Geschäftsergebnisse vom ersten Quartal des Fiskaljahres 2017/2018 von Nintendo veröffentlicht

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    • Geschäftsergebnisse vom ersten Quartal des Fiskaljahres 2017/2018 von Nintendo veröffentlicht

      Nintendo ist ein weltweit agierender Konzern mit über 5.000 Mitarbeitern. Dadurch besitzt das UnternehmenAnteile, welche von Aktionären sowie Investoren erworben wurden. Diese möchten natürlich auch ihr Vermögen mehren, sodass Nintendo quartalsweise (also für 3 Monate) immer ihre Ergebnisse in einem Quartalsbericht vorlegen muss.

      Heute gab es den aktuellen Quartalsbericht, bezogen auf den Zeitraum vom 1. April 2017 bis zum 30. Juni 2017. Während wir schon über die Hardware-Verkaufszahlen, die Software-Verkaufszahlen und den aktuellen Release-Listen berichtet haben, kommen wir nun zu den Einnahmen und den Umsatz. So hat Nintendo im besagten Zeitraum 154,069 Milliarden Yen (ungefähr 1,184 Milliarden €) an Einnahmen erzielt, eine Steigerung von 148,6% gegenüber dem ersten Quartal des vergangenen Fiskaljahres. Das Betriebsergebnis beläuft sich somit auf 16,208 Milliarden Yen, was etwa 124,547 Millionen Euro entspricht. Der ordentliche Gewinn beträgt 30,960 Milliarden Yen, circa 237,905 Millionen €. Somit ergibt sich ein Profit von 177,09 Yen (etwa 1,36 €) pro Anteil.

      An Einnahmen konnte man im Zeitraum vom 1. April 2017 bis zum 30. Juni 2017 144,615 Milliarden Yen (circa 1,111 Milliarden Euro) durch Verkauf von Hardware und Software (davon 31,904 Milliarden Yen, etwa 245,159 Millionen Euro, bei Nintendo 3DS-Systemen und 103,808 Milliarden Yen, ungefähr 797,689 Millionen Euro, bei der Nintendo Switch) erzielen. Aufgeteilt auf Regionen konnte man 35,754 Milliarden Yen (circa 274,743 Millionen €) in Japan, 61,771 Milliarden Yen (ungefähr 474,665 Millionen €) in Amerika und 34,238 Milliarden Yen (etwa 263,094 Millionen €) in Europa insgesamt in dieser Sparte einnehmen. Durch das Geschäft mit Smart-Devices und von IP-bezogenen Geschäften konnte man 9,062 Milliarden Yen, was ungefähr 69,634 Millionen Euro entspricht, an Einnahmen erzielen. Spielkarten ergaben nur einen Gewinn von 391 Millionen Yen, also etwas mehr als 3 Millionen Euro. Durch Download-Verkäufe konnte man 11 Milliarden Yen generieren, was circa 84,527 Millionen Euro sind.

      An amiibo-Figuren wurden um die 1,6 Millionen Figuren und an die 1,3 Millionen Karten verkauft. Eine Investorenkonferenz zur Stellungsnahme in Bezug auf diese Zahlen gibt es in den nächsten Wochen nicht.

      Quelle: Nintendo

      Super Mario Maker: Hyrule in Ruins: 5895-0000-02EA-2B14
    • @sky

      Man kann auch viel Umsatz machen und im Gegenzug viel Verlust machen. Der Umsatz ist daher noch weniger aussagekräftig. Außerdem gibt es den Gewinn vor und den Gewinn nach Steuern. Welcher hier angegeben ist, weiß ich gerade nicht, da ich noch nicht die Zeit hatte mir den Bericht ordentlich durchzulesen.

      Auf jeden Fall muss man immer das große Ganze betrachten, um wirklich Schlüsse ziehen zu können, wie es dem Unternehmen geht. Immerhin scheint Nintendo diesmal durch sein eigenes alltägliches Geschäft Gewinne erzielt zu haben und nicht wie im letzten Geschäftsjahr nur durch den Verkauf eines Baseballteams und durch die Gewinnbeteiligung an The Pokémon Company. Das ist in jedem Fall schon einmal ein gutes Zeichen.
    • Zitat von sky:

      Gewinn ist allg. schlecht... das muss man versteuern. Umsatz ist hingegen gut
      Kommt auf die Branche an. Eine niedrige Gewinnmarge kann das Ende bedeuten. Nintendo wäre unter Umständen nicht mehr eigenständig, wenn sie die Gewinne aus den Wii Jahren nicht gehabt und angelegt hätten.
      Zudem ist die Frage wo der Gewinn anfällt. Kenne nun die Geschäftsstruktur und Ländergesellschaften von Nintendo nicht. Aber es würde mich wundern, wenn sie steuerlich nicht optimiert wären.