Deutscher Computerspielpreis 2017: Das sind die strahlenden Gewinner [PM]

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    • Deutscher Computerspielpreis 2017: Das sind die strahlenden Gewinner [PM]

      Gestern Abend war die große Gala des Deutschen Computerspielpreis 2017 und viele Gäste erschienen, um die besten Titel aus dem deutschen Raum auszuzeichnen. Natürlich gibt es aber auch die Kategorie Bestes Internationales Spiel, in welcher The Legend of Zelda: Breath of the Wild nominiert war. Dieses hat die Kategorie auch gewonnen. Wir gratulieren allen Gewinnern. Welche Titel in den jeweilligen Kategorien gewonnen haben, erfahrt ihr aus der nun folgenden Pressemitteilung:

      Deutscher Computerspielpreis 2017: Das sind die strahlenden Gewinner

      • Bestes Deutsches Spiel 2017 ist Portal Knights
      • Wichtigster Förderpreis für Computerspiele in Deutschland mit Preisgeldern in Höhe von 550.000 Euro
      • Große Gala im Berliner Westhafen mit Moderatorin Barbara Schöneberger, Bundesdigitalminister Alexander Dobrindt, Mark Forster, Olivia Jones, Kurt Krömer, Gronkh und vielen Stars aus der Games-Branche, Kultur und Gesellschaft

      Berlin, 26. April 2017: Glamourös, unterhaltsam und spannend bis zur letzten Minute: Die Preisverleihung des Deutschen Computerspielpreises 2017 (DCP) im Berliner Westhafen, moderiert von Barbara Schöneberger, begeisterte das Publikum. Seit Mittwochabend, den 26. April 2017, stehen die Gewinner des wichtigsten deutschen Förderpreises für Computerspiele fest. Auf insgesamt 14 Kategorien, davon einige undotiert, entfallen 550.000 Euro Preisgelder. 110.000 Euro gehen an den wichtigsten Preisträger des Abends: Das Action-Rollenspiel Portal Knights des Studios Keen Games, das die Trophäe für das „Beste Deutsche Spiel“ von Bundesdigitalminister Alexander Dobrindt überreicht bekam.

      Über 700 geladene Gäste aus der Computer- und Videospielbranche, Wirtschaft, Politik, Kultur und Medien verfolgten den spannendsten Abend des Jahres für die deutsche Games-Branche und wurden dank Moderatorin Barbara Schöneberger und Live-Musik von Mark Forster bestens unterhalten. Prominente Laudatoren wie Kurt Krömer, der YouTube-Star Gronkh, Olivia Jones, die auf die Vielfalt der deutschen Computerspiele hinwies, sowie Dorothee Bär als Vorsitzende der Jury und bekannte Persönlichkeiten aus der deutschen Spielebranche, überreichten die begehrten silber-blauen Trophäen und damit, für die prämierten Entwicklerstudios wichtige Preisgelder.

      Die Gala-Verleihung schloss mit der Krönung des Action-Rollenspiels Portal Knights zum „Besten Deutschen Spiel“ ab. Laudator und Bundesdigitalminister Alexander Dobrindt, der zuvor die Gala eröffnete, betont die besondere Stellung des DCP 2017: „Der Deutsche Computerspielpreis 2017 ist ein Preis der Rekorde – mit mehr Preisgeld, mehr Einreichungen und mehr Innovationen als je zuvor. Wir erleben ein neues Qualitätslevel der deutschen Games-Branche. Unsere Spieleentwickler zeigen, dass sie ein wichtiger Treiber für innovative Technologien sind. Dabei wird deutlich, was Technologien in der Gigabit-Gesellschaft zum Durchbruch verhilft: Kreativität, Innovationskraft und vor allem auch Spaß.“

      Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller zum DCP: „Mit herausragenden Computerspielen leisten die Preisträger einen wichtigen Beitrag zur multimedialen Spielekultur in unserem Land. Die Entwicklung der Games-Industrie spielt für die Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaft eine zunehmende Rolle. Zahlreiche kreative Entwickler und innovative Produzenten, Startups und etablierte Unternehmen sind die Schrittmacher der Entwicklung. Berlin unterstützt und fördert diese auch weiterhin.“

      Der Titel Shadow Tactics: Blades of the Shogun gewinnt die Kategorie „Bestes Gamedesign“. Bemerkenswert ist auch der Gewinner in der Kategorie „Bestes Kinderspiel“: She Remembered Caterpillars beeindruckt mit einer künstlerischen Qualität, die heraussticht. The Legend of Zelda: Breath of the Wild von Nintendo gewinnt den Preis für das “Beste Internationale Spiel”. Bereits zum dritten Mal konnten die Spielerinnen und Spieler via Online-Voting den Sieger in der Kategorie „Publikumspreis“ bestimmen. Über 30.000 Stimmen wurden abgegeben – so viele wie nie zuvor. Gewonnen hat The Witcher 3 – Blood and Wine. Damit wählte die Community zweimal in Folge das Spiel The Witcher 3 zu ihrem Liebling, in diesem Jahr allerdings die Fortsetzung ‚Blood and Wine‘.



      Übersicht der Preisträger 2017 und die Begründungen der Jury:



      1. Bestes Deutsches Spiel (dotiert mit 110.000 Euro)

      • Portal Knights (Keen Games, Frankfurt am Main / 505 Games, Mailand, IT)


      Jurybegründung: Das Action-Rollenspiel Portal Knights besticht durch eine kunterbunte und clevere Mischung aus bekannten Spieleelementen und überzeugt sowohl große als auch kleine Spieler



      2. Bestes Nachwuchskonzept (dotiert mit insgesamt 90.000 Euro, 1. Platz 45.000 Euro, 2. Platz 30.000 Euro, 3. Platz 15.000 Euro)

      1. DYO (Josia Roncancio, Maximilian Warsinke, Ragnar Thomsen, Fabian Golz, Oliver Langkowski (HTW Berlin)
      2. Isometric Epilepsy (Utz Stauder, György János Droste, Bálint Márk, Juan Camilo Orjuela Lozano (TH Köln)
      3. ViSP – Virtual Space Port (Timo Falcke, Sandro Heuberger, Ngoc Hoang Tran (HTW Berlin)


      Jurybegründung: Der Plattformer DYO überzeugt mit erfrischend konzipierten Rätseln in einem zweidimensionalen Labyrinth, einem unverbrauchten Setting und bietet mit einem permanenten „Um-die-Ecke-Denken“ ein kooperatives Spielerlebnis.

      Jurybegründung: Das innovative 3D-Musikspiel Isometric Epilepsy begeistert mit einer gelungenen Kombination aus bewährten Puzzle-Elementen, rhythmisch-musikalischen Elementen und verrückter Ästhetik.

      Jurybegründung: Das VR-Spiel ViSP - Virtual Space Port beeindruckt mit einem guten Konzept aus Kreativität, bei dem logisches Denken gefragt ist, einem hohen Spielspaß und Wiederspielwert sowie dem sozialen Austausch der ViSP-Community



      3. Bestes Kinderspiel (dotiert mit 75.000 Euro)

      • She Remembered Caterpillars (Jumpsuit Entertainment, Kassel / Ysbryd Games, Brighton)


      Jurybegründung: She Remembered Caterpillars ist auf Anhieb voller Tiefe, märchenhaft und beeindruckte die Jury mit einer fantastischen Ästhetik, viel Detailliebe und einer exzellenten Artdirektion. Die Erzählebene über Liebe, Trauer und Akzeptanz führt zu einem für die Jury ganz besonderen Erfahren des Spielers: nur in Symbiose ist Zusammenleben möglich.



      4. Bestes Jugendspiel (dotiert mit 75.000 Euro)

      • Code 7 – Episode 0: Allocation (Goodwolf Studio, Bonn)


      Jurybegründung: Code 7 – Episode 0: Allocation ist ein gelungenes Beispiel für das innovative Modell eines Crowd-finanzierten Episodenspiels. Das dystopische Science-Fiction-Adventure begeistert mit einer intelligenten Geschichte und einer außergewöhnlichen Umsetzung. Vor allem die zeitkritischen Sequenzen, die die relevante Diskussion zu Überwachung und künstliche Intelligenz bewirken, sind hervorzuheben



      5. Beste Innovation (dotiert mit 40.000 Euro)

      • VR Coaster Rides und Coastiality App (VR Coaster, Kaiserslautern)


      Jurybegründung: Die VR Coaster Rides und Coastiality App ist eine beeindruckende Demonstration von deutscher Innovationskraft mit internationaler Relevanz und schafft eine neue Dimension der Unterhaltung. Hochwertige 3D-Grafiken in 4K-Auflösung und die Möglichkeit, die Inhalte je nach Einsatz zu adaptieren sind nur ausgewählte Punkte, die die Jury überzeugt haben.



      6. Beste Inszenierung (dotiert mit 40.000 Euro)

      • Robinson: The Journey (Crytek, Frankfurt am Main)


      Jurybegründung: Robinson: The Journey ist ein technisch und ästhetisch auf höchstem Niveau entwickeltes VR-Spiel mit mehreren Stunden Spielzeit, intuitiver Steuerung, einer flexiblen Erzählstruktur und einer hohen audiovisuellen Qualität.



      7. Bestes Serious Game (dotiert mit 40.000 Euro, je Platzierung mit 20.000 Euro)

      1. Debugger 3.16: Hack’n’Run (Spiderwork Games, Vechta)
      2. Orwell (Osmotic Studios, Hamburg / Surprise Attack, Melbourne)


      In der Kategorie „Bestes Serious Games“ teilen sich zwei Gewinner den Preis.

      Jurybegründung: Das Jump and Run Debugger 3.16: Hack’n’Run besticht neben einer atmosphärisch anspruchsvoll gestalteten Grafik vor allem durch die Verschmelzung von Lern- und Spielinhalten. Dabei stehen bei dem Erlernen der objektorientierten Programmierung immer die spielerischen Aspekte im Vordergrund.

      Jurybegründung: Das Social-Awareness-Game Orwell geht auf exzellente Weise auf das aktuelle und gesellschaftlich sehr relevante Thema Überwachung ein, indem es die SpielerInnen unter anderem für die Rolle von Social Media in Überwachungsszenarien sensibilisiert, ohne mit dem pädagogischem Zeigefinger daher zu kommen oder den Spielspaß zu vergessen.



      8. Bestes Mobiles Spiel (dotiert mit 40.000 Euro)

      • Glitchskier (Shelly Alon, Hamburg)


      Jurybegründung: Der Arcade-Shooter Glitchskier ist ein brillantes Zusammenspiel von Metapher, Gameplay und Ausführung und hebt sich von anderen Spielen in diesem Genre vor allem durch die Grafik und den Sound ab. An diesem Spiel sitzt jeder Pixel, jeder Effekt, die komplette Mechanik.



      9. Bestes Gamedesign (dotiert mit 40.000 Euro)

      • Shadow Tactics: Blades of the Shogun (Mimimi Productions, München / Daedalic Entertainment, Hamburg)


      Jurybegründung: In Shadow Tactics – Blades of the Shogun fügen sich die Missionen der SpielerInnen visuell, auditiv und story-technisch sehr authentisch in das historische Szenario. Ein zugängliches Interface Design, überzeugendes Level Design und eine angemessene Steigerung des Schwierigkeitsgrades konnten zusätzlich überzeugen.



      10. Bestes Internationales Spiel

      • The Legend of Zelda: Breath of the Wild (Nintendo)


      Jurybegründung: The Legend of Zelda: Breath of the Wild bietet ein unvergleichbares Open World-Erlebnis, das Spieler für Experimente und Erkundung immens belohnt. Das Rollenspiel entführt Spieler in eine liebevoll gestaltete Welt voller Abenteuer und Rätsel, in der es selbst nach 100 Stunden Neues zu entdecken gibt.




      11. Bestes internationales Multiplayer-Spiel

      • Overwatch (Activision Blizzard)


      Jurybegründung: Der Multiplayer-Ego-Shooter Overwatch ist der Beweis dafür, dass perfektes Balancing und Map-Design der Schlüssel zum Erfolg im Multiplayer-Genre sind. Das Spiel bleibt einsteigerfreundlich und weicht auch mit seinem visuellen Stil gängige Genre-Standards auf.



      12. Beste internationale neue Spielewelt

      • Uncharted 4: A Thief’s End (Naughty Dog / Sony Interactive Entertainment)


      Jurybegründung: Uncharted 4: A Thief’s End ist ein Meilenstein des Gamedesignhandwerks. Mit einer unfassbar detailverliebten und teilweise grandios verschwenderischen Inszenierung fühlt sich dieses Abenteuer wie ein zum Leben erweckter Luxus-Reiseprospekt an, der mit ordentlich Action abgeschmeckt wurde.



      13. Publikumspreis

      • The Witcher 3: Blood and Wine (CD Projekt RED




      14. Sonderpreis der Jury

      • Computerspielemuseum, Berlin


      Jurybegründung: Das Computerspielemuseum in Berlin macht auf eine einzigartige Weise digitale Spielekultur erlebbar und bildet damit seit genau 20 Jahren eine Begegnungsstätte für Jung und Alt.
      Quelle: Deutscher Computerspielpreis-Pressemitteilung

      Super Mario Maker: Hyrule in Ruins: 5895-0000-02EA-2B14
    • Der vollständigkeit halber: Die Pressemitteilung erwähnt (verständlicherweise) übrigens nicht das die Entwickler von Shadow Tactics (Mimimi Productions) die Annahme ihres Preises auf der Bühne abgelehnt haben.
      Scheinbar gab es bei der Wahl unstimmigkeiten bei der Stimmabgabe und unter anderem das ausrichtende Ministerium hat sich gegen eine Neuabgabe der Stimmen geweigert. (LINK)
      Hätte mich auch gewundert wenn ein CSU geführtes Ministerium sich für demokratische Grundsätze interessieren würde :D

      Trotzdem Glückwunsch an alle Gewinner die das Preisgeld hoffentlich sinnvoll einsetzen können.

      Daumen hoch für Mimimi Productions wenn sie wirklich auf 40.000€ verzichten weil sie glauben sie wären nicht gerecht gewählt worden. :thumbup:
    • 2. Beste internationale neue Spielewelt
      • Uncharted 4: A Thief’s End


      Da würde ich mich davon distanzieren. Die mit Abstand beste Welt, die ich je virtuell erleben durfte, ist zweifelsfrei Breath of the Wild. Wie kann BotW überhaupt Uncharted 4 beim Spiel des Jahres ausstechen, in dieser Kategorie aber nicht, wo doch die Welt DAS Feature des Spiels ist?

      Verstehe ich nicht.
      Oder bin ich voreingenommen, weil mir das Gameplay von Uncharted nicht zusagt? Grafisch sieht es schon natürlich absolut gut aus, aber auch besser als Horizon? Egal welcher Aspekt mehr gewichtet wird, Grafik oder Authentizität der Welt, Uncharted gehört für mich nicht auf Platz 1.
    • Zitat von Ilja Rodstein:

      Die Videospieleindustrie ist halt Neuland in Deutschland...
      Neuland ist irgendwie das falsche Wort. Eher das Gegenteil, wir waren da mal gut mit dabei haben aber stark nachgelassen. Grade wenn man in die 90er und frühen 2000er schaut gibt es viele gute und erfolgreiche deutsche Studios und Publisher. Ascaron, Attic, Massive Entertaiment, Blue Byte, Innonics, Factor 5, Piranha Bytes, Yager, Phenomic, Egosoft, Crytek um einige zu nennen.
      Nur sind viele davon heute entweder aufgelöst oder wurden von internationalen Publishern aufgekauft und sind entweder zerschlagen, oder machen nur noch Zuarbeit zu anderen Titeln.
      Der Fokus der verbliebenen und neu hinzugekommenen liegt meistens nun im Mobile Markt, da dort das Wachstum liegt und weniger Risiko als bei klassischen PC und Konsolentiteln.

      Das es viele Jahre praktisch keine Förderung für Entwickler gab vom Staat (während andere Länder massive Vergünstigungen bieten um Studios anzulocken), dass unsere gesetze Spiele mit nicht jugendfreien Inhalten stark im Vertrieb einschränken können und das Spiele bei uns noch immer nicht als Kunst gelten und daher weniger Rechte hat als Film und Musik hat dafür gesorgt das wir leider den Anschluss verloren haben.

      Man sieht ja am deutschen Videospielepreis der letzten Jahre und der Kontroversen um die Nominierungen wie schwer man sich in der Politik tut Viedeospiele auch als Erwachsenenunterhaltung zu akzeptieren.
    • @HonLon verstehs jetzt auch nicht genau, die Begründung ist auch seltsam... aber was solls :P für mich auch sicherlich nicht Platz 1


      NNID: Crimsmaster_3000
      Now playing:

      Bayonetta 2
      Borderlands 2

      Most Wanted:
      Spoiler anzeigen

      Kirby Star Allies (?)
      God of War
      DKC Tropical Freeze (?)
      Metroid Prime 4
      Pokemon Switch
      Fire Emblem Switch
      Bayonetta 3
      Anthem (?)
    • @HonLon Die Spielwelt von Uncharted 4 ist schon sehr stimmig zusammen mit der richtig guten Grafik der Musik und Story kommt das Piraten feeling schon extrem gut rüber. Einfach nur mal die Szene raus picken wo Nate und sein Bruder zum ersten Mal Libertalia betreten das ist schon umwerfend gut gemacht. Ob es jetzt im gesamten wirklich besser empfunden wird als bei Zelda ist auch alles ein wenig dem Geschmack jedes einzelnen überlassen. Ich kann gut damit leben finde sowohl Zelda als auch Uncharted 4 zwei absolute Highlights.

      März 2017 "Make America Nintendo Great Again"
    • @Burner Dem stimme ich zu, ich sehe auch für Blue Byte schwarz, wenn Vivendi dann Ubisoft übernimmt. Hinzu kommt noch, das es keine staatlichen Schulen gibt, an denen man Gamedesign und ähnliches lernen kann. Man muss entweder wirklich gut sein und sich alles selbst beibringen, oder eine private Akademie besuchen und die kostet richtig Geld.

      Im Gegensatz zu so mancher Blödi-Fernsehserie und Brechmusik sind viele Video- und Computerspiele wesentlich näher an Kunst dran. Gerade Crytek, Blue Byte und Daedalic, früher auch mal Deck 13 und andere, zeigen, was deutsche Entwickler leisten können. Aber ist eines von deren Spielen in den letzten 5 Jahren irgendwo in den TOP 10 der Verkaufschartz aufgetaucht? Mitunter nichtmal in Deutschland, von Europa, bzw. Weltweit ganz zu schweigen.

      40.000 sind zwar, für sich genommen, viel Geld, aber für ein Projekt wie Shadow Tactics, Peanuts. Deck 13 haben das in nem Video mal gut dargelegt, was die Produktion eines mittelgroßen Spiels kostet. Um die 2,0 Millionen, wenn man alle Kosten (Büromiete, Personalkosten, Servermiete, Rechnerkauf, Steuern...) mit einbezieht. Da sind 40.000 für die Kaffeekasse.

      Da wird sich auch nix dran ändern, wenn die Produktion von Video- und Computerspielen weiterhin eher eine private Sache bleibt, deren Ausbildungsbedingungen sich nur gut betuchte oder absolute Ausnahmetalente leisten können, oder welche, die in den 70er, 80er und 90er Jahren angefangen haben, als man noch keine Millionen Euro dazu brauchte.
    • Im Großen und Ganzen durchaus annehmbare Wahlen, auch wenn der persönliche Geschmack natürlich oft etwas abweicht.
      Uncharted 4 jedoch halte ich so gar nicht für das Spiel mit der "Besten neuen Spielwelt". Da haben Spiele wie Dark Souls 3 oder Horizon (Zelda will ich garnicht anführen, das hat schon seinen Preis) eine deutlich kreativere und auch bedeutungsvollere Spielwelt. Aber es wurde wohl eher die Inszenierung als die Welt an sich bewertet.

      Aber Glückwunsch an @Spiderwork. Es ist ja einiges an Zeit vergangen, seit du dein Spiel hier das erste Mal vorgestellt hast.

      @megasega1
      Es ist wirklich sehr schade, dass Deutschland bei der Förderung von Viedospielen so zurückbleibt.
      Aber letztendlich ist es die gesammte Digitale Entwicklung, die in Deutschland (das früher so berühmt für seine technologischen Innovationen war) verschlafen wird.
      Es funktionieren ja nicht einmal generelle Strukturen. Wenn man nicht gerade in einer Großstadt lebt, darf man sich mit einer schleichend langsamen Internetverbindung abgeben. Der immer wieder groß rezitierte Ausbau lässt auch auf sich warten, bzw. wollen die Anbieter das ganze dann auch noch von ihren Kunden im Vorraus bezahlt haben.
      Die Vorraussetzungen für Digitale Berufe im allgemeinen und Videospiel-Entwickler im speziellen sind einfach sehr ungünstig. Ich hoffe, dass sich das in absehbarer Zeit ändert, aber ich glaube nicht wirklich daran.


      Meine aktuellen Spiele
      PC: Dark Souls 3 | Assassin's Creed Syndicate | Smite
      Switch: The Legend of Zelda: Breath of the Wild
      Wii U: Fast Racing Neo | Freedom Planet
      3DS: Pokemon Mond

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Raiser ()

    • @Burner
      Irgendwie ist es aber auch verständlich, warum der Staat nicht alles fördert. Letztendlich bedeutet Förderung das Benutzen von Steuergeldern. Und die sollte man nicht einfach in Millionenhöhe raushauen, wenn man nicht mal weiß, was im Nachhinein dabei rausspringt. Die Videospielbranche ist in Deutschland relativ irrelevant geworden. Obwohl sie mal relativ gut war. Im Strategiespiel-Sektor waren wir mal ganz groß. Irgendwann haben wir aber den Anschluss verloren. Und viele der existierenden Studios sind auf den Mobil-Zug umgesprungen. Kleine Spiele fürs Handy machen und auf das große Geld hoffen. Und dabei sind viele abgestürzt. Sowas seh ich auch nicht als förderungswert an.

      Das man keine riesigen Studios braucht und selbst mit kleinen Spielen als Ein-Mann-Show große Erfolge feiern kann, beweist die Indie-Szene und in dieser einzusteigen und zu überleben ist heute einfacher denn je ohne viel investieren zu müssen. Zumal Selbstausbildung auch kein Hexenwerk ist und Basisstudiengänge als Einstieg auch ausreichen können. Man kann auch klein anfangen und muss nicht gleich immer ganz groß einsteigen.

      Viele Branchen erhalten keine Unterstützung und die Leute müssen zusehen, wie sie zurecht kommen. Warum sollen dann also ausgerechnet Videospielentwickler gefördert werden?

      @megasega1
      Wo gibt es denn staatliche Schulen für Spieleentwicklung? In den meisten Ländern muss man für Unis auch viel bezahlen und einfach frei Haus wird das doch nirgends angeboten.

      Stelle ich mir auch schwierig vor, wenn das staatlich angeboten würde. Die Studiengänge wären total überrant und jeder würde nur noch dort reinwollen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von DaRon ()

    • @Raiser @Splatterwolf @Marco Kropp
      Danke für die Glückwünsche, war ein toller Abend.

      Nintendo war auch mit einer 8-Spieler Mario-Kart Station vor Ort... Was soll ich sagen? Ich habe sie alle platt gemacht! :ugly:

      Das Preisgeld muss man ja für ein neues Projekt benutzen und wenn es so läuft wie ich es mir vorstelle, werde ich es auch für die Switch entwickeln! :rolleyes:


      Aktuell arbeite ich an einem Spiel für die Switch: Hier auf ntower nachlesen!
      Meine Homepage!