Michael Pachter äußert sich zu Nintendos Strategie im Mobilsektor

  • Seit 2015 wissen wir nicht nur von der Existenz der Nintendo Switch (damals noch unter dem Projektnamen NX) sondern auch von Nintendos Bestrebungen zur Erweiterung der Markenbekanntheit. So war die Ankündigung von fünf Apps bis zum März 2017 eine Überraschung. Aus dem Plan wurde leider nichts und mit Fire Emblem ist erst die dritte von diesen fünf Spielen für Mobilgeräte erschienen.


    Vorhin berichteten wir bereits über die 53. Episode von Pachter Factor, wo der Analyst Michael Pachter sich zum Kostenpunkt der Nintendo Switch äußerte. Aber eine weitere Frage wurde gegen Ende der Folge gestellt, welche sich um das Thema Super Mario Run und Nintendos Herangehensweise im mobilen Sektor drehte. Der Fragesteller sieht in dem niedrigen Gewinn durch Super Mario Run ein Verlustgeschäft von Nintendo und fragt, ob sich dies auf Nintendos zukünftige Strategie im Mobilsektor auswirken würde. Pachter sagte darauf folgendes:



    Und auch hier haben wir für euch wieder das englische Video eingebunden:


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    Teilt ihr die Meinung Pachters, dass man mehr Gewinne durch Free-to-Play-Titel und Mikrotransaktionen macht?


    Quelle: YouTube

    Xbox Series X | Nintendo Switch

  • Ach Nintendo experimentiert noch ein wenig mit F2P herum. Pokémon Go hat ja gezeigt wie es aussehen kann. Super Mario Run ist halt ein ganz anderer Ansatz, wo hingegen FIre Emblem Heros wieder mehr den klassischen F2P Regel entspricht. Wobei ich sagen muss dass bei Fire Emblem ein sehr geringer Kaufdruck besteht (habe auch ohne Geld mein 5 Sterne Team), zumindest wenn man es mit anderen F2P-Spielen vergleicht.

  • Und genau deswegen liebe ich Nintendo weil sie es nicht so machen wie er es beschreibt! Und wie er Nintendo auch noch Dumm nennt, weil sie ein faires Angebot haben ;) Allerdings hat er ja ihrgendwie recht! Aber selbst wenn die es so machen wie er sagt, Ich habe jetzt 106 Sphären in Fire Emblem Heroes und keinen Cent in das Spiel gesteckt da alles zu genüge verfügbar ist! Und ich würde auch niemals echtes Geld in das Spiel Stecken! Bei Mario Run hab ich aber die einmaligen 9€ gerne bezahlt. Frag mich echt wer die 170€ für die etwa 100 sphären bezahlt :)

  • @Frank Drebin Er bezieht sich darauf, dass die Prozentzahl der Leute, die Geld ausgeben, bei mehr Downloads abnimmt, da viele Leute den Titel dann nur ausprobieren (und da man ja keine zusätzlichen Käufe hat, bekommt man immer nur die zehn Euro/Dollar für den Titel und nciht mehr) . Also Praktisch die Einnahmen der Leute, die den festen Preis bezahlen, wird dadurch auch langfristig betrachtet abnehmen. Vielleicht hätte ich es umschreiben sollen...

    Xbox Series X | Nintendo Switch

  • Ich brauche diesen Mobilschnickschnack nicht, hab bis jetzt auch nur Miitomo gespielt. Aber auch nicht so dolle, wie ein richtiges Nintendo Spiel auf Nintendo Konsole oder Handheld, Ich sehe den Mobilkram nur als Werbung... für mich is das nix!

    Youtuber, Nintendo Gamer und Sammler aus Leidenschaft!


    Euer Nobeldecker86

  • Ich würde es auch so, wie Pachter es beschreibt, machen. Das bringt mehr Kohle.
    Ich finde es natürlich sehr löblich, was da Nintendo macht, aber ich glaube, dass die wenigsten das überhaupt so sehen.
    Die sehen nur "Mario-10€" und das wars. Dann die Entscheidung, kaufe ich oder Kauf ich nicht.
    Ich glaube der Käufer macht sich in dieser Hinsicht viel weniger Gedanken, als Nintendo denkt, das sie es machen.


    Die große Frage ist, was passiert mit den Konsolen Spielen, wenn man starten würde, zB Super Mario als f2p anzubieten?
    Die Gefahr ist, dass dann weniger die Konsolen Spiele kaufen würden, weil sie 60€ für viel zu überteuert empfinden würden, weil auf Smartphones kostet es ja "garnichts". Das ist ein Kundenerziehungs-Problem.

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