Capcom legt das Neun-Monats-Ergebnis offen

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    • Capcom legt das Neun-Monats-Ergebnis offen

      Nachdem wir euch vor wenigen Minuten die aktuellen Geschäftszahlen von Electronic Arts präsentierten (wir berichteten), möchten wir euch nun auch das Neun-Monats-Ergebnis von Capcom präsentieren. In den nachfolgenden Zeilen werdet ihr also die Geschäftszahlen von Capcom hinsichtlich der ersten 9 Monate (01.04.16 - 31.12.16) vom laufenden Geschäftsjahr 2017 (01.04.16 - 31.03.17) zu Gesicht bekommen. Beim Nettogewinn musste der japanische Videospielentwickler im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Verlust von 60,6 Prozent hinnehmen. So sank der Nettogewinn von 7,006 Mrd. Yen (57,20 Mio. Euro / 61,75 Mio. US-Dollar) auf 2,762 Mrd. Yen (22,55 Mio. Euro / 24,34 Mio. US-Dollar).

      Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zwar auch, fällt mit einer Veränderung von -6,2 Prozent jedoch deutlich weniger auf. Während der Umsatz im Vorjahr noch 57,060 Mrd. Yen (465,88 Mio. Euro / 502,94 Mio. US-Dollar) betrug, beläuft sich der Umsatz von den ersten 9 Monaten des laufenden Geschäftjahres auf 53,507 Mrd. Yen (436,87 Mio. Euro / 471,63 Mio. US-Dollar).

      Zusätzlich gab Capcom preis, dass sich Monster Hunter X (hierzulande unter Monster Hunter Generations bekannt) vom 1. April 2016 bis zum 31. Dezember 2016 rund 900.000 Mal absetzen konnte. In Japan erschien das Spiel am 28. November 2015 und in Europa / in den USA am 15. Juli 2016.

      Quelle: Capcom (1), (2)
    • Ich weiß eigentlich nur, dass Capcom letztes Jahr einfach kein Monster Hunter in Japan veröffentlicht hat. Aber ob das den Gewinneinbruch erklärt? Da muss doch zuvor ein außerordentlicher Gewinnertrag gewesen sein oder schlecht verteilte Veröffentlichungsdaten von Spielen. Die Umsatzrentabilität ist jedenfalls nicht ganz so hoch wie bei Nintendo. Ich weiß aber nicht, was in der Branche üblich ist.

      Weiß jemand mehr, wie der Gewinneinbruch zustande kommt?
    • Investitionen würde ich eher als unwahrscheinlich sehen von Videospielbetrieben, da der Markt ja eher kleiner wird. Ich würde eher darauf tippen, dass im Vorjahr der Ertrag ungewöhnlich hoch war aufgrund eines Verkaufs, also das Gegenteil. Aber wir vermuten beide, wie ich es auch schon im Kommentar zuvor gemacht hab. Aber vielleicht weiß jemand was Genaueres?
    • Wenn man in die GuV schaut findet man dort unter anderem Kursverluste iHv 716 Mio. ¥, die den Gewinn gedrückt haben. Das werden mit Sicherheit irgendwelche Bewertungsgeschichten bezüzlich langfristiger Wertpapiere gewesen sein. Des Weiteren sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stark angestiegen. Das betrifft bestimmt zu einem wesentlichen Teil Werbungskosten für RE VII. Instandhaltungen, möglicherweise wurden zusätzliche Leihentwickler herangezogen.
      Sowas kann man aber ohne Kontendetails nicht wissen. Aber so aus der GuV heraus kann man gut herauslesen, dass die Aufwendungen stark angestiegen sind.

      Investitionen wurden nur wenig bis keine getätigt, weil die historischen Buchwerte in der Bilanz ziemlich gleich geblieben sind.

      Zum Bild - Warum wird das Bild nicht direkt angezeigt? Infos gibt es hier.


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