Image & Form Games erklärt, wieso Spielveröffentlichungen auf der Nintendo Switch einfacher verlaufen als zuvor

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    • Image & Form Games erklärt, wieso Spielveröffentlichungen auf der Nintendo Switch einfacher verlaufen als zuvor

      Mit der Nintendo Switch hat sich in der Nintendo-Welt einiges geändert – sowohl für die Spieler, als auch für die Entwickler. Eine der erfreulichsten Neuigkeiten in Bezug auf die Nintendo Switch war zur damaligen Ankündigung die Nachricht, dass sich Nintendo mit ihrer neuen Konsole vom bisher stets implementierten Region-Lock verabschiedet. Für so manchen Spieler bringt dieser Umstand schöne Vorteile mit sich – weit gravierender dürfte der Effekt dieser Entscheidung allerdings für Entwickler ausfallen. Doch das ist nicht das einzige, was sich für Spieleentwickler, die für eine Nintendo-Konsole entwickeln wollen, mit der Nintendo Switch geändert hat.

      In einem Interview mit MCV berichtete Julius Guldbog, der Community Manager des Entwicklerstudios Image & Form Games, das für SteamWorld Dig bekannt sein dürfte, über die Änderungen der Nintendo Switch im Vergleich zu früheren Nintendo-Systemen, wenn es um das Veröffentlichen von Spielen geht. Im Gegensatz zu früheren Plattformen verfolge man bei der Nintendo Switch denselben Ansatz von beispielsweise Steam oder dem App Store, womit die Konsole mit der PlayStation 4 und der Xbox One gleichziehen würde.

      Das Veröffentlichen von Spielen auf der Wii U oder dem Nintendo 3DS sei oftmals fast vergleichbar mit einem Albtraum gewesen. Die Qualität sei für jede Region, in der man das Spiel veröffentlichen wollte, seperat geprüft worden und für jede Region hätte man mit einem anderen Publisher kooperieren müssen. Durch das Wegfallen des Region-Locks sei dieses System stark vereinfacht worden: Nun müsse man nur noch eine Version für die ganze Welt einreichen.

      Doch auch die neuen Veröffentlichungstools, beispielsweise um den Namen des Spiels im Nintendo eShop anzupassen, seien sehr viel moderner und gebräuchlicher als zuvor. Auch Nintendos Vorgehensweise, wenn es darum geht, neue Indie-Entwickler ins Boot zu holen, hätte sich stark geändert. So würde Nintendo mittlerweile direkt bei den entsprechenden Entwicklern eines coolen Spiels anfragen, ob sie nicht für die Nintendo Switch entwickeln wollen – beispielsweise auf Messen. Nintendo selbst, so Guldbog, würde am besten wissen, was sie während der Wii U- und Nintendo 3DS-Ära falsch gemacht hatten – diese Fehler wolle man nun wirklich ausmerzen.

      Zuletzt äußert sich Guldbog noch zur Hardwarepower der Nintendo Switch. Dabei sagt er, dass die Nintendo Switch nur minimal schwächer als die PlayStation 4 und Xbox One sei – dazu solle man sich beispielsweise Spiele wie Snake Pass anschauen, da die Nintendo Switch-Version grafisch fast genauso aussieht, wie die Versionen der anderen Plattformen. Sollten sich die Entwickler mit dem System beschäftigen und ihre Spiele dafür optimieren, so Guldbog, dann könne man alles auf der Nintendo Switch zum Laufen bringen.

      Quelle: MCV
    • @XenoDude Ich hoffe, dass dadurch jetzt auch die oftmals komplett alberne Zensur wegfällt. Wie zB das die India-Klasse bei Bravely Second für den Westen komplett ersetzt wurde. Oder bei Tokyo Mirage Sessions Kostüme für den Westen geändert/entfernt wurden, oder Dekolletés mit Rauch verschleiert wurden.

      Wenn es Personen gibt die damit nicht einverstanden sind sollen sie das Game boykottieren oder auf Facebook rummeckern... Keine Lust beschnittene Spiele zu spielen, nur weil das einige Menschen verärgern könnte, die in der Regel sowieso NIE dieses Spiel spielen werden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Saixilein ()