Tetsuya Takahashi über die Entwicklung von Xenoblade Chronicles 2 – Wollte schon immer mit Tetsuya Nomura zusammenarbeiten

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    • Tetsuya Takahashi über die Entwicklung von Xenoblade Chronicles 2 – Wollte schon immer mit Tetsuya Nomura zusammenarbeiten

      Xenogears-Schöpfer Tetsuya Takahashi gründete 1999 sein eigenes Unternehmen namens Monolith Soft, um nach den leider für Square unbefriedigenden Verkäufen von Xenogears an eigenen Xeno-Spielen zu arbeiten. 2007 wurde das Studio von Nintendo übernommen und zu einem Tochterunternehmen. 2011 wurde ihr erstes unter Nintendo entwickeltes JRPG, Xenoblade Chronicles, für die Wii in Europa veröffentlicht. Darauf folgte, neben Unterstützungsarbeiten an diversen Nintendo-Projekten und den beiden Project X Zone-Ablegern, Xenoblade Chronicles X für die Wii U. Im Januar wurde das neueste Spiel von Tetsuya Takahashi, Xenoblade Chronicles 2, für die Nintendo Switch angekündigt.

      In einem Interview mit dem Magazin Time sprach Tetsuya Takahashi, Executive Director von Xenoblade Chronicles 2, über einige Aspekte von seinem neuen Werk. So wurde er gefragt, da die Entwicklungen an Xenoblade Chronicles 2 scheinbar schneller als bei Xenoblade Chronicles X beendet werden, wie die Arbeit mit der Nintendo Switch im Vergleich zur Wii U wäre. Takahashi antwortete, dass in Xenoblade Chronicles 2 viele Grundelemente von der mit Xenoblade Chronicles X erstellten Architektur übernommen wurden. Das Spiel sei auf diesem Fundament aufgebaut, weswegen seiner Ansicht nach Xenoblade Chronicles 2 früher fertig wäre als Xenoblade Chronicles X. Weiterhin hätte man bei der Nintendo Switch nur einen anstelle der zwei Bildschirme bei der Wii U (TV und Gamepad), weswegen die Entwicklung auch etwas einfacher wäre.

      Monolith Soft und Nintendo wollten schnell zu Beginn des Nintendo Switch-Lebenszykluses ein großes Rollenspiel veröffentlichen. Diesen Gedanken hätte man auch bei der Wii U gehabt, doch gab es einige Schwierigkeiten bei der Entwicklung von Xenoblade Chronicles X, weswegen es erst später für die Wii U veröffentlicht wurde. Also machte man sich nach der Entwicklung von Xenoblade Chronicles X Gedanken darüber, wie man Xenoblade Chronicles 2 möglichst früh veröffentlichen könnte.

      Eine weitere Frage drehte sich um die Auflistung von Tetsuya Nomura – zurzeit Director von Kingdom Hearts III und Final Fantasy VII Remake – als Character Designer von Toma. Time wollte wissen, wie es dazu kam. Takahashi sagte, dass die Geschichte schon vor 20 Jahren begann, als Xenogears noch nicht Xenogears hieß und er nach einen Designer für sein Spiel suchte. Er und Nomura waren laut Takahashi im selben Character Design-Team bei Square und er hätte gerne mit Nomura an dem Spiel, was später Xeongears wurde, gearbeitet. Doch leider wurde Nomura auf Final Fantasy angesetzt, sodass Takahashi einen neuen Designer suchen musste, obwohl er wirklich gerne mit Nomura gearbeitet hätte. Als man mit Xenoblade Chronicles 2 angefangen hat, ging Takahashi zu Square Enix, um, obwohl er mit eine Absage gerechnet hatte, mit Tetsuya Nomura zusammenarbeiten zu können. Dies wurde, zu seiner Überraschung, bewilligt.

      Außerdem wurden kleinere Dinge im Interview angesprochen, die wir an dieser Stelle zusammenfassen:
      • Auch wenn es so aussähe, so haben diverse Elemente im Spiel kaum mit biblischen oder religiösen Themen zu tun.
      • Das Thema in Xenoblade Chronicles 2 sei laut Takahashi die Suche nach einem Ort zum Leben. Die Titanen würden sich langsam dem Ende nähern und die Leute auf diesen müssen einen Weg finden, wie sie überleben, da das Land auf dem sie leben, dem Tode nahe ist.
      • Ein weiteres Thema, welches das "Xeno" im Titel bedeutet, sei dies der Klingen, da diese keine Menschen sind. Sie seien laut Takahashi etwas Besonderes und da ist das Motto des Zusammenlebens dieser beiden Spezien und nicht nur dieses, sondern auch des gemeinsamen Schutzes der Welt, in der sie leben.
      • Wenn es um Größe in den Spielen geht, habe Takahashi seiner Ansicht nach einen kleinen Komplex entwickelt, da er selbst klein sei. Er verwies auf die US-Geschichten mit den großen Schulrüpel, der die Kleinen schikaniert. Deswegen mag er gerne die Darstellung der Situation von Groß und Klein in seinem Spielen.
      • Auch wenn es am Anfang vielleicht so aussähe, dass der Weltenbaum Yggdrasil an die nordische Mythologie angelehnt sei, sei es in Wirklichkeit etwas, dass der Spieler herausfinden müsse.
      • Er könne sich, auch wegen dem erwähnten Komplex, nicht auf kleine Projekte versteifen, weswegen vermutlich große Spiele von ihm kämen. Auch vor seiner Zeit bei Square Enix, beim Unternehmen Nihon Falcolm, habe er an großen Spielen gearbeitet.
      • Aktuell arbeitet er an Xenoblade Chronicles 2 und danach stünden andere Aufgaben an, aber er würde gerne nach der Fertigstellung von Xenoblade Chronicles 2 über eine mögliche Portierung von Xenoblade Chronicles X auf die Nintendo Switch nachdenken.
      Quelle: Time
    • "Aktuell arbeitet er an Xenoblade Chronicles 2 und danach stünden andere Aufgaben an, aber er würde gerne nach der Fertigstellung von Xenoblade Chronicles 2 über eine mögliche Portierung von Xenoblade Chronicles X auf die Nintendo Switch nachdenken."

      Cool.