Miyamoto über seinen Bezug zu Storys in Spielen und das Storytelling in Zelda: Breath of the Wild

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    • Miyamoto über seinen Bezug zu Storys in Spielen und das Storytelling in Zelda: Breath of the Wild

      Die Super Mario-Reihe mag für vieles bekannt sein – ein simples und wunderbar funktionierendes Gameplay, eine kindgerechte Präsentation, eine musikalische Untermalung zum Mitsummen, die noch dazu im Gedächtnis bleibt und so weiter. Das, was die Spiele mit Nintendos populärem Klempner aber vor allem ausmacht, ist die quasi nicht vorhandene Story, die mittlerweile schon zu einer Art “running gag“ wurde. Dass der Mario-Schöpfer Shigeru Miyamoto generell nicht allzu viel Wert auf epische und komplexe Geschichten legt, zeigt aber wohl nicht nur die Super Mario-Reihe. In einem Interview mit der TIME äußert sich die Entwickler-Legende nun zu seinem Bezug zu der Story in Spielen – auch in Hinblick auf The Legend of Zelda: Breath of the Wild.

      Zunächst einmal stellt Miyamoto dabei klar, dass Eiji Aonuma und sein Team nicht etwa ein Spiel entwickeln würden, in dem man eine Geschichte durchspielt. Man habe eine optimale Balance zwischen einer Story und dem Erleben eines eigenen Abenteuers gefunden. Miyamoto selbst habe dabei aber nichts gegen packende Geschichten – für ihn sei es sogar wichtig, dass die Handlung eines Spiels in den Erinnerungen der Spieler verweilt.

      Gerade in der Zelda-Reihe sei es wichtig, dass die Spieler sich selbst Gedanken über die Hintergründe machen können und dass sie die Geschichte wirklich leben. Dieser Herausforderung habe man sich schon während der Entwicklung vieler Zelda-Spiele gestellt. In Breath of the Wild sei es dabei so, dass man die Story-Elemente des Spiels nach und nach entdeckt, während man den großen Zusammenhang im Hintergrund erkennt.

      Die Geschichte in Breath of the Wild falle also keinesfalls aus dem Schema, wie es in früheren Zelda-Teilen etabliert wurde. Man wollte ein Spiel kreieren, bei dem die Geschichte von jedem anders wahrgenommen wird, sobald man es beendet hat. Die eigenen Erlebnisse sollen den eigenen Eindruck der Geschichte beeinflussen – und in Breath of the Wild gäbe es viele unterschiedliche Wege und Herangehensweisen. Selbst die Spieldauer, um Breath of the Wild durchzuspielen, würde stark variieren.

      Quelle: TIME
    • Naja Zelda scheint nun endlich mit mehr Story gefüllt zu sein.

      Bei Mario oder Donkey Kong brauche ich gar nicht großartig eine Story. Das ist zwar schön wenn es eine gute Story gibt aber "rette die Prinzessin" reicht vollkommen als Rahmenhandlung.

      Bei Donkey Kong Tropical Freeze hat man mit dem tollen Intro und Outro gut die Viehkinger eingeführt.
      Das reicht vollkommen.
      Donkey Kong und Mario entwickeln ihr Universum und ihre Story ganz langsam von Spiel zu Spiel.
      So war es bei Zelda auch und das hat auch den Charme ausgemacht nur ist Zelda halt ein Adventure, das heißt ein bisschen mehr kann man da schon machen.

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von nintendofan89 ()