Nintendo findet Lösung zur Behebung der Verbindungsprobleme des linken Joy-Con

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    • Nintendo findet Lösung zur Behebung der Verbindungsprobleme des linken Joy-Con

      Die Nintendo Switch befindet sich gerade erst am Fuße ihrer Karrieregipfel-Besteigung und so kann es passieren, dass die neu gestartete Hybridkonsole von Nintendo noch unter ein paar Kinderkrankheiten zu leiden hat. In diesem Fall schien bei einigen Nutzern die Verbindung des linken Joy-Con zur Konsole oftmals plötzlich abbzubrechen, wie Roman auch schon in einem Kommentar beschrieb.

      Die Diskussionen um die Verbindungsprobleme des linken Joy-Con häuften sich und einige Betroffene sendeten den Controller zu Nintendo zur Reparatur. Die Lösung, die das japanische Unternehmen nun zur Problembeseitigung gefunden hat, ist so simpel wie genial – ein kompletter Umtausch des Joy-Con ist noch nicht mal notwendig.

      So sandte auch die australische Redaktion des prominenten Technikmagazines CNET den nicht einwandfreien Joy-Con zu Nintendo zurück und dokumentierte, was sich im Innenleben des Controllergriffes getan hatte: ein kleines rechteckiges Stückchen Schaumstoff wurde in eine Ecke im Gehäuse platziert.

      So sah der Joy-Con vorher aus:




      Unten rechts im Gehäuse könnt ihr nun das Schaumstoff-Stück erkennen:




      Nach einem erneuten Test von CNET waren die Verbindungsprobleme des Joy-Con behoben! Das Branchenmagazin erklärt sich den Effekt dadurch, dass es sich um leitfähigen Schaumstoff handelt, der mit Nickel, Kupfer oder beidem versetzt ist. Dadurch werden elektromagnetische Abstrahlungen der Platine abgeblockt. Die Antenne ist im linken Joy-Con direkt auf der Platine platziert und wurde offenbar von dieser gestört. Um die Erklärung zu beweisen, nahm CNET den Schaumstoff wieder ab und testete den Joy-Con erneut. Die Verbindungsprobleme waren prompt wieder da. Also hilft diese kleine Lösung wirklich, um das nervige Problem zu beheben.

      Um weitere Verbindungsprobleme zu vermeiden, wurde offensichtlich auch die Produktion bereits optimiert. Zwar wird der leitfähige Schaumstoff nicht standardmäßig integriert, jedoch besitzen die neu hergestellten Joy-Con nun andere Codes auf der Leiterplatte, wie CNET anhand eines neuen Paares der Controllergriffe feststellte, das sie auf Amazon nachbestellt haben. Der Schaumstoff fehlt, jedoch treten auch keine Verbindungsabbrüche mehr auf.

      Update: Nintendo bestätigte nun offiziell, dass die Produktion der Joy-Con optimiert wurde und alle zukünftigen Produktionschargen nicht mehr vom Verbindungsproblem betroffen sein werden.


      Quelle: CNET
    • Eigentlich hätte das lange vor der Massenproduktion schon auffallen müssen, dass mit dem Ding was so krass nicht in Ordnung ist... gut getestet™.
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    • Gute Lösung. Bin froh, wenn das Problem erkannt und gelöst wurde.

      Aber ein Aufschrauben kommt für mich bei einem nagelneuen Controller überhaupt nicht in Frage.
      Also unbedingt Nintendo machen lassen.



      Und diese News beweist es mir wieder: Ich bin echt sehr froh kein Day-One - Käufer zu sein ;)
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      Spezielle Spezialeinheit der Spezialpolizei!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Frank Drebin ()

    • @retr089
      Ältere software im controller oder simple bauteil toleranz der im joycon vorhandenen bauteile.
      Wird wohl schlecht ein funktionstest bei jedem joycon durchgeführt.
      Und hohe frequenzen auf der platine können eben reinsprechen, da kann nur ne abweichen von 1% über mehreren bauteile ausreichen wie zb bei filtern.
      Eh... Scharmlose Werbung?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kaiser_G.Saw ()

    • Zitat von Raiku:

      @Akira

      Schau dir den Start der Ps4 an, da lief auch nicht alles glatt und es wurde längst nicht so rumgemeckert wie bei Nintendo.
      Du kannst sicher sein, dass das im Vorfeld mehr als genug getestet worden ist. Ist dann einfach nicht aufgetreten, der Fehler oder aber er wurde schlicht und ergreifend übersehen.
      Man muss dazu sagen, dass Nintendo seinen Ruf für die Qualität mehr und mehr nicht mehr gerecht wird. Allein der 3DS hatte viele Macken, der Rand des Touchscreen konnte den oberen Bildschirm zerkratzen, wenn er zusammen geklappt ist.
      Das Schanier war locker etc., Nintendo lässt da nach, ein Grund, warum da viele immer mehr meckern. Eine gewisse Fehlerquote gibt es immer, auch bei der Konkurrenz. Aber bei einer Firma, in dem mal das Wort Qualität groß geschrieben wird, bemängelt man das eher, wenn das öfter vorkommt^^"

      Und hier ist es ein Fehler, den man nicht übersehen kann, wenn man genügend Geräte testet^^

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    • Wichtig und gut ist, dass es in den neuen Produktionen bereits behoben ist. Diese Reparaturgeschichten, seien sie noch so simpel, werden Nintendo einiges an Geld kosten. Alleine der Versand zu Nintendo und zurück kostet das Unternehmen ja schon 10€ pro Konsole.

      Apropos Versand. Wie läuft das bei euch? Habt ihr den Hinversand zu Nintendo hin bisher selbst gezahlt?

      Wenn ja, dann habt ihr Ansprüche gegen euren Verkäufer (Amazon, Saturn, Real usw) auf Ersatz und dieser wiederum gegen Nintendo im Regress.

      Oder erstattet euch Nintendo das Geld ohnehin freiwillig?