Dragon Quest XI: Großes Interview in der Famitsu

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Dragon Quest XI: Großes Interview in der Famitsu

      Dragon Quest XI eröffnet erneut eine Welt voller Abenteuer. Ihr spielt einen Helden mit einer mysteriösen Kraft, der diese Ergründen will. In nur 3 Tagen, am 29. Juli, können die Japaner in diese Welt eintauchen. Wir in Europa müssen uns noch gedulden, doch mangels eines Erscheinungsdatums wissen wir nicht einmal wie lange. In der Famitsu gab es ein großes Interview zu dem Spiel. Teilgenommen haben Yosuke Saito, der Producer, game designer Yuji Horii und director Takeshi Uchikawa. Hier ist eine Zusammenfassung des Interviews:

      Es war von Anfang an der Plan, das Spiel für Nintendo 3DS und PlayStation 4 zu veröffentlichen. Yuji Horii sagte zur PlayStation 4-Version, dass diese von Familien und Freunden gemeinsam auf dem großen Bildschirm genossen werden soll. Dadurch, dass beide Systeme so verschieden sind, war es einfach aus beiden die Vorteile herauszuholen.

      Ursprünglich sollte die Musik des Spiels komplett neu sein. Doch da es viele Homagen an frühere Teile der Reihe gibt, wurde auch Musik aus diesen Teilen verwendet.

      Das Konzept des Spiels ist ein "zu den Wurzeln zurückkehren" und "die Geschichte eines Helden". Allerdings zielen sie nicht nur auf ein "zurück zu den Wurzeln", da Horii etwas kreieren wollte, das gleichzeitig ein neuer Startpunkt ist. Das Thema des Spiels ist das des "gejagten Helden". Was für eine Art Existenz dieser Held ist, wird durch die Geschichte erzählt.

      Der Auftritt von Loto (dem Helden aus Dragon Quest III) bedeutet nicht, das Leute, die noch nie einen Teil der Dragon Quest-Reihe gespielt haben, an Dragon Quest XI keinen Spaß haben können. Es unterhält zu 100%, auch ohne Vorwissen. Auf der anderen Seite soll in Spielern von Dragon Quest XI das Interesse an den Vorgängern geweckt werden. Was für eine Rolle Loto spielt, sollen die Spieler selber herausfinden.

      Das Design des letzten Bosses ist unglaublich. Es ist ein Design, dass nur von Akira Toriyama kreiert werden kann.

      Es wurde stark darauf geachtet, keine unnützen Charaktere zu erschaffen, da sie sehr stark auf diese eingehen. Die Hoffnung liegt darin, dass der Spieler die gesamte Party mag.

      Die Sprachausgabe war eine wichtige Debatte in der Entwicklung. Sie wollten den traditionellen Stil von Dragon Quest beibehalten. Sprachaufnahmen würden eine Menge Zeit kosten und es schwierig machen, das Skript später noch zu verändern. Horii war dieses Mal sehr darauf fixiert, die Story bis zum Ende zu perfektionieren. Er hat bis zum Schluss noch Dialoge verfeinert.

      Es soll sehr klar sein, dass der Spieler in der Rolle des Helden steckt, weswegen Ausdrücke so gut es geht vermieden wurden. Wenn der Held zum Beispiel wütend wird, sieht man das nur an seinen Augen, nicht aber an seiner Körpersprache.

      Um zu sehen, wie man Dragon Quest XI in der Unreal Engine 4 umsetzen kann, wurde diese erstmal getestet. Für diesen test wurden Teile des Kontinents Aliahan aus Dragon Quest III genutzt. Mit anderen Worten haben sie eine PlayStation 4-Version von Dragon Quest III geschaffen. Sie haben Modelle des Helden, seiner Mutter, einem Krieger, eines Priesters, eines Magiers, Schloss Aliahan und die dazugehörige Stadt, sowie auch einen unnötig hochqualitativen König gemacht, um die größe der Map zu ermitteln. Die Testversion hat eine Menge Zeit gekostet, doch trug sie Früchte. Da es nur ein test war, haben sie keinerlei Optimierungen vorgenommen, doch sie würden diese Testversion gerne einmal zeigen.

      Da der L2-Knopf der PlayStation 4 nahe dem Auswahlknopf ist, kann man nur mit seiner linken Hand spielen, während man mit der rechten etwas anderes macht.

      Taktiken können auch für den Helden eingestellt werden, was es einfacher macht EXP zu erhalten. Zudem kann der Held aus der Party entfernt werden.

      Das "Eingeschränkte Spielen" ist besonders interessant für alle, die die Teil-Funktion nutzen. Sie empfehlen den "Ashamed Curse".

      Es gibt keine Pläne für DLC.

      Es gibt keinen Online-Modus im Spiel, aber wenn man sich nach dem Durchspielen mit dem Internet verbindet, wartet eine kleine Überraschung auf den Spieler.

      Sie wollen, dass jeder Dragon Quest XI bis zum Ende spielt.

      Horii liebt Überraschungen, deswegen gibt es viele davon in der Story. Da diese sich immer und immer wieder ändert wird man alle Antworten erst am Ende erhalten, auch wenn man immer wieder denkt man versteht jetzt, worum es geht. Selbst wenn man es mit den Überraschungen aus den Vorgängern vergleicht, ist der Inhalt von Dragon Quest XI immer noch sehr überraschend.

      Die Entwicklung startete auf der PlayStation 4, doch mittendrin wurde entschieden, dass man parallel auch für den Nintendo 3DS entwickeln kann. Am Anfang war die Oberwelt-Map des Spiels viel größer. Als man diese jedoch in den 2D-Modus wechselte, war sie viel zu groß. Da es zwei Modi gibt tauchten viele Inkonsistenzen auf, doch wurden diese mit verschiedenen Ideen ausgeglichen.

      Die Anzahl an Items, die man zum Beispiel in glitzernden Punkten finden kann, wurde so angeglichen, dass beide Versionen gleich sind. Allerdings gibt es Elemente, die Versions-exklusiv sind. Truhen zum Beispiel lassen sich im 2D-Modus der Nintendo 3DS-Version einfacher finden.

      Delcadar, eine Stadt aus Dragon Quest XI, kling ähnlich wie die Stadt Delcondar aus Dragon Quest II (Osterfair im englischen). Diese Ähnlichkeit war aber wirklich nur Zufall.

      Dragon Quest XI soll einfach als eine Homage erkennbar sein. Es gibt Maskenbälle und Händler-Brüder, die sich mit Preisnachlässen messen.

      "Puff Puff", im deutschen Oh la la, gibt es seit langer Zeit in der Serie, deswegen wird es auch hier einen Auftritt haben.

      Mahjjong sollte ein Spiel im Casino werden, doch letztendlich wurde es nicht implementiert.

      Auch wenn es ein Problem mit dem Spruch der Wiederherstellung gab, der den Spielern das Cheaten erlaubt, wollten sie ihn drinbehalten. Sie wollen, dass der Spieler damit herumspielt, denn es könnte zu interessanten Dingen führen.

      Wenn man normal spielt sollte es nicht viele Dinge geben, die einem zum Halt zwingen um erstmal aufzuleveln. Sie wollen, dass der Spieler nicht durch das Spiel rast, sondern es durch und durch genießen. Da man selten angehalten wird soll man das piel möglichst ohne Hilfe beenden.

      Man kann Nebenquests auch nach der Story beenden.

      Man soll mit seinen Party-Mitgliedern sprechen, wenn man nicht weiterkommt.

      Dragon Quest XI ist nicht nur eine Kompilation der bisherigen Teile, sondern auch ein neuer Start.

      Quelle: Gematsu

      They're the dazzling Lupinrangers!
      They're the determined Patrangers!

      Blog Inside
    • Das Spiel wurde doch für NX versprochen, und da es den Namen NX nicht mehr gibt und die Switch nie namentlich erwähnt wurde, auch keine Version dafür. :ugly:
      I am thou, thou art I...
      Thou hast acquired a new vow.

      It shall become the wings of rebellion that breaketh thy chains of captivity.

      With the birth of the Switch Persona, I have obtained the winds of blessing that shall lead to freedom and new console power...