Ungefähr 100 Mitarbeiter bei DeNA arbeiten derzeit an Nintendo-Projekten

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Ungefähr 100 Mitarbeiter bei DeNA arbeiten derzeit an Nintendo-Projekten

      Im März 2015 kündigten Nintendo und DeNA eine Allianz an, um gemeinsam an Spiele-Applikationen für diverse Mobilgeräte mit Android- und iOS-Betriebssystemen zu arbeiten. Dabei übernahm Nintendo 10% des japanischen Anbieters und Entwicklers diverser Apps sowie Online-Angebote, während DeNA nur 1,24 % Anteile an Nintendo besitzt. Die Allianz trug bereits im März 2016 mit Miitomo und dem Nintendo Account Früchte. Bisher sind drei Apps (Miitomo, Super Mario Run und FIre Emblem Heroes) erschienen. Eine Vierte, welche die IP Animal Crossing nutzt, ist noch in Entwicklung.

      Letzte Woche veranstaltete DeNA ein Treffen zur Besprechung ihrer Geschäftsstrategien. Eins ihrer Geschäftsfelder, das Videospielgeschäft, ist mit Nintendo verbunden. In Zukunft will das Unternehmen auch weiterhin Marken anderer Firmen wie die Marken von Nintendo nutzen, um darauf aufbauend Apps für Smart-Geräte und Internet-Browser zu entwickeln. In den darauf folgenden "Fragen & Antworten"-Teil des Treffens gab es die Frage, ob es Updates zur Beziehung mit Nintendo gebe und wie man die Mitarbeiter im Spielesektor verteilen könne. Isao Moriyasu, President und CEO von DeNA, sagte dazu folgendes:
      Wir werden weiterhin Spielen in der Nintendo-Allianz eine hohe Priorität [in der Entwicklung] widmen. Wir haben etwas mehr als 1000 Personen im Spiele- und Unterhaltungs-Geschäftssektor arbeiten, etwas mehr als hundert Mitarbeiter sind direkt an der Entwicklung für die Nintendo-Allianz beschäftigt. Wir haben noch genügend Ressourcen zur Verfügung, die wir neu verteilen können.
      Takeshi Matsui, Executive Officer und Head of Game & Entertainment Business Unit bei DeNA sagte, dass ihre Partnerschaft sehr gut wäre. Ob dies nur auf Nintendo-Spieleapps bezogen ist oder ob die hundert Mitarbeiter auch auf anderen Gebiete von Nintendos Produkten wie an der Nintendo Switch, mitarbeiten, wurde nicht erwähnt. Zumindest hat DeNA scheinbar seit November 2016 keine Mitarbeiter von der gemeinsamen Entwicklung abgezogen oder hinzugefügt.

      Quelle: DeNA (1), (2)
    • Vielleicht ist das ja auch die Antwort auf die allgegenwärtige Frage, warum man Grundfunktionen der Konsole in eine App auslagert. Einfach weil man das dann extren entwickeln lassen kann. (Dass die Apps hauptsächlich soziale Kontakte und sonstige Daten der Smartphones ernten sollen, ist natürlich völlig an den Haaren herebi gezogen. :D)