Gavin Price von Playtonic äußert sich zu Grafik und Stil in Yooka-Laylee

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    • Gavin Price von Playtonic äußert sich zu Grafik und Stil in Yooka-Laylee

      Kaum ein Indie-Spiel wird derzeit so heiß erwartet wie Yooka-Laylee. Der 3D-Plattformer aus dem Hause Playtonic verspricht nämlich ein inoffizieller Nachfolger der glorreichen Rare-Titel, wie Banjo-Kazooie oder Conker's Bad Fur Day, zu werden. Mit an Bord sind unter anderen namhafte Entwickler, welche ehemals für Rare gearbeitet haben, in Sachen Stil und Humor dürfen die Zocker also etwas Ähnliches, wie in den guten alten Tagen, erwarten.

      Im Interview mit Ars Technica philosophierte der Studio Director von Playtonic, Gavin Price, nun vor Kurzem über den Stellenwert von Stil und Grafik in Yooka-Laylee, welches noch dieses Jahr für die Nintendo Switch erscheinen wird. Dabei geht er allerdings nicht nur auf sein aktuelles Projekt ein, sondern weitet seine Aussage auf die komplette Videospielindustrie aus. Seine Worte zu dem Thema haben wir hier für euch übersetzt:

      Ich denke, dass ein Großteil der realistischen Grafik erstellt wird, weil es möglich ist. Einfach, weil die Hardware an einem Punkt angekommen ist, wo sie es darstellen kann.

      Wir persönlich haben uns immer bemüht, den Stil über die technische Brillanz eines Spiels zu stellen. Ich denke stilisierte Kunst macht mehr Spaß und ist kreativer. Es ist echt eine Schande, dass es aus wirtschaftlicher Sicht als Risiko angesehen wird, leuchtende und bunte Spiele zu erschaffen…

      Im Grunde erschaffen wir Spiele für uns selbst. So, dass wir Spaß beim Spielen haben und diese mechanisch gesehen sehr stark sind. Natürlich kann man die Spiele dabei auch bestens an jede Altersklasse geben.


      Was haltet ihr von dem Trend, dass immer mehr Spiele mit einer realistischen Grafik versehen werden?

      Quelle: Ars Technica via MyNintendoNews
    • Bin absolut seiner Meinung. Dieser Realismus-Wahn ist heutzutage absolut übertrieben und es fehlt die kreative Vielfalt großer Marken. Die Big Names und AAA-Titel sehen alle nur noch gleich aus, weil sie alle möglichst realistisch aussehen wollen. Das ist mittlerweile absolut langweilig.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von DaRon ()

    • In dieser Hinsicht schätze ich die Leute von Playtonic sehr! Eine möglichst realistische Grafik kann zwar schön sein, stellt für mich aber bei weitem kein Must-Have und schon gar kein Kriterium für ein gutes Spiel dar. Von hübschen, realisitschen Filmsequenzen kann ich mir schließlich auch nix kaufen, wenn das Gameplay zu wünschen übrig lässt.
      Von mir aus dürfte es daher ruhig mehr Spiele in kunterbunten und stilisierten Grafikstilen geben. Zudem empfand ich es bisher oftmals so, dass "bunte" Spiele wie Mario, Banjo Tooie, oder auch die Tales of-Reihe (die meilenweit weg von einem realistischen Stil sind und es ja auch nicht sein wollen), deutlich besser altern als solche Spiele, die einen gewissen Realismus anstreben. Noch ein Vorteil.
      Hoffentlich bleiben sie auf diesem Weg, und (wenn er schon selbst von einem wirtschaftlichen Risiko spricht) hoffentlich lohnt es sich auch für das Studio, sich etwas von der Masse zu entfernen!
    • Immer diese ominösen Grau/Braun Spiele der bösen Konkurrenz, die trotz Unterschiedlicher Engines natürlich alle gleich aussehen und sich genau gleich spielen obwohl es total verschiedene Genre sind. Deshalb ist es auch so schwer ein Halo von einem Last Guardian zu unterscheiden. Die sehen sich nicht nur zum verwechseln ähnlich, nein die spielen sich auch total gleich! :ugly:

      Zum Spiel selber, die Farbvielfalt gefällt schon mal, aber nur weil es anders aussieht macht es das nicht gleich zu einem guten Spiel. ;)
    • "Es ist echt eine Schande, dass es aus wirtschaftlicher Sicht als Risiko angesehen wird, leuchtende und bunte Spiele zu erschaffen…"

      Trifft ja leider auch sehr auf Nintendo zu da haben die beiden Firmen viel gemeinsam, da ja nur noch bumm bumm und Peng Peng gesuchtet wird.
    • Gut, Gavin Price hat bei Rare nur an "bunten" Spielen gearbeitet, angefangen mit Grabbed by the Ghoulies bis Kinect Sports Rivals, daher überrascht mich seine Aussage wenig. Beide Stile haben ihre daseinsberechtigung und ich habe das Gefühl das wieder vermehrt "bunte " Spiele erscheinen. Je mehr Diversität, desto besser.