Ich weiß nicht mehr genau welcher, aber es war irgendwas mit Feuer und Eisblock glaub ich. Jedenfalls bietet die komplexe Welt durchaus Möglichkeiten zur Kreativität.

  • MrWeasel

    Ich wollte mich eigentlich nicht auf die Diskussion einlassen, deswegen habe ich mich auch nur auf den User SasukeTheRipper bezogen. Für mich ist BotW ein Open World Ausnahmespiel, ähnlich wie Witcher 3, RDR2 oder Gothic 1 u. 2. Außerdem ist BotW allgemein eines meiner Lieblingsspiele.


    Selten gab es für mich ein Spiel, welches solche Freiheiten bot und meine intrinsische Motivation permanent bei Stange hielt. Mittlerweile kenne ich das Spiel in und auswendig, 2x Spieldurchläufe Lite, 1x Oled, 1x PC - obwohl ich beim Letzteren eher mit Mods und Spielereien mir die Zeit vertreibe. Aber selbst "heute noch", wenn ich BotW für eine halbe Stunde oder Stunde anschmeiße und einfach durch die Gegend renne, erhalte ich das Gefühl, ein Abenteuer erlebt zu haben, auch ohne festes Ziel vor Augen. Einfach weil immer wieder neue Situationen aufgrund des Gameplays und den Interaktionsmöglichkeiten entstehen. Nach mehreren hundert Stunden Spielzeit hat diese Wirkung, dieses Gefühl natürlich nachgelassen, aber es flammt immer wieder klein auf und manchmal entstehen doch längere Spielsessions, die wieder die "alte" Leidenschaft beleben.


    Das Abenteuerfeeling und Freiheitsgefühl, der Charme (NPCs, Welt, kleinen Details, Artstyle), die Spielmechaniken und die intrinsische Motivation sind für mich die Hauptgründe, wieso BotW so gut ist und was ich so in keinem anderen Spiel bisher erlebt habe.

    Da kommt für mich ein Horizon oder ein Fenyx einfach nicht heran. Beides gute Spiele, aber mehr auch nicht. Horizon hat eine nette Geschichte, die Grafik ist sehr, sehr, sehr hübsch und auch das Gameplay weiß zu überzeugen, v.a. die Kämpfe. Die Open World ist zudem wohl eines der schönsten Kulissen der letzten Jahre. Aber hier ist der Knackpunkt. Es ist nur eine Kulisse und keine interaktive, lebendige Open World. Ein sehr gutes Spiel, aber kein Spiel mit Alleinstellungsmerkmal.

    Bei Fenyx kann ich deine Meinung nur bedingt nachvollziehen. Fenyx ist ein typisches Ubisoft Spiel. Ich habe es letztes Jahr meine Meinung zum Spiel geteilt:

    RE: Durchgezockt! (Spoilergefahr)

    Fenyx ist für mich rückblickend, wie so viele Open World Spiele, v.a. Ubisoft Spiele, einfach nur ein unterhaltsamer Themenpark, jedoch ohne Alleinstellungsmerkmal. Wenn man so will, sind solche Spiele das Fast Food im Open World Genre.


    Natürlich gibt es auch bei BotW Baustellen. Meine Kritikpunkte beziehen sich v.a. auf:

    - Gegnervielfalt

    - Sidequests

    - Dungeons / Schreine

  • Ich fand die Open World und Atmosphäre auch faszinierend bei Zelda, auch wenn ich grundsätzlich mit OW-Games eigentlich nichts anfangen kann.

    Ich mag eher storylastige geführte Games mit den oft kritisierenten "Schlauchleveln".

    In OW-Spielen verliere ich mich meist immer in irgendwelchen Nebensächlichkeiten, so dass ich auf Dauer das Interesse verliere und nach Pausen dann auch die Zusammenhänge der Story vergessen habe.

    Inzwischen habe ich aber die App "Breath Companion" fürs Handy entdeckt, die mit vielen Tipps aufwartet, so dass ich jetzt doch nochmal angefangen habe. Gestern habe ich es immerhin schon geschafft, das "Vergessene Plateau abzuschließen. Mal schauen, wie es weitergeht...

  • Ich kann auch verstehen, warum viele Breath of the Wild kritisieren, dass es so leer ist. Ich sehe es aber dennoch komplett anders.


    Vor BOTW habe ich nur Open Worlds-Spiele wie GTA und Co. gespielt. Das heißt wenig im Fantasy-Setting und vor allem keine westlichen Open World-Rollenspiele. Ich war wirklich total begeistert von Breath of the Wild. Bis ich Skyrim auf der Switch gespielt habe. Das hat mich dann total umgehauen, weil es noch viel bombastischer war und es viel mehr zu machen gab. So viele Nebenquests, und Höhlen und und und.


    Ich mag Skyrim noch immer. Aber mit der Zeit kam mir die Erkenntnis, warum die Open World von Breath of the Wild der von Skyrim in meinen Augen um Welten überlegen ist. Einerseits ist Skyrim ein Bugfest. Es ist groß und ambitioniert, aber dafür, dass es so oft gepatcht, re-released und somit neu verkauft wurde, ist es schon hart, wie viele Bugs in dem Spiel vorkommen. Vor allem aber wirkte die Welt für mich viel zu künstlich und leblos, obwohl es viel mehr zu machen gab. Überall gab es unsichtbare Wände. Sehr oft irgendwelche Klippingfehler. Zwischen den einzelnen Events auf der Map wirkte sie wie Zufalls-generiert.


    Breath of the Wild wiederum ist sehr lebendig. Ich habe das Gefühl, dass jeder Zentimeter der Map mit bedacht erstellt wurde. Ich finde überall was zu entdecken. Und zwar ohne Quest, sondern durch die Welt an sich und das ist für mich extrem immersiv. Es gibt Orte komplett ohne Quest, die mitten im Nirgendwo sind, die eindeutig eine Anspielung an andere Zelda-Titel sind. Man kann überall hin und überall rein. Selbst wenn es nur ein seltenerer Crafting-Gegenstand ist, der irgendwo liegt, sieht man, dass die Entwickler an sehr vielen Stellen mit Bedacht irgendwas hingemacht haben, um dem Spieler zu zeigen, dass man will, dass er jeden Zentimeter der Karte bereist. Wenn es nur ein besonders steiler Abhang ist, der eindeutig designt wurde, um mit dem Schild runter zu rasen. So was gibt es an jeder Ecke.

    Klar ist es krass, dass bei Skyrim so viel zu tun ist und so viel vertont wurde etc. vor allem für ein so altes Spiel. Aber viele der Nebenquests sind Füllwerk und zwar auch kein Gutes. Fallout ist da finde ich z. B. viel besser. Weil da viele Sidequests kreativer, spaßiger und für sich alleinstehend belohnend sind. Da sind alleinstehende Geschichten und Abenteuer, die an sich spielenswert sind (die Republic of Dave z. B.). Das gibt es bei Skyrim zwar auch, aber da war der Anteil der generischen Dinge weitaus höher. Wenn mir ein NPC einen generischen Fantasygrund gibt, warum er oder sie jetzt will, dass ich woanders in eine Höhle gehe, mich da durch kämpfe, einen Gegenstand heraushole und dann zurückbringe, da muss die Quest auch irgendwie lustig, anspruchsvoll... sonst was sein, weil der reine Prozess ist repetitiv und langweilig. Persönlich habe ich da einen weitaus höheren Payoff, wenn ich sehe, dass die Umwelt der Umgebung bei BOTW irgendwie gerade ein Easter Egg ist oder mir sonst irgendwie was kommuniziert wird und ich gerade sehe, das wurde zum entdecken gestaltet.


    Das hatte ich in dem Außmaß bei keinem einzigen Videospiel. Etwas bei GTA V (wobei GTA V es schwer hat, da man ja Städte hat, in denen es unmöglich ist jedes Haus begehbar zu machen). Aber so interaktiv war für mich noch keine Welt.


    Gerne nehme ich bei BOTW2 noch mehr Nebenquests, mehr richtige Dungeons, die Möglichkeit Waffen im Endgame unzerstörbar zu machen und noch dutzende andere Verbesserungen, da auch BOTW nicht perfekt ist. Die Open World war für mich aber der Hammer. Für mich ist BOTW eines der wichtigsten Spiele der letzten 10 Jahre.

    „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!“ – Bob der Baumeister

  • Ich liebe ja Entdeckungsspiele.

    Was ich übrigens gerne selbst als Exploration-Genre ansehe.

    Sozusagen mein Lieblingsgenre von allen.


    Also Spiele, in denen es geht wirklich die Details zu entdecken und nicht nur weil sie zufällig da sind, sondern weil die Entwickler das Spielprinzip darauf aufbauen. Dazu zählt für mich ein Zelda 1, die 3D Collectathons speziell auf dem N64 aber auch sowas wie New Pokemon Snap, wo man eher kleine Animationen entdeckt.


    So gehört für mich auch Botw zu einem der besten Ableger dieses Genre. In keinem Spiel hab ich bisher diese Freiheit gespürt. Ich finde es witzig, dass ich und Antiheld dieselbe Spielreihenfolge von Skyrim und Botw hatten.

    Nachdem ich Botw vorerst für mich beendet hatte, weil ich alle Schreine fand und auch die restliche Welt genug für mich inspiziert hatte, wollte ich unbedingt mehr. Mehr Open World, mehr Freiheit durch die nächste Welt.


    Da war Skyrim ein guter Kandidat. Als ich den Anfang davon spielte war ich hier von der Freiheit überrascht mit Charakteren umzugehen und die Interaktion von Ihnen. Ich ging ganz am Anfang durch irgendeine Höhle mit einem NPC, der mir dabei half. Nachdem wir draußen waren, wollte er gehen. Ich dachte mir aber, dass seine Ressourcen auch meine Ressourcen sein könnten, deswegen griff ich ich an.


    Nun ja, ich erfuhr dann relativ schnell, dass dieser spezielle NPC eine Hauptfigur darstellt, welche ich nicht umbringen konnte. Ich konnte ihm schaden zufügen und ihn damit sauer auf mich machen, aber zum Tod führte das nicht bei ihm. Daher rannte ich um mein Leben in das nächste Dorf. Auf einmal hasste mich dort eine Familie ganz ohne Grund... nun ja es war seine Familie :D Mit der ich aber reden musste um die Story weiterzuspielen. Ich hab dann das Spiel neugestartet und ihn nicht angegriffen


    Ich finde die kleine Geschichte zeigt gut, was Botw noch ein wenig fehlt. Die NPC-Interaktion und das "Entdecken" von anderen Persönlichkeiten. Denn wenn ich vor Impa stehe und mein Schwert schwinge duckt sie sich weg. Wachen kann ich angreifen, aber nicht verletzen. Das verhindert wohl das Problem, dass ich wichtige Charakter ausschalten kann, aber schränkt mich in der Entdeckung ein. Grade das Gefühl in Botw das ich überall hingehen kann wird damit etwas ausgebremst, denn ich kann diese eine Sache nicht tun.


    Skyrim hab ich dann allerdings nach 10h auch abgebrochen. Es war mir alles zu generisch gleich und jede Mission fühlte sich an wie die davor. Dann fand ich was sehr einzigartiges. Und zwar den Berg in der Mitte. Auf den konnte ich nicht klettern, aber nach oben gehen. Fast oben stellte ich fest, dass ich dort nicht durch eine Barriere kommen. Dann bestieg ich mein Pferd und glitchte mich so Meter für Meter weiter an die Spitze :D Oben stellte ich dann fest, dass gar nichts da ist. (Offenbar war irgendwas noch nicht getriggert) Also wollte ich wieder runter...

    Ich stellte mich also auf den Rand und wollte nach unten springen um mit meinem Gleiter ins Tal zu fliegen...

    Ja Pustekuchen, den gab es hier ja gar nicht.


    Dann merkte ich auch schnell, dass der Gleiter ein echt wichtiges Item in Botw ist. Das macht das Erkunden von Bergen auch so spaßig. Erst kletterst du hoch, findest auf dem Weg Dinge und fliegst dann ins Tal oder auf den kleineren Berg gleich daneben. Das macht das Erkunden so extrem toll für mich. Und zeigt mir auch gleich, warum andere Open Worlds mich bis dahin nicht wirklich überzeugen konnten.


    Denn anfangs war ich von Botw noch recht unbeeindruckt. Aber als ich sah, wie man mit den Elementen spielen kann, änderte sich das:

    Das, wenn ich mit einer Fackel unter einem Baum stehe und einen Apfel erwärme, der mit auf den Kopf fällt. Das ein runder Fels den ich bewege, meinen Gegner plätten kann.


    Für mich kristallisierten sich damit Kriterien für jedes OW-Spiel heraus, welche ich nur noch in Zukunft spielen möchte:

    - Unbegrenzte Freiheit an Bewegungen

    - Physikalische Einflüsse von allen Objekten


    Das keine wirkliche Story da ist, oder "Inhalt" "fehlt" stört mich eher weniger. Natürlich wären mehr Städte bzw. Dörfer in der Umgebung ganz cool, aber es stört mich auch nicht, wenn es eine große weiße Schneelandschaft ist, wo mich eine Leune verfolgt :D


    Botw2 hat mich dahingehend halt auch schon überzeugt. Die vorgestellten Mechaniken mit der Zeitumkehr und das Durchschwimmen durch Felsen finde ich sehr spannend. Ich frag mich nur noch, wie man in die Lüfte kommt. Vielleicht wieder mit einem Wolkenvogel ?

    So oder so wird das Genre "Exploration" wohl wieder ein exzellentes Spiel erhalten. :awesome:

    #RetailForever :punch:


    Du spielst New Pokemon Snap? Dann ab mit dir in den Thread!

  • BuckUbel


    Sehr schön erläutert. Das mit dem Berg erklimmen war bei mir übrigens 1:1 genauso, ich wollte das auch schon in meine Argumentation mit aufnehmen.^^ Das war für mich einer der Momente, der das am meisten gezeigt hat. Das andere war auch eine Kleinigkeit. Und zwar wollte ich in Windhelm vom Geländer einer Brücke runterspringen, um eine Abkürzung zu gehen. Zwar ist das allgemein in Skyrim schon möglich, an dieser Stelle jedoch nicht. Die Brücke ist physikalisch eine Wand. Da dachte ich mir, dass sowas in BOTW niemals passieren würde und das hat die Immersion super stark zerstört, obwohl es nur eine Kleinigkeit war. Ich hab sozusagen hinter die Matrix geschaut und die Simulation als solche erkannt.^^'


    Ich möchte zum Beispiel mit dem Dorf und dem NPC noch etwas sagen. Ich finde da sieht man die Stärke und die Schwäche an einem Beispiel. Es ist super geil, dass gewisse Interaktionen mit NPCs dann Auswirkungen auf die Umwelt haben. Das macht es total lebendig. Aber ich finde, das ist wie bei den Gebäuden in GTA. Je mehr Gebäude man hat, die man betreten kann, je lebendiger wird es. Aber umso kulissenhafter wird dann jedes Gebäude, welches man nicht betreten kann. Kann man den Spieldesignern nicht einmal vorwerfen, denn irgendwo muss man ja einen Schlussstrich ziehen. So ist es auch bei Skyrim, wenn ich Leute dauerhaft töten kann, bricht die Immersion an den Stellen wo ich eine Person gar nicht oder nicht dauerhaft töten kann. Weil das was man vorher eingeführt hat, nicht durchgezogen wird. So ist es auch, wenn eine Interaktion negative oder positive Konsequenzen hat. Wenn das an fünf Stellen der Fall ist, erwarte ich natürlich, dass es an der sechsten ebenfalls so sein wird. Wenn es nicht der Fall ist, dann bricht es die Immersion.


    BOTW ist den Weg gegangen, all das, was es anbietet bis zum Ende auszuarbeiten. Der Fokus liegt halt da an der Physik und der Freiheit. Ich würde mir auch wünschen, dass mehr Interaktion mit NPCs möglich ist, das sorgt aber zwangsweise dazu, dass es nicht bis zum Ende gepolished ist, weil man da schnell mehr Abstriche machen muss.

    „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!“ – Bob der Baumeister

    Einmal editiert, zuletzt von Antiheld ()

  • Gerne nehme ich bei BOTW2 noch mehr Nebenquests, mehr richtige Dungeons, die Möglichkeit Waffen im Endgame unzerstörbar zu machen und noch dutzende andere Verbesserungen, da auch BOTW nicht perfekt ist. Die Open World war für mich aber der Hammer. Für mich ist BOTW eines der wichtigsten Spiele der letzten 10 Jahre.

    Kann ich so zu 100% unterschreiben. Vor allem, wenn man es mit fast allen Spielen vergleicht, die Nintendo selbst ansonsten rausbringt, ist Breath of the Wild eine Innovationsgranate gewesen. Sie haben noch nie einen Titel rausgebracht, dass so eine Größe und so eine experimentelle Freiheit bot, wie man nahezu alles angehen konnte. Nicht mal die 3D-Mario-Titel, die für sowas bekannt sind, boten dies in so einem gewaltigen Umfang. :thumbup:


    Zwar sehe ich im Spiel auch ein paar Schwächen. Einer der wenigen Punkte, an denen ich etwas enttäuscht war, war der Moment, als mir bewusst wurde, dass die Geschichte hauptsächlich nur über die Erinnerungen erzählt wird und nach dem Befreien der vier Titanen schon der Endboss anstand. Das ist zwar rückblickend kein wirklicher Mangel gewesen, war aber etwas, das nicht meinen Erwartungen entsprach, nachdem quasi jedes 3D-Zelda durchweg von einer Story mit verschiedenen Schlüsselmomenten und Plot-Twists, die einen zu den verschiedenen Gebieten der Welt schickte, getragen wurde. :link_confused:


    Das alles wurde aber durch die geniale Welt und das Gameplay wieder ausgeglichen, über 360 Stunden habe ich im ersten 100%-Durchlauf mit dem Spiel verbracht. Wenn Nintendo für das Sequel nun alle Stärken übernimmt, weitere neue Mechaniken hinzufügt, währenddessen kleinere Schwächen (z.B. optionale längere Haltbarkeit der Waffen) und die klassischen, größeren Dungeons zurückbringt, könnte das nicht nur ein verdammt gutes Spiel, sondern auch das beste Zelda aller Zeiten werden. Und wenn dann noch (vielleicht, nur vielleicht) Zelda als spielbarer Charakter neben Link hinzukommt, wäre das die Kirsche auf der Torte! <3

    „The game is fun. If it's not fun, why bother?“ - Reginald „Reggie“ Fils-Aimé


    Auf den Konsolen findet ihr mich unter...
    Switch: SW-2163-2180-4354
    PlayStation: AdamantiumLive

  • Und wenn dann noch (vielleicht, nur vielleicht) Zelda als spielbarer Charakter neben Link hinzukommt, wäre das die Kirsche auf der Torte! <3

    BOTW2 als Couch-Co-Op-Spiel?


    Das wäre balls harder than steel für Nintendo. Gleichzeitig mind=blown für mich :D


    Aber es müsste definitiv nur optional sein.

    Bleib Boahss! ;)

  • BOTW2 als Couch-Co-Op-Spiel?


    Das wäre balls harder than steel für Nintendo. Gleichzeitig mind=blown für mich :D


    Aber es müsste definitiv nur optional sein.

    Nicht als Couch-Coop-/Splitscreen-Spiel, das wäre mit einer stabilen Framerate auf der Switch wohl nicht möglich, da schon der erste Teil sehr anspruchsvoll für die Konsole war. Was ich aber meinte, ist dass man zwischen Link und Zelda umherspringt. So könnte man Rätsel gestalten, die man mit beiden lösen muss oder in Kämpfen Link als Ablenkung benutzt, während man als Zelda, die ihren eigenen Waffen hat, von der anderen Seite angreift. :D


    Oder auch nur als KI-Begleiter zwischendurch. Hauptsache Zelda ist irgendwie ins Gameplay eingebunden. Zumindest vom ersten Trailer weiß man ja immerhin, dass Link und Zelda die Welt diesmal zum Teil gemeinsam bereisen! :)

    „The game is fun. If it's not fun, why bother?“ - Reginald „Reggie“ Fils-Aimé


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  • Der erste Trailer wird das Intro sein, und danach muss man Zelda wieder retten 8o:D

    Hoffentlich nicht. Wäre echt traurig, wenn sie sich so ein tolles, neues Design für sie einfallen lassen, um sie dann wieder für den Großteil der Spielzeit verschwinden zu lassen... :link_woot:

    „The game is fun. If it's not fun, why bother?“ - Reginald „Reggie“ Fils-Aimé


    Auf den Konsolen findet ihr mich unter...
    Switch: SW-2163-2180-4354
    PlayStation: AdamantiumLive

  • Naja im Trailer fällt sie ja auch in eine Schlucht/Grube oder was auch immer.


    Wird wohl wieder nur Solo. Zumal die Gameplay-Passagen auch das vermuten lassen. Aber vielleicht wolltensie ja einfach noch nicht den Knaller zeigen :D

    Bleib Boahss! ;)

  • Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Druck auf Nintendo bezüglich BOTW 2 riesig ist; es müssen Fans von „alten“ Zelda zurückgeholt werden, Fans von BOTW zufriedengestellt werden und ein gewisser Grad an Innovation erfüllt werden. Es bleibt spannend.

  • Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Druck auf Nintendo bezüglich BOTW 2 riesig ist; es müssen Fans von „alten“ Zelda zurückgeholt werden, Fans von BOTW zufriedengestellt werden und ein gewisser Grad an Innovation erfüllt werden. Es bleibt spannend.

    Ich glaub, wenn man sich mal die Verkaufszahlen des Erstlings ansieht, wäre Nintendo happy, wenn man nochmal irgendwie in die Nähe dieser kommen würde.


    Aber im Grunde kann Nintendo glaube ich nur verlieren. Die Erwartungen werden zu groß sein und es würde mich nicht wundern, wenn richtig viele Leute das Spiel nicht mögen werden. Das heißt nicht, dass es schlecht ist, sondern einfach nur dass die Erwartungen teilweise zu hoch sind (wie z.B. bei The Last of Us II) und zu viele Leute mit im Boot sitzen, die vorher nichts mit Zelda anfangen können.

    Currently Playing: Final Fantasy VII (Classic)

    Most Wanted: Mario Strikers, Xenoblade Chronicles 3


    #PhysicalOnly

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