Koizumi und Takahashi über die Nintendo Switch und ihre Einflüsse durch andere Spielkonsolen

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    • Koizumi und Takahashi über die Nintendo Switch und ihre Einflüsse durch andere Spielkonsolen

      Das Unternehmen Nintendo beschäftigte sich nach ihrer Gründung 1889 mit der Fertigung von Spielkarten. Nach einigen Jahrzehnten und Experimentieren mit Spielzeug ging Nintendo schließlich in die interaktive Unterhaltungsindustrie. Schlussendlich sind sie dort angekommen, wofür wir sie heute kennen: Als Produzent von Konsolen sowie Videospielen. Die Nintendo Switch ist ihre neueste Konsole, welche man seit dem 3. März erwerben kann.

      Doch wie spiegelte sich die lange Historie der Spielgeräte aus dem Hause Nintendo in der Nintendo Switch wieder? In einem Interview mit Yoshiaki Koizumi, Deputy Manager von Nintendos Entertainment Planning and Development-Abteilung (EPD) in Tokio und mit Shinya Takahashi, General Manager von EPD haben eben jene nun über die Erschaffung der Nintendo Switch geredet und sind dabei auf den Bezug zu bisherigen Nintendo-Hardware-Produkten eingegangen.

      So entschied man sich gleich zu Beginn für die Verwendung von nur einem Bildschirm, da man zuerst am TV spielen würde, bevor man die Konsole herausnimmt, um unterwegs weiterzuspielen. Deswegen gibts nur einen Bildschirm, da der Fernseher ja auch nur ein Bild anzeigt. Außerdem hatte man mehrere Kerngedanken zu dem Gerät, aber sie mussten stark abwägen, als sie etwas neues erschaffen wollten, was sich aber nicht in den Traditionen verfängt. Eine weitere Frage beantwortete Takahashi erneut damit, dass man sich anschaute, welche Elemente man aus den vorherigen Nintendo-Systemen übernehmen könne, damit die Leute mit der Nintendo Switch Spaß hätten. Nintendo würde es auch bedauern, dass sie mit der Wii U keinen konstanten Fluss an Unterhaltung anbieten konnten.

      Koizumi erwähnte auch, dass seit dem Nintendo 64 immer nur ein Controller der Konsole beilag, was die Entwickler zur Erschaffung von Einzelspielererlebnissen forcierte. Natürlich gab es auch Mehrspieler-Titel, doch dafür musste man sich weitere Controller anschaffen, so Koizumi. Er selber hat oftmals Mehrspieler-Spiele wie Super Mario 3D World ausgearbeitet, welche auch den Einzelspieler erlaubt haben. So war die Prozedur meistens, dass man sich zuerst Einzelspielerspiele erdachte und später Mehrspieleraspekte hinzufügte. Mit der Nintendo Switch wollte man eine Konsole erschaffen, die es sofort erlauben würde, zu zweit spielen zu können.

      Quelle: Nintendo Everything

      Super Mario Maker: Hyrule in Ruins: 5895-0000-02EA-2B14
    • Zu Zeiten wo Online-Multiplayer der Standard geworden ist, haben Menschen bei Nintendo wirklich den Gedanken, dass wenn man einem Gerät zwei Controller beilegt, es Multiplayer-Modi befeuern würde. Gratulation Nintendo, da muss man erst mal drauf kommen. Manchmal kann ich es nicht fassen, in was für einer krassen Blase die leben.

      P.s.: i Love my Switch.
    • @Lexymon Ich denke mal die beiden Herren meinten eher lokalen Koop-Mehrspieler, welcher heutzutage bei vielen Konsolen ja eher weniger im Vordergrund steht. Selbst viele Spiele mit nem Online-Mulitplayer haben keinen lokalen Mehrspieler, auch wenn die Art fast gleich ist wie der "Couch-Koop".

      Es ist auch ne andere Atmosphäre, mit jemanden zusammen zu spielen, der neben dir sitzt, als über Lautsprecher von irgendjemanden mit irgendwelchen Beleidigungen zugemüllt zu werden.

      Super Mario Maker: Hyrule in Ruins: 5895-0000-02EA-2B14
    • @Lexymon

      Vielleicht schlecht übersetzt, aber es ist doch klar, dass sie hier den lokalen Mehrspieler Fokus meinen - wie eben bei erwähntem Mario 3D World. Ich persönlich fine das super, ja ich zock auch gerne manche Games online, aber nichts geht für mich über den Spaß nd das gemeinsame Erlebniss wenn man zusammen in einem Raum sitzt und mit- oder gegeneinander zockt.