Jeremy Dunham von Psyonix spricht über Rocket League für die Nintendo Switch

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    • Jeremy Dunham von Psyonix spricht über Rocket League für die Nintendo Switch

      Fußball ist in unseren Breiten seit jeher ein Sport, der sich großer Beliebtheit erfreut. Da der Videospielmarkt mit den Ablegern der bekannten FIFA-Reihe von EA allerdings bereits beinahe gesättigt von Titeln jener Art ist, muss man sich als Entwickler in diesem Sektor schon etwas einfallen lassen. Die Spieleschmiede Psyonix hat es schließlich vorgemacht: Warum sollte man nicht einfach Autos auf das Feld schicken und Fußball spielen lassen?

      Rocket League erfreut sich seit seiner Veröffentlichung im Juli 2015 einer regen Beliebtheit auf sämtlichen Plattformen. Auch die Nintendo Switch soll bald mit einem Port des Titels beliefert werden, wann genau, das ist bislang nicht bekannt. Vor einigen Tagen führte der Vice President von Psyonix, Jeremy Dunham, jedoch eine ausführliche Diskussion mit IGN über die Nintendo Switch-Version von Rocket League und gab dabei einige interessante Einblicke, die wir hier für euch zusammengefasst haben.
      • Für eine Weile war Dunham sich nicht sicher, ob Rocket League auf der Nintendo Switch erscheinen würde, weil die Architektur des Systems so anders ist, als bei den anderen Plattformen.
      • Das Team hinter Rocket League freute sich allerdings über die liebevollen Fan-Reaktionen.
      • Dunham erläuterte zudem, dass es sehr angenehm war, mit Nintendo zusammenzuarbeiten.
      • Das japanische Unternehmen nahm mit Psyonix Kontakt auf, bevor die Nintendo Switch offiziell angekündigt wurde.
      • Psyonix fragte Nintendo bereits früh, ob es möglich sei mit Cross-Network-Play die Spieler aller Konsolen gegeneinander antreten zu lassen und das japanische Unternehmen antwortete mit: „Was auch immer ihr benötigt“.
      • Psyonix regelt dabei das Matchmaking-System und zeigt dem Spieler an, dass er grade gegen den Nutzer einer anderen Plattform spielt. Welche Plattform dies ist, werde dabei nicht angezeigt.
      • Wegen dieses Systems wird sich die Nintendo Switch-Version von Rocket League mit denen der anderen Plattformen gleichen, was schließlich auch für kosmetische DLCs gilt.
      • Updates für Rocket League werden auf allen Plattformen gleichzeitig erscheinen.
      • Das Spiel wurde bislang noch nicht von Nintendo zertifiziert. Psyonix peilt derzeit allerdings eine Veröffentlichung gegen Ende 2017 an.
      • Psyonix rät dazu, das Spiel mit dem Nintendo Switch Pro Controller zu spielen. Während der Entwicklung gab es ein paar Probleme mit den Joy-Con, die aber nun scheinbar behoben sind.
      • Die Spieleschmiede entschloss sich nach langem Überlegen schließlich im April dazu, das Spiel auf die Nintendo Switch zu portieren. Dass der Titel bereits auf der E3 2017 einen Auftritt in Nintendos Videopräsentation spendiert bekam, überraschte die Entwickler daher.
      • Vor allem in Hinsicht auf das Online-Spiel scheint es bei der Nintendo Switch einige Aspekte zu geben, die im Gegensatz zu den anderen Plattformen anders sind, weswegen das Spiel angepasst werden muss.
      Über einen möglichen Sprach-Chat in der Nintendo Switch-Version von Rockt League verlor Dunham zudem folgende Worte:

      Es hängt wirklich davon ab, wie lange wir noch das Devkit von Nintendo benutzen. Das ist eine Frage, die immer noch in der Luft hängt. In welcher Art und Weise werden wir einen Sprach-Chat unterstützen? Wird es bereits einen Sprach-Chat zum Release des Spiels geben? Das sind offene Fragen. Die Antwort ist allerdings, dass wir es jedem sagen, sobald wir es selber wissen.

      Quelle: Nintendo Everything
    • @WalkerGP6 Das hat damit nichts zu tun. Man hört ja auch immer wie leicht das porten (scheinbar) ist. Allerdings ist das Problem hier, dass das Spiel immer gleichzeitig Updates/DLCs erhält und Crossplay unterstützt. Da wäre es natürlich besser wenn alles auf der gleichen Architektur basiert, weswegen man sich so lange unsicher war ob sich da eine Switch Version überhaupt lohnt, da der Aufwand dadurch größer ist.